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Manchmal trifft´s die Falschen

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“Possibly the most humiliating hour of my life” schrieb Amir “Questlove” Thompson der Drummer der Roots über einen Vorfall am Flughafen der amerikanischen Stadt Buffalo in dem Blog auf seiner Myspace-Seite.
Er war von der amerikanischen Drogenbehörde DEA festgenommen und verhört worden, als er gerade dabei war für seinen Flug einzuchecken. Das Problem war, dass die Sicherheitsbeamten beim Untersuchen von Questlove´s Gepäck größere Mengen Geld aus den unterschiedlichsten Ländern gefunden hatten. Als Grund hierfür nennt der Drummer, dass das Geld von seinen Dj-Sets, die im Anschluss an die Roots-Shows stattfinden stammt und er vergessen hatte es vor Abflug auf ein Konto einzuzahlen. Anhand seines Erscheinungsbildes und der großen Geldsumme war laut Questlove die Meinung der Beamten schnell gefasst: Drogendealer.
Als er versuchte die Polizisten davon zu überzeugen, dass er Mitglied in einer berühmten Hip Hop-Band ist, zogen die Beamten einige Musik-Zeitschriften aus seinen Taschen und fragten “Where are you in this magazine? You said you were in a rap group, huh? How can a rapper not be in a rap magazine?”. Als Abschluss des Verhörs musste Questlove sogar seine Hosen ausziehen, ein Moment den er mit “single handily the most embarrassing moment of my career” kommentierte.
Die vollständige Geschichte kann man auf  Questlove´s Myspace-Seite nachlesen.

Funkband covert Wu-Tang

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Die 8-köpfige Funkband El Michels Affair hat schon vor Jahren mit dem Wu-Tang Clan zusammen gearbeitet. Bekannt sind zum Beispiel die Instrumentalcovers von Raekwons „Glacier Of Ice“ oder „C.R.E.A.M.“, die letztes Jahr Aufsehen erregten. Auch begleitete die Band schon mehrmals Mitglieder des Clans auf Schows. Nach Veröffentlichungen bei Labels wie Daptone, Ubiquity, und ihrem eigenen Label Truth & Soul hat die Band jetzt einen Vertrag mit Fat Beats Records unterschrieben, um darüber ein ganzes Album mit instrumentalen Interpretationen von Wu-Tang-Songs raus zu bringen.     

Line-up komplett

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Mit dem gestrigen Bandcontest-Sieg der bayrischen Crew Vokale Küche ist das Line-up für das Lüneburger Uni-Festival lunatic nun komplett. Die Gruppe aus dem Allgäu hat sich mit ihrer innovativen Mischung aus Rap, Indie-Rock und Elektro gegen fünf Konkurrenten durchgesetzt und wird am 7.7. das Festival eröffnen, auf dem unter anderen die Elektro-Rocker Northern Lite, die holländische HipHop-Crew Illicit, die Roots-Reggea-Band The Ruffcats um Mellow Mark und die Berliner Klezmer-Ska-Hop-Gruppe Rotfront auftreten werden.

Dirty South wird bereinigt

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Während sich die Diskussion um Textinhalte in moderner Rapmusik zurzeit auf einem Höhepunkt befindet, haben bisher immer noch wenige Musiker direkt Stellung bezogen.
Der Houstoner Rapper Chamillionaire war vor allem durch seinen Hit "Ridin“ bekannt geworden und hatte sich einen großen Namen in der Houstoner Mixtape-Szene gemacht.
Für sein anstehendes Album "Ultimate Vicory“ kündigt der Rapper an, dass er völlig auf Schimpfworte und Flüche verzichten will. “On my new album I don’t say the word n***a, I don’t curse nowhere on my whole album”. Er weist aber darauf hin, dass dies keine völlig neue Entwicklung für ihn ist und er, bis auf wenig Ausnahmen, auch früher nie geflucht hat und niemals frauenfeindlich war. „I was never saying those types of things…I hear that so much and it restricts your creativity and how far it can go.”

"Ultimate Vicory“ soll diesen Sommer erscheinen und unter anderem Gastbeiträge von Snoop Dogg, Pimp C, Slick Rick, Lil‘ Wayne, Busta Rhymes, Devin The Dude enthalten. Inwiefern sich die Gäste an Chams lyrische Grundsätze halten können, werden wir sehen.

B-Tight – Neger Neger

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Wie rezensiert man jemanden, der mehr Symbol als Künstler ist, der seine Musik einerseits ausdrücklich als Produkt für die Massen sieht, dieser Masse jedoch nicht zutraut seine Musik zu verstehen, der seiner Zeit nach eigenen Angaben vier Jahre voraus ist? Nun ja, über die Kategorien Beat, Rap, Delivery kann das wohl nur ansatzweise funktionieren. Vielleicht aber über Relevanz und Einfluss, den die Musik haben wird. Nun, wir werden sehen.

Die Beats, die überwiegend von Tai Jason, aber auch von den Beathoavenz, Joe Rilla, Desue, u.a. produziert worden sind, sind allesamt High-End produzierte Straßenbanger, wobei vor allem die Kreativität Tai Jasons frisch und neu wirkt. Die ohne Experimente vorgetragenen Raps sitzen ausnahmslos on point und passen zu den Instrumentalen. Und die Delivery ist dem seit Jahren zelebrierten Neger-Image entsprechend konstant durchgestylt. Das Handwerk ist also solide angewendet worden und bietet beattechnisch das eine oder andere Highlight.

Nun zum Wirken des Albums. Ist es provozierend? Ja. Ist es unterhaltsam? Ja. Ist es dabei trotzdem belanglos? Ebenfalls: Ja. Einzige Ausnahmen sind „Zack! Zack!“, ein ebenso wütender wie nachdenklicher Track über unser aller Hauptstadt Berlin und „Szenario“ mit Kitty Kat, der mit einem sehr interessanten Blickwinkel auf dieses Sex-Ding aufwartet. Ansonsten bleiben B-Tight und seine zahlreichen Gäste auf 21 der 23 Tracks oberflächlich und im Vergleich zu anderen Berliner Rap-Größen nicht wesentlich provokanter oder sogar anders. Anders ist hier lediglich das vermarktete Image, das bei der angestrebten Käuferzielgruppe der 14- bis 17-Jährigen mit Sicherheit wieder auf nahrhaften Boden treffen dürfte.

Wirklich gut und für die erwachsenen Hörer relevant, wird das Album dann leider erst auf der Premium Disc. Hier wird B-Tight zum Storyteller, ja sogar zum Conscious-MC (Entschuldige bitte B-Tight, falls du das hier liest: Ja, auch du!). Er erzählt in starken Konzeptsongs vom Sinn des Lebens, von seiner Kindheit, vom eigenen Erwachsenwerden, von Reue, von Freundschaft, Feindschaft und Loyalität, von der Alkoholkrankheit seiner Mutter und von „Annemarie“. Man hat das Gefühl hier auf einen komplett anderen Rapper zu treffen, der wesentlich gereifter und abgeklärter wirkt als sein Image, was wirklich großen Hörgenuß bietet.

Also meinetwegen hätte B-Tight die Premium Disc als EP veröffentlichen können und ich würde ihn hier durchweg abgefeiert haben. So aber resümiere ich das Album mit: Handwerklich äußerst solide bis stark, aber inhaltlich größtenteils belanglos bis ausgelutscht und nervig.

Rasco, Planet Asia, DJ RasCue, Wildchild

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Die offiziell angekündigten Acts der Cali Hop Tour waren Planet Asia, Wildchild und J-Ro. Als Überraschung war bei einigen Shows Asias Cali Agents-Partner Rasco dabei, so auch in Berlin. Planet Asia ohne Rasco hätte ich mir auch gar nicht vorstellen können, die beiden gehören einfach zusammen. Mit Unterstützung von ihrem Plattendreher DJ Rascue rockten die Cali Agents dann auch gehörig das Haus, während J-Ro ohne seine Saufkumpanen von den Alkoholiks etwas einsam da stand. Auch Wildchild, den man von Lootpack her mit Madlib und DJ Rhomes  kennt, trat solo auf.
Als ich am Tag nach der Show zum Hotel kam, stellte sich heraus, dass der Tourmanager seine Leute nicht gut informiert hatte. J-Ro musste gerade zum Flughafen, um nach Stuttgart zu fliegen, Wildchild konnte ich auch nur noch auf dem Sprung interviewen. Noch dazu war es mein erstes Interview, so wurde alles ziemlich chaotisch. Folgendes ist dabei rausgekommen.

rap.de
: Stellt euch bitte vor. Wer seid ihr und was macht ihr?

Rasco: Ich bin Rasco, von den Cali Agents, repräsentiere San Francisco, Kalifornien. Hab das Ganze schon lange gemacht, bin zur Zeit hier auf Promotion-Tour für das neue Cali Agents Album „Fire and Ice“ von mir und Planet Asia. Es ist ungefähr vor drei Monaten raus gekommen und seitdem sind wir unterwegs, Shows zu machen, für das Album zu werben und alles mögliche andere dafür zu machen.
Planet Asia: Ich bin Planet Asia, Goldchain Music, Los Angeles, Fresno, California.

RasCue: DJ RasCue von der Various Blend Crew, DJ and Teilzeit-MC für die Cali Agents, San Francisco, Bay Area, California, LA, Fresno.
rap.de: Könnt ihr euch irgendwelche Kollabos vorstellen?

RasCue: Ich weiß, dass Rasco etwas zusammen mit Phil da Agony und den Dilated Peoples aufnimmt, ebenso Planet Asia. Ich und Wildchild sprechen über eine gemeinsame DJ/MC-Tour, da wir beide sowohl DJs als auch MCs sind, hoffentlich machen wir das gegen Endes des Jahres und kommen wieder nach Europa. Wir kennen uns alle ja schon seit einer langen Zeit, wir haben zusammen Tours gemacht, aber dies ist jetzt eigentlich das erste Mal, dass wir alle gemeinsam eine Tour machen. Und weil wir alle schon lange gut befreundet sind, hatten wir viel Spaß zusammen.
          

rap.de: Ich denke mal, die Cali Hop Tour wird ein voller Erfolg. Was habt ihr nach der Tour vor?

Rasco: Ich werde an meinem Soloalbum arbeiten, welches im September raus kommt und „The Wonder Years“ heißt. Es ist schon fertig und ich werde mich also im Sommer dran machen, auch das zu promoten.
Planet Asia: Mein Album kommt in Juni raus und heißt „The Jewelry Box Session: The Album“. Es ist sehr, sehr gut.
rap.de: Welche Produzenten?

Planet Asia: Nur Untergrundproduzenten von meinem Label Goldchain Music.
rap.de: RasCue, was ist dein eigenes Projekt?  

RasCue: Mein Projekt ist eine Crew namens Various Blends, die tatsächlich die urprüngliche Crew ist, aus der Rasco stammt. Wir haben ein unveröffentlichtes Album, das wir vor ein paar Jahren gemacht haben und das diesen Sommer auf hiphopvinyl.de kommt. Darauf ist Planet Asia und Rasco, Peanut Butter Wolf, Pismo, Foreign Legion, Azeem, Grande VI, Mum’s The Word, Protest, all diese Westcoast Cali Typen. Und sobald wir das veröffentlicht haben, werden wir ins Studio gehen und an einem neuen Various Blends Album arbeiten, das heißt, ich und ein Typ namens Friz-B.

rap.de: Zur Politik: Ihr repräsentiert alle Kalifornien. Denk ich an Kalifornien, denk ich an … 

Planet Asia: Arnold Schwarzenegger? Der Clown! Wir mögen ihn nicht, wir wollen ihn töten. (Lacht)  
rap.de: Und Rasco, was sagst du zu ihm?

Rasco: Weißt du, es ist cool, dass viele Leute für ihn stimmen oder ursprünglich für ihn stimmten, weil er berühmt ist. Ich persönlich habe nicht für ihn gestimmt, aber es ist halt so, dass Menschen für dich stimmen, wenn du ein Filmstar oder Superstar bist. Ich weiß inzwischen, dass er nun auch versucht, ein paar etwas bessere Dinge zu machen, er ist nicht mehr so weit rechts, wie er einst war, er versucht also ein bisschen mehr in die politische Mitte zu rücken, und kümmert sich etwas mehr um soziale Angelegenheiten. Er ist jetzt eben im Amt und ich versuche mit dem umzugehen, was wir haben. Auch George Bush, niemand mag ihn, aber er ist da und das ist, womit man umgehen muss. Ich halte sozusagen ein Auge darauf. Es war immer ein Auf und Ab mit Arnold als Governor.
rap.de: Ihr seid ja öfter hier in Deutschland auf Tour, weißt du irgendwas über die deutsche Rap-Szene?

Rasco: Das stimmt, wir waren im letzten Jahr mindestens zwei Mal hier und versuchen, HipHop überall zu verbreiten und unsere Musik zu den Menschen zu bringen. Deutschland ist halt einer der guten Orte, wo viele Heads die Musik kennen und wertschätzen, daher lieben wir es hier her zu kommen. Zur Frage: Der einzige, mit dem ich schon was gemacht habe, ist Curse. Mit ihm habe ich ein Track aufgenommen zusammen mit einem Typen aus der Schweiz namens Greis. Das war sozusagen meine Einführung in Deutschen HipHop. Sonst hab ich bisher mit niemandem gearbeitet.
          

rap.de: RasCue, auch du schwärmst ja von Europa. Was magst du an Europa lieber als an den USA?  

RasCue: Natürlich ist in manchen Ländern die Bezahlung besser, was immer gut ist. Aber es hat auch den Anschein, als kriegten wir hier mehr Unterstützung für die Art HipHop, die wir machen, was nicht kommerzieller HipHop ist, sondern mehr Underground HipHop. Wir kriegen hier mehr Unterstützung als in den Staaten. Und das liegt daran, dass die Menschen in den Staaten stark von dem beeinflusst werden, was sie im Fernsehen sehen und was sie im Radio hören, wenn es um ihre Vorstellung geht, wie guter HipHop sein muss. Sie glauben, dass, was sie im Fernsehen sehen, gut ist und das ist nicht unbedingt wahr. Hier in Europa ist es ziemlich anders. Hier wertschätzen die Leute die Musik um der Musik willen. Wir müssen hier kein großer Rapstar wie 50 Cent sein, sie mögen uns für die Musik, die wir machen. Daher kommen wir gerne hier her, weil wir hier scheinbar mehr Wertschätzung und Liebe für das was wir machen erfahren als zuhause – und besser bezahlt werden.
rap.de: Weißt du irgendwas von der Rap-Szene in Deutschland?

RasCue: Nicht wirklich. Ich weiß nur, dass – was HipHop im Allgemeinen angeht – Deutschland immer eine ernsthafte B-Boy-Kultur hatte, ich weiß, dass die Breaker und Writer hier schon seit den 80ern aktiv sind. Auf Afrika-Bambaataa-Tagen zum Beispiel war Deutschland immer dabei. Die Tänzer, die B-Boys, die Graffitisprüher, ich weiß, sie waren schon immer hier. Was deutsche MCs angeht, sind mir jetzt nicht viele bekannt, aber je öfter ich hier her komme, desto mehr lern ich über nicht nur deutsche MCs, sondern MCs in ganz Europa.
rap.de: Und Asia, du?

Planet Asia: Ich kenne nur Franky Deluxe, äh, Samy Deluxe.

rap.de: Ja, ja, die Namen… Was bedeutet eigentlich dein Name, Rasco?

Rasco: Realistic, Ambitious, Serious, Cautious, Organized. (Realistisch, Ehrgeizig, Ernst, Vorsichtig, Organisiert) Es ist ein Acronym, es ist ein Name der mich als Person beschreibt. Er funktioniert als beides, es ist mein MC-Name, aber es beschreibt auch den Menschen, der ich im Alltag bin.
rap.de: Und Planet Asia?

Planet Asia: Steht für Planet All Started In Africa. (Der ganze Planet begann in Afrika)
rap.de: Aber warum "Asia"? Du hast doch nichts mit Asien zu tun, oder?

Planet Asia: Nein, Asien ist überall. Die ganze Welt ist Asien, nicht Japan oder China. Afrika ist das “Asia Major”, das ist das ursprüngliche Asien, nicht Afrika. Afrika ist nur ein Name den die Weißen dem Kontinent gegeben haben. Das ist nicht der wirkliche Name. Irgendwelche Weißen kamen her und sagten, lasst uns das Land Afrika nennen. Nein, “Asien“ oder „Ursprung“. Alles kam aus Afrika, die ganze Menschheit kam aus Afrika.
rap.de: Und woher kommt deine Musikliebe? Was war deine erste musikalische Erfahrung?  

Planet Asia: Run-DMC 1985, 84. Ich musste Run DMC sehen, Rakim, LL Cool J, Whodini, ich musste sie alle sehen.

         
rap.de: Rasco, wie kamst du zur Musik?  

Rasco: Zuhause hörte ich das, was meine Mutter anhörte. Jede mögliche alte Musik, Barry White, OJs, Smokey Robertson, all diese Musik. Die meisten Kinder, die in den Staaten aufwuchsen und jetzt Musik machen, haben das von ihren Eltern mitbekommen, die spät nachts Platten hörten, wenn sie Partys feierten. So muss es sein und so war es mit mir auch.
rap.de: Und dann hast du mit Breakdance angefangen?

Rasco: Ja das ist auch so, jeder macht es so. Wir fangen mit Breakdance an, dann geht es zum Tanzen, dann zum DJing, dann zum MCing. So war es auch mit mir, ich hab das ganze Spektrum vom HipHop-Ding durchgemacht. MCing ist das, was ich jetzt mache und ich versuche mein bestes.
rap.de: Gibt es irgendwas, was ihr den Lesern zu sagen habt?

Rasco: Jeah, geht raus und holt euch das neue Album von den Cali Agents, mein neues Album, the “Wonder Years” kommt im September raus, unterstützt uns weiter, dann kommen wir auch weiterhin. Word up!
Planet Asia: Ihr müsst euch das Album holen, unterstützt alles von Goldchain Music, Cali Agents, Cali Hop! One Love!
RasCue: Unterstützt uns, wir werden weiterhin hierher kommen, euch neue Musik geben, kauft all unsere Projekte, Cali Agents, Planet Asia, Rasco, Various Blends, Alkoholiks, Lootpack, Dilated Peoples, Defari, Souls of Mischief, unterstützt diesen Cali-Hiphop, wir werden euch weiter Zeug bringen. Passt auf, es gibt ein Gerücht über ein „Dilated Asians“-Project. Haltet eure Ohren und Augen offen und so viel Liebe ihr uns gebt, so viel geben wir auch zurück.

rap.de: Wildchild, gestern hast du negativ über Interviews gerappt. Du magst keine Interviews?

Wildchild: Interviews an sich sind okay, ich muss ja mein neues Material verbreiten. Aber worauf ich gezielt habe, war, dass die Fragen in Interviews manchmal nicht um mich gehen, sondern über andere Menschen, und dann ist es eine Zeitverschwendung. Ich gewöhne mich daran. Aber du must das ganze nicht so Ernst nehmen, Interviews sind nicht etwas, was ich nicht mag. Es wurden halt oft komische oder indirekte Fragen auf mich geworfen, darum ging es gestern.

rap.de: Trotzdem muss ich so eine Frage stellen. Was ist mit Lootpack? Plant ihr irgendwas?

Wildchild: Wir werden an neuem Zeug arbeiten, aber es ist noch nichts offiziell. Ich mache was mit Madlib für sein Soloalbum und ich bin mir sicher, dass es in der Zukunft was von uns geben wird, es ist nur schwer zu sagen, wann.

rap.de: Was machst du selber zur Zeit?

Wildchild: Ich habe gerade das neue "Jack Of All Trades"-Album fertig gestellt, das bald raus kommt. Außerdem hab ich an einem internationalem Album gearbeitet. Es heißt "International Interlake" und ist eine Kollaboration mit vielen Leuten aus Europa, Deutschland, Frankreich, der Schweiz, Schweden, London, und diese zwei Dinge werde ich hoffentlich als Doppelalbum rausbringen, sozusagen ein Bonus Album zum "Jack Of All Trades"-Album. Ich hoffe ihr werdet dieses Jahr danach Ausschau halten.

       

rap.de: Hast du eventuell vor, mit den anderen Cali Hop Tour Künstlern zusammen zu arbeiten?

Wildchild: Ich bin sicher, dass wir etwas zusammen machen. Wir haben noch nichts genaues geplant, weil wir jetzt erst einmal die Tour genießen, aber wir werden sicher am Ende etwas machen. Wir haben außerdem ein exclusives Mixtape für die Cali Hop Tour zusammengestellt, was viele Leute gar nicht wissen. Dieses Cali HipHop Mixtape gibt es auf unseren Shows zu kaufen.

rap.de: Wie bist du zur Musik gekommen?

Wildchild: Mein erstes Erlebnis, was mit Musik zu tun hatte, war, als mein Onkel mit mir Platten einkaufen gegangen ist. Da hörte ich meine erste 12-inch „Kurtis Blow – The Breaks” und damit fing es an. Dann sah ich die ganze andere HipHop-Musik, die zu der Zeit raus kam.

rap.de: Sammelst du immer noch Platten?

Wildchild: Ich hab tatsächlich erst letzlich angefangen zu sammeln. Ich hätte es eigentlich schon viel früher tun sollen, aber als ich angefangen habe aufzulegen, war es nur, um ein bisschen Soul oder Funk zu hören. Später hab ich dann mehr HipHop gehört, aber immer nur zum Spaß aufgelegt. Aber ja, ich liebe es, Platten zu sammeln, nicht so sehr wie Rhomes oder Madlib oder so, aber ich hol mir halt die Platten, die ich gerne anhöre.

rap.de: Hast du noch irgend eine Botschaft an die Leser?

Wildchild: Haltet Ausschau nach allen Sachen von meinem Homeboy MED, meinem Homeboy Percee P – sein neues Album kommt im July raus – dem Soloalbum von meinem Homeboy Madlib, DJ Rhomes arbeitet an einem Breakalbum, jede Kollaboration mit mir, … Oh No, ich, Stacy Epps und Karriem Riggins, wir haben zur Zeit ein Kollaboprojekt am laufen, ebenso ich,  Declaime und Georgia Anne.

Golden Boy vs. Pretty Boy

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Rapschwergewicht 50 Cent wird am 5. Mai an einem der größten Boxereignisse der letzten Jahre teilnehmen – als Entrance-Rapper für den Boxer „Pretty Boy“ Floyd Mayweather.
Der wird in diesem Boxkampf gegen Titelverteidiger "The Golden Boy" Oscar de la Hoya um den WBC-Weltmeistertitel im Superweltergewicht kämpfen. De la Hoya war der erste Boxer, dem es gelang, in sechs verschiedenen Gewichtsklassen einen WM-Titel zu holen. Mayweather ist Titelträger in vier verschiedenen Gewichtsklassen.
Außerdem ist Floyd ein guter Freund von Fiddy. Dieser wird zum Entrance des Boxers sein neues Stück „Straight to the Bank“ uraufführen.
Der Kampf wird am Sonntagmorgen live von RTL übertragen.  

Mayweather: "50 Cent is a great friend of mine and it means a lot to me to have him walk me in to the ring and debut his new song. With this fight being the Super Bowl of boxing, the fans and celebrities coming out to the fight and everyone watching around the world will see the greatest show ever."

50 Cent: "It will be great to walk Floyd to the ring for the biggest fight of his career. Fans will get a taste of my new song and then Floyd is going to show the world why he is the best in the business."

Hip Hop kann auch besinnlich sein

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Kanye West wurde für das Line-Up eines Gedenk-Konzertes bestätigt, das anlässlich des zehnten Todestages von Prinzessin Diana stattfindet. Zu den weiteren Künstlern des Abends gehören Duran Duran, Rod Stewart, Elton John, Joss Stone, Pharrell Williams und noch einige andere.
Die Veranstaltung wird am 1. Juli im Londoner Wembley Stadium stattfinden und ist von den beiden Söhnen Dianas, den Prinzen Harry und William, organisiert worden.
Das Datum der Veranstaltung wurde gewählt, da es theoretisch der 46ste Geburtstag der Verstorbenen wäre.
Jeglicher Gewinn, der über Eintrittskarten erzielt wird, soll an Wohltätigkeitsveranstaltungen gehen, die die Prinzessin unterstützt hatte.

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