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Miniatur-Homies straight aus L.A.

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Shady, Willi G., Shorty, El Profe, Ice Block und P. Rico heißen die amerikanischen Homies mexikanischer Abstammung. In ihrem imaginären Barrio “Quien Sabre“ hängen sie im Ostteil von L.A. und tun dort das, was man eben so macht: Asiatischer Kampfkunst fröhnen, sekundäre, weibliche Geschlechtsmerkmale zur Schau stellen, Bodybuilden und anderes. Entstanden sind diese drolligen Plastikfiguren erstmals in des Grafikkünstlers David Gonzales’ Kopf, selbst ein Mexikano-Amerikaner, der sie schleißlich auch zum Leben erweckte, so, dass ihr nun selbst die Möglichkeit habt euch das kleine mexikanische Barrio ins eigene Zimmer zu holen.

Auch habt ihr hier und jetzt die Gelegenheit ein paar dieser süßen Winzlinge bei rap.de in unserer WIN Sektion gewinnen. Dazu müsst ihr euch einfach eintragen und mit ein wenig Glück wandern die kleinen Hispanics gen eurer Heimat. Viel Glück!

Azad – Blockschrift

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Bozz ist Bozz, denn der Bozz ist und bleibt der Bozz – treffender könnte ich kein Statement nach mehrmaligen Hören von „Blockschrift“, dem neuen Album von Azad, abgeben. Ich habe es schon immer gewusst, er wird immer besser und besser. Ende 2007 präsentiert sich der Frankfurter Ausnahme-Rapper in Bestform und stellt dies auch eindrucksvoll unter Beweis. Der Rap ist on point, die Beats sind unfassbar und das Gesamtprodukt bringt wieder Glanz in die gesamt Szene, die sich langsam aber sicher ein Beispiel an Azad nehmen könnte. Authentizität war noch nie sein Problem, doch glaubwürdiger als auf „Blockschrift“ habe ich seine Texte noch nie wahr genommen. Vom Opener „Zeit zu verstehen“, der ersten Singleauskopplung mit gesanglicher Unterstützung von Gentleman, bis zum letzten Song, dem Erfolgs-Hit „Prison Break Anthem“, geht der Hörer auf eine Reise, die ihn durch das Leben sowie das Umfeld vom Bozz führt.
„Der Monstershit, kuck ich bin zurück Junge mit dem Bombenhit, verstehst du, Block King Kong dieses Brett haut dich weg so wie wenn ich aushol und dein Kinn bomb!“
Der Song „TNT“ ist exakt wie „Monsterrap“ ein echter Banger. Beide Songs wurden von Sti produziert, und was der Junge wieder gemacht hat, ist unfassbar. Doch auch die anderen Produzenten wie M3 & Noyd, Martelli oder Benni Blanco haben allerbeste Arbeit geleistet. Letzterer zeigt sich auch für den Übertrack „Ghettobass“ verantwortlich, den Azad mit seinen einzigartigen Punchlines zu dem macht, was er ist.
„Seit du in meinem Leben bist, macht alles Sinn für mich, du weißt ich liebe dich.“ Auch mit nachdenklichen Songs wie „Ich geh für Dich“, das von Max Herre produzierte Feature mit Joy Denalane, ist „Blockschrift“ bestückt. Weitere Songs, die unter die Haut gehen, sind „Du fehlst mir“, „Tage des Regens“ mit J-Luv und „Kämpfer“, mein momentaner Lieblingssong auf diesem unglaublichen Album.
„Manche Wunde sind tief, doch sie können heilen. Du musst kämpfen, doch manchmal ist der Gegner in einem. Wer nicht kämpft hat die Schlacht schon verloren, wie ein Segel ohne Wind du bist machtlos geworden.“ Word up! Auch mit auf der CD, wie schon erwähnt, ist der Überraschungshit „Prison Break Anthem“ mit Adel Tawil, der vor wenigen Tagen mit über 150.000 verkauften Einheiten Goldstatus erreichte.
Kurz: Ich spreche Azad, den Produzenten und allen Featuregästen meinen größten Respekt aus. „Blockschrift“ ist ein neuer Maßstab für credibilen Rap in Deutschland. Der Bozz ist back, und wie!

Musik-Szene im Iran

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Die iranische Rap-Szene floriert in einem Käfig voller Zwänge. Amir Hamz, iranischer Abstammung, in Deutschland aufgewachsen, drehte einen Dokumentarfilm namens "Sounds Of Silence" über den Teheraner Untergrund-Musik, der letzte Woche auf dem Hamburger Filmfest Premiere feierte.

"Ich war erstaunt darüber, dass so viel Angst und Vorsicht gar nicht da war, mir gegenüber sich genügend zu äußern. Ich hatte eher das Gefühl, dass da ein Glücksgefühl vorhanden war: Endlich hört uns einer mal zu", verriet der Regisseur.

Hich-Kas sind Rap-Pioniere im iranischen Teheran, ihr erstes Album "The Asphalt Jungle" ist ausschließlich bei iTunes und anderen Onlineplattformen erhältlich. Harte Töne sind für sie Tabu: "Wir haben für unsere Texte nicht die Schriftsprache benutzt, sondern die Sprache, die auf der Straße gesprochen wird. Das verbietet die Zensur. Das ist unser Problem." Niemand nennt sich dort einen Rapper, an einem Ort, indem Sessions heimlich in Kellern abgehalten werden, die Künstler ein Schattendasein führen, ohne Publikum, ohne ihre CDs verkaufen zu dürfen.

"Einerseits bin ich glücklich, dass ich endlich auftreten kann. Andererseits wird mir heute umso klarer, dass ich in meiner Heimat keine Konzerte geben darf. Das macht mich traurig. Seit der Film gedreht wurde, ist in Iran die Situation für uns Musiker noch schlechter geworden", sagte Shahram Sharbaf, der Sänger der alternativen Band O-Hum, die ein Ausreisevisum nach Deutschland erhielt.

Der Film "Sounds Of Silence" hat Angebote aus den USA. Regisseur Hamz hofft, ihn auch in Europa ins Kino zu bringen.

Im Moment arbeitet die iranische Regierung  an einer Kampagne gegen „obszöne“ und „dekadente“ westliche Rap-Musik. Das Ministerium für Kultur und islamische Führung, unter Leitung von Mohammad Dashtgoli, setzte bereits die Schließung einiger Musik-Studios durch: "There is nothing wrong with this type of music in itself. But due to the use of obscene words by its singers, this music has been categorized as illegal.” Die iranische Regierung will verhindern, dass westliche Werte angenommen werden, die traditionelle islamische Moral soll hingegen geschürt und beibehalten werden. Doch verschärft sich die Situation zunehmend, tausende Frauen, die Make-Up und Hüte anstatt Kopftücher trugen, wurden in den letzten sechs Monaten verwarnt und sogar unter Arrest gestellt.

Irans religiöser Führer und oberster Rechtsgelehrter Ayatollah Ali Khamenei befürwortet die polizeilichen Maßnahmen.

Duck Down expandiert

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Das Label hat bekannt gegeben, dass es Deals mit dem amerikanischen History Channel und YouTube abgeschlossen habe. Beim History Channel beispielsweise wird Buckshot von Boot Camp Clik und Black Moon dabei sein und die Musik für die Sendung „Gangland“ beisteuern. Der Deal mit YouTube bringt Duck Down insofern Vorteile, dass sie nun auf dem hauseigenen Duck Down Channel größere Videodateien hochladen können und bei YouTube selbst wohl häufiger in deren Playlists auftauchen werden.

Die Herren scheinen was vom Geschäft zu verstehen, denn dieses Jahr haben sie bereits erfolgreich, durch einen Deal mit ESPN (US-amerikanischer Sportsender), fünf Tracks ihrer Künstler während der College-Basketball-Meisterschaften, die von ESPN übertragen wurden, unterbringen können. Unbezahlbare Promo. Des weiteren  haben sie unter anderen KRS One, DJ Revolution und Kidz In The Hall ins Haus geholt und scheinen sich auf sicherem Fahrwasser zu befinden. Eine weiteres Zeichen der  wohl immer nötiger werdenden medialen Vernetzung, die gerade für Musiklabels die Zukunft zu sein scheint. Angenehme Überraschung, dass das nun gerade einem Indie-Label wie Duck Down gelungen ist. Ein Fanal?

Bei 50 Cent hats bereits geschneit

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In Zagreb war 50 Cent geladen, um eine seiner beliebten Liveshows von sich zu geben. Dies war dem kroatischen Fernsehen mindestens ein Live-Interview in den 20 Uhr Nachrichten wert. So kam es, dass der Radiomoderator Phat Phillie mit Kameramann und Abendnewsmoderator, dem US Star eine kleine Überraschung bereiten wollten und wohl unangemeldet in 50s Backstageraum platzen. Und vor fand man 50 plus Gefolge über einen Tisch gebeugt, allem Anschein nach Kokain schnüffelnderweise, wurden sie vom Kamerateam aufgescheucht. 50 Cent selbst hat angeblich nicht konsumiert, das Kamerateam wurde gebeten die Garderobe zu verlassen, Fiddy kam kurz darauf für das Interview vor die Tür. Das “Beweis-Video“ könnt ihr hier einsehen.

„Tot Oder Lebendig“

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Nachdem am 2. November das lang erwartete Album "Tot Oder Lebendig" erschien, war es bereits vor der offiziellen Veröffentlichung, aufgrund der maßlosen Vorbestellungen, vergriffen. Auch ein prompter Charteinstieg von Platz 0 direkt auf die 10, spricht für sich. Doch Kool Savas lässt uns keine Atempause und haut knapp einen Monat später seine erste Single zum gleichnamigen Album "Tot Oder Lebendig" raus. Das atmosphärische Melbeatz-Instrumental wird von Savas‘ on point Raps gekrönt. Aber überzeugt euch am besten selbst davon.

Hier gibt’s das Prestlining zur Single "Tot Oder Lebendig":

1. "Tot Oder Lebendig"
2. "Tot Oder Lebendig" (Kaas & Crytile Remix)
3. "Alle Schieben Optik" (SP Soul Remix)
4. "Der Beweis"
5. "Absturz"

The Clipse und Lil‘ Wayne

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Alles hat angefangen mit einem Interview, in dem Lil’ Wayne über diverse Leute – unter anderem auch Jay-Z – herzog. Darin erwähnte er auch The Clipse, die bekanntlich mit Skateboard P Pharrell zusammenarbeiten, und zwar in folgendem Kontext:
"I don’t see no fucking Clipse. This is a fucking legend you’re talking to right here. How many years them niggas been around? Who the fuck is Pharrell?”
Die Antwort ließ damals nicht lange auf sich warten. The Clipse stellten ganz einfach die Frage in den Raum: “What do you call a man who kisses another man?”
Angespielt wurde natürlich auf das Foto, das Lil’ Wayne bei einem Kuss mit dem Südstaatenrapper Baby zeigte. Weiter ging’s mit dem Vorwurf, Wayne würde The Clipse doch nur kopieren, außerdem meinte Pusha T lustigerweise:
"If anything, I am upset about him using the F word before my name, being as though he likes to sit around and kiss men. If you gonna kiss men, you can’t even use them words in conjunction with The Clipse, Pharrell, or any of the [Star Trak] family […]”



Doch das ist keineswegs das Ende. Daraufhin wurde Weezy martialisch. Nachdem er klargestellt hatte, dass er es nicht nötig habe, The Clipse zu kopieren, da er ja pro Verse (von denen er zugegebenermaßen sehr viele auf diversen Alben platzieren konnte) 50,000 bis 150,000 Dollar bekommt, verdrehte er auf absurde Weise ein Martin Luther King Zitat und sagte: „You supposed to be able to do anything in this world. That’s what Martin Luther King told me […]He ain’t never put a specific on what to do. He said you can do anything. ‘Kill’ falls under that.”
Natürlich ließ die Antwort nicht lange auf sich warten. Erst heute zog Pusha T Weezys „Ability To Kill“ erheblich in Zweifel und ließ via Videobotschaft im Internet verlauten:
“We don’t believe that shit. […]Let’s be honest. First time he touched a gun, he shot his got damn self. Then when he just got caught with a gun in New York City, he didn’t have no bullets in it. So we already know he not good with guns.”

Ich würde sagen: Punkt für The Clipse, zusammengerechnet steht es dann jetzt 3:2 für die Rapcrew aus Virginia!
 

Bald nur noch 90 Sekunden

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Universal will scheinbar die Tracks all seiner Künstler auf MySpace und sonstigen „Fremdseiten" auf 90 Sekunden begrenzen. Betroffen davon wären dann Artists wie Akon, 50 Cent und Rihanna. Eine offizielle Stellungnahme von Universal war bisher nicht zu bekommen. Ob das nun die Leute dazu bringt, wieder mehr Platten zu kaufen? Oder vielleicht doch eher ein Eigentor? Abwarten!

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