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Jan Delay gewinnt 1Live Krone

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Wir haben vor einiger Zeit dazu aufgerufen, ihr habt gevotet und somit entschieden: Jan Delay bekam kürzlich die 1LIVE Krone 2007 in der Kategorie „Bester Künstler/in" verliehen, Gentleman musste sich mit dem 2. Rang in selbiger Kategorie abfinden. Der Jubel war groß, da es sich tatsächlich um Jan’s ersten großen Preis überhaupt handelt. Er war zwar schon sehr oft nominiert, doch bisher hat es nie geklappt: „Das ist der erste Preis, den ich in meinem Scheiß-Leben je bekommen hab!", war sein erster Kommentar. Jan Delay arbeitet momentan akribisch an seiner neuen Platte, zusammen mit Disko No.1 (News vom 12.11.2007).

Die Fantastischen Vier haben sich in der Kategorie „Bestes Album“ durchsetzen können. Freundeskreis und Seeed, nominiert als beste Live-Acts, gingen leer aus, sowie Culcha Candela, die den Titel für die beste Single verteidigten.

TimeShift – Hohe Anforderung

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„TimeShift“

Anfang der Woche ist ein Umschlag von Sierra auf meinem Tische gelandet. Darin befand sich das lang erwartete PC-Game „TimeShift“. Also gut, XBOX360 mit Halo ausgeschaltet und TimeShift auf dem PC installiert.

Und gleich das erste Manko. TimeShift hat eine der Art hohe Anforderung an den PC, dass ich der Meinung bin, es ist für gute Gamemaschinen kein Problem. Doch der Durchschnittszocker wir mit Einschränkungen leben müssen, oder aufrüsten müssen. Ich weiß, was sich dieses Jahr Weihachten unter vielen Bäumen verstecken wird. Eine neue Grafikkarte.

Mind. 128 MB GeForce 6600 oder Radion x700. Und versucht es erst garnicht darunter. Sonst verliert das tolle Game am Spielspaßfaktor.

Während der spannenden Installation habe ich mir mal den Boxeninhalt angeschaut. Eine DVD, Karte mit Key und eine sehr dünne Broschüre. Schade, das bin ich von Sierra anders gewöhnt.
Die Geschichte:

Sie ist schnell erzählt. Wissenschaftler entwickelten einen Anzug (Alpha), der dem menschlichen Körper als Schutz bei Zeitreisen dienen soll. Zeitreisen in einem „ego shooter“? Wer braucht das?

Na egal, wenn es dem Spielspaß dienlich ist. Also Zeitreisen, natürlich fand die Arme das so interessant,  dass sie weitermachten und die Studien in die 2. Runde bringt. Der Beta-Anzug  ist geboren oder besser entwickelt. Nun konnte der Zeitreisende durch die Zeit reisen und Kämpfen. Stoff aus dem sonst nur Hollywood Filme sind.  An dieser Stelle kommt ein Held ins Spiel, den wir spielen. Also kurz ab in den Anzug und auf in den Kampf. Und wer der Meinung ist, das klingt wie schon mal gespielt, ja die Story ist flach und auch die Charaktere werden meiner Meinung nach nicht sehr viel aufregender. Doch wie gesagt, sowas erwarte ich in einem Rollenspiel, nicht im Shooter.

Kommen wir mal zum Spiel:

Nach einem fast nicht enden wollenden Intro, das allerdings auch nicht so genial gemacht ist, das es mich in den Bann zieht, durfte ich meine ersten Schritte unternehmen. Die Steuerung ist wie bei fast allen Games dieser Richtung leicht zu verstehen. Sie unterscheidet sich kaum oder gar nicht von anderen. Aber um sicher zu gehen, dass man die Steuerung auch beherrscht, besteht der Einstiegspart im hinterherlaufen. Ja, keine eigenen Entscheidung treffen müssen, nicht Kämpfen, sondern nur folgen. Die ersten Waffeneinsätze sind eher langweilig. Einige wenige Gegner (3) und man selber ist gut verbarrikadiert. Aber das wird sich im Verlauf noch drastisch ändern. Da gibt es genug blaue Bohnen und Explosionen zu sehen bzw. erleben.

Da war doch noch etwas?! Die Zeitreisen…!!! Je nach Rechnerstärke und Ruckel-Faktor, seid Ihr in etwa zwanzig bis dreißig Minuten im Besitz dieser tollen Fähigkeit. Jetzt könnt Ihr die Zeit manipulieren. Ihr habt die Möglichkeit sie einzufrieren (Pause) oder langsamer vor oder zurück laufen zu lassen. Übrigens wenn ihr die Zeit anhaltet, so gilt das nicht für euch. Ihr könnt weiter agieren und auch kämpfen oder entwaffnen. Leider sind die Akkus des Anzugs nicht so toll. Um seinen ganze Kampfstrategie darauf aufzubauen, reicht die Energie nicht. Aber sie rettet euch oder euren Helden ab und an den Arsch. Sehr zum Spielspaß trägt auch die recht ansehnliche Auswahl an Waffen bei. Ob die KM2103, Shatter Gun, Echogewehr, EMP-Gewehr oder oder oder… Alles zusammen sind es 8 Waffen, 4 Granaten und noch zwei Überraschungen. Wer mehr wissen möchte, der darf sich gern selbst versuchen.

Grafik:
Die Grafik ist echt mega geil, ah ich meine toll, aber mal ehrlich, bei den Anforderungen an die Maschine kann man das auch erwarten. In jedem Fall müssen sich die Grafiker des Spiels nicht hinter Spielen wie Halo3 verstecken. Was man von den Komponisten der Musik leider nicht sagen kann. Doch mal ehrlich… Wer interessiert sich für die Musik im Shooter. Die Soundeffekte sind stimmig und machen das ganze Game lang Spaß. Auch das habe ich schon anders erlebt.

Fazit
Sierra hat zu dieser Grafik die Engine überarbeitet, das bleibt nicht ohne Auswirkungen. Die Bewegungen sind flüssig, fast geschmeidig. Die düstere Atmosphäre unterstreicht die Charaktere und macht „TimeShift“ zu einem Augenschmaus.

Sound:
Die Soundeffekte sind wie bereits gesagt nicht der Hit. Die Musik eher Durchschnitt und die Effekte klingen auch auf einer Dolby Anlage sehr dünn.

Ein Spiel das nicht nur den eingefleischtesten Zocker grafisch in seinen Bann ziehen wird. Auch der Gelegenheitszocker hat hier gute Chancen, das Ende des Spiel zu erreichen. Die musikalischen Versuche kann man ausblenden, Spielspaß und Grafik tut keinen Abbruch und lassen keinen Zweifel daran, dass die Gesamtnote ein GUT ist.

„TimeShift“ ist jeden Cent des Kaufpreises wert. Wer noch keinen Wunschzettel zum Nordpol geschickt hat, sollte das nachholen.

Le Peuple de l‘ Herbe – Radio Blood Money

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Man stelle sich vor: Auf unserem schönen Planeten kam es zum nuklearen Holocaust und die Menschheit wurde fast auf Null dezimiert. Was nach einer neuen Geschichte aus dem Weisen Haus klingt, geht im mit dem „Dr. Bloodmoney (, or How We Got Along after the Bomb)“ betitelten Buch (auf deutsch schlicht: "Nach der Bombe") von Philip K. Dicks mit einigen Widerständler weiter, die über Satellit das so genannte „Radio Blood Money“ ausstrahlen.

Den Radiosoundtrack zum post-nuklearen Leben reicht nun das Peuple de l’Herbe 42 Jahre nach Erscheinen des Buches nach. Schon vor dem ersten Einlegen der CD ahnt man es: Schöne heile Welt geht irgendwie anders. Entsprechend düster geht es auf dem fünften Studioalbum der fünf Franzosen zu. Ihrer auf den Vorgängeralben schon bewährten Soundmelange aus Dub, Jungle, Hip-Hop, Reggea, Ragga, Rock, Jazz und tausendundeiner anderen Musikspielart sind die Pariser Grenzgänger natürlich treu geblieben.

Den bunten Stilmix hält im Falle des „Radio Blood Money“ eine düstere Grundstimmung zusammen. Nur die hellen Bläser, die immer wieder durch das dunkel-dumpfe Sounddickicht aus wabbernden Bässen, knallenden Drums und sphärischen Synthies dringen, sorgen für ein Gegengewicht. Schaffen sie es wie im Opener „Yep!“ die Oberhand zu gewinnen, wird es funkig und stellenweise sogar fast fröhlich. Doch diese Momente sind spärlich gesät. Schon im folgenden „History Goes“ übernehmen die Maschinen die Kontrolle. Dunkle Synthies, bedrohliche Bässe und konspirative Lyriks, die irgendwo zwischen Weltverschwörung und Wahnsinn pendeln sorgen für alles andere als lustig-leichte Wohlfühlstimmung. Statt Kopfnicken gibt es Gänsehaut. „We educate those who never knew how history goes“.

Im großartigen “Traces” verschwimmen die Grenzen zwischen 70’s Funk, Jazz und D’n’B. Über hektische, deutlich Trommel und Bass inspirierte Drums hetzen die live eingespielten Bläser. Ein Zusammenspiel, das funktioniert. Wesentlich abstrakter und weitaus unzugänglicher sind die folgenden Produktionen. Dreckig analog klingenden Synthesizer fordern den Hörer und oben drauf gibt es schwer greifbare Harmonien. Popmusik geht anders. Rapmusik definitiv auch. Was das Volk des Krauts hier betreibt, ist Musik für eine anspruchsvolle Minderheit. Das hier ist Ü20-Musik und wahrscheinlich trotzdem eher nix für Jay-Z-Fans. Das ist Anspruch und um ganz ehrlich zu sein, schwer einzuschätzen. Wenn man „Radio Blood Money“ auf emotionaler Ebene bewerten will, funktioniert die LP. Das hier ist Kunst. Nicht mehr und nicht weniger. Dafür gibt es im Rapzirkus immer weniger Platz, aber schön, dass sich noch jemand traut so etwas zu machen. Wilkommen im nuklearen Winter.

Madonna ft. Kanye

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Kanye West wird einen Gastauftritt auf dem kommenden Album "Licorice", der Pop-Ikone Madonna haben, welches voraussichtlich im April erscheint.

Ye wird auf dem Track "The Beat Goes On" gefeatured sein, Gerüchten zufolge, soll Pharell Williams ein weiterer Gast auf Madonnas neuem Warner Bros. Studioalbum sein. Mit "Licorice" und der drauf folgenden geplanten Greatest Hits Kollektion, erfüllt die Queen of Pop all ihre Verpflichtungen gegenüber Warner Bros., sie hat bereits einen weiteren Deal bei Artist Nation unterzeichnet, also noch keine Ende in Sicht.

Wie kürzlich berichtet, wurde Kanye West achtmal für die 50th Annual Grammy Awards nominiert (News vom 07.12.2007).

Mehrere Raubüberfälle auf Promis

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Laut Polizeiaussagen, soll die mit Fabolous in Verbindung stehende Street Family Gang für mehrere Raubüberfälle in New York, vornehmlich auf Prominente, verantwortlich sein. Sie sollen laut New York Post den Ex-Cornerback der New York Giants, Frank Waller, und Boxchampion Zab Judah überfallen haben, letzteren sogar zweimal.

Am meisten Wellen schlug jedoch der Überfall auf NBA Spieler Sebastian Telfair, der im letzten Oktober (2006) vor Sean Combs‚ Restaurant „Justin’s“, das heute nicht mehr existiert,  vor sich gegangen sein muss. Hier ist die Polizei in Besitz von Material, das von einer Überwachungskamera aufgenommen wurde und angeblich Mitglieder von FabolousStreet Family dabei zeigt, wie sie den Basketballer um eine 50000 Dollar teure Kette erleichtern. Kurz danach wurde Fabolous ins Bein geschossen, wozu Telfair befragt wurde aber keinen der Verdächtigten aus Fabolous‚ Entourage eindeutig als Täter bei dem Überfall identifizieren konnte.
Damit noch nicht genug: zwei Monate zuvor war Fabolous‚ Bruder Paul Cain bei einer gewalttätigen Auseinandersetzung, die, man ahnt es bereits, auch mit einem dieser Kettenraube zu tun hatte, verletzt worden. Chelsea und Flatiron Destrict in Manhattan, wo letzte Woche auch ein Fabolous-Intimus erstochen worden war (wir berichteten), weil er einem gewissen Anthony Tailor bestehlen wollte, sind die bevorzugten Aktivitätsgebiete der Gang. Fabolous, geboren als John Jackson, streitet jede kriminelle Aktivität seiner Homies ab: "I would like my fans and supporters worldwide to know how disappointed I am in some of the media for the misrepresentation and abuse of my name. I do not want the young people who listen to my music and watch my videos to believe that I am engaged in any illegal activities that would discredit my character."

Trotz allen Beteuerungen der Unschuld, ermittelt die Polizei natürlich weiter. Vor allem will sie heraus bekommen, ob Fab letzte Woche im Club Devet anwesend war, als sein Freund erstochen wurde, was immer noch nicht eindeutig nachweisbar ist.

Pimp Cs Tod

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Der 33jährige Pimp C wurde am Morgen des 4. Dezembers tot in seinem exklusiven Hotelzimmer in Hollywood aufgefunden (News vom 05.12.2007). Trotz vorhandener toxologischer Berichte glauben die Behörden, dass er eines natürlichen Todes starb.

In Bett seines Hotelzimmers fand man den cirka 1,9 Meter großen und 260 Pfund schweren Rapper, leblos, vermutlich im Schlaf davon geschieden. Er hatte zwei verschriebene Medikamente bei sich. Die Kusine von Pimp C’s Mutter, Rosalind Queen, erzählte, sie wüsste nicht dass er jemals Herzprobleme oder zu hohen Blutdruck gehabt hatte, noch seien diese Phänomene je in der Familie aufgetreten.

"It’s definitely not the time to start questioning why he is gone," sagte Bun B, Pimp Cs Partner seit der Gründung von UGK im Jahre 1987, der kürzlich während eines Radio-Interviews zeitweise komplett seinen Tränen unterlag. "His life was a blessing and a lesson. And we all have to keep that in mind. Don’t look for the answers in this situation because you’re not gonna find them here. The answer to that question is on the other side waiting for us."
"I know the last time I saw him I hugged him and I told him I loved him, which was what I did every time I saw him, because you never know how things in life is gonna work out … We can argue, we can cuss, fuss and fight all day long, but we gon‘ say I love you when it’s over. I may not like you when it’s over, but I love you, and you’re gonna know that."

UGK erhielt eine Grammy-Nominierung für die beste Rap Performance (Dou/Group), durch ihre Kollaboration mit Outkast in dem Song "International Player’s Anthem (I Choose You)".

Bow Wow im Stress

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Rapper Bow Wow wurde am Donnerstag nach einer Show in Cincinatti ins Krankenhaus gebracht. Augenscheinlich hatte er einen Schwächeanfall erlitten, ausgelöst von einer Mischung aus Stress und Erschöpfung. Eine offizielle Diagnose steht aber noch aus.
Der 20-Jährige ist derzeit auf Tour, um sein Kollabo-Album mit RnB-Sänger Omarion zu promoten, das die Tage erscheinen wird.
Bow Wow scheint in guter Verfassung zu sein und lässt schon mal die Fans aus Chicago grüßen – dort wäre seine nächste Show über die Bühne gegangen. Er musste sie sausen lassen, will sie aber unbedingt nachholen.

Marteria from the Blogs

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Dendemann geht als Paradebeispiel voran, Tobi Trice, der Betreiber des Labels Magnum 12 und Manager von Marteria aka Marsimoto aka Deine Weedlingsrapper zieht nach: Im Dezember begleitet er Marteria, der auf Tour Support für Jan Delay geht und lässt euch in Form eines Blogs daran Teil haben. Exklusiv auf rap.de. Versteht sich von selbst.

Als Vorgeschmack für diesen Spaß gibt es hier bereits „Umsteigen Zur Atzenparty", einen Erlebnisbericht eines Konzertes mit King Orgasmus One in Hamburg zu lesen. Wer nicht lesen kann oder will kommt nicht zu kurz und kann sich Fotos oder ein Video angucken. Wir wünschen viel Vergnügen.

 

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