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Tupperware ist der (S)Hit!

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Ice-T bringt HipHop und Image jetzt auf eine ganz neue Ebene. Vorbei sind die Zeiten von Knarren, Drogen, Bitches und Ice. An der Westküste wird die Häuslichkeit und deren Werkzeuge gepusht. Tupperware stellt seit neustem nämlich auch allerhand Utensil für den gehobenen Gangstergeschmack her, Humidore und was ein Promi mit dem nötigen Kleingeld eben so alles braucht, um seine Luxusgüter ordentlich aufzubewahren. Mit seiner Pornofrau Coco schmiss T bereits mehrere Parties auf denen so allerhand Prominenz zu Gast war, auch Jay-Zs 40/40 Club in New York war bereits Schauplatz einer solchen Tupperwarenorgie.

"Tupperware unites us all. Tupperware’s going to save the world. Go buy Tupperware now, it’s O.G., it’s real ‚hood.”  Ihr wisst Bescheid!

DVD Release von Scotty 76

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Alleine die biographischen Daten des 31-Jährigen Künstlers lesen sich wie eine unendliche Geschichte: Seit 1993 ist Scotty 76 Mitglied der bekannten Breakdancecrew Southside Rockers, zwischen 1996 und 2005 erlangte er unzählige 1. bis 3. Plätze bei Breakedancebattles. Außerdem konnte man ihn in Musikvideos und bei Tourneen von u.a. Freundeskreis, Black Eyed Peas, D-Flame, Fler, DJ Tommek, Dynamite Deluxe oder KRS One tanzen sehen. Desweiteren schmückten seine Air-und Paintbrush T-Shirts z.B. Stars wie Timbaland, Method Man, Naomi Campbell, Justin Timberlake, Cypress Hill oder Sean Paul. Auch als Graffti-Artist hinterließ er Pieces in der ganzen Welt und war in allen namenhaften Sprühermagazinen vertreten. Als wenn das alles noch nicht genug wäre, gestaltete der gebürtige Hallenser dazu noch Plattencover, Poster und Tatoovorlagen, zum Beispiel für Sidos Aggro-Tattoo und designte Klamotten für Labels wie Adidas.

Morgen, am 07.03.08, wird Scotty 76 die DVD “Scottys World“ releasen: „Eine Lifestyle DVD vom feinsten! Sie verschafft Einblicke in das Leben eines B-Boys, der Hip Hop von Kopf bis Fuss 24 Stunden am Tag lebt. Ob B-Boy Circles, Bühnenshows, Graffiti Actions oder beim Customizing von T-Shirts, Sneakers und sonstigen Sachen. Er malt seine Welt, die Farbenfroh und voller Energie steckt. Man trifft auf Grössen der Hip Hop Szene, die inspirieren, von Mc´s, Dj´s, Writer, B-Boys bis hin zu Krumping Tänzer, die Burner in Scotty’s World hinterlassen.

Einen Trailer zur DVD könnt ihr euch hier ansehen.

Notorious B.I.G. Zwei

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Der Rapper Gravy, geboren als Jamal Woolard, aus New York wurde nun offiziell dazu auserkoren die Rolle des verstorbenen Rappers Notorious B.I.G. in dessen Fimbiographie "Notorious" übernehmen zu können.

Es hat über ein Jahr gedauert, bis Fox Searchlight Pictures und B.I.G.s Mutter Voletta Wallace einen ebenwürdigen Kandidaten für das Filmportrait  des legendären Rappers aus Brooklyn gefunden hatten. Der Film soll B.I.G.s junges Leben und seinen Aufstieg als Star thematisieren.

Laut Daily Variet, wird Derek Luke die Rolle des Bad Boy Moguls SeanDiddyCombs spielen und Anthony Mackie die von Tupac Shakur, des guten Freunds von Biggie. Für weitere Rollen wurden unter anderem Angela Bassett, Antonique Smith, Naturi Naughton und Julia Pace Mitchell gecastet.

"Notorious", dessen Drehbeginn der 24. März ist und der am 16. Januar 2009 in die Kinos kommen soll, wurde von Diddy, Wayne Barrow, Mark Pitts, Bob Teitel und Trish Hofman produziert. B.I.G., geboren als Christopher Wallace, wurde am 9. März 1997 nach einer Party in Los Angeles erschossen. Der Fall ist bis heute nicht aufgeklärt worden. Falls es noch geschehen sollte, muss das Ende dieses Films wohl neu eingespielt werden.

Morlockk Dilemma – Omnipotenz In D-Moll

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Durch seine letzten Soloalben "Egoshooter“ und "Index Finest“ wurde Morlockk Dilemma bereits zum Bürgerschreck in der Szene. Mit seinen Plattenverkäufen spart er auf eine Toilette aus purem Platin, um seine Geschäfte angemessen verrichten zu können. Seit "Hang Zur Dramatik", zusammen mit V-Mann, putzt er sich die Zähne nur noch mit Sekt. Und jetzt gerade reibt er sich entspannt den Bauch und setzt ein laszives Grinsen auf, denn sein neues Album "Omnipotenz In D-Moll" steht in den Läden und der Traum vom blitzenden Scheißhaus scheint in greifbarer Nähe. Der Albumtitel sagt es, der Messias präsentiert sich in einer Tonart, die, nicht verwunderlich, traditionell als ernste, mit dem Jenseits verbundene gilt. Eine große Vendetta, ein Meer aus Blut und Kajak fahren.

Der Einstieg, das Intro, ist schwungvoll und atemlos, live kommt der Morlockk da schon mal aus der Kontenance. Altbekannte Vocals und Scratches prasseln nieder, gefolgt von Battlelines auf zwei verschiedenen, ineinander übergehenden Instrumentalen, verpackt in komplexe Reimschemen, unerklärlich, was sich da manchmal reimt  – "Ich weiß, du wäscht dich nur aller Jubeljahre, glaub mir das nächste mal wenn du mal badest, wirst du zum Uwe Barschel.

Gleich der erste Song "Bootlegdeath“ widmet sich EINEM dieser "Pressewichser“, denen zugegebenermaßen viel Verantwortung vor einer Veröffentlichung überlassen wird, der sich vor dem Release von Dilemmas Musik bediente, sie im Internet uploadete und sich sicher wähnte. Doch, "(..) was er nicht wusste war, dieser Idiot, jede der Promo CDs war markiert mit dem Code, ein verstecktes Audiosignal gemischt unter das Master, für einen Namen brauchten wir es nur noch runter zu laden.“ Was folgt, oder im Song vorangestellt ist, ist ein kleines Folterszenario mit viel Liebe zum Detail. Die Erklärung ist plausibel, es ist wirklich beklemmend, die Geschichte aber ist wahr, zumindest der Teil mit der Raubkopie. Bei der Anderen bin ich mir nicht so sicher, Pressekollegen kommen und gehen.

Was beim Durchhören sofort auffällt ist, dass die reinen Battle-Songs den etwas gehaltvolleren numerisch unterliegen. Das ist nicht unbedingt negativ und vielleicht als Weiterentwicklung zu betrachten. Morlockk übt Kritik, zeigt Probleme der menschlichen Seele auf, aber das in typisch überzeichneter und ins absurde ausgebauter Dilemma-Manier. Ein Beispiel aus "Es Kümmert Mich Nicht“: "Ich bleibe gefühlskalt wie ein Nachrichtensprecher, hungernde Kinder in Indien hindern mich nicht am Abendbrot essen“, in der gleichen Strophe wird auch eine mögliche Ursache genannt: "Ich rede in Werbeslogans, ich wurde vom Fernseher betrogen, meine Reize sind überflutet, jetzt brauche ich härtere Dosen, ich sitze auf der Couch mit apathischem Lächeln, Bindenwerbung zwischen Kinderfernsehen und den Naziverbrechen.“ Was wiederum auch typisch ist, Lösungen oder gar Erlösung gibt es nicht. Das wäre vielleicht auch langweilig oder utopisch, oder nicht?
Was für ein herzloser Mensch redet schon im gleichen Atemzug über Kaffee, Kuchen, Topfschlagen, Selbstliebe und die Verbrechen vom "9.11“? Nur ein exzentrischer Zyniker sagt der eine, der andere sagt, weil Dilemma an diesem Tag einfach Geburtstag hat. In einer Trauerfeier steckt das gleiche Paradoxon. Meine Lieblingsstelle des Songs: "Es war ein wolkenfreier Tag im September, alle Nachrichtensender zeigten Bilder vom Attentat auf das Center, ein schwarzer Tag im Kalender, doch fragst du Dilemma lächelt er brav, denn er bekam dieses abgefahrene Rennrad (..)

Ein bisschen gewöhnungsbedürftig klingt der gesungene Chorus von Damion Davis in "Fuffie“, das Songkonzept des wandernden Geldscheins ist übrigens schon ein alter Hut. Auch der Gastpart  von Choleriker in "Ruff Rugged N Raw Pt. 2“ klingt irgendwie dahingeschmiert, der unglaubliche Beat kaschiert das nicht mal wirklich. "Wunderschöner Tag“, erinnert stark an "Twelve Monkeys“, nur ohne den Teil mit den harmlosen Tieren und Verrückten. Der Versuch von Dilemma den Chorus dieses Songs gesanglich selbst zu gestalten, gelingt nur bedingt. Und für mich mal zwei neue Evergreens: "Unterwegs“, eine zügellose Odyssee durch die Nacht und Morlockk Romantiko als triebhafter "Gentleman“. Stellt sich die Frage, ob sie auf dem Lokus entstanden sind? Nach dem Outro kommt dann doch noch die Erlösung: Der "Nachtrag", fünf Strophen Hass, nur Dilemma und ein imaginärer Feind. Endlich, Befriedigung und jede Menge musikalische Varietät.

Das alte Furniturenhandwerk des Samplings beherrscht Dilemma miterweile sehr gut, obwohl an der ein oder anderen Stelle manches etwas zu eckig, abgehackt oder zu rund klingt. Er selbst vergleicht den Kolorit seiner Beats, wobei auch Dexter und V-Raeter  sehr schöne beisteuerten, mit Städten in lodernden Flammen, oder einem kurzen Scharmützel, indem ein Heer aus Reitersoldaten im Vorbeireiten ein paar Bauern nieder macht. "Omnipotenz In D-Moll" ist wahrhaftig keine leichte Kost. Kein bunter, fruchtiger Sommerobstsalat mit einem zarten Zimthauch. Eher ist es eine "Kugel durchs Arschloch“ oder wie einen "Backspin-Redakteur mit einer Juice zu erschlagen“.

Afro Hesse – rap.de Exclusive ft. Amir-T

Am 29. Februar veröffentlicht Afro Hesse seinen Sampler „Mehr Als Musik“ und während ihr noch bis Freitag warten müsst, gibt es hier schonmal ein Exklusiv. Alle Informationen zur Person und zum Sampler findet ihr im rap.de-Interview.

Snoop Dogg ist alleine groß!

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Snoop Dogg scheint derzeit die ganze Welt ein wenig schocken zu wollen. Erst gestern musste er der Öffentlichkeit unverhohlen mitteilen, dass auch er hin und wieder Ghostwriter beschäftigt (News vom 04.03.08) , da packt er gleich den nächsten Hammer aus.

In einem Interview für eine amerikanische Radiostation reagierte Snoop leicht schnippisch auf die Frage, ob auch Dr. Dre zur musikalischen Vielfalt auf seinem neuen Album “Ego Trippin’“ beigetragen habe.

"Ich brauche Dr. Dre nicht. Ich bin Snoop Dogg! Du interviewst hier Snoop Dogg und Dr. Dre hat von Snoop Dogg profitiert. Deshalb heisst diese Platte "Ego Trippin". Wenn du eine Snoop Platte kaufst, dann solltest du auch Snoop Dogg erwarten! Ich will Dr. Dre nicht dissen, denn wir haben einst gut zusammen gearbeitet. Aber wenn ich ohne ihn arbeite, dann bekommt ihr einfach "The best of me"! Außerdem habe ich keinen Bock darauf Beats zu bekommen, die The Game, Busta Rhymes, Eminem oder 50 Cent nicht haben wollten."

Entweder wurde ihm diese Frage diesmal zum tausendsten Mal gestellt, oder er hat in letzter Zeit nicht genug Aufmersamkeit vom Doktor erhalten. “Ego Trippin’“ , diesen Titel sollte er sich jedenfalls nicht allzu sehr zum Motto machen.

DTP bleibt bei Def Jam

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Man munkelte die Def Jam Music Group hätte das Label von Ludacris, Disturbing Tha Peace, fallen gelassen. Angeblich sei dieser Schritt von "L.A.“ Reid durchgeführt worden, inzwischen sind die Gerüchte jedoch dementiert, Ludacris unterschrieb nämlich gestern einen weiteren mehrjährigen Deal für Disturbing Tha Peace.

Außerdem gibt es eine weitere gute Nachricht für Fans von Ludacris, der arbeitet nämlich an seinem sechsten, "Theater Of The Mind“ betitelten Album. Ein Release Termin steht (natürlich) noch nicht, aber Ludacris äußerte sich bereits zur Bedeutung des Namens: “You’re going to feel like you’re a part of it. Each song, it all blends itself together and it’s theatrical. Music is supposed to be emotional, you put yourself in the environment, you put yourself in the atmosphere, it’s kind of like that…”

Snoop Dogg packt aus

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Snoop Dogg ist ja schon seit längerem nicht mehr nur ein Rapper, vielmehr ein Multitalent, das keine Grenzen der Unterhaltungswelt zu kennen scheint. Neben Footballteammanager und Pornoproduzent bis hin zu einer Kochshow lässt er kein Feld unbetreten.

Diesmal jedoch scheint der gute Snoop eine im Rapspiel unsichtbare Schranke einzubrechen, indem er in einem Interview öffentlich dazu steht, dass unter anderem seine derzeitige Single “Sensual Seduction“ nicht von ihm selbst geschrieben wurde. “My boy Shawty Red wrote the song.”  Auch weitere Songs auf seinem neusten Album "Ego Trippin’" sollen nicht aus seiner Feder stammen.

“I was watching Diana Ross get inducted into a Hall of Fame, and she got up there and named all of these great songwriters. Her biggest songs were written by somebody else, so I’m thinking, Wow, there’s nothing wrong with my pen, but I’m going to let other people write for me,” erklärt Snoop Dogg den Verlust seiner Scheu Ghostwriter betreffend.

Auch glaubt Snoop 1993 um einiges besser und bissiger gewesen zu sein, und eben auch nur dem Rap verschrieben, heute sei er ja viel mehr als “nur” ein Rapper.
“I was probably a little doper back then, right now I’m into creating a lot of shit. Back then, I was just into rap—the style, the flow, fucking you up, the baddest muthafucka, the coldest vocalist.”

Was viele schon gewusst oder erahnt haben gibt Snoop nun öffentlich zu. Das gute Geld macht eben vor nichts und niemandem halt, solange allerdings Perlen wie “Sensual Seduction“ dabei entstehen, soll es mir recht sein. Die Romantik des Games ist jetzt allerdings wieder ein Stückchen geschwunden. Hätte er es doch für sich behalten!

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