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Lil Wayne gegen Jay-Z

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Rapper sind oft sehr empfindliche Menschen, auch wenn sie äußerlich nicht immer diesen Eindruck erwecken. So hat eine eher beiläufige Zeile von Jay-Z auf der ersten Single vom gemeinsamen Album mit Kanye West, "Watch The Throne", derart den Ärger von Lil Wayne erregt, dass dieser sich nun zu einer entsprechenden Antwort genötigt sah.

Jigga hatte in "H.A.M." gerappt: "I’m like really half a billion nigga/ really you got baby money“. Vordergründig eine wenig originelle Zeile, die klarstellt, dass Hov reich ist und die anderen vergleichsweise nur über Spielgeld ("baby money", Kindergeld) verfügen. Will man es allerdings unbedingt so verstehen, kann man darin natürlich auch eine Anspielung auf Baby alias Birdman, den schwerreichen Ziehvater von Lil Wayne sehen bzw. die Unterstellung, dass Weezy lediglich aufgrund des Reichtums seines Förderers reich geworden ist.

Baby selbst hatte kürzlich noch in dem Radiointerview YMCMB mit Humor und der für ihn typischen lässigen Überheblichkeit auf den vermeintlichen Diss reagiert und erklärt, anstatt auszurasten gäben er und Wayne lieber 'Baby Money' aus. "We ain't trippin, we spendin baby money."

Weezy selbst ist die Zeile aber offenbar näher gegangen. Auf "It's Good", einem Song seines neuen Album "Tha Carter IV" droht er damit, Jay-Zs Ehefrau Beyoncé zu entführen und rappt in Bezugnahme auf die oben zitierten Zeilen "Talkin bout baby money/ I gotcha baby money/ kidnap your bitch, geht that/ how much you love your lady money".

Mit dieser aggressiven Ansage setzt Weezy den ebenfalls auf "It's Good" vertretenen Jadakiss unter Zugzwang. Dieser dementierte aber via Twitter umgehend, in irgendeinen Beef zwischen Weezy und Jigga verwickelt zu sein. Man habe ihm das Instrumental zu dem Song ohne die anderen Strophen geschickt, betonte er. Wenn er mit jemand Beef habe, würde er dies offen und unter Nennung des Namen des Betreffenden sagen, wie man eigentlich wisse.

Wir jedenfalls halten es in diesem Fall mit dem altbekannten Sprichwort: Millionäre dissen sich, Millionäre vertragen sich. Meistens jedenfalls.
 

Echt mal, wa?

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Das ist also lustig? Mehehe.

Zur Kritik am Kritiker

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Gestern hat David Asphalt einen Song bei den Kollegen von hiphop.de veröffentlicht, der „Kritiker“ heißt und sich kritisch mit Rap-Journalisten auseinandersetzt. Jedenfalls behauptet das die Kurzbeschreibung, die dem Track beigefügt wurde. Tatsächlich macht David Asphalt keinen erkennbaren Unterschied zwischen Journalisten, Bloggern und Forenkommentatoren.

Der Tenor des Songs lautet, etwas zugespitzt: Jeder, der Kritik übt, ist selbst ein Versager, der nichts auf die Reihe bekommt und deshalb andere runtermacht.

Nicht, dass in dieser Aussage nicht ein Körnchen oder sogar ein ausgewachsenes Korn Wahrheit stecken würde. Natürlich gibt es viele erfolglose Rapper, die stundelang am PC sitzen und ihren Frust durch maßlose und destruktive Kritik ablassen. Natürlich gibt es Blogger und Journalisten, die aus Gründen der besseren Lesbarkeit schon mal ein Album einfach verreißen anstatt in lauwarmer Mittelmäßigkeit differenziert Vor- wie Nachteile aufzuzählen. Und natürlich ärgert es einen Künstler, wenn an seinem Werk, in das er idealerweise viel Zeit, Mühe und Herzblut gesteckt hat, mit dem er möglicherweis tasächlich sein Inneres nach außen gekehrt hat, Kritik geübt wird, die ihm ungerechtfertigt oder gar bewusst bösartig erscheint.

Insofern ist ein Satz wie „Kunst ist schwer, Kritik ist leicht“ mehr als verständlich.

Trotzdem ist er nicht unbedingt richtig, auch wenn er sicherlich nicht ganz falsch ist. Jedenfalls ist er einseitig und interessiert sich ausschließlich für die Perspektive des Künstlers. Das ist soweit in Ordnung, als dass der Künstler in keiner Weise verpflichtet ist, einen anderen Standpunkt als seinen eigenen einzunehmen.

Dennoch gibt es auch noch andere Standpunkte und Betrachtungswinkel zu dem Thema. Nämlich den des Journalisten. Des Journalisten, der eben nicht gerne selbst Rapper geworden wäre, sondern der seine Aufgabe darin sieht, zu dokumentieren, zu informieren und zu berichten. Sachlich, aber nicht ohne eigene Meinung. Kunst ist nämlich etwas sehr subjektives, keinesfalls existieren Regeln, was gut oder schlecht zu sein hat. Bei dem einen löst ein bestimmter Song nur belustigtes Kopfschütteln aus, während es einen anderen zu Tränen rührt. Ganz banal: So unterschiedlich und subjektiv sind eben die Wahrnehmungen.

Deshalb sollten Künstler nicht jede Kritik an ihrer Musik oder an sonstigen Aussagen sofort persönlich nehmen.

Wer seine Musik einer Öffentlichkeit zur Verfügung stellt, riskiert eben auch, kritisiert zu werden. Es zeichnet einen souveränen, selbstsicheren Menschen aus, auch mit harter Kritik umgehen zu können – natürlich nur, solange diese fair bleibt. Persönliche Beleidigungen fallen nicht unter Kritik.

Es ist allerdings auch ein weit verbreiterer Irrglaube unter Rappern, dass Rapmedien ausschließlich Promotionzwecken zu dienen haben. Natürlich ist das Verhältnis Rapjournalisten-Rapper ein anderes als das Verhältnis von politischen Journalisten zu Politikern. Trotzdem ist eine kritische Berichterstattung, die auch unangenehmen Fragen nicht einfach aus dem Weg geht, einer unkritischen Hofberichterstattung, die den Künstler stets nur in dem Licht erscheinen lässt, das er sich selbst wünscht, vorzuziehen. Es kann auch nicht im Interesse der Künstler sein, dass Rapmedien zu gleichgeschalteten Jubelpersern degradiert werden, die sich nicht trauen, einen langweiligen Reim, eine unüberlegte, platte Aussage, einen lieblosen hingerotzten Beat beim Namen zu nennen.

Schließlich haben Journalisten unter anderem auch den Auftrag, die Fragen, die der normale Raphörer von der Straße sich stellt, an die Rapper heranzutragen. Dazu gehören selbstverständlich auch kritische Nachfragen.

Bevor der Standardsatz mit den getroffenen Hunden ertönt: Ich selbst kann den berühmten Satz von zwei bekannten deutschen Rappern bedenkenlos unterschreiben: Ich war nie ein Rapper/ ich wollte nie einer sein (ich habe aber mal ein paar Jahre in einer Funkrock-Band gesungen…). Deshalb hat mich der Song von David Asphalt auch nicht persönlich getroffen oder gar geärgert. Ich habe ihn lediglich zum Anlass genommen, das nicht immer einfach Verhältnis Journalist-Künstler auszuloten.

HipHop Kemp spezial: Ein Festivalbericht von Lisa

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Auch dieses Jahr machten sich wieder tausende junge Menschen auf den Weg nach Tschechien – so auch unsere Reporterin Lisa, die hier von ihren Erlebnisse und Erfahrungen im Land des guten Bieres und der sexistischen Passwörter berichtet.

    

Ich glaube, Gott wollte nicht, dass wir zum HipHop Kemp fahren. Jahrelang haben wir das Treiben in Tschechien zwar überaus wohlwollend und interessiert beobachtet, wirklich hingefahren ist dann aber doch keiner. Dabei liest sich der Anfahrtsweg auf dem Papier ziemlich simpel. Von Berlin aus mit dem EC über Dresden bis Prag, dann umsteigen in einen Regionalzug und nach viereinhalb bis fünf Stunden entspannter Zugfahrt ist man schon im Herzen der Stadt, die sich auf die Fahnen schreiben darf, das aktuell größte europäische HipHop Festival auszurichten.
 
Über eine Stunde warten wir am Hauptbahnhof, bis der Zug schließlich angeschlichen kommt. Technische Probleme. Das übliche. Die Lok wird ausgetauscht, wir sitzen endlich an unseren Plätzen und freuen uns schon auf einen sonnenverwöhntes Wochenende mit Rap, Alkohol und was sonst noch alles Bestandteil unserer Lieblingskultur ist, als eine hektische Frauenstimme über Lautsprecher verkündet: "Achtung, Wagenführer! Das Problem liegt woanders.“ Wir unterbrechen die darauf eingetretene Totenstille im Abteil mit einem verzweifelten hysterischen Lachen, beten uns anschließend aber sofort mantraartig vor "Wir tun es für Hip Hop! Wir tun es für Hip Hop!“.
 
Während in Tschechien womöglich gerade die ersten Bierdosen geöffnet werden und man sich vor dem soeben aufgebauten Zelt in der Sonne aalt, befinden wir uns genau eine Station weiter am Südkreuz. Mittlerweile sind zwei Stunden vergangen und es ist klar: Dieser Zug fährt nirgendwo mehr hin. Wir steigen um in den nächsten. Niemand im Abteil spricht mehr. Nur die tschechische Mutter, die mit ihrem permanent essenden Kind kleine Körbe aus Wachswolle flechtet. Die dafür aber umso mehr. Als wir in Prag umsteigen und es uns schwerfällt die Vorfreude über die weiteren zwei Stunden Zugfahrt zu verbergen, meldet sich der Fotograf, der schon vor Ort ist. Schön, wenn zumindest bei einem Teil der Berichterstatter alles so funktioniert, wie es soll. Kurz bevor ich zu euphorisch werde, stelle ich fest, dass mein Handy nicht mehr funktioniert. Wahn-sinn.

Eko Fresh – Köln Kalk Ehrenmord

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Eko Fresh alias Eko Freezy bringt sein zweites Video zum Album "Ekrem" heraus. In dem Track "Köln Kalk Ehrenmord" rappt er, wie es der Titel schon nahelegt, über das Thema Ehrenmord, bekanntlich ein heißes Eisen, an dem er sich aber nicht die Finger verbrennt.
 
 

 

Laas Unltd. kämpft gegen Downloads

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Pünktlich zum Release seines neuen Album "Blackbook" startet Laas Unltd. eine Kampagne gegen illegale Downloads. Auf seiner Webseite fordert er seine Fans dazu auf, illegale Links an eine bestimmte Emailadresse zu schicken. Für jeden eingeschickten Link gibt es zur Belohnung Punkte, wer 25 Punkte sammelt, darf sich über ein handsigniertes T-Shirt von Laas freuen, für 50 Punkte gibt es gar ein Meet & Greet bei einem Tourstop nach Wahl.

Mal ganz abgesehen von der denunziatorischen Note, die dem Ganzen innewohnt und auch schon für einen gewissen faden Beigeschmack sorgt, krankt diese Aktion, vollmundig als "Anti-Download-Kampagne" angekündigt, auch an ganz grundsätzlichen Missverständnissen.

Denn hier scheint jemand tatsächlich einen Kampf gegen die sprichwörtlichen Windmühlenflügel zu führen. Ganz offensichtlich wird Musik heute in erster Linie über das Internet verbreitet – sei es durch kostenpflichtige Downloads oder eben sogenannte Raubkopien. Das ist erstmal eine Tatsache. Nun ist es verständlich, dass mancher Künstler sich wünscht, jeder würde für seine Musik auch bezahlen. Nur geht mancher dabei von der irrigen Annahme aus, jeder, der sich ein Album illegal herunterlädt, würde dieses stattdessen kaufen, wenn dies nicht möglich wäre. So meint Laas in seinem Aufruf denn auch "Illegale Kopien können große finanzielle Schäden anrichten und bringen Künstler um ihren wohlverdienten Lohn."

Nur: So einfach ist das nicht. Zum einen würden viele, die ein Album herunterladen, es sich keineswegs kaufen, wenn es nicht mehr kostenlos zu haben wäre und zum anderen kaufen viele derer, die es zunächst illegal herunterladen, es nach Anhören und Gefallen dann tatsächlich, weil sie den Künstler unterstützen wollen. In diesem Zusammenhang ist eine Studie interessant, die kürzlich von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) durchgeführt wurde. Sie ergab, dass die Nutzer illegaler Filmseiten (kino.to etc.) im Schnitt nicht etwa weniger, sondern sogar deutlich mehr Geld für Kino und DVDs ausgeben als solche, die sich keine Raubkopien ansehen. Die Vorstellung vom geizigen illegalen Donwloader und dem braven Kinogänger, der so etwas nie tun würde, ist also Quatsch. Und es ist durchaus nicht abwegig, für den Musikbereich dasselbe anzunehmen.
Publiziert werden durfte die Studie, die die Filmwirtschaft in Auftrag gegeben hatte, übrigens nicht – das Ergebnis passte leider nicht ins Konzept der Industrie, die gerne böse illegale Downloader für ihre finanziellen Einbußen verantwortlich machen möchte.

Dieselbe Logik steckt hinter der Kampagne von Laas. Und genausowenig wird sie funktionieren. Musiker und Rapper werden die Zeit nicht zurückdrehen können – abgesehen davon, dass es auch früher immer Raubkopien gegeben hat (gebrannte CDs, überspielte Kassetten). Die möglichst weite Verbreitung seiner Musik kann nur im Interesse eines Rappers sein, der an seine Musik und deren Überzeugungskraft glaubt.

Der kampagnenhafte Kampf gegen illegale Downloads ist also nicht nur von vornherein schon verloren, er zielt auch in die völlig falsche Richtung. Anstatt Fans gegen einen vermeintlichen Feind zu mobilisieren, sollten gerade Rapper sich lieber überlegen, in welcher Art und Weise sich mit Musik auch im 21. Jahrhundert noch Geld verdienen lässt – mit überteuerten und unpraktischen CDs jedenfalls eher nicht. Dass es da genügend Mittel und Wege gibt, wurde bereits mehrfach bewiesen.

Torch wird 40

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Fast jeder relevante deutsche Rapper hat sich schon einmal auf Torch bezogen, sei es positiv ("Ich will Rap regieren wie Torch" aus "King of Rap", Kool Savas) oder negativ ("Und ich scheiß auf Torch" aus "Bei Nacht", Bushido). Geliebt oder gehasst – aber kaum zu ignorieren.

Frederik Hahn alias Torch begeht am 30. September dieses Jahres seinen 40. Geburtstag. In der badischen Heimat des Heidelbergers gilt die Faustregel, dass man just in diesem Alter erst so richtig "g'scheit", also auf gut deutsch "schlau" oder auch "reif" wird. Und im sogenannten Buch der Bücher, aka die Bibel, wird die Zeitangabe "vierzig Jahre" synonym für "sehr, sehr lange" verwendet. Grund genug also, um diesen Anlass, dem grassierenden Jugendwahn und der voranschreitenden Infantlilisierung, gebührend feierlich zu begehen.

Trotz seines für HipHop-Verhältnisse stolzen Alters blickt Torch erst auf ein einziges Soloalbum zurück. "Blauer Samt" erschien zur Jahrtausendwende und gilt bis heute als Meilenstein des deutschen Raps. Seit 2005 ist es nicht mehr erhältlich, auf Ebay werden daher bis zu 100 Euro dafür geboten.
Pünktlich zum Geburtstag erscheint nun eine Wiederveröffentlichung des Klassikers, Torchs Label 360° Records bringt das gute Stück in Zusammenarbeit mit Columbia Deutschland zurück auf den Markt – aber hey, don't call it a comeback. Torch war nämlich nie wirklich weg, als DJ Haitian Star, als Labelboss von besagten 360° Records, als Hörbuchlesestimme, als Dichter und bildender Künstler war er stets aktiv. Als Gründungsmitglied des deutschen Ablegers der Zulu Nation hat er eben noch ein HipHop-Verständnis, das weit über ein paar hingespuckte 16er und regelmäßige Albumveröffentlichungen hinausgeht.

Daher ist es auch nur konsequent, dass Torch zur Feier seines vierzigjährigen Bestehens eine Festwoche zum Thema HipHop veranstaltet. Veranstaltungen aus unterschiedlichsten kulturellen Bereichen finden zwischen dem 26. September und dem 2. Oktober statt, darunter eine Filmvorführung ("Drei Farben Blau" von Kieslowski), eine Stadtführung, die die Heidelberger Altstadt in den Kontext von zur Geschichte von Rap, Breakdance & Graffiti stellt, Lesungen, Freestyle-Workshops, eine Graffiti-Jam und vieles mehr (das vollständige Programm findet ihr hier).

Der Höhepunkt dürfte aber das "40 Jahre Torch"-Konzert genau am Geburtstags des Jubilars werden, bei dem u.a. Jan Delay, Curse, D-Flame, Denyo, MC Rene, Marteria und DJ Stylewarz auftreten sollen.

Wir würden an dieser Stelle schon mal Glückwünsche aussprechen, aber bekanntlich bringt Gratulieren vor dem Jubeltag Unglück.

„Ich verklage euch alle!“

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Mehr oder weniger witzige Anspielungen auf Prominente sind im HipHop eigentlich etwas ganz alltägliches. Personen, die in der Öffentlichkeit stehen, müssen eben damit rechnen karikiert zu werden. Das Procedere ist nicht nur weit verbreitet und oft erfolgreich.

In den USA ist der erste Zusatzartikel zur Verfassung der Freedom of Speech, zu deutsch Redefreiheit, gewidmet, und auch in Deutschland ist die Rede- bzw. Meinungsfreiheit von Artikel 5 des Grundgesetzes geschützt. Von der künstlerischen Freiheit ganz zu schweigen.

Diese Faktenlage scheint allerdings nicht allen Beteiligten klar zu sein. Lindsay Lohan zum Beispiel, ihres Zeichens Trash-Ikone und Person des öffentlichen Lebens, verklagt nun Rapper Pitbull auf Unterlassung.
Der Rapper mit kubanischen Wurzeln nahm in seinem äußerst erfolgreichen Song "Give Me Everything" Bezug auf Lohan und ihre häufigen Gefängnisaufenthalte. "I got it locked up like Lindsay Lohan" heißt es darin, ein Wortspiel mit dem Begriff "locked up", was sowohl "inhaftiert" wie "unter Kontrolle" heißen kann.

Lohan sieht in der Textzeile ihre Persönlichkeitsrechte verletzt. Sie will eine einstweilige Verfügung erwirken, damit der Song gar nicht mehr gespielt werden darf. Die ebenfalls Mitwirkenden Ne-Yo, Afrojack und Nayer wurden gleich mitangeklagt.

Lohan sehe es nicht ein, dass auf ihre Kosten bei Pitbull die Kasse klingele. Als Mitglied der Screen Actors Guild, der Gewerkschaft für Schauspieler in den USA, habe sie ein begründetes Interesse daran, ihren Namen und "guten Ruf " zu schützen, heißt es in der Klageschrift.

Wann der Fall vor ein New Yorker Gericht kommt, ist noch unbekannt – genauso, wie der angeblich gute Ruf, den Lohan da ins Feld führt.

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