Start Blog Seite 2690

Cro, Dajuan, Bizzy Bernhard, Punn, 100Gramm – Blackbox (Audio)

0

Cro überrascht mit einem Part auf dem Freetrack „Blackbox„. Neben dem Pandabärchen sind Dajuan, Bizzy Bernhard, Punn und 100Gramm vertreten. Ein Klassischer Beat, lockere Texte und gute Stimmung – der Sommer kann kommen! Oder wenigstens der Frühling. Der Track erinnert an Cros musikalische Anfänge wie „Meine Welt„, auf dem auch Dajuan vertreten war. Dajuan brachte letztes Jahr bereits selbst sein eigenes Mixtape „Play“ raus. Der Echo-Gewinner indes kündigte nach seinem Riesenerfolg mit „Raop“ ein neues Mixtape für diesen Sommer an.

 

 

Liquit Walker – Jungs vom Hintahof (Video)

0

Es geht Liq-Liq-Boom. Mit den „Jungs vom Hintahof“ sollte man sich Liquit Walkers Meinung nach besser nicht anlegen. Schon gar nicht, wenn man nicht selbst aus Berlin stammt. Und mit klassischen Berliner Gerichten auch nicht. „Scheiß egal ob sich ein paar Yuppies in die Szene setzen, Döner und Currywurst machen Gangbang hier mit Käsespätzle„. Gegessen wird, was auf den Tisch kommt. Schauplatz des Spektakels ist die Brücke der S-Bahn Warschauer Straße. UndLiqs Hund Paul ist auch mit von der Partie. Wuff! 

 

 

 

Benyo Hussain & Fly – Adrenalin (Video)

0

Benyo Hussain und Fly von Komikaté haben zu einem Song ihres aktuellen Free Mixtapes „Schälsick“ ein Video gedreht. Für „Adrenalin“ wurde sich mitten in den weltberühmten Kölner Karneval gestürzt und schöne Momentaufnahmen des bunten Treibens eingefangen. In klassischer Manier wird es hier unten gehalten. Große Experimente sollte man nicht erwarten, dafür soliden, straighten Rapshit, in einer Hand die Kippe, in der anderen das Bier und in der dritten das Mic. Heidewitzka! Das „Schälsick“-Mixtape gibts hier zum Freedownload.

Animus – Eine Geschichte aus Heidelberg (Audio)

0

Animus veröffentlich den Freetrack „Eine Geschichte aus Heidelberg„. Harte Schale, weicher Kern. Das trifft wohl ganz gut auf den Muskelprotz aus Heidelberg zu. Schon öfters überraschte er mit Tracks, zuletzt mit „Lass uns sterben„, die so gar nicht zu seinem äußeren Erscheinungsbild zu passen scheinen. Die Geschichte aus Heidelberg – eine Geschichte über Liebe, Sehnsucht und Hoffnung. Von seiner anderen Seite wird sich Animus dann auf Flers Album „Blaues Blut“ zeigen, das ab 19. April im Handel sein wird. Noch immer wird der Heidelberger als neues Maskulin-Signing gehandelt.

 

 

Agent Olivia Orange – 60 Bars for Mommy (Audio)

0

Dass Frauen nicht rappen können, mag eine sexistische These sein – so richtig widerlegen konnte sie allerdings noch keine Rapperin, zumindest keine deutsche. Schon vor zwei Jahren veröffentlicht Agent Olivia Orange60 Bars for Mommy„. Die Frau aus dem Ruhrpott liefert eine gewalttätige Hasspredigt in Rhymen, ohne dabei auch nur einmal Luft zu holen. Drogen, Gewalt und Liebe, die in Wahrheit doch nur Selbsthass ist. Eine wütende, schonungslose Abrechnung, die im lyrischen Mord an ihrem Freund gipfelt. Wer da noch Frauenrap haten will, sollte sich zumindest rechtzeitig ducken. Sonst gibt es womöglich was auf die Fresse.

 

 

Muso – Garmisch-Partenkirchen (Video)

0

Muso schlägt wieder zu: Garmisch-Partenkirchen„, ein dörflicher Schandfleck, steht sinnbildlich für die geistig-versaute Dorfjugend. Was mit Gift im Trinkwasser beginnt, entwickelt sich in ländlichen Gebieten schnell zur chronischen Krankheit, in Form einer falschen Ideologie. Das Landleben als ein Sammelbecken für Freaks und verlorene Seelen, leicht zu begeistern und anfällig für einfache Weltsichten. Muso weiß sicher, wovon er redet, ist er doch selber in Waldshut, nahe der Schweizer Grenze, aufgewachsen. Düsterer Rap zwischen Himmel und Hölle. Garmisch-Partenkirchen“ ist die erste offizielle Auskopplung aus Musos Free-EP „Malibu Beach.“ Das Chimperator-Signing wird bald sein Debutalbum „Stracciatella Now“ releasen.

Liquit Walker – Unter Wölfen (Album)

0

Denkt man an Liquit Walker fallen einem unweigerlich Stichworte wie Rap am Mittwoch, Graffiti Box Summer Jam oder Feuer über Deutschland ein. Auf diversen Freestylebühnen in Berlin und im weiteren Land machte sich der Berliner einen Namen, versäumte es aber bislang, ein Album zu veröffentlichen. Mit den inzwischen aufgelösten Hammer & Zirkel hatte er gemeinsam zwei EPs sowie eine Solo-EP, die auf den Namen „Vergessen in der Gleichung“ hörte, herausgebracht. Im September letzten Jahres bestätigten sich dann die lang brodelnden Gerüchte, wer das neue Signing der Freunde von Niemand sein werde: Liquit Walker. Und siehe da: Endlich kommt Liq mit seinem Debütalbum „Unter Wölfen“ um die Ecke und tauscht die Freestyle-Bühne gegen die Gesangskabine.

Geht doch. „Unter Wölfen„, das gottverdammte Debütalbum des Herrn Walkers, ist die tonträgergewordene Berliner Schnauze. Wie zu erwarten gibt es harten Straßensound, Rapsongs mit Inhalt, ohne die üblichen verbalen Vergewaltigungen und das müßige Muttergeficke. Unter Wölfen“ wirkt wie die einzig logische Konsequenz aus Liqs bisherigem Leben, fast schon wie ein Biopic. 

Sanfte Streicher, Trommeln und Trompeten leiten das „Intro“ ein und verbreiten eine majestätische Stimmung. Break. Gitarrensounds erklingen und setzen den Spannungsbogen fort. Mit druckvoller Stimme setzt Liquit Walker ein. Der folgende Part gibt den Leitfaden des Albums vor: Der Protagonist ist „Unter Wölfen„, will sich aber nicht in einem Rudel unterordnen. Seiner angestrebten Rolle als Leitwolf kann er aber nicht oder erst nach dem Bestehen zahlloser leidvoller Erfahrungen und Demütigungen gerecht werden. Bis dahin ist er zu einem Dasein als Außenseiter verdammt. Wahrlich lange hat es gedauert. Aber was lange währt, wird endlich gut: Fest entschlossen nach vorne preschend, vorbei an jedem, der ihn jetzt noch aufhalten willl. „Deutscher Rap ist gerade nicht nur in den besten, sondern in den ehrlichsten Händen„, erklärt er selbstbewusst und: „Sag dieser gottverdammten Welt, dass ich nach dieser Platte keinem mehr was schuldig bin„.

Den Schwung des Intros nimmt Liq auf „Deutschrapkanakke“ mit. Hinter dem etwas missverständlichen Titel verbirgt sich ein Manifest des Außenseitertums. Es ist die Geschichte seines bisherigen Werdegangs. Von vielen gehasst, von niemandem richtig gewollt, fühlte Liquit sich in die Rolle des Einzelgängers gedrängt. „Ich wuchs alleine auf, besser so, wenn dir bei den ersten Schritten keiner dieser Wichser auf die Beine schaut – Walker„. Wenn Liquit  allerdings die Ablehnung, die er als blasser Ostler unter dunkelhaarigen Straßenrappern erfahren hat, mit der Ausgrenzung von Menschen vermeintlich ausländischer Herkunft durch die deutsche Mehrheitsgesellschaft gleichzusetzen versucht, schießt er dabei ein wenig über das Ziel hinaus. Schließlich stellt ein Deutscher in diesem Land keineswegs eine Minderheit dar. Scheiß Rassismus häufig auf zwei Seiten sehn‘ Man kann zwar durchaus nachvollziehen, worauf Liq damit hinaus will. Ein wenig zu einfach macht er es sich damit dennoch. „Ich bleib‘ mit Stolz bei der Sache, der Deutsche, der Deutschrapkanacke„. Wer Liquit jedoch deswegen gleich in die rechte Ecke stecken will, hat gar nichts begriffen. Ein kontroverser Song, über den noch zu reden sein wird.

In erster Linie ist Liquit Walker sowieso kein Deutscher, sondern Berliner. Das sollte mittlerweile auch der Letzte mitbekommen haben. Der Lokalpatriot widmet sich seiner Heimatstadt nicht nur hin und wieder ein paar Zeilen, nein, gleich einen ganzen Song, welcher den Namen „Immer noch Berlin“ trägt. Der Pathos tropft hier wirklich aus jeder Zeile. Liq läuft mit wehender Flagge voraus und hebt die Faust für seine Stadt. Irgendeiner muss doch. „Ihr braucht mir hier nichts auszureden, ja wir haben Deutschrap nicht erfunden, doch ihm beigebracht die Faust zu heben (…) Diese Stadt hat keine Macht verloren, sie brauchte nur wieder eine Stimme„. Es dürfte klar sein, wer nach Liquits Meinung wie dazu geboren ist, diese Stimme zu sein.

Und das ist noch nicht alles in Sachen deutsche Hauptstadt. Beim ersten Hören könnte man vermuten, dass sich die sprichwörtliche Hassliebe in „Bei dir zu Hause“ auf eine Frau bezieht. „Ich seh dich und wünschte ich würde dich nicht brauchen. Doch bei keinem sonst da draußen fühle ich mich zu Hause„. Doch auch hier geht es nur um seine wahrscheinlich größte Liebe: Berlin. Hierbei wird er übrigens von niemand anderem als dem Berliner Asi-Poeten mit Niwoh, Sera Finale unterstützt.

Es gibt aber auch noch andere Themen. „Lass die Welt sich drehen“ leutet die Halbzeit von „Unter Wölfen“ ein. Enttäuschung und Verrat sind hier die thematischen Eckpunkte, zwischen denen Liq sich bewegt. „Ich bleib nie mehr stehen. Denn wenn sie nicht gut genug sind zum gewinnen, wollen sie andere verlieren sehen (…) An machen Tagen habe ich ehrlich keine Lust mehr für jeden hier den Held zu spielen. Für gebrochene Herzen wiegt diese Welt zu viel„. Ein selbstreflexiver Song, der die nachdenkliche Seite des Wolfs zum Vorschein bringt. „Ich wollte ein Held sein, aber Held für wen?“.

Im Kontrast zu all der Härte und Coolness steht „Bonnie Parker„, der Liqus Freundin gewidmet ist. Oft genug hört man, wie Rapper an Liebesliedern grausam scheitern. In diesem Fall schafft der MC es jedoch, die Klippen der Peinlichkeit elegant zu umsegeln. Dies gelingt ihm durch eine betont raue Note in der Romantik. Ein durch und durch ehrlicher und überhaupt nicht kitschiger Song, der zwischen all dem Lokalpatriotismus und den Kampfansagen tatsächlich nicht fehl am Platz wirkt.

Mit „Alphawolf“ endet dann schließlich der lange und steinige Weg des ewigen Underdogs. Liquit folgt nur noch seinem Bauchgefühl. „Denn drehst du Leuten den Rücken, können sie dahinter reden. Aber ich kann einfach so nicht mitlaufen, wollte so nicht fühlen und wer nicht folgen kann muss fühlen (…) Halte an der Richtung fest und irgendwann drehst du dich um und siehst ein kompettes Rudel, dass sich auf dich verlässt„. Vom Straßenköter zum Alphawolf.

Sicherlich erfindet Liquit Walker mit „Unter Wölfen“ Rap nicht neu. Vielmehr besinnt er sich auf aus seiner Sicht bewährte Tugenden wie Bodenständigkeit, Zielstrebigkeit und ein klassisches Männerbild. Von weinerlichen Memmen, die nur über ihre  Gefühlchen und Problemchen jammern wollen, hält er dagegen wenig. In seiner Welt ist alles eindeutig. Zugute kommt ihm, dass sein Flow und seine Stimmtechnik über jeden Zweifel erhaben sind. Außerdem versteht er es, seine kräftige Stimme variiert und durchdacht einzusetzen. Die eifrig nach vorne marschierenden, gerne auch pathetischen Beats von Jumpa, DJ DesueJoshimixu, Johnny Pepp, X-Plosive, 7Inch und KD-Beatz sowie die wohldosierten, durchweg hochkarätigen Featuregäste (außer dem bereits erwähnten Sera sind Vega, Kool Savas, Sido und MoTrip zu Gast) komplettieren ein rundes, stimmiges Album.

  

DJ Tomekk: Comeback-Album „The Legendary“ angekündigt

0

DJ Tomekk hat ein neues Album in der Mache. „The Legendary“ aka „Totgesagte leben länger“ soll es heißen. Wann genau der polnischstämmige DJ sein Comeback anpeilt, ist noch offen. Dafür gibt es bereits das Cover sowie die Ankündigung, dass die erste Single „The legendary HipHop Sway“ mit US-Legende Kurtis Blow am 26. April erscheinen wird.

DJ Tomekks letztes Album „Ehrenkodex“ erschien 2010, konnte jedoch nicht ansatzweise so viel Aufmerksamkeit erzeugen wie seine früheren Releases. Auf seinem Debüt „Return of HipHop“ hatte er deutsche und US-amerikanische Rapgrößen wie Curse und GZA, Afrob und Grandmaster Flash und KRS-One und Torch. Das Album erreichte einen für damalige Verhältnisse geradezu sensantionellen Platz 5 in den Charts. 

Später machte er eher durch seinen Auftritt im Dschungelcamp, Stichwort Hitlergruß, von sich reden. Jetzt will Tomekk anscheinend wieder durch Musik von sich reden machen.

Auf Soundcloud veröffentlichte Tomekk einen kurzen Audio-Kommentar von Torch:

 

 

Featured