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Dramadigs – Rauchzeichen (Snippet) [Audio]

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Das Problem kennt doch jeder: Man will ein Album machen und bemerkt auf einmal die zu hohe Anzahl an guten Beats. „Jeder“ sind in diesem Fall die Jungs von Dramadigs. Die sind nämlich mittendrin in den Arbeiten an einem Rapalbum und bringen nun „Rauchzeichen“ – ein komplettes Tape mit Instrumentals, die nicht mehr aufs Album passten. Als Vorgeschmack dient das Snippet.

Rauchzeichen“ erscheint am Freitag, den 16. Oktober und wird digital und auf LP erhältlich sein. Die Beatplatte der Dramadigs setzt sich aus 21 Tracks zusammen. Die Platte kannst du hier bestellen.

1. Ill
2. Washing Machine feat. Relaén
3. Fehler Kuti feat. Flo Mega
4. Sparkupdaphillies
5. Slippin Eweh
6. Taco Belli
7. Carl Uwesteeb
8. One for Elow
9. Charly Weiss feat. Relaén
10. Rio
11. Hatedahate
12. Kuskelmater feat. Relaén
13. Heiopei
14. Dj Jungelgelöt
15. Hinter der Hunte feat. Relaén
16. I geht’s Heia
17. Free as a Burr
18. Schehmetmoll
19.Roy Kabel
20. Langenhagen
21. Ill Reprise

Kitty Kat kündigt neues Album an

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Kitty Kat kündigt ein neues Album an. Via Facebook gibt die Berlinerin bekannt: „..ich bin so HAPPY! Sehr bald erscheint mein neues Album!“ Konkrete Informationen sind zu dem neuen Werk allerdings noch nicht bekannt.

Zuletzt lies sie Anfang des Jahres nach längerer Sendepause von sich hören, als sie den „Money Boy Disstrack 2015“ veröffentlichte. Damit reagierte sie auf die Witze Money Boys bezüglich des Absturzes der German Wings-Maschine in Frankreich.

Bisher hat Kat 2009 ihr Debütalbum „Miyo!„, 2011 „Pink Maffia“ und Anfang letzten Jahres „Kattitude“ veröffentlicht.

 

..ich bin so HAPPY! Sehr bald erscheint mein neues Album! 😉

Posted by Kitty Kat on Mittwoch, 14. Oktober 2015

Alpa Gun – Ehrensache II [Review]

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Alpa Gun, nach eigener Aussage „der einzige Türke, der seine Ehre hält„, macht aus allem eine „Ehrensache“ – nun schon zum zweiten Mal. Ehre, Familie und die Brüder sind das Wichtigste, Eko Fresh kriegt Tokat und Alpa  selbst ist ein stolzer Türke von der Straße. Das ist „Ehrensache II“ kurz zusammengefasst, aber aus Respekt vor einem Ehrenmann führe ich das ganze an dieser Stelle doch etwas weiter aus.

Bei Alpa Guns neuem Werk ist der Name Programm: Das Wort „Ehre“ fällt gefühlte 50 Mal pro Song in diversen Kontexten. Alpas eigene Ehre, die natürlich über jeden Zweifel erhaben ist, die Ermangelung ebendieser bei diversen Kollegen und die oberste Priorität, die die Ehre im Leben eines Alper Abi einnimmt. Ein Thema, das ihm selbst offenbar nicht langweilig wird. Schade, dass es sich bereits nach den ersten beiden Anspielstationen erschöpft – wobei angemerkt sei, dass das „Intro“ keine anderthalb Minuten in Anspruch nimmt.

Der darauf folgende Titelsong erweitert das Repertoire dann um Seitenhiebe gegen Eko Fresh, Bass Sultan Hengzt, Sido und NazarAlpa war loyal zu allen, aber jeder einzelne der Genannten ist ein Piç, der ihm in den (betont geraden) Rücken fällt. Wie fies. Frei nach dem Motto „Allein gegen alle“ trägt der Berliner das ganze zwar hörbar zornig, aber ohne jegliche Flowvariation vor – es handelt sich um den selben monotonen Flow, der schon im „Intro“ zum Einsatz kam. Interessante Aussagen oder gar richtige Punchlines sucht man mit der Lupe – aber vergebens. Die genannten Rapper sind schlicht und ergreifend ehrenlos, werden mit Kraftausdrücken eingedeckt und es wird mit (wahlweise auch bleihaltiger) Prügel gedroht. Gut eine Handvoll derartiger Tracks finden sich auf „Ehrensache II„, wobei der Representer „Mein Style“ technisch mehr zu bieten hat und beweist, dass Alpa doch nicht so eingerostet ist, wie es in der ersten Hälfte des Albums erscheinen mag.

Aber der Meister aller Glatzen hat noch mehr originelle Songkonzepte im Repertoire: Zwei Liebesbekundungen an Berlin, von denen die erste, „Berlin, Berlin“ sich hauptsächlich auf das plakative Namedropping bekannter Orte, Sehenswürdigkeiten und Eigenschaften beschränkt, während „Heimat“ mit Crackaveli und Big Baba vom lokalen Straßenleben handelt, wobei vor allem letztgenannter eine gute Figur macht. Auch hier wird sich zwar größtenteils auf Plattitüden gestützt, aber dafür inbrünstig und angemessen hart gerappt.

Ich seh‘ die Siegessäule und das Brandenburger Tor / Ich find‘ es schön, bei dir zu sein, egal an welchem Ort // Dein Berliner Dom und deine Gedächtniskirche / Ich bin mehr Berliner als Deutscher oder Türke“ („Berlin, Berlin„)

Dann noch zwei Songs für die Familie – einer für die Frau, einer für die Söhne – die aber wirklich ehrlich und unkalkuliert klingen. Besonders „Helal Olsun„, eine Art Brief mit Appellen an seine beiden Söhne, transportiert authentische Emotionen und stellt einen der Höhepunkte des Albums dar. Im Kontrast zu dieser Glaubwürdigkeit stehen der hinein gezwängte Bruder-Kopf-hoch-Song „Alles wird gut“ und die seichte Deprinummer „Ich kann nicht mehr„. Die Flachheit der Titel steht der der Songs um nichts nach. Es wird weiterhin unverhohlen auf ausgetretenen Phrasen-Pfaden gewandelt.

All das findet auf erschreckend lieblos produzierten Beats statt, die mit unverschämt synthetisch klingenden Violinen, orientalischen Samples und kraftlos dahin plätschernden Drums nach den ersten Gehversuchen eines Hobbyproduzenten klingen und auf Albumlänge kaum ineinander greifen. Garniert wird das ganze mit fast einem Dutzend Featuregästen, die teilweise nur Hooks übernehmen. Die Gastrapper liefern aber durchgehend solide Kost ab und bringen zumindest einige kleine Lichtblicke auf „Ehrensache 2„. Der abschließende „Possytrack“ [sic] hingegen kann nicht begeistern – zu ähnlich sind die Styles der Protagonisten.

Alpa Gun kann viel mehr, als er auf „Ehrensache II“ zeigt. Es wird sich simpler Flows, Plattitüden, plumper Beleidigungen und Themen von der Blaupausen-Kleiderstange bedient. Jeder Song kommt einem bekannt vor, nichts überrascht. Bis auf die Songs für die Familie wirkt der Langspieler lieblos zusammen geschustert und ist aufgrund der „Wir brauchen noch einen Song für die Brüder, einen für unsere Stadt und einen Kopf-hoch-Song„-Herangehensweise und der Tatsache, dass Alpa sich selbst geradezu absurd ernst nimmt, absolut vorhersehbar und dröge.

Ehrensache II
VÖ Datum: 9. Oktober 2015
Verkaufsrang: 12
Jetzt vorbestellen ab 29,99

Es geht nicht nur um Musik! [Gastkommentar]

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Es geht nicht nur um die Musik, sondern auch um die Menschen dahinter – und deren Einstellung. Ein Gastkommentar von J. L.

Monatelange Promophasen, „Limited“­Boxen, eigene Modelinien und Fitnessprogramme, blablabla ­- alles Dinge, über die sich mittlerweile zurecht beschwert wird und die auch mir gestohlen bleiben können, weil es letztendlich ja doch um Musik geht.

Richtig, es geht um Musik; und natürlich sollte Musik auch nach musikalischen Maßstäben bewertet werden. Aber: hinter einem Musiker steckt immer noch in jedem Fall auch eine Privatperson. Und wenn diese öffentlich für rechtsextreme politische Gruppierungen auftritt und eindeutig homophobe Aussagen trifft, dann sollte man sich von dieser Person distanzieren und gerade als Medium auch kritisieren.

Vielleicht hat es sich schon angedeutet, auf was dieser Kommentar hinaus will: Xavier Naidoo. Sichtbar an Projekten wie Xavas oder als Feature bei Olli Banjo, KC Rebell oder jetzt auch Cr7z, ist seine Akzeptanz in der deutschen Rapszene doch recht hoch. Schließlich wurde bisher auch kein Rapper auf die rechtsextremen politischen Aktivitäten ihres Kollabo­ oder Featurepartners angesprochen, bis neulich Cr7z im rap.de-­Interview mit Naidoos rechtsextremen Aktivitäten bei den Reichsbürgern konfrontiert wurde. Die Reaktion darauf fiel schwach und widersprüchlich aus.

Auf der einen Seite sagt er, er kenne Xavier Naidoo persönlich und wisse daher auch genau, dass er in der Öffentlichkeit falsch dargestellt werden würde. Auf der anderen Seite wisse er nicht, was Naidoo zu bestimmten Themen gesagt hätte, die Demos der Reichsbürger habe er sich nicht angesehen und sie würden ihn auch nicht interessieren.

Er weiß also laut eigener Aussage genau, dass Xavier Naidoo falsch dargestellt werden würde, gleichzeitig weiß er aber auch nicht, was dieser auf den Demos von sich gegeben hat und es interessiert ihn auch nicht. Das ist widersprechen und doch relativieren, weil man ja eigentlich keine Ahnung habe. Der Interviewer hakt hier leider auch nicht weiter nach.

Am Ende fällt noch einmal der Satz „Da geht’s um Musik“. Aber nein, es geht eben nicht nur um Musik. Gerade in Zeiten wie diesen sollte man als Person mit einer gewissen öffentlichen Reichweite Zeichen gegen ebensolche Menschen setzen, die sich als Teil einer Vereinigung sehen, die die Grenzen des Deutschen Reiches von 1937 als tatsächliche Grenzen Deutschlands zurück wollen. Und zu sagen, es interessiere einen nicht („interessiert mich auch gar nich‘“ ­ O­Ton Cr7z) ist nichts anderes, als die Augen davor zu verschließen.

Und deswegen hier ein Appell an Medien und Rapper: geht konsequent kritischer mit Menschen wie Xavier Naidoo um und auch besonders auch mit denen, die mit ihm zusammenarbeiten. Bei politischem Extremismus (welcher Ausrichtung auch immer) hört Musik dann doch einfach auf. Toleranz gegenüber solchen politischen Positionen zeigt nichts anderes als eine schwache Haltung oder sogar Zustimmung.

Sexytime: Nackte Oberkörper auf Deutschrap-Covern [Glosse]

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In Zeiten der allgegenwärtigen Bosstransformation oder der Maskulin-IP (kein Programm) sieht es langsam aber sicher ganz Deutschrap ein und beugt sich endlich den neomaskulinen Schönheitsidealen. Wie einst 50 Cent auf seinem Album-Cover von „Get Rich Or Die Tryin“ präsentieren sich nun auch immer mehr Deutschrapper auf ihren Covern nach eben diesem Vorbild: toughe Pose, nackter Oberkörper.

Eins der wohl testosterongeladenesten Beispiele ist das Cover von Majoes Album „Breiter als zwei Türsteher“. Ich meine, allein der Titel hat meine Erwartungen an den Körperbau hinter dieser Rhetorik bis in den Himmel geschossen und ich wurde nicht enttäuscht: Ein breitschultriger, halbnackter Majoe mit einem erlegten Büffel – auch wenn Majoe betont, es handle sich um einen Stier, der auf seinen Stiernacken anspiele – im Nacken. Geht es noch maskuliner? Ich glaube nicht. Da geht doch wahrlich die Fantasie mit mir durch. Endlich wird dem an Männlichkeit interessierten Auge auch mal was geboten. Kein Wunder, dass die Deutschrap-Fanbase immer mehr Frauen zählt. Was für Hipster-Rap, was für gefühlsduselige Lines? Das sind doch längst überholte Klischees, die eine Frau nicht zum Rap bekehren, sondern höchstens anöden. In Wirklichkeit sind es diese männlichen und freizügigen Cover, die mich Deutschrap-Alben kaufen und die Künstler anhimmeln lassen.

Neben „BA2T“ habe ich mir auch schon JaysusSünde“ vorbestellt. Dieses Album wird sich hervorragend auf meinem Schrein zwischen den anderen rappenden Fitness-Gurus à la Silla machen. Jaysus versucht aber nicht mit Jäger-Skills zu bestechen, sondern mit Natürlichkeit. Ein durchtrainierter Mann mit intensivem Blick – ein Traum.

Doch auch wenn dieser Trend tatsächlich ganz nett anzusehen ist, frage ich mich, wie es dazu kam. Selbstverliebtheit? Stolz auf den utopischen Körperbau? Die konkrete Antwort habe ich natürlich nicht parat – schließlich laden die oberkörperfreien Portraits zum anschmachte und nicht zum Hinterfragen ein. Wenn ich mir aber eine Antwort auf dieses Phänomen überlegen sollte, dann kann ich es mir eigentlich nur so erklären: Sex Sells. Dieses Motto ist natürlich längst  bis zum geht nicht mehr ausgereizt. Darum wurde es auch mal Zeit, dass die Bikini-Girls und Stripperinnen, die Tag ein Tag aus für Rapvideos oder Gangster-Shootings schuften endlich eine Auszeit bekommen und von ihren eigentlichen Arbeitgebern abgelöst werden.

Doch was führen diese Künstler nur im Schilde? Wollen sie wirklich eine neue weibliche Zielgruppe ansprechen? Wenn das der Fall sein sollte, sage ich: nur weiter so! Allerdings möchte ich auch an die Rapper im Land appellieren, die noch nie ein Fitnessstudio von innen gesehen haben: Jeder Trend endet mal und vielleicht wird der Wohlstandsbauch oder der Lauch-Arm das nächste It-Piece auf den Album-Covern sein. Ich lasse mich gerne überraschen, welche maskulinen Styles demnächst Deutschraps Album-Covers zieren und dominieren werden.

Zugezogen Maskulin – Füchse 2015 feat. LGoony (Prod. Enaka) [Video]

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Lang ist’s her, dass die Absoluten Beginner mit „Füchse“ einen wahren Klassiker veröffentlichten. Über 15 Jahre später zollen Zugezogen Maskulin mit „Füchse 2015“ nun einen Tribut an diesen Track, mit unverkennbaren Einflüssen durch den Featuregast LGoony. Mit dem Glo Up Dinero Gang-Member haben sich die Buback-Artists einen starken Newcomer an die Seite geholt.

Mit dem im September veröffentlichten „Grape Tape“ hat der Kölner einen ersten Hype um seinen in Deutschland einzigartigen Style irgendwo zwischen Trap und Cloud erfahren.

Zuletzt veröffentlichten Testo und grim104 das gemeinsame Album „Alles brennt„, das im Februar über Buback Tonträger erschienen ist. Nach einer erfolgreichen Festival-Saison sind Zugezogen Maskulin zur Zeit auf ihrer „Endlich wieder Geld“– Tour.

Genetikk, Karate Andi, 257ers, Favorite & Kollegah – Selfmade Allstars (prod. Sikk) [Video]

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„Chronik 3“, die mittlerweile dritte Auflage des Selfmade-Labelsamplers, erschien vor wenigen Tagen. Eine Sache hat man darauf aber leider schmerzlich vermisst- einen Track mit allen Künstlern gemeinsam. Der wird nun mit „Selfmade Allstars“ nachgeliefert. Produziert natürlich von Genetikks einer Hälfte Sikk, da die andere Hälfte – Karuzo – niemals auf einen von jemand anderem produzierten Beat rappen würde.

Unsere Review zu „Chronik 3“ findet ihr hier, außerdem gibt es noch die Videoauskopplungen „Chronik 3“, „Antimaterie“ sowie das Snippet.

Chronik III
VÖ Datum: 9. Oktober 2015
Verkaufsrang: 3
Jetzt vorbestellen ab 42,99

King Orgasmus One – Gang Bang Party feat. Mandy Monroe [Video]

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Fans von nicht ganz jugendfreiem Rap dürfen wieder aufatmen – King Orgasmus One is back, und er schmeißt eine „Gang Bang Party“. So der Name vom neuen Song des Urberliners und I Luv Money Records-Oberhaupts. Unterstützt wird er dabei von Mandy Monroe, die nicht nur sehr stilsicher „Fick mich tief in meinen Arsch“ singen kann, sondern sich auch im Video zusammen mit Orgy 69 und ein paar anderen kleineren Pornosternchen – allesamt natürlich nur leicht oder gar nicht bekleidet – vergnügt.

Die ganze Welt mag sich emanzipieren, und selbst der Playboy will keine Nackten mehr drucken. Doch King Orgasmus One bleibt auf Spur und lässt die Welt auf seinem frisch angekündigten Album „Porno Rap“ daran teilhaben.

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