Rimm

rap.de: Du hast auch ein für R’n’B-Künstler in letzter Zeit immer seltener gewordenes Duett auf deiner EP zu verzeichnen. Mit Yasmin Astor hast du die Gesangskabine bei „Sag Mir“ geteilt. Der Song versprüht einen sehr persönlichen Vibe. Standet ihr vorher schon im Kontakt zueinander oder habt ihr nur für den Song connected?

Rimm: Alle Leute, die auf „Rimmshot“ mit drauf sind zähle ich auch zu meinen Freunden. Yasmin hat auch ein Projekt mit ihrer Schwester, dass sich „SaYa“ nennt und die waren dann halt auch ab und zu hier im Rooftop-Studio. Man hat sich dann kennengelernt, ab und zu gechillt und Booxta hatte dann diesen Beat parat, auf dem er immer ein Duett gehört hat. Den hat er uns dann vorgespielt und uns gefragt, ob wir das nicht machen möchten. Wir haben uns dann halt getroffen, geschrieben, das Ding einstudiert und dann direkt im Studio aufgenommen. Es war eine ganz spontane Idee.


rap.de: Würdest Du abschließend deine EP mal in ein paar Sätzen beschreiben und den Leuten klarmachen, was sie erwartet?

Rimm: Die meisten Leute denken an Liebeslieder, wenn sie den Begriff „R’n’B“ hören. Die Liebe ist natürlich bei diesem Genre ein großes Thema. Meine EP ist jedoch ziemlich abwechslungsreich. Es gibt traurige Sachen, freudige Sachen, was repräsentatives wie „Frankfurter Kind“, Liebeslieder, die eher ins Negative gehen wie „Ich weiß“ und „Biest“ und natürlich noch der Song für meine Mama. Es ist also schon ziemlich abwechslungsreich. Vor allen Dingen finde ich, dass es eine sehr unaufdringliche EP ist. Sie ist sehr angenehm zu hören. Da fallen keine Tracks besonders heraus. „Rimmshot“ hat ein schönes Gesamtbild.

rap.de:Rimmshot“ ist ja sozusagen dein Debüt. Bist du komplett zufrieden mit der EP oder denkst du dir, dass man einige Sachen doch anders hätte machen können? Wie wird es in Zukunft weitergehen?

Rimm: Ich glaube, dass jeder Künstler da eigentlich gleich ist. Jeder will es noch einen Tick besser machen. Man muss natürlich auch irgendwo abschließen. Ich bin jetzt an einem Punkt, wo ich mit dem Ganzen zufrieden bin. Ich bin auch happy, dass es jetzt draußen ist. Das Feedback ist gut. In Zukunft wird natürlich noch einiges passieren. Anfang nächsten Jahres will ich mein Debütalbum raushauen. Das wird so gegen Frühjahr passieren. Darauf freue ich mich auch schon riesig. Da kann es passieren, dass ich dann wieder einen ganz anderen Film fahre, denn man entwickelt sich ja stetig weiter. Das habe ich auch schon bei den letzten Songs gemerkt, die wir aufgenommen haben. Schauen wir mal, was da passiert. Es muss auf jeden Fall immer weiter gehen, weiter nach Vorne.

rap.de: Wenn du jetzt die Möglichkeit hättest, dir irgendeinen Feature_Partner auszusuchen, egal aus welchem Genre, mit wem würdest du am Liebsten aufnehmen?

Rimm: In Deutschland gebe es da schon einige Künstler, mit denen ich gerne zusammenarbeiten würde. Natürlich Xavier, der ist für mich einfach die Nummer Eins in Deutschland, was den Gesang betrifft. J-Luv finde ich zum Beispiel sehr gut. Für den durfte ich auch mal die Vorgruppe machen (2004 im Cafe Royal / Frankfurt am Main, Anm.d.Verf.). Das ist auch ein sehr großer Künstler. Weltweit gesehen gibt es da natürlich einige. Joe finde ich sehr gut, Lyfe Jennings, den ich seit ein paar Wochen total verehre und … da gibt es so viele. Ich weiß nicht, wo ich da anfangen und wo ich aufhören soll.

rap.de: OK, wir danken dir vielmals für das Interview und du kannst jetzt noch ein paar notorische letzte Wort loswerden.

Rimm: Ich danke natürlich erst mal euch, rap.de, für das Interview. Checkt auf jeden mal die EP „Rimmshot“, checkt meine Homepage www.rimmshot.de und ich hoffe, wir sehen uns bald mal wieder.