Tekken 6

Tekken ist eines dieser Spiele, dass man immer mal wieder zwischendurch spielen kann und dann direkt stundenlang drauf hängen bleibt. Allein oder mit Freunden, Arcade-Modus oder Survival. Man weiß, was man kriegt, und so ist es auch bei Tekken 6. Die Kampfszenen sind spektakulär, die Grafik ist mindestens genauso gut wie beim fünften Teil, die Steuerung hat sich quasi seit 10 Jahren nicht verändert, und das ist auch gut so.

Ein perfektes Spiel also? Leider nein. Aber warum nur?

Liegt es am langweiligen Storymodus, der einfach viel zuviel Textpassagen hat, die keiner lesen will?
Ja.
Liegt es daran, dass man sich weitere Charaktere nicht erst mit Spaß und Anstrengung freispielen muss, sondern direkt zu Beginn 40 verschiedene Kämpfer zur Auswahl hat?
Ja.
Oder daran, dass nur sechs davon wirklich neu sind?
Jaa.
Liegt es vielleicht auch daran, dass man nach einem gepflegten Monsterbattle mit dem Endgegner noch nicht mal eine winzig kleine Hintergrundstory zu dem Charakter erfährt, mit dem man gerade diese Riesenleistung erbracht hat?
JA, auf jeden Fall!

Wie gesagt: Tekken selbst ist Kult, keine Frage. Das Wiedersehen mit Eddy, Brian, Jin, Lei, Hworang und all den anderen tapferen Recken macht Spaß und gibt einem die Möglichkeit, jemanden mal so richtig zu verkloppen, wenn man mal einen schlechten Tag hatte. Aber man muss leider zugeben, dass neues Release auch immer etwas Neues mitbringen sollte. Das schafft Tekken 6 leider kaum.

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