VA – Silvertab „Harambe Dope Sessions“

Man nehme einen südafrikanischen Radiosender, der einmal wöchentlich freitags seine Show „Harambe“ ausstrahlt und auf diesem Weg nach HipHop-Talenten sucht. Alle Zuhörer werden über einen Zeitraum von zwölf Wochen aufgefordert, unveröffentlichtes Demo-Material an den Sender zu schicken. Drei Herren – namentlich DJ Dope (Krushed & Sorted), Sibot und Bad Boy T. – filtern die eingesandten Tracks und lassen in jeder Woche sechs Demos über den Äther gehen. Anschließend ist die werte Zuhörerschaft am Zug und wählt den Sieger der jeweiligen Sendung. Nach Beendigung dieser Sessions bannt man alle zwölf Gewinner-Titel auf eine Compilation…

Dabei heraus gekommen: Silvertab „Harambe Dope Sessions“, eine beeindruckende CD, wie sie derartig in Südafrika vielleicht noch nicht veröffentlicht wurde.

Put the fake american boogie away? Tatsächlich klingen alle Tunes auf dieser Compilation viel deeper, rougher, einfallsreicher und gefühlvoller, als ein Großteil der amerikanischen Major-Produktionen der letzten Zeit. Teilweise ist vielleicht der Style, ein anderes Mal der Beat ein bisschen gewöhnungsbedürftig, aber man kann sich auf jeden Fall in jeden Track hineinhören und wird am Ende den Votings der Radiogemeinschaft vor Ort zustimmen.

Um ehrlich zu sein, möchte an dieser Stelle gar nicht zu viele Worte über Silvertab „Harambe Dope Sessions“ verlieren – es gibt ja tatsächlich auch noch nicht wirklich viel über die einzelnen Rapper zu berichten. Ich empfehle aber in jedem Fall, dass sich jeder wirkliche HipHop-Fan ein Bild machen möge! Lediglich auf meine persönlichen Faves möchte ich gerne noch hinweisen: 37MPH mit dem etwas spinnerten „Take A Spliff Trip“ und Cashless Society´s brandheißen „Hottentot Hop Bantu“.

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