Strassenkinda – Who ´s Dat

Motherfucker hier, Motherfucker da, Motherfucker überall. Nach dem Hören der CD der Strassenkinda schau ich des öfteren in Kisten und dunkle Ecken ob sich da nicht auch einer von diesen, na ja ihr wisst schon, versteckt. Bis jetzt noch nichts gefunden.Es wäre ein Leichtes diese CD nach allen Regeln der Kunst zu zerreißen, nur sinnvoll wäre es nicht. Nein, ganz im Gegenteil, es ist beeindruckend mit welcher Authentizität die Strassenkinda ihre Themen an den Mann bringen.Dennoch ist es bemerkenswert, wie viele Klischees, die sich im Laufe der Zeit im Hip Hop so angesammelt haben, auch auf dieser CD vereint zu finden sind. Es fehlen einzig Gewehrschüsse, die z.B. auf aktuellen amerikanischen Mixtapes dafür sorgen, dass der Hörer nicht vorzeitig einschläft.Hinsichtlich ihrer Instrumetale sind Jungs nicht festgelegt. Fernab von typisch künstlichen HipHop-Beats (die hier natürlich auch vertreten sind) experimentieren sie mit Soul und R&B – mal mehr, mal weniger gekonnt.Bleibt nur zu sagen, dass sich Who’s Dat deutlich von der Masse an Deutschen Hip-Hop Releases abhebt, und trotzdem schließe ich mit den Worten von Oliver Korittke aus „Die Musterknaben“: „Ick komm nich aus Köln-Porz, ick bin aus Berlin, vastehste!“

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