Kevin Lyttle – Kevin Lyttle

Uno ready fi summer? Kevin Lyttle kommt mit einem gleichnamigen Album („Kevin Lyttle“) an den Start, welches eine gelungene Mischung aus Soca, Calypso und Pop ist – ein wenig Dancehall ist ebenfalls mit von der Party. Der eine oder andere Dancehallyouth wird bei „Screaming Out My Name“ (feat.Assassin) sicherlich sagen, das kenn ich doch – ich auch. Dem Tune liegt der Ching Chong – Riddim unter, welcher momentan auf keinem Dance fehlen sollte!

Spragga Benz rundet drei der dreizehn Tunes mit enormem Stimmvolumen ab.Man muss sicherlich sagen, dass das letztere Kevin Lyttle klar fehlt! Nicht zuletzt aus diesem Grund finde ich, ein paar Features mehr hätten dem Album durchaus gut getan.

Obendrauf gibt es noch eine Coverversion zu hören, Terence T. Darby mit „Sign Your Name“, bei „I Got It“ liegt Bernard Edwards und Nile Rodgers Komposition „Upside Down“ drunter.

Ansonsten geht es hier und da ein wenig R`n´B-lastig zur Sache – wie z.B. bei „So High“ – karibisch wird es mit Titeln wie „Dancing Like Making Love“ (obgleich ich glaube, dass das Teil für Europäer wohl zu schnell ist, um dazu Liebe zu machen), oder „May Love“, welcher ganz klar auf Calypso-Rhythmen und Steel-Drums basiert.

Wer auf Calypso-Karibik-Pop abfährt, wird sich freuen – Kevin Lyttles Debüt klingt verstärkt wie Karneval. Dancehaller kommen aber ganz, ganz sicher nicht auf ihre Kosten!

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