Hip Hop hört nicht auf zu dissen

Hip Hop stirbt nie, denn in dem Moment, in dem der eine aufhört etwas zu tun, kommen zwei andere Rapper nach und führen es fort.
Der Eine wäre in diesem Fall Rapmogul 50 Cent, der seine Disses in alle Himmelsrichtungen beendet hat, und zur Zeit, zumindest auf twitter, seine sensitive Seite entdeckt. So postete, er erst gestern, dass er urplötzlich anfängt zu weinen und seinen Sohn vermisst.
Die zwei Anderen aber, das sind Jim Jones und Cam’ron von den Diplomats, die Fiftys Hasstiraden fortführen und vorgestern einen Disstrack gegen Kanye West und Jay-Z veröffentlicht haben.

So richtig wundern würde das aber niemanden, so Dipsetrapper Juelz Santana, in einem Interview, das er gestern mit Hot 97 führte, legte er offen, dass die Parteien Jim Jones/Cam’ron und Jay-Z/Kanye West schon seit Jahren nicht mehr gut aufeinander zu sprechen seien. Trotzdem habe er nichts von dem Track gewusst, bis er ihn wie jeder andere auch im Internet hörte. Er selbst habe aber nichts mit dem Beef seiner Freunde zu tun, im Gegenteil, er sei soagr von Mr. West nach Hawaii eingeladen worden, um an dessen Album mitzuarbeiten:
"To be honest, I really just heard the record like a fan, you know what I’m saying, like everybody else. I ain’t really know they did the record. Me, Cam and Jim have been speaking but they must have did that when they got together, just in the studio, you know what I mean, doing what they do. So I heard the record just like y’all. I was like, ‚Wow,‘ it shouldn’t really surprise people especially as far as Cam. Cam always said things as far as how he felt about Jay-Z and Kanye. He’s never been the type of person that bites his tongue. Nah, I haven’t seen any of them in the past couple days. I actually spoke to Kanye about a month and a half ago. He was good, he was talking about getting me down to Hawaii to work on his album…"

Auch etwas westlicher von New York, im schönen Detroit, scheint Beef nie zu vergammeln. Schon gar nicht, wenn VMA-Abräumer Eminem involviert ist. Denn obwohl dieser mehrmals beteuert hatte, über die Sache mit Mariah Carey Gras wachsen lassen zu wollen (wir berichteten), scheint ihr Mann Nick Cannon noch nicht damit abgeschlossen zu haben und veröffentlichte einen Diss Track gegen Slim Shady.Entweder das, oder es soll anhand des großen Namens Aufmerksamkeit fürr sein neues Rapprojekt generiert werden. Dieses wird bereits zum Spott "Homo Promo" genannt, was ihm nicht gerade Sympathiepunkte verschafft.

Weil Nick Cannon aber zu jung für die Old School ist, kann man ihm vielleicht sogar vergeben, den Namen der Rap-Legende Slick Rick entwendet zu haben, schließlich nannte er den oben genannten Song "I’m A Slick Rick."

Das sieht Badekappen-Liebhaber und D12-Mitglied Bizarre allerdings ganz anders. Er und Shade 45 machten sich in einem  Radiointerview über den, ihrer  Meinung unfassbar schlechten, Eminem Disstrack lustig und empfahlen Nick Cannon, den von ihm heraufbeschworenen Einzelkamf zwischen ihm und Em lieber abzublasen:
 "I heard it. It was absolutely terrible. Terrible. He was trying to act like he was Slick Rick. He was terrible and [just] a God awful rapper. But him trying to do a Slick Rick accent was just absolutely horrible… You don’t want that one-on-one with Marshall. Nick, you don’t want that one-on-one."

Ob der Track allerdings die Mühe überhaupt wert ist, beantwortet zu werden? Schaut selbst und bildet euch Eure eigene Meinung:
 

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