Klage gegen Suge fallen gelassen

Mit einem blauen Auge davon gekommen, scheint der ehemalige Death Row Besitzer MarionSugeKnight in seinem aktuellen Fall. Wie wir im Mai berichtet haben, wurde der schwergewichtige Rap Executive festgenommen, weil er anscheinend einen Mann mit einer Feuerwaffe bedroht haben soll.
Elmwood E. Chatman gab zu Protokoll, dass er von Knight diverse Male mit dem Tode bedroht worden war und dass dieser ihn, seine Frau und seine zwölf Jahre alte Tochter mehrfach belästigt haben soll.

Chatman selbst wurde, nach eigenen Aussagen auch von acht Männern bedroht, die ihn anscheinend im Auftrag von Knight heimsuchten. Knight wurde infolgedessen verhaftet und angeklagt, auch wenn er kurze Zeit später gegen eine Kaution von 65.000 Dollar wieder auf freien Fuß gesetzt wurde.
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Über seinen Anwalt Marc Brumer  ließ er außerdem mitteilen, dass er mit der ganzen Sache nichts zu tun habe, schließlich sei auch keine Waffe in seinem Auto gefunden worden.Aus diesem Grund wurde am letzten Freitag nun auch die Klage gegen Suge Knight fallen gelassen, wenn auch die Polizeibehörden eine weitere Untersuchung des Falls anregten.
Knight bekam außerdem eine gerichtliche Auflage, dass er zu Chatman einen Mindestabstand von 100 Yards einhalten muss.

Ebenfalls gut weggekommen sind die rechtlichen Nachfolger von Suge Knight ihreszeichens die neuen Eigentümer von Death Row Records. Gegen diese hatte nämlich Dr. Dre geklagt, der den neuen Labelbesitzern vorwarf, sein 1992 erschienenes Album The Chronic illegal vertrieben zu haben.

Nach mehreren Turbulenzen und dem wirtschaftlichen Niedergang der Westcoast Kaderschmiede wurde das bankrotte Label Anfang 2009 an die Gesellschaft Wide-Awake-Deathrow Entertainment verkauft.

Das Label begann daraufhin den Backkatalog von Death Row auszuwerten unter anderem eben auch das Album The Chronic.

Im Februar diesen Jahres verklagte Dr. Dre daraufhin Wide-Awake-Deathrow, mit der Begründung, das Label habe keine Erlaubnis von ihm für eine Wiederveröffentlichung des Albums eingeholt. Außerdem behauptete Dre, dass er seit seinem Weggang vom Label im Jahre 1996 keine weiteren Tantiemen für sein legendäres Album erhalten habe.

Wie die Nachrichtenagentur Reuters mitteilte, wies ein Gericht in Kalifornien die Klage von Andre Young nun zurück, unter Bezugnahme auf einen ähnlichen Fall aus dem Jahr 1976.

Allerdings beschloss das Gericht auf der anderen Seite, dass die Einnahmen aus der Wiederveröffentlichung dem Künstler zustünden, da sie wiederum die Ansprüche des Hip Hop Produzenten aus den Verkäufen seit 1996 vollständig anerkannten.

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