Jay-Z im Rolling Stone

Irgendwie ist es allen bekannt und auch für die hoffenden Heads wird es in den letzten Jahren immer deutlicher, dass die Hip Hop Kultur anscheinend ihre Blütezeit hinter sich gelassen hat.
Offensichtlich befindet sich Hip Hop auf der Suche nach einer neuen Identität und dabei, sagen wir mal auf „Umwegen“.
Das erkannte kürzlich auch der King of New York persönlich im Interview mit mtv.com. Jay Z.
Als einer der erfolgreichsten Rapper und Geschäftsmänner im Hip Hop Game, analysierte er dies im Vergleich zur derzeitigen Indie Rock Szene. Bei einem Konzert der Band Grizzly Bears fiel bei Mister Rocafella der Groschen. Er habe sich gefühlt, wie in den Anfangstagen der Hip Hop Kultur, damals als die Musik noch nicht im Radio lief und trotzdem total inspirierend war:„It felt like us in the beginning. These concerts, they’re not on the radio, no one hears about them, and there’s 12,000 people in attendance. And the music that they’re making and the connection they’re making to people is really inspiring.”

Jigga hoffe, laut eigenen Angaben, dass HipHop sich in Zukunft vom Indie Rock beeinflussen lasse, wie es damals schon der umgekehrte Fall war als Rap die Rockszene von den Vibes her inspirierte. Denn das ist es, was uns fehle.

“So I hope that they have a run where they push hip-hop back a little bit, so it will force hip-hop to fight to make better music, because it can happen, because that’s what rap did to rock.“

Zu konkreteren Vorschlägen, wie man den Vibe wieder zurückbringen könnte ließ sich Jayhova jedoch nicht hinreißen.

Weiterhin sprach der 40 jährige Sean Carter in der aktuellen Ausgabe des Rolling Stone über die Motivation zu seinem kürzlich erschienenen Album Blueprint 3, die wohl in der Suche nach Herausforderungen begründet ist: „One of the reasons I wanted to make Blueprint 3 was because of the challenge.“

Bei Künstlern in seinem Alter sei es eine Rarität noch zu versuchen mit jungen Größen wie Lil Wayne ernsthaft zu konkurrieren. Doch er wolle den Berg des Ruhmes ein weiteres Mal erklimmen und mit den den Jung-stars mithalten. Die bereits 1,7 Millionen verkauften Blueprint 3 Exemplare sollten bei dieser Mission einen gelungenen Anfang darstellen.

„We’ve seen people like LL [Cool J] have longevity, and we respect the heritage of what he’s done, but it’s not like, right now, he’s competing on the same level as Lil Wayne. So for me to still be able to compete at that level at my age, that’s rarefied air. It’s never been done. I think the problem with people, as they start to mature, they say, ‚Rap is a young man’s game,‘ and they keep trying to make young songs. But you don’t know the slang — it changes every day. You can visit the topic, but these young kids live it every day, and you’re just visiting. So you’re trying to be something you’re not, and the audience doesn’t buy into that.“

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