J-Kwon ist aufgetaucht

So schnell kann’s gehen. Nachdem J-Kwon gestern noch als Vermisster ausgerufen wurde, weil sein Label ihn trotz anstehendem Release seit einem Monat nicht erreichen konnte, ist der Gute nun wieder präsent wie lange nicht mehr. Ob es nun an der eigens eingerichteten Twitter-Seite lag, auf der man nach sachdienlichen Hinweisen zum Verbleib des Rappers suchte, ist fraglich. In jedem Fall äußerte sich der Manager des Musikers aus St. Louis gegenüber MTV und verkündete die frohe Botschaft, dass sein Schützling sowohl lebendig, als auch bei guter Verfassung sei.

Grund für J-Kwons Unerreichbarkeit sei gewesen, dass der HipHop-Künstler etwas Zeit für sich gebraucht hätte. Des Weiteren tue es ihm wahnsinnig Leid, für so viel Aufregung gesorgt zu haben und er würde in Zukunft mehr darauf achten, die Leute denen er wichtig ist, nicht im Unklaren über seinen Zustand zu lassen.

"I am very happy to let everyone know that I personally spoke with J-Kwon today, and he is OK. He’d like to send a sincere apology to his friends and everyone who showed concern this week. He was taking some time to himself as he sometimes does, not realizing that people would start to worry after a while. A few days out of touch versus a month is quite a difference. Right now, he just wants to keep doing what he’s doing and will be more available for those who care about him. We thank you again for your outreach, and we are relieved to know he’ll be all right.", so sein Sprecher Dorian Washington.

Da klopft sich die PR-Abteilung von Gracie Productions, die Plattenfirma des Rappers, wahrscheinlich gehörig selbst auf die Schulter.

Zwar war Snoop Dogg nicht völlig wie vom Erdboden verschluckt, zumindest aber in Großbritannien musste man eine Zeit lang auf den Spargeltarzan der Rapszene verzichten. Nach einer Handgreiflichkeit im Londoner Flughafen Heathrow sowie einer kurz darauf folgenden Festnahme wegen Waffen- und Marihuana-Besitzes, wurde es der Westcoast-Legende offiziell untersagt, für die nächsten drei Jahre in’s Land einzureisen.

2008 wurde das Urteil zwar aufgehoben, kurz darauf aber wieder revidiert. Am 26. Februar trugen Snoops Anwälte den Fall dem Gericht für Asyl und Immigration vor und betonten insbesondere das familienfreundliche Image und das karitative Engagement ihres Mandanten – mit Erfolg. Seit dem ersten März darf der Doggfather nun wieder nach Großbritannien.