Diddy wird großer Lyriker

Diddy ist zwar für vieles bekannt (Allmachtsfantasien, Größenwahn, Pingeligkeit, unantastbaren Geschäftssinn), für eine Sache aber ganz bestimmt nicht: Tiefsinnige, aufwühlende Rap-Texte. Das möchte der Rapper, Produzent und im Allgemein Geldverdiener mit seinem kommenden Album "Last Train To Paris" allerdings ändern und sprach im Interview mit Tim Westwood darüber, zukünftig entschieden an seinen Lyrics und der Aussage seiner Songs feilen zu wollen.

Zwar kämen Leute auf ihn zu und würden von ihm dasselbe wie immer verlangen, es gäbe aktuell aber zu viele belanglose Platten auf dem Markt und er würde nun endlich etwas neues wagen: "It’s time to take some risks, it’s time for me to make some true soul music, a lot of records out right now don’t mean anything, they don’t have no depth and instead of me complaining about it, I wanted to do something to lead the way to show there’s other creative things you could do."

Das Release-Datum der neuen Diddy-Scheibe steht übrigens nach wie vor nicht. Das wiederum ist natürlich kein Grund, nicht trotzdem über den Mann mit den tausend Synonymen respektive sein Label Bad Boy Records zu sprechen und so veröffentlichte die amerikanische HipHop-Website sohh.com ein aufwendiges Feature über die Geschichte der Plattenfirma.

In dem Artikel wird unter dem Titel "The rise and fall of Bad Boy Records" die gesamte Geschichte des Labels neu aufgerollt: Von den (ehemaligen) Signings wie zum Beispiel der verstorbenen Brooklyn-Legende The Notorious B.I.G. und den größten wirtschaftlichen Erfolgen, bis hin zur aktuellen Situation, in der die Firma aus New York im HipHop-Game eine eher untergeordnete Rolle spielt. Respekt an die Kollegen für den durchaus informativen Artikel, den ihr euch HIER durchlesen könnt. Ähnliches wurde seitens des Online-Magazins übrigens auch schon für das ebenfalls an Bedeutung verlorene Death Row Records realisiert.

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