50 Cent VS. Taco Bell

Wirklich gute Werbung basiert zumeist auf einer witzigen Idee, die dann möglichst einprägsam und offensiv umgesetzt wird. Am Besten geht dies natürlich mit einem Prominenten, den jeder kennt und mit dessen Namen sich unter Umständen Slogan-taugliche Wortspiele machen lassen. Wer also wäre in diesem Fall geeigneter als 50 Cent?

Das dachte sich wohl auch die Werbeabteilung der Fast Food-Kette Taco Bell, als sie im Rahmen einer neuen Preisaktion eine Anzeige entwickelten, in der der Rapper dazu aufgefordert wird, seinen Namen doch in 79, 89 oder 99 Cent zu ändern. Ist nicht ganz unwitzig, könnte man meinen. Sieht Fifty selbst natürlich anders und verklagt den Konzern auf eine Million Dollar. Die offizielle Begründung dazu lautete dann wie folgt: "Taco Bell traded on the name of the world’s biggest hip-hop star to draw attention to its new, hip-hop-based advertising campaign, and thereby generated massive publicity for its business."

Von Seiten seiner Fans wurden daraufhin Stimmen laut, die dem nahezu schussicheren New Yorker Geldgier unterstellten. Der 33-Jährige reagierte daraufhin ungehalten, schließlich sei die Verwendung seines Namens nicht autorisiert gewesen. Der Taco Bell-Vorsitzende Greg Creed bietet dem verärgerten Hip Hop-Star nun 10,000 Dollar, wenn dieser sich  – zumindest namentlich – an der Kampagne beteiligt. Vielleicht gibt’s ja auch noch ein paar Fast Food-Gutscheine obendrauf.

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