Kein Tag ohne Nas

In einem MTV Interview hat sich Nas gestern zu den Meldungen geäußert, sein Album dürfe nicht „Nigga“ heißen. Tatsächlich ist es so, dass es „Nigger“ heißen wird und es nie irgendeine Form von Widerstand seitens Verantwortlicher bei Def Jam gegeben hat. Auch das Releasedate steht mit dem 11. Dezember fest.
„Ich bin ein ‚street disciple’ [Jünger der Straße]. Ich spreche die Straße an. Niemand sollte sich anmaßen, zu wissen, was es mit dem Wort ‚Nigger’ auf sich hat oder zu wissen, worum es in meinem Album geht,“ sagte Nas. Kritiker aus den Reihen der Bürgerrechtler wie Jesse Jackson, warnte er, nicht Fox zum Opfer zu fallen (Fox News hatte die Diskussion mit falschen Meldungen, wie sie gestern auch bei uns erschienen, angefacht). „Die wollen euch nur schnell ans Telefon bekommen, damit ihr über etwas sprecht, das ihr noch gar nicht kennt.“ Und weiterhin: "To think I’m gonna say something that’s not intellectual is calling me a nigger, and to be called a nigger by Jesse Jackson and the NAACP is counterproductive, counter-revolutionary."

Im weiteren Interview erklärt Nas, wie froh und gierig er sei, dieses neue Album zu machen.
“Ich hab den shit in mir und der muss jetzt raus! Ob ihr’s kauft oder nicht, ob ihr’s mögt oder nicht, ich bin cool damit!” Ihm kommt es auch nicht mehr auf Verkaufszahlen an, er möchte etwas bleibendes schaffen, “damit meine Tochter sagen kann; ‘he was a man!’; es wird sie inspirieren, real zu sein.”
“Some people say I’m conscious, some say I’m a gangsta rapper — it’s just me doing me”
Na wenn das mal nicht erstklassige Propaganda ist…

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