Chefket hat keinen Bock mehr, über Rassismus zu reden [Video]

Chefket ist angekommen. Lange galt der Berliner, der in Heidenheim aufgewachsen ist, als ewiges Talent. Doch mit seinem letzten Album „Nachtmensch“ konnte er neben den Props endlich auch mal wirtschaftlichen Erfolg feiern.

Das floss natürlich in die Produktion seines neuen Albums „Alles Liebe (Nach dem Ende des Kampfes)“ ein. Nicht, dass es seine Art Musik zu machen geändert hätte, nein. Ganz sicher nicht. Aber offenbar hat es ihm noch mehr Souveränität und noch mehr Selbstbewusstsein gegeben. Das hört man aus vielen Songs heraus.

Beim Interview sprachen wir über das Album, den Erfolg, die neuen Möglichkeiten, aber auch die Schattenseiten des Lebens in Deutschland. Zum Thema Rassismus hatte Chefket dabei eine überraschende, aber auch sehr überzeugende Antwort: Nicht zu viel damit beschäftigen. Was keine Verharmlosung und kein Kleinreden des Problems ist, sondern… aber seht selbst:

6 KOMMENTARE

  1. Ja Oli, fühl dich angesprochen, stichworte DCVDNS und Coolest Monkey….es muss aber erst ein schlauer Rapper kommen damit du die Segel neu setzt….tja…

  2. Finde ich auf jeden fall übelst dreist dass auf einmal davon geredet wird sich nicht mit rassismus zu beschäftigen, nachdem man bei dcvdns nen riesenbugei wegen eines absolut schlechten songs gemacht hat. Bei h&m ist es nicht anders. Die haben im endeffekt davon profitiert ubd ihr habt dabei geholfen, wisst ihr schon, hm?

  3. wenn der whiteprivilegedulli nicht mal den album titel richtig hin bekommt. oli, lass es doch bitte endlich. alex, übernehmen sie.

  4. Jedenfalls mag ich die Einstellung von Chefket bezüglich Rassismus.
    Energy flows where attention goes.
    Cooler Typ, coole Mukke, gute Ausstrahlung, sympathisch, weiter so Chefket!
    Würde gerne mal Chefkets Meinung hören zu der Debatte um Absztrakkt. ॐ ♥

  5. Ihr tut der Rap-Landschaft insgesamt schon mega gut, rap.de.

    Bei dir Oli merkt man, dass du dich intensiv mit der Musik beschäftigt hast. Gleichzeitig hat man bei dir ausnahmsweise mal nicht das Gefühl dass du als Interviewer von allen Rappern geliebt werden willst. Respekt und trotzdem gesunde Distanz. Das braucht mehr Mut als man glaubt. Danke!

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