Manuellsen erhebt schwere Vorwürfe gegen Universal

Manuellsen erhebt schwere Vorwürfe gegen das Majorlabel Universal. In einem Facebookpost beschimpft der Mühlheimer nicht namentlich genannte Mitarbeiter der Plattenfirma als „Heuchler“ und „Nazi-Pisser“ und berichtet von rassistischen Aussagen.

Ohne Namen zu nennen erklärt Manuellsen, man habe ihm in der Urban-Abteilung des Labels erklärt, er sei nicht zu vermarkten, und zwar mit einer fragwürdigen Begründung: „Scheiß Heuchler, Frei.Wild vom Echo streichen, und auf soooooo liberal machen, aber mir in der Chefetage von Univeral ausrichten lassen, besser gesagt, in der „Urban“-Abteilung von Universal, das Schwarze in Deutschland nicht vermarktbar sind.

Nun hat zwar das Label Universal nichts direkt mit der Nominierung bzw. Nicht-mehr-Nominierung der umstrittenen Band Frei.Wild zu tun. Worauf Manuellsen aber vermutlich hinauswill, ist der versteckte Alltagsrassismus, der sich oft hinter einer politisch korrekten Maske der Toleranz verbirgt und vor dem – zumindest nach seiner Schilderung – nicht einmal die Mitarbeiter großer Plattenfirmen, von denen man wahrlich eine gewisse Souveränität in diesen Fragen erwarten sollte, gefeit sind.

 

1 KOMMENTAR

  1. […] Subjektivität das Gegenteil waren. Ich möchte ebenfalls darauf aufmerksam machen, dass Manuellsen aufgrund seiner Hautfarbe keinen großen Deal bekommen hat und dass in der Musikindustrie sich eben die Köpfe, die so etwas […]

Hinterlasse einen Kommentar

Please enter your comment!
Please enter your name here