Alpa Gun: „Alles war die Sekte“ ist kein Diss

Gestern veröffentlichte Alpa Gun sein neues Video "Alles war die Sekte", in dem er mit seiner Vergangenheit bei der Sekte und mit seinem Ex-Mentor Sido abrechnet. Im Interview mit rap.de legte er jedoch Wert auf die Feststellung, dass der Song nicht als Diss aufzufassen sei.

"Das ist kein Diss, eher eine Abrechnung mit der Sekte. Aber auf keinen Fall ein Diss. Es geht darum, dass Sido sagt, es sei alles cool zwischen uns – und nein, das ist es nicht! Ich muss den Leuten klar machen, was Sache ist", erklärt Alpa und ergänzt grinsend "Sido wird den Song auf jeden Fall feiern." Schwer vorstellbar, aber wer weiß?

Weiter erklärt Alpa, dass er mit seinem neuen Album "Ehrensache" endlich aus dem Schatten seines Ex-Mentors heraustreten will. "Mir ist sehr wichtig, den Leuten klarzumachen: Ich kann es auch alleine. Irgendwie hab ich das Gefühl gehabt, Sido hätte in mir eine Konkurenz gesehen. Vielleicht wollte er nicht, dass ich richtig voran komme. Jeder hat sein Ding gemacht – wieso hat es bei mir nicht so funktoniert?"

Eine Versöhnung mit Sido schließt Alpa nahezu aus. "Der Zug ist abgefahren. Ich habe damit abgeschlossen." Ein kleines Hintertürchen lässt er aber dann doch noch offen. "Sido soll in den Spiegel gucken und sich selbst nicht belügen. Er soll in den Spiegel gucken und sagen: 'Ja es stimmt, ich hab hier und da Fehler gemacht, ich will jetzt ehrlich hingehen und das zugeben'. Man kann über alles reden, außerdem verzeiht der liebe Gott den Menschen auch. Wieso sollen wir nicht verzeihen?"

Was Alpa über seine Beziehung zu Fler und Savas, über den Begriff der Ehre, über Sarrazin, die Integration zu sagen hat – und warum er in seinen Texten in klarem Hochdeutsch rappt, in seinen Interviews aber Straßenslang spricht, erfahrt ihr im kompletten Alpa Gun-Interview, das bald auf rap.de erscheint.

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