EyeToy: Groove

Let’s Groove, Baby! Sony ist unter anderem dafür bekannt, mit bewundernswerten Innovationen die Videospielwelt zu revolutionieren. Mit „EyeToy: Play“ gelang Sony ein Geniestreich. Ob „EyeToy: Groove“ an den Erfolg anknüpfen kann, wird sich zeigen.
Gameplay
Das Spielprinzip von „EyeToy: Groove“ ist mit dem „EyeToy: Play“-Minispielchen ‚Beat Freak‚ identisch, ist aber dagegen etwas tiefsinniger und komplexer ausgefallen. Es stehen euch mit Einzel-Groove-Modus, Gruppen-Groove-Modus, Chill-Out-Raum, Schrittfolge-Entwerfer und Fotoalbum diverse Modi zur Auswahl. Genau wie beim Vorgänger befindet ihr euch in der Mitte des Bildschirms, wo eure Bewegungen von der USB-Kamera erfasst werden. Um euch herum befinden sich sechs Sensorstellen, aus denen, passend zum Rhythmus, Symbole herausgeflogen kommen. Diese müsst ihr abklatschen, sobald sie die Markierungen erreicht haben. Hört sich ziemlich simpel an, ist es aber nicht! Einige Spezialaktionen sorgen zusätzlich für Abwechslung. Ab und an müsst ihr einem Pfad mit Sternensymbolen in Form von Bögen folgen, oder ihr müsst, ähnlich wie bei „Samba de Amigo“, stillstehen und posen. Gelingt es euch, diese Aktionen halbwegs erfolgreich zu meistern, füllt sich euer Punktekonto. Ein weiterer witziger Modus ist der Schrittfolge-Entwerfer. In diesem Modus habt ihr die Möglichkeit, eure eigenen Moves zu den Songs zu entwerfen. Zusätzlich zum Spielspaß tut ihr aber auch etwas für eure Figur. So könnt ihr im Kalorie-Modus einsehen, wie viele Kalorien ihr pro Lied verbrannt habt. Neben dem normalen Spiel gibt es noch den so genannten „Chill-Out-Raum“, in dem ihr ohne Stress den 25 erstklassigen ‚Chansons’ lauschen könnt. Der Zweispieler-Modus sorgt bei „EyeToy:Groove“ für die nötige Party-Atmosphäre in geselliger Runde. In diesem Fall stellen sich zwei Dancer nebeneinander vor die Linse und hampeln mit- oder gegeneinander zu den Songs. Als Alternative werden im Zweispieler-Duell noch andere Minispielchen angeboten, in denen unter anderem euer Reaktionsvermögen getestet wird. Als besonderen Bonus bietet euch „EyeToy: Groove“ noch ein Fotoalbum an, wo ihr sämtliche Posen, die ihr im Spiel tätigt, speichern könnt. Worauf wartet ihr also: Let’s Dance!Grafik & Sound
In punkto Grafik hat sich im Vergleich zum Vorgänger nicht viel getan. Die Grafik ist immer noch etwas mager und äußerst simpel gehalten. Die Lichteffekte können durchaus überzeugen und lassen in Verbindung mit den Songs ein echtes Disco-Flair entstehen. Der Sound verdient natürlich die Bestnote. Das gewaltige Sortiment an hochkarätigen Songs schlägt jeden „Dancing Stage“-Titel aus dem Hause Konami um Längen. Die grandiose Musikauswahl dürfte zudem noch für jeden Musikgeschmack etwas bieten.Fazit
„EyeToy:Groove“ ist ohne Zweifel eine spaßige Angelegenheit für jede Altersgruppe. Das hervorragende Musik-Line-up und die dazugehörigen Videos, halten den einen oder anderen für ein Weilchen in Schwung. Auch der Zweispieler-Modus bereitet jede Menge Spaß. Nichtsdestotrotz bietet „EyeToy: Groove“ auf Dauer zu wenig Abwechslung. Hatte man bei „EyeToy: Play“ noch 12 Minispielchen, muss man sich nun mit einem einzigen Spiel begnügen. Der unverschämte Preis für das Game macht einen schon etwas stutzig und deutet darauf hin, dass Sony den Erfolg des Erstlings dazu nutzen wollte, den Nachfolger ebenfalls gewinnbringend zu verkaufen. Schließlich musste Sony keinen einzigen Cent für Musik- Lizenzen ausgeben, da sämtliche Songs dem eigenen Sony-Label gehören. Pro
erstklassiges Musik-Line-up
nettes Party-Game

Contra
zu wenig Abwechslung
schlechte Menüführung
zu teuerEntwickler: Sony Computer Entertainment
Hersteller: SCE Studios London
USK: Ohne Altersbeschränkung
Spieler: 1-2
Bewertung: 4 / Mittelklasse-Japaner
System: Playstation 2

Scene-Shot
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