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Noah feat. Sierra Kidd – Rockstar (prod. Hawkey)

Noah und Sierra Kidd sind Rockstars aus dem Ghetto. Ihre gemeinsame Single hat einen melancholischen und teils düsteren Sound. Die beiden erzählen von ihrer ehemals aussichtslosen Perspektive und dem daraus entstandenen Hunger, durch den sie musikalisch aufsteigen konnten. Nun, wo Noah und Kidd an Geld gelangt sind, darf das Flexxen mit luxuriösen Gegenständen natürlich auch nicht fehlen.

„Ich bin der Geldautomat für die family
Bin für die Bitches so wie der Ruin
Kämpfen am Boden so wie Khabib
Und wenn die family will, hören wir auf
Meine Soldaten haben Ehre und hängen vorm Block ab mit Zig-Zag und rauchen

„Rockstars” ist eine Single aus Noahs neuer „Phantom” EP, die ebenfalls heute veröffentlicht wird. Für die Platte hat der Dresdener bereits zwei Songs mit Nash veröffentlicht. Die beiden waren ehemals Mitglieder der KMN-Gang. Sierra Kidd droppte in diesem Jahr schon mehrere Singes wie „niemals”, „racecar” oder „alle von unten”. Außerdem releaste er im Mai mit „Nordseite GmbH” einen Onlineshop mit seiner eigenen Modekollektion. Auf Instagram kündigt Kidd an, er habe zwei Alben in der Pipeline und lässt seine Fans entschieden, ob erst eins auf deutsch, oder eins auf englisch releast werden soll.

Saftboys – Full Power (prod. Obeez & Bestiale Beatz)

Saftboys bringen mit „Full Power” einen für die Gruppe klassischen Track. Die Jungs taggen alles voll und erzählen von ihren Suffabenden – sofern sie sich noch an sie erinnern können. Passend dazu nehmen sie in dem Musikvideo Kneipen und Spaßbäder auseinander.

„Diese Atzen nicht ganz sauber
Kollektives Trauma

Saftboys immer full Power
Bis um acht Uhr After-hour”

Für die letzte Single „Haudegen” nahmen sich die Berliner im Mai einen Berliner Rummel vor. Davor droppten sie „Allstars 2” und zwei Tracks gemeinsam mit Luvre47. Die letzte gemeinsame Platte der Saftboys war die „SFB EP 2” im Juli letzten Jahres. Dafür koppelten sie unter anderem die Single „N.W.A” mit Shacke One aus.

Big Toe – Kein Hass (prod. Al Majeed)

Berliner Urgestein und Kopf von Hutmacher Entertainment Big Toe releast seine neue Single „Kein Hass”. In gekonnt arroganter Art zeigt er, dass ihm andere Rapper egal seien und er sich nicht mit ihnen auseinander setzen will, weil er beschäftigt genug sei.

„Du hast nicht an mich geglaubt, du hast falsch gedacht
Ich habe selber nie verstanden und weitergemacht
Heute drücke ich aufs Pedal bis der Reifen platzt
Ihr seid mir alle so egal und das ist gar kein Hass”

Mit der Single „Kein Hass” kündigt Big Toe seine neue EP „Gospel” an, die am 8. Juli auf den Markt kommt. Im Februar droppte sein letztes Album „Lass es uns kriegen” mit Songs wie „Gruppe”, „Visionen” mit LX und „Steak & Lobster” gemeinsam mit LockeNumma19.

Ferris – Hass macht hässlich

Ferris, mit oder ohne MC, koppelt mit „Hass macht hässlich” eine Single mit Musikvideo zu seinem neuen Album aus. In ebenjenem Video schneidet Ferris sein Gesicht in viral gegangene Videos hinein. Der Titel verrät schon, dass Ferris dafür appelliert, sich weniger über Kleinigkeiten aufzuregen, um nicht hasserfüllt zu sein. Wie auch die letzten Singles geht „Hass macht hässlich” musikalisch in Richtung Indie-Rock.

„Denn Hass macht dich hässlich
Und so schön bist du nicht, dass du es dir leisten kannst
Wann hast du zuletzt in den Spiegel geschaut?
Du solltest öfters lächeln, Baby das sieht viel besser aus”

Ferris bringt am 17. Juni sein zehntes Soloalbum „Alle hasse Ferris” auf den Markt. „Hass macht hässlich” ist die siebte und letzte Single. Bisher kamen bereits Tracks wie „Alles außer Kontrolle”, „Freizeit und Kuchen” mit Finch und der Titelsong raus. Neben seiner Musik veröffentlichte Ferris zusammen mit seiner Frau die Autobiograhie „FERRIS: Ich habe alles außer Kontrolle. Kein Roman”.

Kelvyn Colt und Dr. Martens unterstützen aufstrebende Musiker*innen

Vergangenes Jahr hat die britische Marke Dr. Martens mit Tough As You eine Initiative für junge Musikerinnen ins Leben gerufen. Ziel dieser Initiative ist es, talentierten jungen, aber bisher unterrepräsentierten Künstlerinnen eine Plattform zu bieten.

In einem ersten Projekt konnten sich Newcomerinnen anmelden, um in professionellen Studios mitten in Berlin ihre Musik aufzunehmen. Den aufstrebenden Künstlerinnen stehen allerdings nicht nur das voll ausgestattete Reveal Studio zur Verfügung, sondern auch Kelvyn Colt und Kyle Flamigni – zwei erfolgreiche Musiker, die den Teilnehmenden als Mentoren und Unterstützer zur Seite stehen.

Kelvyn Colt, der am vergangenen Freitag sein neues Album „Into The Light” veröffentlichte, hat sich selbst aus der Underground-Szene in Berlin hochgekämpft und begleitet die Initiative, um Künstler*innen der neuen Generation die Tür ins Musikbusiness zu öffnen: „Für mich bedeutet das Mentoring mit Dr. Martens Umgebungen zu schaffen, in denen junge Kreative zusammenkommen und Weisheit und Wissen teilen können, das ist wirklich wichtig. Und ich möchte die Musikbranche so vielen Leuten wie möglich zugänglich machen”, sagt er zu seinem Engagement.

Die Zusammenarbeit zwischen Kelvyn und Kyle brachte drei sehr unterschiedliche Talente hervor. K.ZIA macht moderne Soul- und R&B-Musik auf Französisch und Englisch. Eine ähnliche musikalische Richtung schlägt PNKSAND ein, die übrigens bei der Dr. Martens Stage auf dem MELT Festival auftreten wird. Die Singer- und Songwriterin drückt ihre Gefühle von Liebe und Verlust bis zu Identitätsfindung in dieser Gesellschaft in R&B und Pop aus. Auch sind Einflüsse aus Soul und Jazz hörbar. Der dritte Künstler Leroy Menace ist Rapper und Produzent mit französischen, deutschen und komorischen Wurzeln.

Tough As You baut auf vorherigen Engagements der Marke, wie beispielsweise „Dr. Martens Presents”, auf. Seit Jahren unterstützt Dr. Martens, spannende Künstler*innen durch solche Projekte finanziell und vernetzt sie mit erfolgreichen Artists aus der Musikindustrie.

Aktuelle Projekte im Rahmen der Initiative finden sich in der Zusammenarbeit mit der Online-Radiostation „Oroko Radio” und Producerin Nora Medin – und zwar mit Rapper Serious Klein als Mentor. Er selbst hat seine Wurzeln in Ghana, auch deshalb schafft er mit der Radiosendung ein internationales Projekt, in dem sich musikalische Newcomer*innen aus Deutschland und Ghana austauschen und voneinander lernen können.

Einen Überblick über alle Projekte und Initiativen findet ihr auf der Webseite von Dr. Martens.

Unter Prohibition – Autoflower an der Hütte (prod. Sherman)

In der Single „Autoflower an der Hütte” von Unter Prohibition und in dem dazugehörigen Video geht es vor allem um eins: Den Anbau und Verkauf von Weed. Nebenbei gesteht er der Musik auf Boom-Bap-Flows seine Liebe.

„Was der Rap mir gibt, sind mehr als nur Gefühle
Aus dem Struggle und der Liebe zur Passion entsteht die Lyrik
Ist hier üblich in Berlin, mal es an die Wand, schrei es in die Welt
Das ist Hip-Hop in die Fresse, represent uns Scheiß aufs Geld”

Vor knapp einem Jahr brachte Unter Prohibition die erste EP „Unter Prohibition Vol. 1” über das Label Upstruct heraus. Die neue Single ist der erste Track seit der Platte.

Presslufthanna – Wies geht (prod. Repete23 & Cuts Jiyan)

Boombap, Battlerap, Scratches und Graffiti-Bezug – Presslufthanna zeigt auf ihrer neuen Single „Wies geht”, welcher Kultur sie sich zugehörig fühlt. Neben übergriffigen Männern und selbsternannten Experten verteilt Presslufthanna auch Ansagen an Rap-Journalisten, die sie vor allem auf ihr Geschlecht reduzieren, anstatt ihre Musik als solche zu bewerten.

„Wie fühlt man sich als Frau im Rap?
Hip-Hop Journalismus ist meist Mittelmaß und häufig whack
Die Fragen drehen sich im Kreis
Im Mittelpunkt meiner Musik stehen die Texte, die ich schreib”

Die neue Single kommt zeitgleich zum Release ihres Albums „So nämlich”. Presslufthanna droppt damit drei Jahre nach ihrer Debüt-EP „Eingangsbereich” ihre zweite Platte. Zuletzt koppelte sie den Titelsong und „Nicht bereit” mit AzudemSK aus.

01099 – Altbau (prod. Barré)

Die Jungs von 01099 releasen zu ihrer bereits veröffentlichte Single „Altbau” nun ein Musikvideo. In diesem zeigen 01099 Eindrücke ihrer Live-Show in Leipzig. Der Track ist eine gewohnte Mischung aus tanzbarerem Sound und entspannten Vibes durch die ruhigen Stimmen der Jungs.

„Es ist ein bisschen so wie damals
Kicke den Ball übern Parkplatz
Wir haben Spaß und ich meine, ich darf das
Der Nachbar schreit rum, so als wär es ne Straftat”

„Altbau” ist der Titelsong zu dem aktuellen Album von 01099. Die Platte erschien bereits im März, dementsprechend ist der Track auch schon länger bekannt. Im Vorfeld des Albums koppelten die Dresdener die Singles „Glücklich” mit Cro, „Dies & Das”„Jacke zu”„2000er” und „Schnelle Brille” aus.

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