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To be released am 03.11.03!

Missy Elliott: Neues Album

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Missy Elliott ist wohl das, was man einen echten Workaholic nennt. Gerade mal ein Jahr nach der Veröffentlichung von „Under Construction“ steht bereits ihr nächstes Album in den Startlöchern. „This Is Not A Test“ wird voraussichtlich am 25. November erscheinen. Man fragt sich, wie sie es geschafft hat, überhaupt Zeit für ein eigenes neues Album zu finden. Denn neben etlichen Live-Auftritten in den USA, tritt sie auf Timbaland & MagoosCop That Disc“ Single in Erscheinung, hat mit Gwen Stefani im Studio gearbeitet und einen Track zu der neuen Violator Compilation „Violator 3“ beigesteuert. Ach ja, und ganz nebenbei hat sie auch noch ein paar VMAs abgesahnt. Die erste Single wird „Pass The Dutch“ heißen und zeigt mal wieder Missys Liebe zum Old-School. Denn in den 80ern gab es schon einmal einen Hit, mit dem Titel „Pass The Dutchi“, damals von der Reggae-Band „Musical Youth“. Wie zu erwarten sind auch wieder hochkarätige Gäste auf dem Album vertreten. So gibt es Tracks mit Jay-Z („Wake Up“), R.Kelly, Busta Rhymes und Alicia Keys. Man kann also davon ausgehen, dass auch „This Is Not A Test“ wieder die Charts stürmen wird.

“Battle of the Year” 2003

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Am 25. Oktober ist es wieder soweit: In der Volkswagenhalle in Braunschweig findet der internationale „Battle of the Year“ 2003, die inoffizielle Weltmeisterschaft im Breakdance, statt. Insgesamt 15 Crews aus allen Kontinenten treten gegeneinander an und müssen ihr Können unter Beweis stellen. Die Gewinner des letzten Battles „Expression“ aus Korea gehören auch in diesem Jahr wieder zu den Favoriten, doch die Konkurrenz schläft nicht. So sind zum Beispiel „Fireworks“ aus Japan, „Gambler“ aus Korea oder „Pokemon“ aus Frankreich nicht zu unterschätzende Crews. Für Deutschland gehen die „Maniax“ aus Stuttgart an den Start. Sie hatten sich am 23. August 2003 beim nationalen „Battle of the Year“ in Hannover für das Finale qualifiziert. Einen Gastauftritt wird es von den “Flying Steps” aus Berlin geben. Die 8000 erwarteten Besucher aus der ganzen Welt können sich zudem noch auf Auftritte von Binary Star aus den USA und Spax freuen. Für die Beatz sind dieses Jahr BreakDJ Leacy aus England und DJ Woodo aus der Schweiz zuständig. Außerdem besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an verschiedenen Diskussionsrunden oder zum Besuch des HipHop Market Place. Die Veranstaltung ist somit wohl ein Highlight für jeden Breakdance- und HipHop-Fan.

„Freifickmuschi“, Teil 2

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„Dies ist nicht Amerika“, belehrten uns die Beginner schon vor Jahren – eindrucksvoll unter Beweis gestellt wird das durch den zweiten Teil der Hauptstadt-Provinzposse um die „öffentliche Demütigung“ einer gewissen Sandy durch den nie auf Tonträger veröffentlichten Song „Freifickmuschi“, gerappt von Kid Kobra aus der Berliner Beatfabrik-Crew. Für alle, die die Hintergründe nicht mitbekommen haben (wir berichteten): Sandy hatte eine kurze Affaire mit Kid Kobra, wurde dann abserviert und verfolgte den „Star“ nach Kobras Aussage anschließend mit Telefonterror (was Sandy bestreitet). Daraufhin wurde der besagte Song aufgenommen – unter Nennung des Vornamens der Dame und Betitelung derselben als „Freifickmuschi“ – und auf einer Party gespielt, wo er den Weg in Sandys Gehörgänge fand. Das gerichtliche Nachspiel führte zu einer Verurteilung des MCs, der legte Revision ein, und nun stand die zweite Instanz an. Ergebnis: Das Urteil wurde bestätigt, 200 Euro Strafe, und die Berliner Presse nimmt den Fall dankbar auf: Endlich sorgen auch deutsche Rapper mal für Schlagzeilen. Wenn das die schwersten Verfehlungen sind, derer man die inländischen HipHopper bezichtigen kann, muss man sich um die soziale Stabilität unserer Gesellschaft wohl keine Sorgen machen. Und Moses Pelham hält mit seinem Knockout gegen Stefan Raab auch nach all den Jahren noch den Rekord der nachdrücklichsten Meinungsäußerung eines deutschen Rappers in der Öffentlichkeit. Herzlichen Glückwunsch.

Chong wandert in den Knast

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Tommy Chong, von dem Schauspieler-Duo Cheech und Chong, die mit Filmen wie „Up in Smoke“ (1978) oder „Nice Dreams“ (1981) das Rauchen von Marihuana thematisierten, wurde unteranderem wegen dem Verkauf von Bongs zu neun Monaten Haft verurteilt.

Die Anwälte des Schauspielers und Komödiant argumentierten gegen eine Freiheitsstrafe, da Chong seinen Bekanntheitsgrad nutzen würde, um gegen Drogenmissbrauch zu kämpfen und sein Leben dem öffentlichen Dienst zu widmen.

Der 65 jährige entschuldigte sich beim Gerichtshof und gab zu, von seiner Filmrolle mitgerissen worden zu sein. Inzwischen hätte er sein Drogenproblem mit Marihuana allerdings durch Salsa Tanzen kompensiert. Chong gestand, dass seine Firma Chong Glass, die 25 Bläser beschäftigte, etwa 7,500 Bongs und Pipes bis zum 14. Februar an den Mann gebracht hatte. Dann war Schluss, denn an diesem Tag führte das Bundes Drogen Dezernat eine Razzia in seiner Firma und seinem Eigenheim durch und beschlagnahmte fast ein halbes Kilo Marihuana.

Jetzt wird Tommy Chongs Firma auf Eis gelegt, er in den Knast wandern und eine Buße von 103 000 Dollar abarbeiten müssen.

Ventura Bros. – Lieben oder Hassen

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Die Ventura Bros., das sind Emek und Axel aus Köln. Ihre Wurzeln reichen von Deutschland bis in die Türkei und die USA. Unter Vertrag stehen die beiden Jungs bei Fader Gladiator, der auch Produzent von Die Firma ist. Lieben oder Hassen ist ihr erstes Album, davor machten sie mit der Single Melodien, Effekte & viel Bass, sowie diversen Features und Sampler-Beiträgen auf sich aufmerksam.

Auf dem Album sind 14 Tracks, die allesamt sehr unterschiedlich sind. Man findet harte, wie auch nachdenkliche Raps, in dem Stück Wir geben keinen $?!% featuring Blaise sogar auf Französisch. Auch die Beatz sind mal hart, mal eher soulig, mal kubanisch anmutend wie auf Hasta la madrugada oder werden durch rockige Gitarrenriffs in Wie eine Hand ergänzt.

Doch Abwechslung bedeutet ja nicht zwangsläufig auch Qualität. Und wenn die Brüder uns fragen Ventura  entweder lieben oder hassen, wird die Antwort wohl nicht ganz so eindeutig wie gewünscht ausfallen. Denn sie bringen einfach nichts wirklich Neues. Aggressive Raps und derbe Wortwahl gab und gibt es nur allzu genüge im deutschen HipHop. Dass man selbst sowieso besser ist als alle anderen Rapper (Gib es auf, Wir kicken Azz oder Wir geben keinen $?!%), haben wir nun auch schon tausendmal gehört. Genauso die Geschichten von der Straße und der eigenen miesen Vergangenheit. Die Beatz sind da schon positiver zu bewerten. Man bekommt hier eine große Auswahl geboten, so dass für jeden Geschmack etwas dabei sein dürfte. Dennoch ist Lieben oder Hassen ein eher mittelmäßiges und textlich gesehen nicht wirklich überzeugendes Album. Daran ändern auch Gäste wie Afrob, G-Style aus Ganxtaville oder Die Firma nichts.

V.A. – Südlichter

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Die erste Backyarts-Compilation wurde von den Jungs vom Fuße des Schwarzwaldes Südlichter genannt. Die Künstler aus dem Süden Deutschlands machen ihre Sache selbst, ohne Label, ohne große Bosse im Hintergrund. Der Sampler soll das Potential der provinziellen Region demonstrieren, den Newcomern eine Plattform geben.

Die 18 Tracks präsentieren eine Vielzahl Mcess, jeden mit seinen eigenen Geschichten, Problemen und Stilrichtungen. Jeden mit seinen Qualitäten und Schwächen. Die einzige Gemeinsamkeit, die außer der Musik auf alle Beteiligten zuzutreffen scheint, ist die Liebe zum Weed.

Tomez, Tide und Seriouz übernehmen das Opening. Schon im zweiten Lied  Der erste Joint stellen Dichte Dichta fest, worauf es ihnen ankommt: Die Liebe zur Sache gibt Kraft zu wachsen, denn wenn dus liebst ist es deep shit, wenns nicht zieht, ist es mies, wie schlechtes Peace. Und genau das ist die Frage. Steckt Liebe dahinter, zieht es?

Tide beschreibt mit seinem atemberaubend schnellen Flow die Maindreamworld. Erka fragt sich wo wär ich ohne Sound, wo wär ich ohne Kraut und rappt mit seinen lowen, zur Stimmung des Songs passenden, Raps irgendwie am Beat vorbei – was das Stück so wie die Message klingen lässt: Mein Leben ist wie ein langer Joint, meistens ziehts nicht, ich weiß nicht, was ich soll, mir liegt nichts, ich hab kein Ziel, verspür keinen Drang, außer Sound hörn und Kraut burnen so viel ich kann.

T+T prangern mit Aus 2ter Hand die blinde Passivität vieler bei ihrer Meinungsbildung an. Tide bringt mit Metasicht so kompliziert gestrickte Rhymes, dass wiederholtes Anhören jedem neue Aspekte eröffnen dürfte. Neben Stücken, die zum Nachdenken anregen, stolpere ich aber auch über Zeilen wie diese: Die Wahrheit ist bitter, Nigger, mein Finger sitzt fest am Trigger, die meiner Sicht von durchdachten Texten nicht gerade entsprechen. Mit Nu Style versuchen Matiz, Smockroc und Milliavoice schnellen Rapstyle mit Raggamuffin zu kombinieren, was ihnen noch nicht reibungslos gelingen mag. Schließlich bereichern die Grenzgenga die Compilation durch Rock Elemente: Das System ein Rechtsstaat, das nicht taugt&

Seine Aufgabe als Plattform erfüllt der Sampler zweifellos, ob er sich zum Sprungbrett entwickelt, wird sich zeigen. Die Südlichter stehen noch am Anfang. Der Backyarts-Release ist sicher nicht perfekt, bietet mehr und weniger viel versprechende Ansätze. Doch auch wenn die Platte nicht durchgängig zieht, wird man das eine oder andere Südlicht in Zukunft sicher in kalten Winternächten auch außerhalb des Schwarzwaldes leuchten sehen können. Letztendlich wird sich zeigen, ob die Lichter ihre Kraft zu wachsen umsetzen können und wen sie mit ihrer Musik für sich gewinnen. Nehmen wir sie beim Wort: Wenns dir was gibt, ist es dick Shit, und wenns nicht kickt, ist es Mist wie n verstopftes Sieb.

Redman in Oslo verhaftet

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Letzte Woche wurde Redman, gerade aus Amsterdam angekommen, am Flughafen von Oslo verhaftet. Grund dafür waren einige Gramm Marihuana, die er bei sich hatte. Speziell für das Aufspüren von Drogen ausgebildete Hunde hatten das Zeug gerochen und so den Rapper in die missliche Lage gebracht. Redmans Auftritt am selben Abend im ausverkauften Rockefeller Nightclub in Oslo war dadurch in Gefahr. Nachdem die Konzertveranstalter und die Anwälte Redmans ungefähr sechs Stunden lang mit der Polizei verhandelt hatten, ließ man den verärgerten Rapper allerdings wieder gehen. Man hatte eingesehen, dass es nicht Redmans Absicht war, die Drogen zu schmuggeln, sondern er diese lediglich für den Eigengebrauch in Amsterdam legal erworden hatte. Redman schaffte es schließlich doch noch rechtzeitig auf die Bühne, aber nicht ohne dort seinem Ärger Luft zu machen und sich über die Osloer Polizei zu beschweren. Die geringe Menge Marihuana, die er bei sich trug, hätte nicht gegen das norwegische Gesetz verstoßen.

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