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Tanya Stephens – Gangsta Blues

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Nachdem sich Tanya Stephens in den letzten Jahren ein Time Out – bezüglich Jamaika – geleistet und in Schweden(!) an ihrem, bei Warner veröffentlichten, Album „Sintoxicated“ arbeitete, hat das karibische Island nunmehr seine Nr.1-Lady zurück – die Rückmeldung, in Form eines Album-Releases, ließ daraufhin nicht wirklich lange auf sich warten und kommt nun, in erster Linie zwar über VP-Records, doch sei hier auch Tanyas eigenes Label „Tarantula Records“ erwähnt. Zusammen mit ihrem Partner Andrew betreibt sie dieses seit einiger Zeit erfolgreich, arbeitete für den aktuellen Release aber auch mit dem, wahrscheinlich der Berliner-Reggae-Massive am meisten bekannten, Artist Tafari, der Beatschmiede Germaica und Xterminator zusammen.

„Gangsta Blues“, so der Name des grenzenlos qualitativen Werkes, macht wieder einmal deutlich, was eigentlich schon alle wussten oder zumindest nunmehr wissen sollten – Tanya Stephens ist die einzig wahre Queen of Reggaemusic – zumindest nowadays! Mal abgesehen von altehrwürdigen Damen wie Dawn Penn oder Marcia Griffith hat es bisher noch keine der jamaikanischen Sängerinnen gepackt, dem Hörer stimmlich wie thematisch so unter die Haut zu gehen und Themen wie Liebe, Armut oder Gewalt so vielseitig zu betrachten und doch dabei nie streng oder aufgesetzt zu wirken. Diese Frau hat einfach den Blues im Blut, was bereits der Albumtitel verrät.

Wem bei Tunes wie „What A Day“ oder „Little White Lie“ nicht automatisch heftigste Gänsehaut beschert ist, dem sei an dieser Stelle akute Gefühlsarmut bescheinigt.

Dass der Vocoder just auch vor Tanya Stephens nicht halt macht, ist auf „We A Lead“ unverkennbar zu hören und stimmt mich ein wenig traurig, denn durch diese Art von Effekthascherei wurde schon so manche bezaubernde Stimme – man nehme als Beispiel die Wayne Wonders – schlicht und ergreifend verrissen. Ansonsten durchaus tanzbares Material, dieser Tune! Auch mit Titeln wie „Good Ride“ muss Ms. Stephens nicht hinter dem Berg halten – ihr Toasting ist immer noch mehr als konkurrenzfähig.

Am besten gefällt mir aber an diesem Album, dass sich Tanya ein um das andere Mal die Zeit nimmt, einleitende Worte zu einigen Songs zu sprechen und dass der deutsche Ausnahme-Track „It`s A Pity“ (Doctor`s Darling-Riddim) hierauf vertreten ist. Und bitte erlaubt mir eine kleine Poserei, denn bei dessen Aufnahme-Session war ich persönlich zugegen und könnte vor Stolz fast im Kreis springen, in Erinnerung an die Begegnung mit der äußerst sympathischen Entertainerin. Tanya Stephens schafft problemlos den Übergang vom Gal zur ernstzunehmenden Entertainerin. Mit „Gangsta Blues“ beweist sie dies eindringlich!

„Solang die Sonne scheint – ist alles gut“

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Das Reggae-Dreamteam Mono & Nikitaman hat vor gar nicht allzu langer Zeit versprochen, dass nunmehr das Spiel beginnt – ein gleichnamiges Album, inklusive Singleauskopplung („Get Started“ – feat. Ce`cile), wurde an den Start gebracht und feierte bis dato doch recht beachtliche Erfolge. Inzwischen steht die zweite, folgende Single in den Startlöchern und machte sich die just vorherrschende Jahreszeit, und die damit verbundenen Stimmungen zum Thema. Und so heißt der Track eben auch „So Lang Die Sonne Scheint“ – wird über Rootdown-Records veröffentlicht – und erscheint hier exklusiv für euch zum Download und gut fühlen!

Eminem von David Stubbs – Cleaning Out My Closet – Die Story Zu Jedem Song

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Es gibt derzeit einiges an niedergeschriebenem Material über diesen Eminem – alle Bücher über Marshall Mathers a.k.a. Slim Shady zu durchforsten, fordert ordentlich seine Zeit. Eines dieser Sammelsurien heißt „Eminem. Cleaning Out My Closet – Die Story Zu Jedem Song“. Erschienen ist das Buch im Rockbuch-Verlag, in Kooperation mit MTV. Die Inhalte wurden verfasst von David Stubbs, einem ehemaligen Redakteur des Melody Maker.

Aufgegliedert in sechs Kapitel werden hier Eminems Lyrics auseinander genommen, um am Ende des 144 Seiten starken Buches in Ansätzen erahnen zu können, warum dessen Lieder und Ansichten von den Einen geliebt und wiederum von den Anderen so extrem verurteilt werden. Man hat es bei Slim eben nicht ausnahmslos mit den klassischen Themen wie Blingizzm und Gangstertum zu tun, vielmehr ist Em auf einem Feldzug gegen Heuchelei und Verlogenheit. Er ist auf der einen Seite ein wortgewandtes und doch zynisches Genie, auf der anderen Seite aber scheint in ihm eine unglaubliche Portion Zorn und Aggressivität zu stecken.

Und alle, die seinen Geist in diese Richtung formten, finden sich in seinen Lyrics wieder – gnadenlos – und niemand bleibt verschont! Seine Songs handeln von Drogen, Amerikas Jugend, Gefängnis, Vergewaltigung – selbst Muttern und Ehefrau bleiben dabei nicht verschont. Die Frage aber bleibt: Meint er das jetzt wirklich alles genauso, oder ist dies alles schlicht und ergreifend nur Bestandteil von Eminems Verständnis seiner Kunst?

Jener Part von Eminems Fanschaft, der in der Lage ist, seine Lyrics auch nur halbwegs intelligent zu hinterfragen, hat sich die Antworten auf derlei Fragen im besten Fall bereits selbst geben können. Für alle anderen könnte Stubbs, mit seinen Erläuterungen, u.U. einen Denkanstoß bedeuten.

Leider fehlen mir in diesem Werk ein wenig die Aussagen Eminems, in Form von ausführlichen Interviews. Außerdem ist das Bildmaterial in „Cleaning Out My Closet“, für meinen Geschmack, ein bisschen fad ausgefallen. Zu sehen ist größtenteils bereits tausendfach verwendeter Pressestuff – ich hätte mir da ehrlich etwas mehr erwartet! Die größte Schwachstelle des Buches aber sind die lieblosen Grafiken – aber sollte ja auch keine Abschlussarbeit für die Grafikhochschule werden.

The Streets – A Grand Don´t Come For Free

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Mike Skinner hat zwei großartige Jahre hinter sich. 2002 schoss er förmlich in den Musikhimmel hoch, sein Debütalbum „Original Pirate Material“ wurde mit Lobeshymnen überschüttet, die Europatour war ein riesen Erfolg, und der blasse Engländer schmückte die Titelblätter verschiedenster Zeitschriften.

Das Leben von Mike Skinner hat sich also grundlegend geändert, doch hoffentlich nicht seine Art, Musik zu machen. Bereits beim Debüt wurde es mit Staunen aufgenommen, dass Mike alles selbst produziert und geschrieben hatte. So ganz in Ruhe, ohne große Ansprüche oder sonstige Auflagen. Die Situation vor seinem Nachfolger „A Grand Don´t Come For Free” war eine völlig andere. Zumindest für Außenstehende.

Es gab eine ausgeprägte Erwartungshaltung seitens der Fans, seitens der Musikindustrie und sicherlich auch seitens des Labels. Möglicherweise auch von Seiten des Künstlers, Mike Skinner. Das kann ich nicht genau beurteilen. Was ich aber beurteilen kann und möchte, ist das Ergebnis, das zweite Album. Es ist gut. Nein, es ist mehr als gut, es ist wirklich klasse.

Mike Skinner hat das Gespenst „One Hit-Album Wonder“ mit scheinbar spielerischer Leichtigkeit in die Schranken gewiesen.Nachdem er auf seinem Debüt Genres wie Garage, Dub und HipHop-Elemente zu einer wilden, frischem Mischung zusammengetragen hatte, lichten sich die stilistischen Experimente auf „A Grand…“ ein wenig. Wer sich an die etwas härteren Tracks wie z.B. „Sharp Darts“ erinnert, wird auf diesem Album weniger bedient.Es geht ein wenig ruhiger und melodischer zu, die einzelnen Songs wirken stärker ausproduziert, und der Fokus liegt oft mehr auf den Melodien als auf dem Beat selbst.

Aber auch lyrisch zeigt Mike seine Extraklasse. „A Grand…“ ist ein Konzeptalbum. Die Geschichte, die hier auf elf Tracks erzählt wird, dreht sich ums Verliebtsein, in sämtlichen Facetten. Das hört sich sicherlich nicht besonders außergewöhnlich an, aber Mikes Talent, auch einfachen, alltäglichen Situationen, wie z.B. eine DVD wegzubringen, etwas besonders abzugewinnen und auch den Hörer davon zu überzeugen, dass es wichtig ist, macht diese Geschichte zu einer besonderen.

Ein Konzeptalbum ist besonders stark, wenn die Tracks auch einzeln funktionieren – und auch das klappt hervorragend.In der Einleitung des Albums, „It was supposed to be easy“, schildert Mike, dass in seinem Leben einfach alles schief geht und er seine Frustration nicht mehr verstecken kann. So geht es los, die Reise durch Mikes Liebesleben.

Viel mehr nehme ich hier nicht vorweg. Sein Dialekt ist sicherlich nicht immer einfach zu verstehen, aber das Album bietet auch musikalisch viel, von ruhigen Liebesliedern bis zu 2-Step Beats, Gitarrensamples, tiefe Basslinien oder melancholischen Streicherpartien ist alles vorhanden, was ein würdiger Nachfolger von „Original Pirate Material“ braucht.

Es handelt sich hier sicherlich nicht um ein klassisches HipHop-Album, aber es lohnt sich, hier und da mal über den Tellerrand zu schauen. Sonst könnte es sein, dass man ein hervorragendes Stück Musik verpasst.

Kon & Amir – Presents Uncle Junior´s Friday Fish Fry

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Die beiden New Yorker DJs Kon und Amir zeigen auf ihrer aktuellen Compilation-Reihe „Presents Uncle Junior´s Friday Fish Fry“ zum zweiten Mal ein Gespür für die richtige Musik. Bei ihrer Musik handelt es sich um in diesem Fall um Soul- und Funk-Schätze der späten 70er und frühen 80er Jahre.

Dafür haben sie wieder tief ihren Plattenkisten gewühlt und 19 zum Teil sehr seltene „Grooves“ ans Tageslicht gebracht. Die Mühe soll es auch Wert sein, denn die beiden DJs sind zwar schon seit einiger Zeit bekannt für ihre immer neuen Mixes, aber dieses ist der erste offizielle Release.

Es kam ihnen dabei auch nicht darauf an, dass HipHop Heads bei jedem Track sofort auf einen bereits verwendeten Sample stoßen, das gibt es nur in Einzelfällen, in erster Line geht es hier darum, das Lebensgefühl des Soul der 70er und 80er Jahre einzufangen. Das ist ihnen auch hervorragend gelungen. Künstler/innen wie David Bendeth, Skip Jackson, Karin Jones oder Ron Holden sorgen dafür, dass der Hörer unbeschwert in den Groove eintauchen kann.

Da gibt es nur eins: Diese Scheibe besorgen und das Tanzbein geschwungen!

Supreme Techtics – Woerter, Seele und Geist

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Supreme Techtics ist eine junge Rapgruppe aus Stuttgart. Sie setzt sich zusammen aus den MCs Coco Nuts und Steven Styler, der auch für die Beats zuständig ist, und DJ Pacman, der die beiden vornehmlich bei Liveauftritten unterstützt.„Woerter, Seele und Geist“ ist ihr Debütalbum und wurde komplett von Steven Styler produziert.

Dieser hat sich auf dem 21 Tracks starken Debüt viel von alten Jazzplatten inspirieren lassen. So präsentiert sich diese Platte mit einem warmen, melodischen Grundton. Das funktioniert ziemlich gut, auch wenn man sich hier und da vielleicht auch mal ein Liveinstrument anstelle eines Loops wünscht. Aber das kann ja auch noch kommen. Hier geht es um ein Debütalbum, auf dem sich Supreme Techtics viel Mühe gegeben haben, nicht so zu klingen, wie die meisten deutschen HipHop Crews, textlich wie auch musikalisch.

Begrüßt wird der Hörer mit einem Vogelgezwitscher und einem freudig groovenden Gitarrenloop. Der Titel „Wir tun es“ erinnert natürlich ein wenig an den gleichnamigen Song von Blumentopf, da hat es wohl eine unbemerkte kleine telepatische Verbindung gegeben. Ist aber auch nicht weiter schlimm.

Mit einem angenehmen Vibe geht es weiter im Programm. Mit einem Dancehall-Touch auf „Eine Frequenz“ feat. Bantam und jazzig-groovigen Tönen auf „Von Unten“, „Zwei Perspektiven“ oder „Wort“. Es hört sich alles gut an, textlich ziemlich ambitioniert, manchmal ein wenig zu umständlich, was dem Flow ein wenig schadet.

Ganz witzig wird es auf „HipHop“, wo die Entwicklung von HipHop in Deutschland ein wenig kritisch beäugt wird, um sich gleich danach auf „T.R.A.U.M.“ mal in die Situation eines erfolgreichen Rapstars zu versetzen und alle materiellen Freuden, die man so „braucht“, in Gedanken an sich selbst testet: Geld, Frauen, etc. – natürlich mit einem Augenzwinkern. Ein Traum halt.

Auf „Woerter, Seele und Geist“ gibt es noch einige gute Tracks zu hören, was so ein wenig fehlt, ist ein richtiges Highlight. Die Produktionen sind schon fast zu homogen. Ich nenne hier mal „Scheinen“ als Anspieltipp. Gefeaturet wird ihre Crew Goldene Mitte. Ein Track, der mal ein wenig mehr nach vorne geht, leider fehlt auch hier ein wenig der Druck, was möglicherweise am Abmischen liegt. Nichts desto trotz spiegelt der Song ganz gut das Ansinnen der Jungs wider.

Unterm Strich bleibt ein gutes Debütalbum, dem man unbedingt Beachtung schenken sollte. Vor allem all die Leute, die sich über den momentanen Trend in der deutschen HipHop-Landschaft aufregen. Hier ist mal wieder ein gelungener Ansatz in Sachen gute Rapmusik und Texte mit mehr Inhalt, als nur die eigene Crew, Nachbarschaft oder sonstige HipHop Standarts. Bleibt nur zu hoffen, dass die Jungs weiterhin die Chance bekommen, ihren Weg weiterzugehen.

Various Artists – Okay Player – True Notes Vol. 1

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Das Label Okay Player bringt man schnell mit der HipHop-Band The Roots in Verbindung. Das ist auch nicht sehr verwunderlich, haben die Roots nicht nur Platten über das Label veröffentlicht, ?uestlove, seines Zeichens Drummer der Roots, hat es 1999 selbst gegründet.

Inzwischen ist der Name eine Institution, wenn es um gute Rap- bzw. R&B-Musik geht. Künstler wie D´Angelo, Dilated Peoples oder Talib Kweli haben bereits auf Okay Player veröffentlicht.

Es war allerdings seit jeher ein Traum von Amir ?uestlove, eine Compilation rauszubringen, um auch neuen Künstlern, die bei dem Rootsdrummer hoch im Kurs stehen, die Chance zu geben, ihre Musik einem großen Publikum vorzuführen.

Jetzt hat es geklappt. „Okay Player – True Notes Vol. 1” ist veröffentlicht und umfasst 17 exklusive Songs, von Rapgrößen wie Aceyalone & Madlib, Dilated Peoples, Skills, den Hieroglyphics, Little Brother, Blackalicious, RJD2 und natürlich den Roots selbst. Aber auch einige noch unbekannte Artists haben eine Chance bekommen, wie Nicolay & Supastition, Truck and Mac oder The Chapter.

Die Compilation wartet mit vielen guten aber wenig überragendem Material auf. So sind Tracks wie „On and On“ von Little Brother, „Respect Deez“ von den Hieros oder „Just what could happen“ von Blackalicious allesamt „Okay-Tracks“, wie das Label schon sagt, aber so richtig aus den Socken hauen sie einen auch nicht.

Da kann man schon eher Nicolay & Supastition nennen, die, weil noch nie gehört, durchaus frisch daherkommen und überzeugen können.

Alles in allem eine fast typische Compilation. Typisch deshalb, weil man bei bereits etablierten Gruppen einfach das Gefühl nicht los wird, dass sie die besten Tracks für ihre eigenen Alben zurückbehalten.Der „Rausschmeißer-Track“ von RJD2 „Act 2“ ist dabei noch als ein Highlight zu nennen.

Abschließend ist „Okay Player – True Notes Vol. 1” keine Pflichtscheibe, aber sicherlich auch alles andere als ein Fehlkauf, wenn man sich mal so anschaut, womit heute die Charts gestürmt werden.
Der Name ist hier Programm: Okay Player!

Tajai – Power Movement

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Tajai, langjähriges Mitglied der Souls Of Mischief bzw. Hieroglyphics Posse stellt uns sein erstes Soloalbum vor. Natürlich ging das nicht ohne Hilfe seiner langjährigen Mitstreiter von statten. So kann man auf altbekannte Namen wie Casual, Domino, A-Plus und Pep Love zählen.

14 Tracks hat Tajai für sein Album zusammengestellt, und es geht auch mit einem ganz gelungenen Intro, „Raindance“, los. Aber bereits danach findet man nicht mehr viel, das einen an die melodischen eingängigen Tracks von den Souls of Mischief erinnert. Der Sound von Tajai basiert viel auf synthetischen Beats, sparsam arrangiert, was ja generell nichts Schlechtes ist, aber vielleicht nicht das, was man von einem Hiero Mitglied erwartet. Ob „Do Not Touch“ feat Pep Love, „Who Got It“, „Scientific Method“ oder „Do It“, keiner der Tracks sticht irgendwie heraus.

Das ist auch schon die Schwäche von “Power Movement”, die Produktion hat nicht immer die Power, die der Titel verspricht. Da ist es auch schon bezeichnend, dass die erste Single von Tajai, „The Dum Dum“, produziert von A-Plus, der mit Abstand beste Track auf dem Album sind. Nach diesem Song möchte man das Album messen, das war der erste, den man kannte und der auch wirklich gut war.

Da kletterte die Messlatte schon ein wenig höher, leider konnte sie nicht übersprungen werden. Ingesamt ein recht durchschnittliches Album, was einfach zu wenig ist für einen alten Hiero-Veteran.

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