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Startrak und Snoop in gemeinsamer Sache

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Willkommen im Raumschiff Neptunes, Herr Dogg. Kurz nachdem Chad Hugo und Pharrell Williams a.k.a. TheNeptunes mit ihrem Label Star Trak von Arista zu Universal umgezogen sind, gingen die beiden gleich auf große Shopping-Tour. Neben dem, hierzulande eher wenig bekannten Slim Thug, wurde Snoop Dogg, der mit Pharrell vergangenes Jahr schon "Beautiful" war, an Bord des Labelimperiums Star Trak gebeamt. Seine neue Platte soll in Zusammenarbeit seines eigenen Labels "Doggystyle Records" und Star Trak erscheinen. Gerüchten zufolge soll Snoop der erste Hund bei Star Trak sein.

Kevin Lyttle – Kevin Lyttle

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Uno ready fi summer? Kevin Lyttle kommt mit einem gleichnamigen Album („Kevin Lyttle“) an den Start, welches eine gelungene Mischung aus Soca, Calypso und Pop ist – ein wenig Dancehall ist ebenfalls mit von der Party. Der eine oder andere Dancehallyouth wird bei „Screaming Out My Name“ (feat.Assassin) sicherlich sagen, das kenn ich doch – ich auch. Dem Tune liegt der Ching Chong – Riddim unter, welcher momentan auf keinem Dance fehlen sollte!

Spragga Benz rundet drei der dreizehn Tunes mit enormem Stimmvolumen ab.Man muss sicherlich sagen, dass das letztere Kevin Lyttle klar fehlt! Nicht zuletzt aus diesem Grund finde ich, ein paar Features mehr hätten dem Album durchaus gut getan.

Obendrauf gibt es noch eine Coverversion zu hören, Terence T. Darby mit „Sign Your Name“, bei „I Got It“ liegt Bernard Edwards und Nile Rodgers Komposition „Upside Down“ drunter.

Ansonsten geht es hier und da ein wenig R`n´B-lastig zur Sache – wie z.B. bei „So High“ – karibisch wird es mit Titeln wie „Dancing Like Making Love“ (obgleich ich glaube, dass das Teil für Europäer wohl zu schnell ist, um dazu Liebe zu machen), oder „May Love“, welcher ganz klar auf Calypso-Rhythmen und Steel-Drums basiert.

Wer auf Calypso-Karibik-Pop abfährt, wird sich freuen – Kevin Lyttles Debüt klingt verstärkt wie Karneval. Dancehaller kommen aber ganz, ganz sicher nicht auf ihre Kosten!

Clueso – Gute Musik

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Fragt mich nach zehn guten Gründen, warum es lohnenswert ist, Cluesos aktuelles Album „Gute Musik“ sein Eigen zu nennen – und ich zähl diese schneller auf, als man Blaubeerkuchen sagen kann. Da sind zum einen die unzähligen Live-Instrumentierungen und mehr als ansprechende Arrangements, welche deutlich in eine Richtung zielen, die man tatsächlich und ohne Übertreibung „Gute Musik“ nennen muss! Und ob Clueso nun rappt oder singt: Er flowt ohne Zweifel fitter als manch anderer „Turnbeutel“ im aktuellen Musikgeschehen und legt dabei in erster Linie Wert auf Inhalt – Techniken drängen sich hier nicht in den Vordergrund.

Was das Album unverwechselbar macht, sind Blues-Songs auf Reggaebackground, direkt neben Gesangsstücken auf HipHop-Beats. Das ist eben Clueso! Und jetzt mal Hand auf`s Herz: Hat irgendwer schon mal ein Liebes-Lied gehört, das so zauberhaft ist wie „Fanpost“? Also ich nicht!

Zum Thema Features gibt es so viel nicht zusagen – nur dass hier ebenfalls Qualität vor Quantität steht! „Egal Wo“ z.B. wurde mit den Jungs vom Blumentopf aufgenommenund handelt – in selbstbewussten Raps beschrieben – von nächtlichen Clubaktivitäten.„Dort Wo Du Wohnst“ featuring Delhia wiederum ist ein eher nachdenkliches, aber schönes Sangeswerk.

„Love The People“ – ein Drum&Bass-Reggae-Titel mit Cluesos Zughafen-Kollegen Steer-M – fasst zusammen, was sich in Erwachsenenkreisen bereits herum gesprochen haben sollte: „…es geht um Love the People und Respekt mein Sohn, und wenn das jeder hier versteht, dann haben wir alle was davon…!“ Seen? „Nacht Unterwegs“ verdeutlicht dies nur einmal mehr, denn hier wird dieser just besungene Respekt einem DDR-Blues-Veteranen (J.Kerth) gezollt – ohne dass Clueso dabei in irgendeiner Form überkandidelt wirkt.

Schlau ist, wer die Für und Widers in Cluesos Texten erkennt. Man nehme z.B. den Vergleich der Lieder „Wart` Mal“ und „Vergessen Ist So Leicht“. Beide thematisieren die oftmalige Schwermut des einen oder anderen Erdenbürgers – ohne anzuklagen – betrachtet von zwei Seiten, und erst durch genaues Hinhören wirklich auffällig.

Am Ende eines jeden Tages scheint dieser Erfurter Musiker ständig erneut von Musik geflasht und tut dies natürlich auch kund, in musikalischer Form. Deshalb geht es nun auch mir gut, weil mich „Gute Musik“ geflasht hat, und ich glaub das waren zehn Gründe – Blaubeerkuchen.

Einziges Beatnuts Deutschland-Konzert in Hamburg

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Wie geil ist denn bitte das: The Beatnuts kommen nach Deutschland. Leider nur für einen einzigen Gig, welcher im Hamburger Phonodrom stattfinden wird, aber wie aus superheißer Quelle zu erfahren war, ist eine Deutschland-Tour der Jungs bereits in Planung. Für weitere Infos, das folgende Hamburg-Konzert betreffend, checkt bitte www.bigdigi.com – für die durchaus bestehende Chance auf Freikarten checkt ihr wie immer einfach unsere Goodies-Sektion.

Timbaland-Tour gecancelt

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Vergangene Woche noch groß angekündigt, heute schon wieder hinfällig. Timbaland und sein Homie Magoo werden uns nun also doch nicht in Deutschland beehren – die Tour wurde unumstößlich abgesagt. Schade auch für die Jungs von Moabeat, welche drei dieser Shows im Vorprogramm supporten sollten.

Endlich wieder Sommer, endlich 36°!

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Während ganz Deutschland sich seit Monaten den Sommer wieder herbeisehnt, wartet die Hip Hop und Reggae Gemeinde in unserem Land seit nunmehr 5 Jahren auf einen adäquaten Nachfolger für Dejavues 99er Erfolgs-Single „Made 2 Chill feat. Black Kappa“. Die Verschmelzung von Raptexten mit Reggae-Beats und Reggae-Gesang war damals einmalig, und fand in der Folgezeit unzählige Nachahmer. Nun dringt der Sommer unaufhaltsam in unsere Gefilde vor und so haben sich auch Dejavue wieder im Studio zusammengefunden, um ihren Teil dazu beizutragen und produzierten mal eben mit „36° (it´s all love)“ den potenziellen Sommerhit 2004. Checkt die Single inkl. Snippets hier.

Bushido verlässt Aggro Berlin

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Wie uns so eben von offizieller Seite bestätigt wurde, verlässt Bushido a.k.a. Sonny Black das Independent Label Aggro Berlin. Es gab persönliche und inhaltliche Differenzen, die dazu führten, dass Bushido das Label verlassen hat. Wie ich erfahren habe, sollen alle Bushido-Fans aber nicht den Kopf hängen lassen, denn es wird in Zukunft noch Einiges von ihm zu hören geben. Ich jedenfalls wünsche ich ihm alles Gute für die Zukunft. Alle die jetzt noch Fragen haben, sollten das demnächst erscheinende Interview mit Bushido und Riad lesen, welches Anne und ich am letzten Montag für rap.de geführt haben.

iTunes Musicstore für Europa gestartet

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Es ist soweit. Apple-Chef Steve Jobs trat heute um 11Uhr Ortszeit persönlich vor die, in London geladene Presse, und gab die europäische Version des in Amerika erfolgreichen Downloadshops frei. Zunächst ist der Shop von Deutschland, Frankreich und Großbritannien erreichbar. Das Wichtigste – der Preis: 99 Cent pro Song, 9,99 Euro für ein komplettes Album. Damit bleibt iTunes deutlich unter den Preisen, bestehender lokaler deutscher Downloadangebote, sowie unter psychologischen Marken von 1 bzw. 10 Euro. Zum Start umfasst das Archiv von iTunes 700.000 Songs. Aufgrund gescheiteter Verhandlungen mit den europäischen Indie-Labels werden deren Songs vorerst nicht im iTunes-Repertoire zu finden sein. MacWorld UK berichtet, dassApple den Labels ein inakzeptables Angebot gemacht habe und nicht bereit sein, davon abzurücken.

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