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Nicht mehr lange bis zum Summer Kisses Festival!

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Seit Wochen warten wir alle darauf, dass nun endlich die Summer-Kisses-Sause über die Bühne geht und nun ist es tatsächlich fast so weit. Nur noch eine Woche, dann steht eine Riege an jamaikanischen Entertainment-Größen auf der Bühne der Berliner Arena. So werden Sean Paul, T.O.K., Wayne Marshall, Ce`cile, Wayne Wonder und der momentan extrem gehypte Vybz Kartel an den Start gehen. Neu zum Line up hinzugekommen ist Bounty „poor people fed up“ Killer. Schmerzlich vermissen werden wir aber die Show des Energy God Elephant Man, welcher sein Kommen leider abgesagt hat. Nicht abgesagt haben unsere Lokal-Matadoren Culcha Candela, die mit einer fitten Bühnenshow das Festival eröffnen werden. Außerdem erwartet euch überall im Arena / Hoppe Tosse / Yaam-Gelände Party en masse. Verpasst nicht euch Karten zu besorgen, oder nehmt an unserem Ticket-Gewinnspiel teil. Auf das der Sommer kommen möge!

Jubeko präsentiert Dejavue feat. D´Shawn „36° (it´s all love)“ im 2BE-Club

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Am folgenden Montag ist das offizielle Release-Date für Dejavue feat. D´Shawn und deren Maxi „36° (it´s all love)” – welche übrigens das Ende der Aera Dejavue einleiten wird. Verpasst also nicht die dazu gehörige Record-Release-Party am Samstag, den 26.06.2004 im 2BE-Club zu Berlin! Ein hochkarätiges Line up wir euch da erwarten. Unter anderem werden zu Gast sein: Dejavue, D`Shawn a.k.a. Damion Davis, Robud Styles (Big Bud), Ninjah, Ono (Ex-Walking Large), Dejoe, DJ Hype, Boombastic Sound, Selecta Big Bee, DJ B-Side und DJ Alex. Nicht verpassen!

Bushido ist nun definitiv bei Universal

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Neues Futter für alle Bushido-Fans und –Hater. Spekuliert wurde in letzter Zeit viel, über ihn, seinen Weggang von Aggro-Berlin und seine neue musikalische „Heimat“. Inzwischen wurde ganz klar bestätigt, dass Bushido nun bei Urban / Universal gesignt ist und im Herbst ein, wie er selber sagt, überkrasses Album releasen wird.

Der Beastie Boys Virus geht um

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Fans der Beastie Boys wissen, dass eine sechsjährige Pause die Schwergewichte des HipHop nicht stoppen kann! So ist es doch erfreulich zu wissen, dass „To The 5 Boroughs“ in den nationalen Verkaufscharts bis auf Platz 1 durchgestartet war. Weniger erfreulich ist die angebliche Spyware, die sich angeblich durch das bloße Einlegen der CD in den Computer installiert. EMI / Capitol-Music, das Label der Beastie Boys, dementierte dies aber. Es soll sich hierbei nicht um einen Virus, sondern um ein Programm handeln, welches verhindern soll, dass der Beastie-Sound am Ende noch gerippt wird.

Söldner – Secret Wars

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Ach ja, die Faszination des Krieges und des Kampfes Mann gegen Mann…Nach Wings Software sieht die globale politische Situation im Jahre 2010 wie folgt aus: Amerika und Russland haben ihren Status als Weltpolizei aufgegeben (häh? Russland? Wo ist Europa?) und greifen auf Söldnertrupps zurück, um ihre kleinen und größeren Streitereien auszutragen. Im Jahre 2010 gibt es natürlich modernere Waffen und Gegenstände als noch heutzutage, sodass ihr (der ihr natürlich teil dieser Söldner seid) euch einer reichlich futuristischen aber trotzdem realistischen Waffenkammer bedienen könnt. Insgesamt gibt es mehr als 60 Waffen und über 70 Fahrzeuge zu kaufen und zu kontrollieren.

Womit wir schon beim interessantesten Aspekt von Söldner sind: Anstatt Waffen einfach nur auszuwählen, müsst ihr diese mit Geld erwerben, welches ihr durch das erfolgreiche Ausschalten von Feinden sowie aus dem Team Etat bekommen könnt, vorausgesetzt euer Commander billigt diesen Zuschuss. So startet ihr das Spiel (übrigens rede ich hier nur vom Onlinespiel, da dass Singleplayerspiel überflüssig ist) meist mit einer bescheidenen Bewaffnung und erkämpft euch durch ansehnliche Leistungen auf dem Schlachtfeld das Geld, dass ihr dann in den zahlreich verstreuten Terminals auf dem Schlachtfeld in Fahrzeuge oder neue Waffen umsetzen könnt. Vorausgesetzt, ihr bleibt lange genug am Leben, könnt ihr so mit schweren Panzern oder Helikoptern ähnlich wie in Battlefield das Schlachtfeld grundlegend durchpflügen. Anders als bei den meisten anderen Onlinespielen, habt ihr in Söldner die Möglichkeit, das Spielterrain durch Beschuss komplett Auseinanderzunehmen, d.h. durch großkalibrige Waffen wie eben dem Panzergeschütz werden Einschlagstrichter generiert und Objekte wie z.B. Häuser können komplett zerstört werden. Wenn sich also ein Sniper in einem Haus versteckt, Haus zerstören! Leider hat die recht gute Grafik und die Möglichkeit, das Terrain nach eigenem Gutdünken zu durchpflügen, einen hohen Preis: Online ist es nur in eher bescheidener Auflösung flüssig spielbar, sobald sich mehr als eine Handvoll Spieler auf dem Schlachtfeld tummeln. Zudem sehen viele Objekte im Spiel, allen voran Häuser und Pflanzen einfach nur schlecht aus. Bäume und Gebüsche sind einfache 2d Aufsteller und Häusern fehlt es jeglicher detaillierten Textur.

Viele Mankos trüben den reibungslosen Shooterspass: Zum einen ist die Steuerung meiner Meinung nach sehr gewöhnungsbedürftig und gerade die Steuerung der Fahrzeuge ist eher ein Witz, aber für Onlineschlachten sind dies verzeihbare Makel. Euren persönlichen Soldaten könnt ihr aus einer mittelmäßig umfangreichen Auswahl an Körpern zusammenstellen, sodass ziemlich jeder seinen eigenen Söldner nach Geschmack kreieren kann. Leider sind die exotischsten Varianten immer die tödlichsten, denn euer Aussehen bestimmt sehr stark die Sichtbarkeit eures Soldaten und es gibt ne Menge verdammt guter Scharfschützen da draußen! Spielmodi gibt’s, wie es sie in Onlinespielen immer gibt: Deathmatch, CTF, Conquest (Battlefield lässt grüssen), Extraction, Bomb Run sowie Capture the Vehicle und Team Deathmatch. Na ja. Das Rad kann man schließlich nicht neu erfinden, nicht wahr? Wenigstens macht’s online Spaß obwohl man als ungeübter Spieler sehr, sehr, sehr schnell über das hohe Niveau der Gegner frustriert sein wird. Zudem ist ja die oben erwähnte Einzelspielerkampagne so hässlich schlecht, dass man auch nicht vernünftig üben kann.

Weder grafisch noch akustisch kann Söldner punkten. Selbst Flashpoint, welches mittlerweile immerhin 3 Jahre auf dem Buckel hat, bietet größeren Anspruch. Und all die tollen Neuerungen, mit denen euch Söldner in euer Online-Grab locken will, sind nur begrenzt neu: Gebäude konntet ihr auch im bereits oben erwähnten Flashpoint zerstören, das Terrain z.B. in Red Faction 2 zerlegen und das ganze Fahr und Flugzeug Geplänkel dürfte aus Battlefield zur Genüge bekannt sein. Nette Pluspunkte sind der Commandermodus, in dem ihr aus der Vogelperspektive euren Mannen Befehle gebt sowie die einzelnen Kits, wie z.B. dem Sniperkit, das euch besonders gute Tarnung verschafft.

Fazit:
Als reines Onlinespiel ist Söldner durchaus eine Alternative, jedoch fehlt es ihm an jeglichem taktischen Reiz durch eine arcadeartige Umsetzung des Spielgeschehens. Wer einen anspruchsvollen Battlefieldersatz sucht, wird hier enttäuscht. Einzig die Möglichkeit, den Rang eines Commanders zu übernehmen und die damit verbundenen Spezialfähigkeiten machen das ganze interessant. Am interessantesten ist Söldner definitiv für Clanspieler, die regelmäßig als eine Einheit trainieren und spielen, für Ottonormalspieler und Gelegenheitszocker bieten sich Tausende von Alternativen.

Pro:
– Geldfunktion ist ein innovatives Feature
– Commandermodus reizvolle taktische Aufgabe
– Zerstörbares Terrain und zerlegbare Häuser
– Gute Fahrzeug und Spielermodelle

Contra:
– Online Spielniveau ist auf fast jedem beliebigen Server extrem hoch
– Man wird mit geschulterter Waffe gespawnt, dadurch stirbt man schneller, als man sich wehren kann.
– Aufgrund des hohen Schwierigkeitsgrades bleibt Nicht-Clanspielern lange Zeit der Commandermodus sowie viele Fahrzeuge aufgrund Geldmangels verwehrt.
– Nicht viele, dafür aber dann um so heftigere Lags bis hin zu spontanen Abstürzen.
– Der Einzelspieler ist eine Zumutung und spielt sich wie ein Kropf.
– Die Steuerung ist unkonventionell, dafür aber schlecht zu handhaben.

Singleplayer: 1
Multiplayer: 5

Developer: Wings Simulation
Publisher: BigBen Interactive
Preis: 49,99 €
Spieler: 1-32 (dedicated Server), 1-128 (Provider-Server)
USK: 16

Gangland

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Gangland. Wie der Film mit Tupac. Gangland. Gangland, Gangland, Gangland. Wenn ich diesen Namen noch öfter höre, zweifle ich an der Intelligenz mancher Developer. Selten gab es ein stumpferes, langweiligeres oder penetranteres Spiel als Gangland.

Amerika im frühen 20.Jahrhundert. 5 Brüder haben sich von Palermo aus nach New York aufgemacht, um dort Ruhm und Reichtum zu erlangen. Halt! 5 Brüder? Erst waren es 4, doch dann wurde Papa Mafiaboss sauer und schickte den 5. Bruder hinterher, um die anderen 4 Brüder zu töten. Blablabla das seid natürlich ihr und ihr übernehmt später die Macht über New York City. Gähn.

Zu Anfang wählt ihr einen der Fünf Brüder, mit dem ihr das Spiel bestreiten wollt. Wen ihr dabei wählt, wirkt sich nicht auf den Spielspass aus, alle Möglichkeiten offenbaren die Betonklötze an den Schuhen desselbigen. Ihr seht das ganze Geschehen aus einer eigentlich frei drehbaren 3d-Perspektive von oben, nur dass ihr sie eben nicht frei drehen könnt. Halt, drehen könnt ihr sie, ein bisschen nach links und ein bisschen nach rechts, 2 Zentimeter reinzoomen und ach ja, rauszoomen auch. Laut Entwicklerteam Media Mobsters ist einer der größten Pluspunkte ihres Spiels die Möglichkeit, zwischen OpenGL und DirectX Grafik zu wechseln. Okay, jetzt mal ehrlich: Wenn so ein Punkt hinten auf einer Spielepackung steht… Gibt es denn nichts anderes? Oh, schau her: „Einzigartiger Genre-Mix aus Echtzeitstrategie, Rollenspiel, Simulation und jeder Menge ACTION!“. Warum noch nie vorher jemand auf die Idee gekommen ist, diese Genres zu kombinieren? ES GEHT NICHT!

Zum Beispiel: Ihr habt euch für einen der Brüder entschieden und bekommt euren Auftrag von Don Wasweissichwas. Ziel: Irgendwelche Typen umlegen. Dazu heuert ihr irgendeinen Taugenichts mit dicken Wummen respektive Muskeln an, welcher euch auf Schritt und Tritt folgt. Mit der Maus klickt ihr dann auf die Stelle, wo ihr hinlaufen wollt und per Auswahlrechteck markiert ihr die Einheiten. Okay. Der Feind wird gesichtet. Nun, Mit ausgewählter Mannschaft auf den Feind klicken und ca. 2 Minuten lang ohrenbetäubendem Tommygunfeuer lauschen, da ihr zwei Meter vor dem Gegner steht und das Schadensystem wie eben in einem Echtzeitstrategiespiel läuft. Da ihr dann spontan von allen Gangstern im Umkreis ins Feuer genommen werdet, bleibt euch gar keine Zeit mehr, euch Hinzuknien (was eine der Zwei Möglichkeiten beim Angriff ist) oder den sekundären Angriff zu aktivieren, etwa das Werfen von Dynamitstangen (das ist dann die zweite Möglichkeit beim Angriff, die ihr habt). Und das ist eigentlich schade, denn das Handbuch versprach uns doch die Möglichkeit, sich hinter allem Möglichen Deckung zu suchen. Aber genau das passiert in der Realität quasi nie! Nun zum Rollenspielteil. Ähhh… Ihr steigt in Stufen auf und bekommt mehr Hitpoints und Ansehen. Schnell zum Simulationsteil. Ihr übernehmt Geschäfte (abhängig von eurem Ansehen), schmiert Ladenbesitzer, rekrutiert diverse Zwielichtige Gestalten, überfallt Geldboten anderer Bosse, gründet einen Familie und züchtet den Mafianachwuchs heran, spielt also GTA3 Vice City von oben mit schlechter Steuerung und Familie. Und Autos könnt ihr fahren, ui, toll. Von einem Bordstein zum anderen, da ihr diese nicht überfahren könnt. Ich kann definitiv Autofahren, bei Gangland jedoch habe ich es noch nie geschafft, in einer Strasse, die zusätzlich alle sehr eng sind, in drei Zügen zu wenden, ohne das Auto vom Neuzustand in ein halbes Wrack zu fahren!! Und ich kenn verdammt viele, die es probiert haben.

Unglücklicherweise werdet ihr im Spielverlauf immer wieder mit Drive Bys beauftragt, also: Sandsack besorgen, Antidepressiva bereitlegen, immer schön auf den Puls achten (wenn euch schwarz vor Augen wird, hinlegen und die Beine hochlegen) und die nächsten Stunden verplanen.

Also: Grafik und Sound sind miserabel, die Steuerung verkorkst, das Spielsystem zu kompliziert, die Missionen sind unfair und die Wirtschaftssimulation im Spiel ist der Tropfen, der mich zum überlaufen bringt. Lieber spiele ich hundertmal Dark Angel für PS2, als diesen Schund. Daran kann auch der gut gemeinte Multiplayer mit bis zu 8 Spielern nichts dran ändern. Geschlampt ist geschlampt, daran kann man nichts ändern. Ich kann nur hoffen, dass sich Media Mobsters das nächste Mal weniger vornimmt und dafür mehr umsetzt, als einfach nur falsche Komplexität und Handlungsfreiraum vorzugaukeln. Achja: Zum Brüllen sind die skurrilen Dialoge, die euch stundenlang aus den Lautsprechern entgegenhallen! Es wurde sogar die deutsche Stimme des Paten himself (der aus den Filmen) benutzt. Löblich, nur sagt euer Boss fast nichts im ganzen Spiel.

Fazit:
Kauft euch dieses Spiel nicht, sondern spart lieber auf GTA San Andreas oder legt euch ganz altmodisch Gangsters oder Gangsters 2 zu, die sind zwar älter aber (wie so oft) besser.Wer aber den Paten 1-3 rückwärts auswendig kann und in der Grundschule bereits durch einen weißen Nadelstreifenanzug aufgefallen ist, kann darauf warten, bis das Spiel in ein paar Monaten verramscht wird und es sich dann für 10 Euro oder so holen.

Pro:
– Es deinstalliert sich ohne Reste
– Beim Lesen der Anleitung bekommt ihr eine Ahnung dessen, was man alles hätte machen können
– Hm.. geringe Hardwareanforderungen?

Contra:
– Spielprinzip, Steuerung, Grafik, Schwierigkeitsgrad, Sound, Missionsaufbau, alles.
– Autos sind nicht vernünftig steuerbar
– Die übersicht geht nicht nur verloren, sie verschwindet für immer auf eine kleine Insel und schreibt euch nicht einmal eine Karte
– Unendlich hohle Dialoge und Kommentare
– Lahmes Spielgeschehen
– Umständliche Steuerung, man wünscht sich alles viel intuitiver und wüsste auch, wie es sein müsste, es ist aber einfach nicht so!!!
– Die vielen NPCs erschweren eure Übersicht so sehr, dass ihr gar nicht wissen könnt, wer wer ist und zu wem er gehört.

Singleplayer: 1
Multiplayer: 2

Developer: Media Mobsters
Publisher: BigBen Interactive
Spieler: 1-8
USK: 16

Transportgigant

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Die „Giganten-Familie“ hat Zuwachs bekommen – Transportgigant stellt sich vor und reiht sich ein in die erfolgreiche Spieleserie von Jowood. Wie der Name schon fast erahnen lässt geht es ums Transportieren und das heißt hier alles auf allen Wegen. Zu Lande, zu Wasser und in der Luft werden wahlweise die USA oder Europa mit jeder Art von Transportnetz überzogen. Zeitlich dürfen wir uns beim Spielen zwischen 1850 und 2000 einordnen, was dann auch gleich die zur Verfügung stehenden Verkehrsmittel bestimmt. Während am Anfang nur die Entscheidung ansteht, ob man Ochsen oder Pferde vor die Karren und Kutschen spannt, so hat man am Ende der technischen Entwicklungen die Qual der Wahl zwischen diversen Zügen, Flugzeugen, Schiffen und Automobilen. Liebhaber kommen beim Transportgigant aufgrund der Umsetzung vieler Orginalfahrzeuge auf alle Fälle auf ihre Kosten. Neben der emotionalen Entscheidung für ein Transportmittel muss natürlich auch berücksichtigt werden, wie viel man wie schnell wohin transportieren will und natürlich was der eigene Geldbeutel hergibt. Kostenintensiv ist auch der Auf- und Ausbau der Strecken und Terminals für unsere Transporte und deren Instandhaltungsgebühr, die jeden Monat aufs Neue anfällt. In Sachen „Aufbau“ war es das dann auch im Spiel, denn mit dem Bau anderer Gebäude selbst hat man nichts zu tun. Es müssen nun nur noch die richtigen Stellen miteinander verbunden werden, damit der Wirtschaftsfluss in Gang gesetzt wird, d.h. die Rohstoffen (Erz, Holz, Öl, Milch usw.) zu den Fabriken (Stahlwerk, Sägewerk, Raffinerie, Molkerei…) bringen und dann die Endprodukte weiter in die Städte oder wo auch immer diese benötigt werden. Bei 60 verschiedenen Gütern gibt es dabei immer genug lukrative Möglichkeiten für gewinnbringende Strecken. Neben den ganzen Waren warten in den virtuellen Städten natürlich auch die Bewohner nebst deren Post und Müll darauf befördert zu werden. Für jedes Produkt gibt es dabei eine Funktion zwischen Zeit und Gewinn. Während Rohstoffe bei jeder Transportzeit fast gleich viel einbringen, wollen z.B. Fahrgäste oder auch Eis so schnell wie möglich dahin gebracht werden, wo sie hingehören. Im Verlauf des Spiels gibt es mit fortlaufender technischer Entwicklung immer wieder neue Fahrzeuge und Industrien und auch die Städte wachsen, wenn sie ausreichend versorgt werden.

Gameplay:

Beim Start des Programms landet man ohne lange Umschweife (kein Intro) gleich im Hauptmenü. Hier gibt es neben wenigen Einstellungsmöglichkeiten die Wahl zwischen zwei Spielmodi: Kampagne und Endlosspiel jeweils aufgeteilt auf die USA und Europa. In den Kampagnen werden dem Spieler durch die verschiedenen technischen Stufen hindurch Aufgaben gestellt, die innerhalb einer bestimmten Zeit bewältigt werden müssen. Beim Endlosspiel (wie der Name schon sagt) gibt es keine Zeitbeschränkung und man kann, nachdem man eine von diversen gut gestalteten Karte, die Anfangszeit und null bis drei ordentlich spielende CPU-Konkurrenten gewählt hat, losspielen und die gesamte Karte vernetzen. Auch wenn das Endlosspiel erst im Jahr 9000 endet, gibt es einen technischen Fortschritt nur bis 2050. Am Ende gibt es eine Bewertung der wirtschaftlichen Leistung. Sollten irgendwann alle mitgelieferten Endloskarten durchgespielt sein, können per Zufallsgenerator immer wieder neue Karten erzeugt werden. Der Schwierigkeitsgrad kann vor jedem Endlosspiel und jeder Kampagnenkarte aus 3 bzw. 4 Stufen gewählt werden. Die vierte Stufe ist der sog. Sandkasten-Modus. Dieser ermöglicht es im Endlosspiel ohne finanzielle Einschränkungen alle erdenkbaren Strecken zu realisieren. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt!Die Menüführung ist leicht zugänglich, aber leider an manchen stellen etwas unübersichtlich. Die beiden wichtigsten Menüs befassen sich mit Streckenbau und Fahrplangestaltung und genau hier gibt es einige Kritikpunkte. Abschnitt für Abschnitt werden die Strecken für unsere Transporte gelegt und müssen am Ende mit einem letzten Klick bestätigt werden. Was als gute Idee zur Vermeidung von unnötigen Fehlern erscheint, entpuppt sich am Anfang des Spielens immer wieder als Auslöser von lauten Flüchen des Spielers, weil man genau diesen letzten Klick vergisst und alles noch einmal von vorn aufbauen muss. Beim Zusammenstellen der Fahrpläne müssen eines oder mehrere vorher erworbene Fahrzeuge ausgewählt und alle anzufahrenden Stationen einzeln auf der Karte angeklickt werden. Bei großen Karten und langen Strecken artet es schnell in mehr Arbeit aus als notwendig wäre. Auch Fahrplanänderungen sind so etwas umständlich. Hat man seine Strecken fertig gestellt, dann müssen diese noch von kleinen Arbeitern gebaut werden, bis man endlich lostransportieren kann. Die Fahrzeuge verhalten sich im Großen und Ganzen recht intelligent. Nur wenn viele Fahrzeuge auf den Strassen gleichzeitig unterwegs sind oder man Strecken ändert, kommt es manchmal dazu, dass die Fahrzeuge sich gegenseitig blockieren oder einfach stehen bleiben. Diese Zustände lösen sich nach einiger Zeit meist von selbst, aber es nervt schon, wenn die Rohstoffe immer vor der Fabrik stehen bleiben, während die Transporte mit die produzierten Güter immer leer vom Hof fahren.Wer sich jetzt noch fragt, ob ich vergessen habe, das Tutorial oder einen Mehrspielermodus zu erwähnen, den muss ich enttäuschen, denn beides fehlt im Spiel – leider!

Grafik:

State-of-the-art Iso-Grafik!?Neija, hier kommt die Frage auf, ob Iso-Grafik noch zeitgemäß ist? Insgesamt ist die Grafik veraltet und bieder, was sowohl für die Landschaft als auch für die Fahrzeuge gilt. Die Spielwelt ist leider etwas unbelebt, woran auch die paar herumlaufenden Tiere und herumfliegenden Heißluftballons nichts ändern können. Höhenunterschiede sucht man auf den Karten vergeblich. Auch wenn das Baumenü innovative Kurventeile für den Schienenbau zur Verfügung stellt, werden die Straßen immer noch altbacken im 90° Winkel gebaut. Auf der anderen Seite muss man natürlich eingestehen, dass die Grafik für diese Art von Spiel nur eine untergeordnete Rolle spielt und somit eher als zweckmäßig denn als innovativ bezeichnet werden muss.

Musik:

In Sachen Musik und Sounds muss Jowood auf alle Fälle mal nachsitzen! Die an die zeitlichen Epochen angepasste Hintergrundmusik schaltet man spätestens nach 5 Minuten ab, weil sie richtig nervt! Die Umgebungs- und Fahrzeuggeräusche werden in kurzen Samples eingespielt, wenn man mit dem Kartenabschnitt etwas länger am entsprechenden Objekt stehen bleibt. Die kurzen Sequenzen steigern den Eindruck einer belebten Welt leider kaum und werden im Laufe des Spiels auch irgendwann nicht mehr wahrgenommen. Soll heißen: Stören nicht, geht aber auch ohne!

Fazit:

Das Spiel „Transportgigant“ reiht sich, wie anfangs schon gesagt, fast nahtlos in die Giganten-Familie ein. Richtige Innovationen sucht man vergebens und auch die technische Umsetzung ist eher veraltet. Freunden von Aufbausimulationen, die vielleicht auch gerne die anderen Teile der Jowood-Serie gespielt haben, wird der Transportgigant trotzdem Spaß bringen und man kann dann auch über die etwas umständlich Steuerung hinwegsehen. Durch die vielen umgesetzten Orginalfahrzeuge gibt es immer wieder Abwechslung und glänzende Augen bei Liebhabern. Auch die Karten sind ausgewogen gestaltet und bieten anspruchsvolle Aufgaben. Positiv hätte sich vielleicht auch ein Mehrspielermodus ausgewirkt, aber der ist leider nicht vorgesehen. Einsteiger in das Genre sollten – auch wegen des fehlenden Tutorials – auf einen anderen Titel setzen.

Zusammenfassung:

Pro:
+ viele unterschiedliche Transportmittel
+ viele umgesetze Orginalfahrzeuge
+ gut gestaltete Karten

Contra:
– veraltete Grafik
– umständliche Steuerung
– nervige Musik
– kein Tutorial und Mehrspielermodus

Bushman – Signs

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Im Moment ist es für mich extrem interessant, wie sich in Jamaika – aus musikalischer Sicht – die Spreu vom Weizen trennt. Die Einen schielen nach Amerika und den durch den nach wie vor anhaltenden Hype von Reggae-und Dancehallmusik schnell verdienten Dukaten. Die Anderen orientieren sich an den großen Meistern und schicken sich an, in deren Fußstapfen zu treten.Einer der zuletzt Kategorisierten – Bushman (manchen vielleicht auch noch als Junior Melody ein Begriff) – veröffentlicht sein nunmehr drittes Album, gab ihm den Namen „Signs“ und setzt damit Selbige. Dabei hat er zwar – anders als bei den vorangegangenen Releases „Total Commitment“ und „Higher Ground“ – auf die Mithilfe King Jammys verzichtet, auf keinen Fall aber auf Qualität! Live eingespielte Instrumentals bilden die Grundlage seiner Songs. An seiner Seite dabei „Beezie“ Coleman, aber auch Gastmusiker, wie die derzeit omnipräsenten Sly & Robbie und der ebenso gern für Album-Aufnahmen hinzugezogene „Gott“ am Sax Dean Frazer. Bushman ist ein Conscious-Rasta wie er im Buche steht, und so besingt er auch die Liebe zum Herb, seine Majestät Haile Selassie, die gnadenlosen Umstände, die seinem Volk immer und immer wieder zusetzen, und natürlich die Abneigung gegen Lebensmittel aus Fleisch und Blut.Nicht zwangsläufig muss die musikalische Umsetzung dieser Themen auf Reggae-Riddims stattfinden. Bushman-Tunes passen auch auf die härtesten Dancehall-Beats. Eine Tatsache, welche das Album „Signs“ durchaus zu einem abwechslungsreichen Hörereignis macht.Wie alle Emporkömmlinge der – in diesem Fall jamaikanischen – Musikindustrie, wird natürlich auch Bushman (mit bürgerlichem Namen Dwight Duncan) mit den anfangs erwähnten Meistern verglichen. So wird der vom Kirchenknaben zum ernstzunehmenden Artist avancierte Rasta immer wieder gern mit Reggae-Veteran und Jah-Messenger Luciano in Verbindung gebracht, und am Ende kann das nur als gerechtes Kompliment aufgefasst werden!

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