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44. HipHop-Modelinie

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‚Apple Bottoms‘ heisst das neue Modelabel von Country-Rapper Nelly. Er hat sich einen riesigen Keks gefreut, als er am letzten Samstag seine Linie in einer californischen Shopping Mall vor VIP’s präsentierte.

$ 2 Millionen  hat ihn sein neues Projekt gekostet, das er komplett aus eigener Tasche gezahlt hat.
Da ist der Stolz natürlich um so grösser. Die Kohle kommt aber bestimmt ziemlich schnell wieder rein, denn spätestens mit seinem Rappart auf Janet Jacksons Comeback-Single ‚Call On Me‘ wird bei ihm wohl die Kasse klingeln.

Shady Records-Mixtape

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Das Mixtape "The Re-Up" aus dem Hause Shady Records wird im Oktober erscheinen. Mit dabei sind neben Eminem selbst noch Fiddy, Nas, Busta Rhymes, Obie Trice und sogar der vor kurzem verstorbene Proof, dessen Song "Things Need To Change" auch die erste Single sein wird. Produziert wurde das Mixtape von DJ Whoo Kid, der das Mixtape auch zusammen mit Eminem moderiert.

Jiggaboy mit Comeback

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Der Jiggaboy meldet sich ‚völlig unerwartet‘ mit einem neuen Album zurück. Produziert wird der Longplayer, der sich "Sean Carter" nennen wird, u. a. von Dr.Dre, The Neptunes, Cool&Dre, Timbaland und Kanye West. Also nur vom Besten der Besten.

Verlegt wird die Platte wohl nicht über Dres Aftermath Records, doch werden die beiden fleißig über e-Mails zusammen produzieren. Dre mailt den Beat, Jay mailt den Rap und Dre mailt den Mix. So einfach ist das.

Das Album soll wenn möglich schon zu Thanksgiving veröffentlicht werden, vielleicht aber auch erst Anfang 2007.

F.R. – Mittelweg

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Der MANN hat echt was zu sagen. Das war mein erster Eindruck, schon nach dem ersten Drittel der Platte. Und das hörte dann auch nicht mehr auf. 22 Tracks ist sein Angebot, für nur 80 Minuten uneingeschränkte Aufmerksamkeit. Und die hat er sich wahrlich verdient. Er liefert uns Battle, Representer-Shit, Selbstreflexives, Storytelling, und und und, und alles ungeheuer souverän, glaubwürdig, abgeklärt und trotz der Zahlen in seinem Ausweis neiderweckend reif. Und das ist so erfrischend!

Er hat die ganz große Möglichkeit sich allen bekannten Genrekategorisierungen zu entziehen. Er ist zu weitsichtig für eindimensionalen Gangsta-Rap, zu vielseitig für schlichtweg hatenden Battle-Rap, zu uninteressiert für kurzweiligen Party-Rap und einfach zu Party, zu Gangsta und zu Battle für Backpacker-Rap. Außerdem ist er zu ehrlich, zu ehrlich für leicht zu konsumierenden Chart-Rap. Mit den richtigen Produzenten und dem richtigen Geld wäre mindestens ein monitärer Achtungserfolg drin, wie der von Eko mit seinen damaligen 16 Jahren! Er hält es aber bewusst unten, was ihn nur noch glaubwürdiger und hypenswerter macht.

Die textliche Bandbreite bedarf hiermit also keiner weiteren Erwähnung, außer: SIE IST GROß! Seine Technik ist sehr ausgefeilt und auf allen Tracks absolut souverän. Es lässt sich nirgendwo ein Schnitzer finden. Seine Stimme ist immer noch nicht ganz entwickelt und für den, der will, auf jeden Fall streitbar, aber wer sich davon abhalten lässt, diese Platte zu hören, ist einfach dumm. Die Stimme darf hier einfach nicht zum Argument werden! (zumal es einige gestandene Rapgrößen gibt, deren hohe Stimmchen in meinen Ohren wesentlich unangenehmer klingen)

Die Beats sind durch die Bank passend zu den Raps und gehen sehr nach vorne. Busys Mix und sein Mastering sind deutlich rauszuhören, denn klanglich gibt es hier da Parallelen zur "Sinnflut" von Curse. Der Sound ist trocken und straight und es fehlt manchmal einfach das letzte Quentchen Dicke. Aber das ist Busy-Sound und entweder es gefällt oder es gefällt nicht. Die Qualität der von Zwieback, CSP, Joe Rilla, Busy, Necrow und Brisk Fingaz produzierten Bretter lindert dies aber nicht.

Fazit: Replay

Wunsch: Beim nächsten Album mehr Varianz in den bpms.

Franky Kubrick – Moneyfest

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Franky Kubrickhat seit dem 30.06.06 seine neue Scheibe draußen. ’Moneyfest’ ! Der gebürtige Mönchengladbacher hat sich damit selbst übertroffen. Das liegt wahrscheinlich auch daran, dass er bei seinem neuen Label Optik Rec. auf den richtigen Nährboden gestoßen ist, um sein Potenzial voll auszuschöpfen. 

Neben seinen Wegbegleitern Fetsum und Amaris hat er Features mit Jifusi, Plan B & Maeckes, Soe, einem herausragenden Olli Banjo und einem qualitativ gleichgebliebenen Savas auf der Platte vorzuweisen.
Die Beats sind auch nicht von schlechten Eltern. Dafür hat er sich echte Profis wie DJ Jones & Bugi von Gambit, The Illuminatics, Sancho, 7Inches von Golden Touch Music, Emjay, Brisk Fingaz und Michel Baur an Bord geholt.

Was sehr gefällt, ist die textliche Bandbreite, die von Vielweiberei, persönlichen Belangen, sozialkritischen Statements bis hin zu Business-Analysen reichen. Mein persönliches Highlight ist die Hymne an `Mary’. Der Song wird jedes Kifferherz mit Freude erfüllen. Raptechnisch verschmilzt Mr. Kubrick souverän mit den Instrumentals und schafft so eine musikalische Einheit. Durch seine textliche Authenzität nimmt man ihm jedes Wort als die  Wahrheit ab.

Zu bemängeln gibt es eigentlich nur, dass eingeschworene Deutschrap-Hörer ein Problem mit dem US-Sound haben könnten und darauf pochen könnten, dass deutscher HipHop auch deutsch zu klingen hat.

Im Großen und Ganzen ist das Mixtape-Album eine echt runde Sache, die zeigt, dass Franky Kubrick endlich zu Hause angekommen ist. Man ist auf die weitere Entwicklung gespannt. Kann ja nur noch steil nach oben gehen.

 

Workshop im Coke DJ Culture

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Zum diesjährigen splash!-Festival startet das DJ-Nachwuchs Programm „Coke dj-culture Rookies“ eine Extra-Aktion: Acht ausgewählte „fortgeschrittene Anfänger“ an den Turntables erhalten zwei Nachmittage lang einen Exklusiv-Kurs hinter den Kulissen des Festivals. Der Workshop, der jeweils vor Beginn des offiziellen Programms stattfindet, wird von den Trainern der „VibrA School of Djing“ (die man vor kurzem auch bei TV Total erleben konnte) geleitet. Im Anschluss an das Training an den Decks können die Rookies dann den großen Headlinern im Coke dj-culture Zelt wie DJ Jazzy Jeff oder DJ Premier auf die Finger schauen.

Interessierte Nachwuchs-DJs können sich direkt vor Ort im Coke dj-culture Zelt bei Silvia Nagengast melden – am besten möglichst schnell, denn die Plätze sind rar! Wer teilnehmen möchte, sollte bereits erste Schritte an den Decks gemacht haben, Cluberfahrung ist aber nicht notwendig.

Oder aber einer von euch gewinnt ein Splash!-Ticket, ein Zelt und einen Platz im Workshop in unserer Win-Section!

DJ Ron & DJ Shusta mit neuem Mixtape

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DJ Ron & DJ Shusta bringen nun den zweiten Teil zum  "Diamonds – The R’nB Takover"-Mixtape unter die Leute. Zur vokalischen Unterstützung sind geladen: Fler, Curse, Harris, Manuellsen, Jeyz, Tefla & Jaleel, Bass Sultan Hengzt, Sentino, Jonesmann, Snaga & Pillath, Ercandize, Illo, Kobra, Pal One, G-Hot, B-Tight, Olli Banjo, Franky Kubrick, Robird Styles, Fard, SMO, Casper, Valezka, Kaled Ibrahim und der schöne Ralf.

Na wenn das nichts ist! Aber das Beste kommt erst noch: für einen von euch sind noch 16 Bars Platz auf dem Mixtape. Auf der Homepage von DJ Ron gibt es drei R’nB-Tracks zum runterladen. Auf einen davon könnt ihr was schreiben, es spitten und in guter Qualität aufgenommen an die Jungs schicken. Einsendeschluss ist der 11. August. Viel Erfolg.

MC Hammer verkauft seinen Musik-Katalog

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Die Firma EverGreen Copyright konnte den Musik-Katalog MC Hammers von dessen Konkursverwalter für 2,7 Mio. $ ergattern. Schuld am Konkurs Hammers sind die immensen Ausgaben, die er in den letzten Jahren tätigte: ein luxuriöses Anwesen zwischen 12 und 20 Mio. $, 17 Rennautos, eine Boeing 727, ein Kentucky Derby-Rennpferd und monatliche Gehaltszahlungen pro Monat in Höhe von 500.000 $.

In diesem Katalog befinden sich u. a. Songs wie "Turn This Motha Out" und "U Can’t Touch This". Die Rechte an seinen neuen Songs vom Album "Look3X", das auf iTunes und bald auch in den Läden zu haben ist, besitzt er aber noch. Also Hammer: Auf ein Neues!

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