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Jurassic5 mit kritischem Video

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Das Video zur Single "Work It Out" zeigt uns ein durch L.A. joggendes Führungstrio der Vereinigten Staaten, bestehend aud dem Präsidenten himself, dem Vize Dick Cheney und der Staatssekretärin Condoleeza Rice. Dabei machen sich die drei über die Arbeitslosen lustig und erhöhen an jeder Tankstelle die Preise.

Chali 2Na dazu: Wir hatten keinen Bock auf ein klassisches Rapvideo. Wir wollen den Leuten etwas Interessantes geben, etwas das derzeit die ganze Welt beschäftigt. Unser Video ist also nicht nur ein Clip, sondern ein politisches Statement.

Prinz Pi – Instinkt EP

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Bevor wir am 22. September das neue Album "Donnerwetter" vom Plattenregal in die CD-Player unserer Autos und Wohnungen befördern können, gibt uns Prinz Pi schon einmal einen kleinen Vorgeschmack, der gar nicht mal so klein ist. Ab dem 4. August ist seine neue Single/EP "Instinkt" auf dem Markt, welche 6, hauptsächlich von Biztram produzierte Tracks auf über 18 Minuten präsentiert und zusätzlich mit einem Video aufwarten kann.

Den Opener liefert natürlich die Single "Instinkt" selbst, die in einer gewissen Weise den absolut typischen Charakter eines Comeback-Songs hat. Altbekannte Inhalte werden zusammen gefasst aufgegriffen und in Ansätzen fortgeführt, selbstverständlich in gepflegtem Pi-Style. Der Track geht dem Prinzen wie gewohnt wunderbar locker von der Zunge und weckt beim Hörer das Gefühl, dass deutscher Rap mit Inhalt eventuell doch noch nicht verloren ist. Gepaart mit dem Remix, der etwas ruhiger gehalten ist, und dem ansprechend gut produzierten Video, bei dem der Weg eines 100 Euro-Scheins gezeigt wird und Pi in alle Rollen schlüpft, bildet das Ganze eine runde Sache.   

Auch die vier weiteren Lieder sind mehr als nur eine Randnotiz wert und bestätigen den Eindruck, dass diese Vorab-EP kein Alibiprojekt ist. "Keine Idole", der zweite Track, der auch auf dem Album zu hören sein wird, wird vielen Verzweifelten Recht geben. Über einen locker, orientalischen Beat schildert Pi die Probleme der "Generation Euro", um es sich beim nächsten Song, beeinflusst von Wladimir Kaminers Buch, mit Bobidze in der "Russendisko" gut gehen zu lassen. Die mit der Power einer AK gespitteten, russischen Verses des Nachwuchsrappers aus dem Hause No Peanuts, lassen auch die russlanddeutschen Fans Hoffnung schöpfen, dass diese Sparte in Deutschland endlich ans Licht dringt.

Die beiden letzten Tracks "Unertraegliche Leichtigkeit" und "Gute Karten" knüpfen nahtlos an den Rest der EP an, bei der dem Prinzen die schwierige Balance zwischen gleichbleibender Qualität und Abwechslungsreichtum nahezu perfekt gelungen ist. Diese Tatsache lässt die Erwartungen für das kommende Album natürlich noch einmal in die Höhe schnellen. Damit dürfte Pi, aufgund dieses souveränen Warm-Ups, aber wohl kein Problem haben.

Chingy mit neuem Release

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Chingys neues Werk "Hoodstar" steht ab dem 19. September in den Läden. Am Mic zu Gast sein werden Three 6 Mafia, Choppa und Chingys Cousin Spiffy. An den Reglern saßen unter anderem Jermain Dupry, Timbaland, The Trak Starz, Mannie Fresh und Mr. Colliepark.

Die Scheibe ist in zwei musiklaische Stile unterteilt, in einen Hood-Teil und einen Club-Teil. (Man darf gespannt sein, wie sich welcher Teil charakterisiert!) Die erste Single wird "Pullin Me Back" heißen und bittet Tyrese mit ans Mic. Das Brett für den Song stammt von Jermaine Dupri.

Hunger?

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Kannst du kochen? Hast du Lust es unter Beweis zu stellen und noch etwas dafür zu gewinnen? Na dann mal los!

Massive
Töne und Eastpak haben nämlich, unter dem Motto ‚Rap 4 Food‚, zu einem Kochkontest aufgerufen, bei dem man ein Wohnzimmerkonzert von und mit den Massiven gewinnen kann.

Wenn du Bock hast die Jungs zu bekochen und dir noch ein privat Konzert, alles exklusiv bei dir zu Hause, angucken/hören möchtest, dann denk dir ein Special-Menü aus und setz es mit einer coolen Speisekarte in Szene. Das ganze schickst du bis zum 15.09.06 an :

EASTPAK
‚Rap 4 Food – Massive Töne‚
Vogelsanger Str. 195a
50825 Köln

Viel Glück und noch mehr Spass!

Fettes Brot mal anders

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Am 02.09.2006 ist es soweit. Die weltweite Brote-Fangemeinde ist eingeladen ins Hamburger JUKS zu Filmvorführungen, Interviews, Merchandise-Aktionen, Fan-Quiz, Karaoke und einer eventuellen Guided-Brote-Pilger-Tour mit den Broten durch Hamburg.

Danach werden Emel, Nico Suave und DJ exel. Pauly die Bude stürmen und dieser schrägen, aber freshen Idee die musikalische Krone aufsetzen.

The Roots auf Welttournee

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The Roots sind schon wieder am Start. Nach ihrem kürzlich veröffentlichten Best Of gibt es nun schon das nächste Release. Das mit "Game Theory" betitelte Werk wird ab dem 29. August in den Läden stehen.

Zu diesem Album darf natürlich auch eine Welttournee nicht fehlen, die die Jungs glücklicherweise auch nach Deutschland führen wird:
19.11. Köln, E-Werk
24.11. Hamburg, Grosse Freiheit
07.12. München, Muffathalle
o8.12. Berlin, Columbiahalle

DJ Shadow mit neuem Album

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Outsider wird das neue Werk heißen und ab dem 1. September für jeden griffbereit sein. Die beiden rudimentären Einflüsse des Albums seien die mittlerweile mit gesunden Zwillingen belohnte Risikoschwangerschaft seiner Frau und ein fast tödlich geendeter Autounfall.

Bei iTunes gibt es mit "3 Freaks" ab sofort die erste Auskopplung auf die Ohren.

Jurassic 5 – Feedback

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Jurassic 5 sind zurück. Nach drei Jahren Tour und immer wieder den gleichen Songs war es den Jungs wichtig mal wieder etwas Neues auf Platte zu veröffentlichen. Von 35 aufgenommenen Stücken haben es 15 auf die aktuelle Platte geschafft. Und vorweg: diese Songs haben es wirklich in sich. Und sie stehen alle in einer Reihe um den Hörer auf der kompletten Albumlänge für sich zu in Besitz zu nehmen.

Es gibt auf diesem Album eigentlich nur Highlights, und das ist vor allem deshalb so bemerkenswert, weil, wie DJ Nu-Mark selber sagt: kein Song wie der andere ist. Und es stimmt, das Album ist die pure Abwechslung, obwohl jeder einzelne Song von Grund auf jazzig, funkig und groovig ist. Deshalb kann man dieses Album auch nur bewerten, wenn man zu jedem Song mindestens einen Satz sagt.

Den Einstieg machen die Jungs mit "Back 4 U", einem Song, der mit Geräuschen von jubelnden Konzertbesuchern untermalt ist. Er unterstreicht noch einmal wo das Album herkommt: aus den Erfahrungen aus drei Jahren Tour. Mit "Radio", dem zweiten Song, serviert uns Salaam Remi dann einen Synthie-Beat 2006 vom feinsten, auf den die MC’s jedoch von ihren Anfängen in den 80’s rappen. Der dritte Song, "Brown Girl", stammt aus der musikalischen Feder von Überproduzent Scott Storch und ist mit dem Gesang von Brick&Lace einfach nur "sexy". Mit "Gotta Understand" gibt dann auch Bean One seinen Einstand an den Reglern. Mal davon abgesehen, dass der Chorus von Chali 2Na einfach nur Killer ist, zeigen die vier Jungs auf diesem R’nB-angehauchten Beat welche Souveränität ihr Rap im Jahre 2006 endgültig besitzt. Wer es Oldschool mag, der kann auf "In The House" eine gelungene Neuauflage des wohl bekanntesten Sample der HipHop-Geschichte. Welches das ist, bleibt aber eine positive Überraschung. In "Baby Please" wird dann noch einmal einen Gang hochgeschaltet. Exile liefert einen Uptempo-Beat, dessen Gitarre spielerisch versucht mit den schnellen Double-Time-Raps der Jungs mitzuhalten.

Dann gibt es den größten Bruch auf dem Album. Die Single "Work It Out" mit Dave Matthews, mit dem sie auf Tour gewesen sind, kommt sehr smooth und chillig daher. Es ist auch der poppigste Song auf der Platte. Im achten Song, "Where We At" wird es dann sehr jazzig und organisch, nur um im neunten Song dann wieder das Tempo anzuziehen. Hier liefert uns Salaam Remi einen astreinen Kopnicker, garniert mit einem wunderschönen Klavier. Das Kopfnicken hört dann auch in "Future Sound" nicht auf und man gönnt den Jungs ihre Lobeshymne auf sich selbst und ihre Gründung als Band.

Aus der Zukunft zurück in die guten alten Zeiten geht es dann in "Red Hot". Auch das hier verwendete Sample sollte dem eingefleischten Hörer näher bekannt sein. Dieser Song und die Souveränität mit der die Jungs von J5 ihn bringen macht die neuen Sounds der Band erst wirklich glaubwürdig. Und um noch einmal einen drauf zu packen, folgt dann gleich ein Synthie-Beat von Nu-Mark, der für deutsche Hörer allein dadurch interessant sein dürfte, weil das Klavier des Songs genauso beginnt wie die Löwenzahn-Melodie.

Der vorletzte Song "End Up Like This" wäre eigentlich schon ein smoothes und alles untermalendes Finish eines absolut runden Albums, wenn nicht Nu-Mark noch, in guter alter J5-Tradition, einen obergroovigen DJ-Track nachschieben würde, der mit seinen südamerikanischen Instrumenten noch einmal ein Ausrufezeichen hinter die Vielfältigkeit der Band setzt.

Mehr gibt es nicht zu sagen: Wer Fan der Band war wird es bleiben, und zwar mehr denn je. Für allen anderen gilt: Passt auf, dass ihr euch bloß ansteckt. Das gute Virus ist ab dem 25.07. im Umlauf.

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