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Tupacs Todestag

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Gestern vor zehn Jahren segnete der schon zu Lebzeiten als Legende gefeierte Tupac Shakur das Zeitliche. Sein musikalisches Wirken reicht sogar bis in die heutige Zeit. Die Verwendung über zehn Jahre alter Rap-Parts für Feature-Tracks, zeigt auch heute noch die Aktualität dessen, worüber und vor allem wie Tupac rappte. Seinen Einfluss auf die Rapmusik des ausklingenden 20. Jahrhundert kann gar nicht groß genug betitelt werden.

Nun möchte an dem Spirit auch heute noch jeder teilhaben. In den letzten Monaten konnte man verfolgen welche Aufmerksamkeit der Verstreung der Asche des Verstorbenen gewidmet wurde. Es wurde darüber berichtet, dass ein Teil der Asche in einem privaten Garten in L.A. verstreut wurde, ein weiterer Teil über dem Pazifik, und nun sollte zum zehnten Todestag ein weiterer Teil über Soweto in Südafrika verstreut werden. Diese Stadt steht seit den Schwarzenaufständen 1976 für die Unabhängigkeit der Black Community. Und da sowohl Tupac wie auch seine Mutter Afeni Shakur, die den Black Panthers angehört, sich stark für diese einsetz(t)en, sollte seine Asche mit diesem Ort Eins werden.

Dieses Ereignis wurde nun jedoch auf den 16. Juni 2007 verschoben, dem 36. Geburtstag Tupacs. Stattdessen fand eine Trauerveranstaltung im Peace Garden in Atlanta statt, wo jeder willkommen war, wenn er eine Pflanze als Symbol für das Leben mitbrachte.

Auch wir wollen dem Rapper und Menschen Tupac Shakur an dieser Stelle noch einmal Tribut zollen, und an seine musikalische wie menschliche Hinterlassenschaft erinnern, die im Rap-Business auch heute noch einen großen Stellenwert besitzt.

DJ Headnod – Bitchmoves

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Rhymin Simon ist der Kingpint, der geilste Stecher ever, Radio4Real Moderator, bekennender Hertha BSC Fan, Entertainer und letztlich trotzdem nur der Rapper von DJ Headnod. Nach einer ganzen Menge Features und 4 Solos gibt es nun ein Rhymin Simon Best Of Mixtape, was liebevoll vom Berliner DJ Headnod zusammen gemixt wurde. Worum es bei RS geht, darüber gab es noch nie Missverständnisse: „Wie kann ich welche Bitch wo am Besten knallen?“ (Zitat aus seiner Künstler Biographie auf der Royalbunker Homepage). Dieser Linie bleibt selbstverständlich auch Bitchmoves – 10 Jahre das Schlechteste von Rhymin Simon‘ treu. Altbekannte Klassiker auf neuen Beats, Snippetartig aufbereitet, mit ordentlichen, aber wenigen außergewöhnlich guten Übergängen, ein paar live Tracks und diverse Skits, das Endprodukt hat dann eine Gesamtspiellänge von knapp 80 Minuten. Mit Charme und Humor haben uns das Team DJ Headnod und Rhymin Simon ja schon bei Radio4Real amüsiert und was RS in anderen Radioshows zu sagen hatte, kann man auf ‚Bitchmoves‚ nachhören.

Ob dieses Mixtape nötig ist? Nein, sicher nicht. Ob es dennoch gefällt? Ja, sicherlich. Man kann es sich wie einen großen Haribo-Stand vorstellen, wobei jede Süßigkeit einen anderen Track von Rhymin Simon darstellt. DJ Headnod hat uns eine bunte Tüte mit 53 Stück, Gesamtgewicht etwa 1,5 Kilo zusammengestellt. Gummibärchen sind jetzt natürlich nichts neues und natürlich weiß ich, wie diese klebrigen Schlümpfe schmecken, heißt aber nicht, das ich sie nicht immer wieder gerne esse. So ähnlich verhält es sich mit Rhymin Simon Tracks: Nur weil ich die Thematik und auch die Tracks kenne, heißt das nicht, dass ich sie nicht ganz gerne ab und an wieder gerne höre, zumal hier ja ab und zu ein echter Geschmacksverstärker seinen Weg ins Rezept gefunden hat.  

Anspieltips sind das ‚Intro‚, ‚Huansoahn/All Ihr Bitches‘, ‚S.O.S‘ auf dem Rihanna Beat oder ‚Meli pt 2‘ mit Biztram und immer wieder ‚Ich riech Muschi‘. Auch die live Skits sind hörenswert und insgesamt hat Headnod saubere Arbeit geleistet.  

13jährige, die dieses Mixtape hören, werden sich schämen, weil sie Musikgeschichte verpasst haben und das dringend nachholen sollten. Das können sie mit ‚Bitchmoves‚, weil die Platte einen Überblick über das Wirken Rhymin Simons gibt. Wer alle Alben sowieso zu Hause hat, braucht dieses hier nicht unbedingt. Am Ende bleibt eine Frage übrigens unbeantwortet im Raum stehen: Warum ist eigentlich ‚Lasst uns chilln Schlampen‘ nicht drauf?

Yaneq – Widersprüche

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Eines sollte man vorweg nehmen: Yaneq zu kategorisieren fällt schwer. Das soll wohl auch so sein, fest steht nur: hier liegt kein stereotypischer Berlin-Rap vor. Sein vorliegendes Werk heisst ‚Widersprüche‘ und im Intro erklärt er uns auch warum: "weil wir gegensätzliches vereinen". Damit wären wir direkt bei der Problematik. Etwas was, ohne Frage, vielfältig daherkommt und ungewöhnlich ist, muss nicht im Intro als Solches angekündigt werden. Die Widersprüche oder auch das ‚Andere‘ werden auf der Platte immer wieder betont, und das wird mit der Zeit anstrengend. Wenn jemand etwas ‚Anderes‘ macht werden die Zuhörer das schon merken, sonst wäre es wohl nicht anders.

Musikalisch haben sich Yaneq und Kollegen mächtig ausgetobt und das Ergebnis gefällt. Zuständig für diese Elektrobeat-Ergüsse waren neben seinem langjährigen Partner Vonsoh auch Kronstädta und Transporterraum. Yaneqs Musik und auch seine Stimme haben definitiv Wiedererkennungswert,

16 Tracks lang ist ‚Widersprüche‚ geworden, von denen drei reine Instrumentals sind. Mit ‚Is rischtisch Kid!!‘ gehts auf dem zweiten Track für dieses Album sehr typisch los. Der Beat pumpt zusätzlich ist er mit einem fröhlichen Mittelteil versehen und hat Tempowechsel. Textlich kommt bei mehrmaligem Hören auch eine gute Message rüber. Der Track ist ein originelles Gesamtpacket, was in der Art im Laufe des Albums leider nur noch ein Mal vorkommt. Auch ‚Weißt du, was ich sag?‚ besticht vorrangig mit seinem Beat. Der Text hat zwar sicherlich auch eine Aussage, die allerdings durch schlechte Reime und extrem schlichte Wortwahl ganz einfach versaut wird. Das durchzieht leider auch ‚Kampf der Geschlechter‚, was durch Gitarren im Refrain zwar musikalisch wieder interessant angelegt ist, aber mit schlechten Metaphern und krampfhaft gereimten Lines wie "….schwanke von Extrem zu Extrem und leb unbequem, doch gehör nicht zu den‘ die nicht klar sehn…" wieder kaputt gemacht wird. Mit ‚HipHop Elektroparty‚ geht es in die nächste Runde. Der Titel ist Programm. Der Beat ist elektrisch und ein echtes Highlight. Der Track gefällt auch, aber "Brech den Beat, brech den Beat" im Refrain ist schlichtweg falsches Deutsch und er wäre mit "Brich den Beat" genauso gut aufgegangen. Künstlerisches Freiheit hin oder her, ich finde das vor allem irritierend. ‚Aus einem Guss‚ mit Jojo fliesst melancholisch so dahin. Raptechnisch etwas klassicher ist ‚Ich lebe in den Tag‚ (auch mit Jojo) und ich "ich lebe in den Tag weil ich das Leben mag" ist vielleicht nicht besonders originell aber macht gute Laune.

Das Schema sollte klar geworden sein. Beattechnisch extrem interessant, textlich mit guten Absichten unterwegs, aber das hätte man besser machen können. Vielleicht habe ich an dieses Album zu hohe Erwartungen gestellt, vielleicht entspricht es aber auch ganz einfach nur niedrigen.         

Jigga Album im November

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Nachdem sich die Gerüchte um ein mögliches Soloalbum des Def Jam Chefs Jay-Z häuften, ist es nun offiziell. Seit ‚The Black Album‚ sind drei Jahre vergangen, seitdem war Jigga unter anderem mit Beyonce, Mary J Blige und Pharrell Williams zu hören. Im November soll es soweit sein, laut Quellen bei Def Jam soll das Werk ‚Presidential Gala‚ heißen und die erste Single ‚Show me what you got‚ wird wohl schon im Oktober zu hören sein.

In den letzten Monaten hatten Künstler wie Kanye West, Cool & Dre oder die Neptunes durchsickern lassen, dass sie an Tracks für Jay-Z arbeiten würden, es gab jedoch nie eine Bestätigung von offizieller Seite.

Am Samstag ist Jay-Z bei seinem einzigen Deutschlandkonzert in Mannheim zu sehen. Tickets gibt es noch bis zum 13. September bei uns zu gewinnen oder im Vorverkauf.

Von The Source zu The Truth

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Nach einer noch nicht bestätigten, aber "ziliionenfach" beteuerten, Aussage eines Dave Mays Nahestehenden auf radaronline.com, haben sich der The Source-Gründer Dave Mays und der Präsident des Blattes Raymond "Benzino" Scott mit der momentan sehr angesagten Radiomoderatorin Wendy Williams und der früheren Chefredakteurin der Zeitschrift Vibe Mimi Valdes zusammengetan, um ein neues Magazin an den Start zu bringen, das vorläufig The Truth getauft wurde.

Die Versicherung des Informanten lautete: "I can tell you that it’s not a hundred percent, it’s a zillion percent true. It’s confirmed." Nach seinen Angaben soll das Magazin eine urbanere Version des In Touch Magazins werden.

Während Ray Benzino und Dave Mays diesen Januar aus finanziellen und firmenpolitischen Gründen bei The Source aussteigen mussten, musste auch Mimi Valdes, die schon früher für The Source arbeitete, ihre Stelle bei Vibe verlassen, nachdem BlackBook-Besitzer Ari Horowitz sich bei Vibe eingekauft hatte.

Ein erste Ausgabe soll noch in diesem Herbst erscheinen. Man darf auf jeden Fall gespannt sein, was die Pioniere der HipHop-Berichterstattung da mit ihrem hochkarätigen Team an den Start bringen werden.

Neues aus dem Hause AGGRO

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Rechtzeitig für die dann wahrscheinlich doch kälteren Tage bringt die Maske aus der Hauptstadt, alias Sido, eine neue LP an den Start. Außer dem (ersten) Release-Date, was auf den 27.10. angesetzt ist, kann man zu weiteren Infos, wie Titel oder Features außerhalb des AGGRO-Lagers leider noch nichts Festes sagen. Die erste Single mit Clip ist schon für Oktober angekündigt und auch Sidos Buch ‚Ich will mein Lied zurück‚ soll wohl im Oktober kommen.

Der "Aggroaner" B-Tight wird sein neues Solo-Album „Bobby Dick“ schon am 6.10. droppen und des Weiteren mit Fler auf "Trendsetter-Tour" vom 12.-28.10. gehen.

Zu guter Letzt hat Fler noch ein chartweites Battle angekündigt, indem er sich mit den vorderen Chartfraktion verkaufszahlenmäßig anlegen will. Dabei sind ihm momentan die „Jungs“ von "Tokio Hostel" aufgefallen, da die in Sachen Verkaufszahlen für ihn noch ein großer Dorn im Auge sind. Also, „let the Kauf-Battle begin!”.

Bushido schlägt ein

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Bushidos neues Album steht seit dem 01.09.2006 in den Läden und seine Fans haben sich nicht lumpen lassen und fleißig eingekauft: ‚Von der Skyline zum Bordstein zurück‚ stieg in Deutschland auf Platz 2 in die Album Charts ein und in Österreich immerhin auf Platz 3!

Nachdem er gestern sicherlich schwer gefeiert hat, wird Bushido aber seine Pflichten nicht vernachlässigen und heute ab 15 Uhr bei Viva im Studio zu Gast sein. Zeit zum Ausruhen bleibt auch danach nicht, denn bereits morgen ist er dann ab 16 Uhr bei MTV im TRL im Studio zu sehen und wird dort auch seine aktuelle Single live performen und Ende September geht es dann auch schon auf die ‚Deutschland, gib mir ein Mic‚ Tour…

Universal will BMG

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Berichten zu Folge möchte die Universal Music Group, die Labels wie Def Jam, Interscope, Geffen und Universal Motown beheimatet, jetzt BMG kaufen. BMG besitzt derzeitig Rechte an über einer Millionen Songs, unter anderem von Künstlern wie Nelly oder Mariah Carey. Angeblich hat Universal eine vorläufige Vereinbarung erreicht, die es dem Label erlaubt die kompletten Rechte an der Bertelsmann BMG Music Publishing für insgesamt 2,05 Milliarden US-Dollar zu erwerben. Sollte dieser Kauf zustande kommen ist die Universal Music Group der weltweit größte Musikverlag.

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