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Tre Hardson, Berlin Party WE und US-Touren

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Mit dem Live Konzert von Pharcyde Mitglied Tre Hardson wird heute (Mittwoch, 21.02.) in Berlin ein verfrühtes Party Wochenende eingeläutet. Dazu habt ihr die einmalige Chance für nur 5€ das Konzert im Bohannon in Berlin zu besuchen. Das Einzige was ihr dafür tun müßt, ist eine Mail mit eurem Namen an booking@subotage.com bis heute 20 Uhr zu schreiben.
Hingewiesen sei an dieser Stelle auf die kommenden Touren von den Swollen Members, Apathy, Main Flow und Freestyle, Dave Ghetto, Mystic und Hezekiah und RA The Rugged Man.

Doch zunächst wird es, jedenfalls für die Berliner Party Crowd, schwer sein sich am Samstag zwischen den diversen Partys und Konzerten zu entscheiden. Neben der Prinz Pi Tour, welche im Columbia Club Tour-Stop macht, steht eine weitere Revolution No.5 Party mit ua. Jahcoozi, DJ Twin B, den Sick Girls, Teens of Thailand und vielen mehr an.
Während Oldschool Legende Kurtis Blow zusammen mit seinem Sohn und 2 New Yorker Breakdance Legenden im Cafe Moskau die Breaks zelebrieren wird, stellen sich sowohl beim Jam Session Halbfinale Ost im Kato als auch beim End Of The Weak im Cassiopeia mehrere MC´s um die Gunst des Publikums und der Jury. Bei letzterer Veranstaltung wird Skinnyman aus London zusammen mit der Mud Fam Posse auftreten.

Neues Album nach 4 Jahren

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Gute Nachrichten für alle Freunde des französischen Raps. Frankreichs älteste und bekannteste Gruppe IAM kommt nach langer Wartezeit wieder mit neuem Stuff um die Ecke.

Ganze vier Jahre sind seit dem letzten Album "Revoir Un Printemps" schon vergangen. Im April ist es jetzt aber wieder soweit. Akhenaton, Shurik’n, Imhotep, Kheops und Freeman veröffentlichen ihren bereits 6. Longplayer, der bisher aber noch unbetitelt ist. Die im Vorraus bereits inklusive Video veröffentlichte Single "Une Autre Brique Dans Le Mur" wird im französischen Radio und Fernsehen bereits hoch und runter gespielt. Es darf wohl erwartet werden, dass auch das neue Album, wie seine Vorgänger, in deutschen Plattenläden erhältlich sein wird. Auf alle Fälle werden IAM dieses Jahr sowohl auf dem Splash in Leipzig, als auch bei den HipHop Open in Stuttgart ihre Live-Qualitäten unter Beweis stellen.

Unterdessen stand am 12. Februar auch schon der 2. Release von Shurik’ns Bruder Faf Larage ins Haus, der den deutschen Heads noch von seinem Debüt "C’est ma Cause" bekannt sein dürfte. Seine Single "Pas Le Temps" verkaufte sich bereits überdurchschnittlich gut. Rund 350.000 Exemplare gingen davon über die Ladentheken, für deutsche Verhältnisse im Moment wohl absolut unerreichbar.

Kurtis Blow

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Kurtis Blow war der erste Rap-Künstler auf einem Major-Label, er ist seit Anbegin der HipHop-Zeitrechnung mit dabei. Kaum ein Zweiter hat den HipHop weltweit so gepägt und immer wieder beeinflusst wie er und er ist heute immer noch auf den Bühnen dieser Welt unterwegs, mittlerweile mit seinem Sohn Kurtis Blow Jr. Beim Stelldichein im Rostocker Speicher am 09.02. dieses Jahres bekam das Repraesenz-Team die Möglichkeit für rap.de ein paar Takte mit der Legende zu quatschen.

rap.de: Du bist eine der ganz großen Legenden des HipHop und schon so lange dabei. Seit „The Breaks“ ist dein Einfluss auch immer weiter gewachsen. Wenn du dir die HipHop-Landschaft heute anschaust, wie schätzt du da die Lage ein?

KB: HipHop ist immer größer geworden. Die Rapflows wurden immer anspruchsvoller, schneller und schwieriger. Es ist unglaublich wie der Nachwuchs den Rap auf ein neues Level hebt. Ich mag die Abwechslung, die verschiedenen Stile, wie Dirty South, Westcoast, Midwest und Traditional New York. Wenn du nach Deutschland gehst, rappen sie auf deutsch, in Frankreich auf französisch und in Japan auf japanisch. HipHop ist einfach überall. (Zwei junge Damen werfen sich ihm an den Hals und er grinst) Und wie du siehst lieben die Ladys HipHop.

rap.de: Du selbst hast ja mit breaken angefangen, hast gerappt, produziert und geschauspielert. Die ganze Palette. Nun hat Nas vor einigen Wochen „HipHop is dead“ veröffentlicht und heute kam ein junges Mädchen auf die Bühne und hat gebeatboxt und Breaker kamen auf die Bühne und tanzten. Sie alle unterstützen dich und lebten dieses HipHop-Gefühl mit dir zusammen. Glaubst du HipHop ist tot?.

KB: (lächelt voller Stolz) No, HipHop will never die, only multiply. HipHop wird sich immer vergößern. Vergesst nicht: HipHop lebt in euren Herzen. Solange ihr lebt, wird HipHop leben.

rap.de: Was wird in 25 Jahren sein? Wirst du dann mit deinem Sohn und deinem Enkel auf der Bühne stehen?

KB: Oh, dazu gibt es eine schöne Begebenheit zu erzählen von vor zwei Wochen. Meine drei Söhne standen in L.A. Alle zusammen zum ersten Mal gemeinsam auf der Bühne. Das war Wahnsin. Das war wirklich unglaublich für mich. HipHop lebt allein schon in meiner Familie. Ich liebe es.

rap.de: Mit deinem Album „Christmas Rapping“ von 1979 warst du der erste Rap-Künstler, der auf einem Major-Label unter Vertrag war. Hast du damals schon gedacht, dass die HipHop-Bewegung es einmal soweit bringen würde, oder war dir das gar nicht so bewusst?

KB: Also ich wusste von Anfang an, dass HipHop etwas Besonderes ist und sich lange halten kann. Hauptsächlich liegt das daran, dass HipHop sehr anpassungsfähig ist. Er passt in jede Form. Es kann Rock ’n Roll-Raps, Reggae-Raps, Country&Western-Raps oder Jazz-Raps geben. Die Musik kann andere Stile einfach aufsaugen. Und jetzt kommen die verschieden Sprachen dazu. Es ist beeindruckend zu sehen, wie jede Kultur ein Stück zu HipHop beiogetragen und auch ihren jeweils eigenen HipHop erschaffen hat. Die Leute rappen in ihrer Muttersprache und sind dann teilweise auf Platz eins in den Charts. Das ist wirklich schön zu sehen, und ja, ich wusste schon immer, dass HipHop etwas Besonderes ist.

rap.de: Im Rückblick betrachtet, gibt es da für dich eine Lieblingsphase des HipHop? Die Achtziger, die Neunziger, oder noch eine ganz andere Zeit?

KB: Ich denke, dass die Siebziger am besten waren, als die Musik noch absolut neu und frisch war. Diese funkigen Songs der Zeit, waren noch wirklich für die Discos und die Radios gemacht. Solche Künstler wie DJ Kool Herc, Bambataa, Flash, The Funky Four, The Furious Five, u.v.a. Zu erleben war einfach unglaublich. Völlig unbekannte Gruppen wurden plötzlich von Veranstaltern gebucht. Das war eine tolle Zeit.

rap.de: 35 Jahre nachdem mit Joseph, dem kleinen Bruder von Russel Simmons als deinem DJ (Reverend Run), alles begann, hast du uns nun im Rostocker Speicher besucht und immer noch die Bühne gerockt und die Leute sind ausgeflippt. Danke für dein Engagement für HipHop. Bleib uns bitte weiter erhalten, natürlich auch live. Wir wissen es sehr zu schätzen, dass du hier warst. Danke.

KB: Danke euch auch. Gott schütze euch.

Gas Powered Games – Dungeon Siege Throne of Agony

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Dungeon Siege Throne of Agony

In Aranna brennt die Luft und es kommt die Zeit, in der drei Helden gerufen werden, um gen Norden zu ziehen. So beginnt die Geschichte zu DSToA, die in einem schicken Intro daherkommt. Schnell einen der 3 frei wählbaren Charaktere geschnappt – es stehen Krieger, Zauberer und eine elbische Schattenläuferin zur Wahl. Dazu wählt man sich noch einen Begleiter aus und schon kann es losgehen.

Die Chars unterscheiden sich aller in Hinsicht auf Aussehen und deren Fertigkeiten, ob nun Nahkampf, Magie oder Hinterhalt – es ist für jeden was dabei. Im Spiel wird einem in sehr gut verpackten Infos erklärt, wie man welche Taste zu bedienen hat. Man startet das Spiel in einem kleinen Wald in der Nähe eines Überlebenden des Schiffbruchs (den auch wir erlebten), der einem kurz vor seinen Tod auch schon das erste Quest gibt: „Finde das Dorf und Alarmiere es!“ Gesagt, getan, machen wir uns auch schon auf den Weg, das genannte Dorf zu finden.

Und schon geht es los, den Zauberstab gepackt und losgezündelt. Sind die ersten Monster erlegt und das erste Gold eingesammelt, entdeckt man auch schon das gewaltige Menü, das sich einem offenbart: Inventory, Skills, Klassen, Quests – alles ist übersichtlich angeordnet und die Bedienung des Menüs erlernt man sehr schnell. Das erste magische Item lässt auch nicht lange auf sich warten und schon halte ich nach wenigen Minuten einen Stab in den Händen, den ich zwar noch nicht nutzen kann in meiner derzeitigen Stufe, aber das Leveln geht ja flink und schon 10 Minuten später kann ich den Nutzen aus dem Stab ziehen: Ein Feuerzauberbonus.

Grafisch bietet DSToA Einiges: Effektvolle, explosionsreiche Zauber, leuchtende Schwerter und Ausrüstungen. Erfreulich ist es auch, dass keine Clippingfehler, Ruckler oder Texturfehler zu finden sind und die Sichtweite für die PSP erstaunlich ist. Der Sound kommt sehr klar aus den Lautsprechern und ist in allen Situationen stimmungsvoll und passend. Selbst bei großen Gegnerzahlen kommt die PSP nicht ins Schwitzen, sei es im Solospiel oder im Multiplayer.

Und schon sind wir beim Suchtfaktor dieses Spiels angelangt: Der Multiplayer-Modus. Er bietet einen Koop-Modus, der es in sich hat. Viele werden die nächtelangen Monsterjagden auf dem PC kennen, auf dem Dungeon Siege ja anfangs ein Zuhause gefunden hatte. Nun, da man es auch auf der PSP spielen kann und auch noch einen Nutzen aus der PC-Version ziehen könnte (wenn man sie denn sein Eigen nennt), indem man Spezielle Items aus der PC-Version auf die PSP (und umgekehrt) transferieren kann, steht dem wilden Itemsammeln, Leveln und Tauschen nichts mehr im Wege. Das Besondere bei der PSP-Version stellt die Möglichkeit dar, auch während eines Spiels noch einsteigen zu können, ohne das Spiel neu starten zu müssen.

Auch an eine jederzeit nutzbare Speicherfunktion für jeden Spieler wurde gedacht und so stehen vielen durchzockten Nächten keine Hürden mehr im Weg. Die Ladezeiten sind durchschnittlich und nicht zu lang, nur der Startvorgang des Spiels zieht sich ein wenig hin.

Fazit: Mit Dungeon Siege Throne of Agony ist Gas Powered Games ein Titel gelungen, an dem nichts fehlt oder bemängelt werden kann: Es stimmen Sound, Grafik und das Gameplay. Der Multiplayer-Modus ist suchterregend und spannend. Hunderte von Items und Monstern erhöhen den Wiederspielwert dieses Spiels enorm und werden es zu einem ständigen Begleiter machen.

Name: Dungeon Siege: Throne of Agony
System: PSP
Genre: RPG
Spieler: 1-4 (Coop)
Spieler: 1-4 (Arena-Modus)

Nas auf MSN

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An alle HipHop-Feunde, die nicht wollen, dass Hip Hop dead is, gibt es morgen am 21.02.2007 um  21 Uhr die Möglichkeit, das Nas Konzert vom 31.01.2007 (Live aus dem Jackie Gleason Theater in Miami) bei MSN zu sehen. Wer nicht bis morgen warten will, hat schon heute die Gelegenheit, das aktuelle Album "Hip Hop Is Dead" vorzuhören. Desweiteren könnt ihr euch ein paar coole Bilder vom Konzert in Miami reinziehen oder ihr stillt euren Nas-Wissensdurst mit einigen Infos, die euch MSN zur Verfügung stellt.

Im Klartext: am Mittwoch, dem 21.02.2007 um 21 Uhr, einfach HIER KLICKEN!

Cosmic verlässt Looptroop!

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Cosmic, DVSG Rocker seit dem ersten Tag, verlässt die schwedische Vorzeige-Crew Looptroop.
Es gibt keinen Beef oder sonstige Streitereien. Cosmic verläßt aus 100 prozentiger eigener Entscheidung die Crew. Das ständige Touren und im Rampenlicht Stehen hat seine Spuren hinterlassen und Cosmic zu dieser Entscheidung bewogen. Checkt die komplette Stellungnahme:

To all fans!
It’s now official. I (Cosmic) am leaving the music and Looptroop from now on. There is no beef within the group that made me come to this. I still love the guys like they were my own brothers. Neither have I been influenced from anyone outside. This is 100% my own decision.

You may think that there’s no actual reason for this and maybe there isn’t, more than I’m just tired of a life in the spotlight. Ok, there haven’t been a Hollywood kind of life. More of a pretty quiet Västerås life but that has still been enough. Add that up with beeing away from your family 250 days a year and I’m getting pretty amazed myself that I’ve managed to do this all these years. I mean, I don’t even like to travel. Not performing on stage either.

I’m still a DVSG soldier though and will continue to work with the web shop and merchandise which we’ll improve this year so we’ll be able to offer you even more, better and doper gear. More on that matter later on.

The troop is now recording their fourth album and it’s gonna be bangin‘ of course. I’m on a couple of tracks which is the last ones I recorded. So with that album an era comes to an end and a new exciting begins. Both for the Looptroop Rockers and for me personally.

D-Irie

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Am 23.02.2007 erscheint „Live Dabei“ aus dem Hause Shok Muzik. Und genau aus diesem Grund waren wir  live dabei, als D-Irie uns exklusiv Rede und Antwort zu seinem neuen Album stand und alles was sonst noch mit HipHop zu tun hat.

rap.de: Was denkst du über die momentane Situation im deutschen HipHop?

D-Irie: Ich befasse mich nicht sehr viel damit, weil wir unser eigenes Ding machen. Wenn ich es machen würde, besteht die Gefahr, dass ich zuviel Einfluss von außen bzw. von anderer Musik habe. Darauf habe ich keine Lust.
rap.de: Hörst du privat deutschen HipHop?

D-Irie: Ja, Shok Muzik.

rap.de: Du hast vor einiger Zeit „Was jetzt los?!“ veröffentlicht. Auf Flers aktuellem Mixtape sind zwei Tracks gegen Shok Muzik. Was sagst du dazu?

D-Irie: Ich scheiße darauf, ich habe mit „Was jetzt los?!“ alles gesagt, was es zu sagen gibt. Für mich ist das Thema erledigt. Und für alle, die noch nicht wissen, was los ist, habe ich in das Booklet von „Live Dabei“ die Anzeige von Fler gegen mich abdrucken lassen. Wir ziehen weiter und wollen uns nicht von solchen Themen aufhalten lassen.
rap.de: Hast du nach deinem Track „Was jetzt los?!“ einen Anruf von Aggro Berlin oder vom Management bekommen?

D-Irie: Nein, überhaupt nicht.
rap.de: Den Medien konnte man entnehmen, dass Aggro Berlin keine Stellung zu deinem „Diss-Track“ nimmt…

D-Irie: Am Anfang haben die nicht reagiert, aber dann hat sich Aggro Berlin überschlagen. Es kam ein Videostatement nach dem anderen und deshalb kann mir keiner erzählen, dass ich keine Konkurrenz für die bin. Sonst hätten die nicht so einen Stress gemacht.
rap.de: Warum kommt dein Album „Live Dabei“ erst am 23. Februar 2007 und nicht wie geplant am 22. oder 23. Dezember 2006?

D-Irie: Wir hatten intern einige Probleme. Wir mussten noch einen Typen finden, der unser Album richtig mastert. Dadurch war der Termin etwas überhastet und wir hatten auch mit der Singleauskopplung „Ich bin Anders“ zu tun. Wir haben noch das Video gedreht und uns entschlossen, das Album „Live Dabei“ am 23. Februar raus zu bringen. Jetzt hatten wir genug Zeit, uns um die Promotion zu kümmern. „Es hat alles besser gepasst!“

rap.de: Wie sehr hat sich dein Leben verändert, seitdem du bzw. Shok Muzik von Warner unterstützt wird? Zum Beispiel, wenn du jetzt durch Wedding läufst oder von Leuten auf der Straße gesehen wirst?

D-Irie: Nicht großartig, ich bin der gleiche Typ wie früher und ich gehe die gleichen Wege. Natürlich ist jetzt mehr Geld im Spiel und ich habe mehr Verpflichtungen. Hinzu kommt auch der Druck, den ich von Warner habe. Das ist aber positiver Druck. Ich kann gut mit dem positiven Druck umgehen. Das Wichtigste ist aber, dass ich meine Musik einer breiteren Masse präsentieren kann…
rap.de: Wie sehr unterscheiden sich ältere Alben zu deinem neuen Album „Live Dabei“?

D-Irie: Ich habe mich als Künstler weiterentwickelt, bessere Texte geschrieben, komplettere Songs gemacht und ich habe Wert darauf gelegt, dass mein Album „Live Dabei“ sehr musikalisch ist. Ich habe nicht nur harte Texte wie „Ich fick dich…“, sondern auch persönliche Tracks, in denen mich meine Fans richtig kennen lernen können, produziert.

rap.de: Wie sind die Texte von deinem Album „Live Dabei“ entstanden?

D-Irie: Es ist unterschiedlich. Entweder hatte ich eine Idee, bevor ich einen Beat hatte und habe anhand der Idee angefangen zu schreiben. Oder ich habe mir einen passenden Beat ausgesucht, der mich so inspiriert hat, dass ich sofort wusste, was ich rappen wollte.
rap.de: Wie lange hast du für dein Album gebraucht?

D-Irie: Für die gesamte Produktion, also sprich Texte schreiben und aufnehmen, habe ich ca. 4 Monate gebraucht. Dann musste das Album gemastert werden, Artwork und und und. „Aber damit habe ich persönlich nichts zu tun!“
rap.de: Du hast damit nichts zu tun? Das heißt, du bist beim Mastering und beim Bearbeiten deiner Tracks nicht mit im Studio?

D-Irie: Natürlich, aber die Leute mit denen ich zusammenarbeite, wissen, wie ich in der Vergangenheit geklungen habe und wie ich in Zukunft klinge. Es gibt auch Momente, in denen ich mich dann auch wieder einbringe. Aber alles in allem arbeite ich mit sehr professionellen Leuten zusammen und die wissen, was ich will. „Ich bin in alles involviert und beim gesamten Prozess dabei.“

 

rap.de: Ist „Live Dabei“ eine reine Shok Muzik Produktion?

D-Irie: Beats, Features, einfach alles kommt von Shok Muzik.
rap.de: Wofür steht der Name „Live Dabei“ und was willst du mit dem Namen sagen?

D-Irie: „Live Dabei“ ist universell einsetzbar. Auch wenn meine Vergangenheit nicht so schön war, bin ich jetzt dabei, mir etwas Besseres aufzubauen. Der Endkonsument, sprich der Zuhörer, wird auch eine Entwicklung in meinem Album durchleben. Ich erzähle, woher ich komme, wie ich gelebt habe und was ich gemacht habe. Gleichzeitig erzähle ich aber auch, was ich jetzt mache. „Musik ist mein Alltag …“ Ich werde mich in diesem ganzen Spiel etablieren und da seid ihr „Live Dabei“.

rap.de: In „Meinen Leben“ beschreibst du dein Leben. „Ich würde es wieder so machen, wenn sich die Zeit zurückdreht…“ Gibt es nichts, was du in deinem Leben anders machen wolltest?

D-Irie: Wenn ich in der Vergangenheit vielleicht nur einen Reiskorn umgedreht hätte, wüsste niemand, ob ich heute hier stehen würde. Ich bin zufrieden mit mir und glücklich mit dem, was ich mache und was ich habe. Ich will es auf keinen Fall wieder hergeben.
rap.de: Wie viele Tracks wird „Live Dabei“ haben und sind noch mehr Singleauskopplungen geplant?

D-Irie: Mein Album hat 18 Tracks und 3 Skits und neben „Was jetzt los?!“ und „Ich bin anders“ planen wir noch eine dritte Single, aber wir sind uns noch nicht einig.


rap.de: Mit welchem Künstler hättest du gern mal ein Feature und wen hättest du gern auf „Live Dabei“ gehabt?

D-Irie: Ich bin zurzeit total auf mich fixiert, weil ich mich erstmal in diese Rolle einleben muss. Alles andere ist für mich zu weit weg, es ist noch nicht real genug. Außerdem will ich nicht, dass die Leute denken: „Ich hole mir ein Ami-Feature, nur um mein Album besser zu verkaufen.“ Ich will erstmal nur mit meinen Leuten was machen.

rap.de: Wer sind deine Leute?

D-Irie: Emok, Ufuk Sahin, Crackaveli, Baba Kaan, Ace. Auf meinem Album „Live Dabei“ sind aber nur Crackaveli und Emok zu finden. Es ist nämlich ein sehr persönliches Album, es ist mein Debütalbum. Ich halte nicht soviel davon, wenn man sein Album mit Features voll knallt. Die Leute, die sich mein Album kaufen, wollen mich hören und keinen anderen. Es gibt natürlich Features, aber nicht so viele.
rap.de: Du bist bereits zum zweiten Mal mit eurem Workshop (Shok Muzik pres. Shok The Future WorkShop Tour mit D-Irie, Crackaveli & Ufuk Sahin) auf Tour. Was bewegt euch dazu, so etwas zu veranstalten?

D-Irie: Wir wollen in erster Linie versuchen, der Community etwas zurück zu geben. Denn als ich jünger war, hätte ich auch gern die Chance gehabt, an einem Rap-Workshop teil zu nehmen. Leider gab es zu meiner Zeit nur Breakdance- und Graffiti-Workshops und genau deswegen veranstalten wir so etwas. HipHop hat mich von der Straße geholt und dasselbe will ich den Leuten beim Workshop auch klar machen.
rap.de: Was für Leute kommen zu eurem Workshop?

D-Irie: Jeder kann kommen, ob jung oder alt, schwarz oder weiß, Junge oder Mädchen. Es ist jeder eingeladen und kann alles mitmachen.

rap.de: Wie gestaltet ihr solche Workshops?

D-Irie: Wir teilen am Anfang die gesamte Gruppe in „Anfänger“ und „Profis“ ein, dann schreiben wir zusammen mit allen Leuten Texte. Wenn die Texte stehen, trägt jeder etwas vor und manchmal veranstalten wir dann auch ein Battle. Zum Schluss trete ich mit meinen Jungs Crackaveli und Ufuk Sahin auf. „Ich finde es cool, wenn ein Künstler eine enge Bindung zu seinen Fans hat und außerdem versuche ich, den Rap somit auch zu fördern…“


rap.de: Wie gestaltet sich dein Leben für die Zukunft?

D-Irie: Ich werde nicht mein Leben lang auf der Bühne rumhängen können und sagen: „Ich bin cool und so…“. Ich werde die Musik aber als Einstiegsbrett nutzen und meine Ideen, die ich habe, später umsetzen…
rap.de: Hast du eine Ausbildung?

D-Irie: Nein, meine schulische Laufbahn war nicht so gut.
rap.de: Wie sieht es Privat aus?

D-Irie: Ich bin im Moment auf mich fixiert, damit ich meine Zukunft besser gestalten kann als meine Vergangenheit. Aber wenn ich das alles im Griff habe, werde ich mich auch Privat weiterentwickeln.
rap.de: Was wird uns im Jahr 2007 aus dem Hause Shok Muzik erwarten?

D-Irie: Ich werde versuchen, mich als Künstler in dem Geschäft zu etablieren. Denn jemand, der Gangsterrap macht, dem läuft sein Image schneller voraus, als man denkt. Ich will, dass die Leute verstehen und sie werden verstehen, dass ich nicht so ein Typ bin, der sich nicht artikulieren kann, der in jede Ecke spuckt oder dir an den Hals geht, sobald du böse guckst. Das ist meine Aufgabe für dieses Jahr. Dann wird euch das komplette Programm erwarten: Touren, Konzerte inner- und außerhalb von Deutschland, Releases von den Shok Muzik Künstlern, einfach alles.
rap.de: Zum Schluss kannst du den rap.de-Lesern und deinen Fans etwas sagen.

D-Irie: Besorgt euch das Album „Live Dabei“ am 23.02.2007. Dort werdet ihr alle Antworten auf eure Fragen finden. Und haltet die Augen nach neuen Releases offen. Ufuk Sahin und Crackaveli wird auch bald rauskommen. „Es passiert einiges bei Shok Muzik…"

Bravo Special

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Bushido-Fans aufgepasst! Seit vorgestern, dem 17.02.07, ist es draußen: das Bravo Special zu Bushido. Auf 100 Seiten wird sich ganz allein dem Phänomen Bushido, u.a. inkl. einem  Interview mit der Mama, seinem Berlin und einem lebensgroßem Poster für Fans von Bushido, gewidmet. Ansonsten tourt er weiterhin mit seinem Labelkollegen Chakuza, dessen Debüt-Album "City Kobra" in zwei Wochen am 02.03.07 an den Start gebracht wird, als Vor-Rapper durch Deutschland.

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