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Ins Netz Geg@ngen

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Mit seiner Online-EP „Ins Netz geg@ngen“, meldet sich Freeagent und End Of The Weak Germany Champion Jago zurück auf der Tagesordnung. Das 9 Track starke Solo-Release, ist ein Vorbote für sein, zur Jahreswende erscheinendes, 2. Solo Album.

Gefeatured sind auf "Ins Netzt Geg@ngen" die Springstoff Homies Mad Maks, Bier Pimp und Sookee, sowie Dirt Normal.

Runterladen könnt ihr euch die EP völlig kostenfrei hier auf Jagos Internetseite www.jago.de

Viel Spass!

Samy in der Schule

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"Ich hab davon gerappt, wie viel ich kiffe und schon kamen die Kids mit einem Joint in der Hand bei mir an und sagten: He Samy, guck mal, ich kiffe jetzt auch. Wenn sie was Negatives machen, wenn ich’s sage, vielleicht machen sie dann auch etwas Positives, wenn ich’s sage."
Vom stark schlotenden "Samsemilia" hat sich der Hamburger Rapper Samy Deluxe, in den letzten Jahren zu einem sowohl im Bereich Marketing und Management als auch im politischen und gesellschaftlichen Bereich sehr aktiven und vorbildlichen deutschen Bürger entwickelt. Neben seiner Fashion-Kollektion beschäftigte sich Herr Sorge in den letzten zwei Jahren verstärkt mit sozialen Themen, wie AIDS, Rassismus und Integration.
Zusammen mit dem Basketballer Marvin Willoughby und Julia von Dohnanyi hat er das Projekt „Crossover“ gegründet, eine Aktion, bei der rund 70 SchülerInnen von drei verschiedenen Hamburger Schulen aus drei verschiedenen Bezirken zusammen gebracht werden, damit diese ihre Vorurteile, bzw. ihre Angst voreinander verlieren. Das geschieht erfolgreich im Rahmen von Sportunterricht mit Willoughby, bzw. Deutsch/Rapunterricht mit Samy Deluxe.
"Ich will, dass die Kids wissen, dass sie mit verschiedenen Menschen in verschiedenen Kontexten cool sein können.", sagt Samy. Zusammen mit den Schülern hat er in seinem Unterricht ein Raptext über ihr persönliches Deutschland-Bild verfasst.„Meine Hauptmotivation war, dass ich jungen Leuten helfen will. Das ist die Zukunft des Landes und es ist mir scheißegal, ob sie jetzt Weiße, Schwarze, Türken oder was auch immer sind.“

Jowood – The Mark

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Wer an eine Hommage an das betagte Zahlungsmittel denkt, liegt weit daneben. Im First-Person Shooter „The Mark“ müsst ihr nämlich das wunderschöne England vor der von heimtückischen Terroristen stibitzten Atombombe bewahren. Dabei verschlägt es euch um den gesamten Erdball. Wer sich damit anfreunden kann, sollte jetzt nicht aufhören zu lesen.

Die Handlung von „The Mark“ klingt ähnlich euphorisch wie der Untertitel des Spiels. Terroristen bedrohen England mit der Atombombe. Nur ein Mensch auf der Welt ist in der Lage, dies zu verhindern: Der Marine-Offizier Steve Fletcher. Ganz klar, dass ihr in die Rolle dieses Helden schlüpft. Oder nicht? Ihr habt die Wahl. Denn Steve Fletchers Kampfkünste genießen bei seinen Auftraggebern anscheinend nicht genug Vertrauen, weshalb man ihm den Söldner Austin Hawke zur Seite stellt. Somit hat man die Wahl, in wessen Haut man schlüpft. Neben unterschiedlichen Spezialfähigkeiten – Fletcher beharkt seine Feinde schon Mal in Zeitlupe und Hawke markiert Feinde durch Wände, um sie dann blitzschnell wegzuschroten – ändern sich vor allem die Aufgaben. Das tut dem Wiederspielwert gut. Zusammen geht es dann gegen Unmengen von Gegnern, von denen sich selten einer schlauer anstellt als beispielsweise ein Baum. Nur der Baum guckt wenigstens nicht durch Wände.
 

Aber nicht nur bei der KI wurde geschlampt. Die Story gibt wirklich viel her und das Szenario ist realistisch. Und trotzdem will kein besonderes Spielgefühl aufkommen. Von Anfang an muss man wie eine Laborratte im Labyrinth Levelschläuche ablaufen. Bis auf die Charakterwahl habt ihr kaum Entscheidungsfreiheit. So kommt schnell Langeweile auf. Der vom Computer gesteuerte Partner zeigt meist an, wo es lang geht, indem er sich hinstellt und wartet. Darauf darf man sich jedoch nicht immer verlassen. Was wie Fehler in der Wegfindung wirken, sind in Wirklichkeit nur Abschnitte, die sie alleine absolvieren, um danach mit einer gescripteten in-game Sequenz wieder zu eurem Partner zu kommen. Auch die Story wird in kurzen Sequenzen vorangetrieben.

Grafisch bietet „The Mark“ von allem etwas. Die Innenlevel sind überhaupt nicht überzeugend. Müde gestaltet – die Umgebung ist, bis auf die Gegner, tot. Aber um alles tot zu bekommen, dafür seid ihr ja da. Die Animationen wirken unecht. Dafür gibt es einige nette Effekte wie die Tiefenunschärfe oder die Beleuchtung, die sich wirklich sehen lassen können. Allerdings sollte der Rechenknecht dafür auch bereit sein. Sonst endet das ganze in einem einzigen Ruckler. Das Post Processing führte bei einer GeForce8800GTS mit 640Mb Speicher zur Unspielbarkeit. Das Bild fror ein. Lediglich das Rader funktionierte noch – immerhin! Aber bei den Außenlevel zaubert es dem ein oder anderen ein Lächeln ins Gesicht. Die wirken recht schön und aufwendiger.

An der einfachsten First-Person-Shooter-Philosophie ändert sich leider auch hier nichts. Hinzu kommen die mauen Waffensounds und die hakelige Steuerung. Letztere sorgt mitunter dafür, dass die von Jowood angegebene Spieldauer von 20 Stunden erreicht wird. Denn des Öfteren kommt es vor, dass ihr mehrmals starten müsst, weil ihr wieder irgendwo runtergefallen seid, der indirekten Steuerung wegen. 

Wen das nicht sonderlich stört, der wird sich an dem Multiplayerpart erfreuen. Denn hier habt ihr die Möglichkeit, mit Freunden im Coop-Modus gegen die Terroristen anzutreten. Drei weitere Modi warten nur darauf, gespielt zu werden. Wunderbar gelöst!

„The Mark“ richtet sich an Genre-Fans, die gerne ballern und dabei nicht denken wollen. Es kommt (abgesehen von einigen Effekten) eigentlich zwei Jahre zu spät. Was damals begeistert hätte, langweilt jetzt doch recht schnell. Zu eintönig, zu dröge ist die gesamte Aufmachung.  Schade, das Potenzial wurde nicht genutzt.

Telefonstreich mal anders

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Der kanadische Jugendliche und Nachwuchsrapper Kyle Spratt arbeitete bis vor kurzem noch in einer Bingo-Halle in Windsor, Ontario. Diese Halle ist auch ein beliebtes Ziel von Kim Mathers, der Ex-Frau von Eminem. Als diese wieder einmal vor Ort war und ihr Handy für kurze Zeit aus den Augen ließ, um an die frische Luft zu gehen, ergriff der Jugendliche seine Chance und zusammen mit dem gestohlenen Telefon die Flucht. Wenig später rief er Slim Shady selbst an und versuchte diesen davon zu überzeugen, sich ein Demo von ihm anzuhören. Der Rapper verstellte jedoch seine Stimme und gab sich als jemand anderes aus, wodurch Spratt seine Wünsche nicht wirklich anbringen konnte. Kurz darauf erhielt der Jugendliche jedoch einen Anruf von der Detroiter Polizei, die ihn dazu aufforderte, damit aufzuhören Eminem zu belästigen.
Das einzige Ergebnis aus dieser Aktion bleibt somit, dass Kyle Spratt jetzt wegen dem Handy-Diebstahl bei seinem Job in der Bingo-Halle gefeuert wurde. Kim Mathers will deswegen auch von weiteren Klagen absehen, da er bereits genug gestraft sei.

Fleischlos glücklich

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Der Chicagoer Rapper Common gehört mit zu den etwa 200 Berühmtheiten, die dieses Jahr um den Titel als World´s Sexiest Vegetarian kandidieren. Der Wettbewerb findet in diesem Jahr zum dritten Mal statt und wird von der Organisation PETA (People for the Ethical Treatment of Animals) gesponsert. Neben Common gehören noch einige weitere Hip Hop Größen wie Masta Killa, the GZA, KRS-One, Mos Def, Prodigy, RZA, Black Thought und Q-Tip zu den Kandidaten. Die Sieger der letzten Jahre waren Prince und Andre 3000, der 2004 als erster Rapper den Titel mit nach Hause nehmen konnte.
Wer sich an der Wahl beteiligen möchte, kann seine Stimme hier abgeben. Die Sieger werden Ende Juni bekannt gegeben

Koks Dealer

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Darrin “Dee” Dean, der Labelchef von Ruff Ryders, wurde beim Koks schmuggeln erwischt. Als er am Donnerstag zusammen mit seinem Bekannten Jerry Gilbert in dessen Auto in eine Polizeikontrolle geriet, wurden die Beamten auf den starken Marihuanageruch aufmerksam. Bei der folgenden Wagendurchsuchung fanden sie in einem Versteck anderthalb Kilo Kokain und eine geladene 45 Kaliber Handwaffe. Beide Männer wurden wegen Drogenbesitz, geplanten Drogenhandel und Waffenbesitz festgenommen und kamen am nächsten Morgen für eine Kaution von 342,500 US$ raus.
Dee
hat 1989 zusammen mit seinem Bruder und seiner Schwester das erfolgreiche Label Ruff Ryders gegründet, bei dem u. a. DMX, Eve und Swizz Beatz unter Vertrag waren/sind.

Saddam Syed – III

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Im Pressetext heißt es: „Pakistans Psycho ist zurück!“ Gemeint ist Saddam Syed, der mit seinem dritten Album „III“ am Start ist. Mein erster Eindruck wird also bestimmt von einer gewissen Imagelastigkeit, die auf mich nicht besonders frisch wirkt. Dies lasse ich aber erstmal außen vor, denn der Pressetext verspricht mir außerdem noch Vielseitigkeit, von Punchlines bis hin zu Persönlichem, und zwar auf Albumlänge.

Musikalische Grundlage dafür liefern, neben Spek und Mortis, so namhafte Produzenten wie Brisk Fingaz und Illfated Tre. Den größten Teil dabei übernimmt jedoch Spek mit 10 von 18 Brettern. Die meisten von ihnen bestechen durch sehr gute Ideen, durch sehr straighte Drums auf Funk- Rock- und Elektro-Beats, aber ebenso durch eine recht unsaubere Produktion, die mit „Geschmacksache“ meinetwegen gerechtfertigt werden kann, aber für mich klingt das größtenteils einfach unprofessionell.

Auch inhaltlich offenbart der Hannoveraner Neigung, sowie Fähigkeit zu guten Punches und wirklich guten Textideen, wie zum Beispiel in „Wozu kämpfen“, wo der Resignation eine Absage erteilt wird und „Diana“, in dem deren schreckliche, doch nachvollziehbare Drogen- und Prostitutionsgeschichte dargestellt wird. Aber auch hier mangelt es an der Umsetzung. Entweder sind die Texte zu abstrakt oder im Gegenteil, völlig überraschungslos performt, was ein Gefühl von Unsicherheit und Stückwerk hinterlässt. Dazu kommen noch die ungewöhnliche, überdeutliche Artikulation des Rappers, die teilweise komische, unfertige Betonung am Ende der Zeilen und, dass Saddam Syed einfach das nötige Volumen in der Stimme fehlt. Auch hier hätte ich gegen das „Geschmackssache“-Argument keine Chance, doch spätestens beim absolut langweiligen Standardflow hört der Spass auf. Und selbst dieser streitet sich oft genug mit dem Takt, wer denn nun richtig liegt.

Last but not least muss ich die starke Penisfixierung des MCs erwähnen, die in dem kubanisch angehauchten Schwanzlutschsong „Das Gefühl Part II“ den Gipfel der Peinlichkeit erreicht und mich mit einem Kopfschütteln zurücklässt. Die wirklich guten Ansätze des Albums sind einfach zu schwach und gehen gegen diese Wand aus Kritik leider jämmerlich zu Grunde. Schade.

Album mit Nas?

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Dead Prez ziehen ein Album zusammen mit Nas in Erwägung. Ein paar Stücke haben sie schon zusammen gemacht, doch über ein Album ist noch nichts Genaueres bekannt. Nas und Dead Prez sind eine interessante Mischung. Nas, ein Rapper, über den sich die Meinungen teilen, wie über wenig andere, gehört zu den bekanntesten MCs. Viele nahmen ihm seinen großen kommerziellen Erfolg übel. Ganz anders Dead Prez, die Gruppe, wenn es um politischen Underground-Rap geht. Für ihren Klassiker „Hip Hop“ sollte jedem das Rap-Duo, bestehend aus M-1 und stic.man, ein Begriff sein. Abgesehen von der Arbeit an seinem Soloalbum engagiert sich M-1 gegen die derzeitige Situation im Bereich Musik und Jugendkultur.
„Die Leute haben kein klares politisches Bewusstsein. Und junge Leute sind sich ihrer Positionen nicht bewusst und haben nicht die Möglichkeit, sich zu äußern. Ich weiß nicht, ob man mich für jung hält oder nicht … ich kann aber sagen, dass meine Position von einem informierten politischen Standpunkt herrührt. … Viele Positionen sind verschwommen. Die Führung war bisher nicht gegenwärtig genug, sich zu äußern … Mich würde interessieren, zu sehen, wer eine Position hat, die Klarheit darüber schaffen kann, was zurzeit passiert.“
Auch Al Sharpton und Russel Simmons kritisiert er direkt:
„Al und Russell… ich denke sie, sie benutzen nur die schlechte Situation für ihren eigenen Vorteile, statt eine sinnvolle Position auszuarbeiten. Ich denke, es braucht ein paar ernstzunehmende Kräfte, die kein anderes Ziel haben, als unsere Gesellschaft zu verändern und die Sachen zu verbessern“

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