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Keine Angst vor den Cops

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Etwa sechs Monate nach der Razzia durch die RIAA (Recording Industry Association of America) in seinem Studio in Atlanta, hat DJ Drama jetzt erklärt, dass er trotz der möglichen legalen Schwierigkeiten "Gangsta Grillz 16“ rausbringen wird. Drama wurde beschuldigt durch die Mixtapes urheberrechtlich geschütztes Material zu veröffentlichen. Der aktuelle Teil der beliebten Serie, mit dem Titel "The Streets Been Waitin´“, wird nicht wie gewohnt von einem Rap-Promi gehostet werden, sondern, der DJ will diesen Job dieses Mal selbst übernehmen. Auf dem Tape werden sich wie auf früheren Teilen der Reihe verschiedene exklusiv produzierte Tracks und unveröffentlichte Remixe befinden. Der Hörer kann alte Bekannte wie Young Jeezy, Lil Boosie, Gucci Mane, Big Kuntry so wie noch einige andere erwarten. "Gangsta Grillz 16" ist Dramas erste Veröffentlichung seit er und DJ Don Cannon der Mitgründer der Aphilliates im Januar verhaftet worden waren, was für enorme Aufregungsstürme unter den Mixtape-Fans gesorgt hatte. „Alle Künstler und DJs, die durch die Mixtapes zu Erfolg gekommen sind, sollten aufstehen und Verantwortung übernehmen,“ So Drama. „Mixtapes sind einfach zu wichtig, um sie so untergehen zu lassen.“

IAM – Saison 5

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Selbst ein Hip Hop Hörer, der sonst wenig mit französischer Musik anfangen kann, kennt wenn man nach gutem Rap aus Frankreich fragt oft mindestens zwei Namen. Den bunten Haufen um die Saian Supa Crew aus Paris und die eher ernsten und nachdenklichen IAM aus Marseille. Genau die bringen jetzt ihr einfach, aber passend betiteltes fünftes Studioalbum „Saison 5“ auf den Markt.
Die Geschichte der Gruppe begann vor über 20 Jahren (1984) als sich die Gründungsmitglieder Kheops (Eric Mazel) und Akhenaton (Philippe Fragoine) in der Lively Crew zum breakdancen zusammenschließen. 1989 wird dann IAM unter heutiger Besetzung geboren. Kheops wird Produzent und DJ und zeichnet sich bald auch für einen Großteil der Beats zuständig, Akhenaton ist MC und Produzent, den beiden schließen sich der MC Shurik´N (Geoffrey Mussard), MC Freeman (Malek Brahimi), DJ und Produzent Imhotep (Pascal Perez) und der Manager der Gruppe Kephren (Francois Mendy) an. Als 1991 mit “De La Planéte Mars“ das erste Album der Gruppe bereit steht zeichnete sich der enorme Erfolg bereits ab und es werden über 100,000 Einheiten abgesetzt. Den Durchbruch in die internationale Rapszene erreichen die Marseiller 1997 mit ihrem bis heute legendären dritten Album „L´Ècole Du Micro D´Argent“. Das Album wird über eine Million Mal verkauft und als „Bestes Album des Jahres 1998“ in Frankreich ausgezeichnet. Beachtliche Erfolge, auf die IAM aber jetzt noch einen drauf setzen wollen.
Wer glaubt die Jungs würden gut 20 nach ihrer Gründung langsam ruhig werden, hat sich getäuscht. Die Mehrheit der 17 Tracks auf „Saison 5“ geht musikalisch stark nach vorne und hat nach wie vor seine festen Wurzeln in den Straßen von Marseille. Produziert wurde wie bisher weitgehend ohne fremde Hilfe, wobei DJ Kheops mit den meisten Beats vertreten ist und sich anderen Produzenten der Crew, Akhenaton und Imhotep, mit kleineren Rollen zufrieden geben. Ein Element das hier ebenfalls schon von den früheren Veröffentlichungen von IAM bekann ist, ist die Vorliebe für Einflüsse aus dem asiatischen und orientalischen Raum. Besonders schön zu hören auf dem Opener „WW“ und dem fast schon meditativen Song über Freiheit „Le Style De L´Homme Libre“. Ein Track den ich hier nicht erwartet hätte, sondern wegen seinem dancehall-angehauchten Beat noch am ehesten der eingangs angesprochenen Saian Supa Crew zugetraut hätte ist „Offishall“. Durch die Raue Stimme von Shurik´N am Chorus passt der Song aber perfekt auf dieses Album. Während das die Platte wie gesagt zum Großteil ordentlich Dampf macht, sind meine Highlights auf „Saison 5“ die Stücke auf denen es etwas ruhiger zugeht. Das erste ist das leicht melancholische „Nos Heures de Gloire“,  bei dem die MCs die Gelegenheit bekommen nach der explosiven Eröffnung des Albums noch mal Luft zu holen. Meinen Favoriten des Albums hatte ich bereits angesprochen, auf „Le Style De L´Homme Libre“ überzeugen sowohl Instrumental als auch die beteiligten MCs auf ganzer Ebene. Einige weitere Highlights wären „Une Autre Brique“, „Ca Vient De La Rue“ oder das abschließende Finale „United“
Man muss nach diesem Album sagen, dass man IAM die langen Jahre im harten Rap Biz keinesfalls anhört. „Saison 5“ versprüht die Energie von Newcomern, die noch um Aufmerksamkeit kämpfen,  zeigt aber auch das hier ein paar Köpfe dahinter stecken, die schon alles erlebt haben. Wenn das so weiter geht wird man an den Fünf aus Marseille noch eine Weile seine Freude haben können.

 

Runs Mission

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Joseph „Run“ Simmons, der ehemalige MC von der Run DMC Truppe, hat eine für einen Rap-Star eher ungewöhnliche Karriere hinter sich. Als Pastor und Vater von fünf Kindern hat er sich und seine Familie in der MTV Reality Show „Run’s House“ dargestellt. Nun schreibt er zusammen mit seiner Frau Justine Simmons sein inzwischen drittes Buch. Es gibt Tipps und Tricks für Erziehung und eine erfolgreiche Familie. Zum Release des Buchs (wahrscheinlich nächstes Jahr) will er auch auf eine Tour durch die Staaten gehen – mit der gesamten Familie.

Hip Hop Berühmtheiten

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Das amerikanische Forbes Magazine hat kürzlich wieder die Liste mit den 100 einflussreichsten Berühmtheiten herausgegeben und zum erstenmal in der Geschichte der Zeitschrift enthielt die Liste eine neue Kategorie mit dem Titel „Einflussreichster Hip Hop Künstler“. Forbes hatte die Einnahmen der Personen untersucht, wie oft sie in Presse, Fernsehen und Radio erwähnt wurden, wie oft die Berühmtheiten auf verschiedenen Covern zu sehen waren und wie viele Treffer die Suchmaschine Google bei ihrem Namen ergab. Rapper Jay-Z konnte sich den höchsten Platz unter seinen Kollegen ergattern und schaffte es, mit dem neunten Rang sich sogar in der diesjährigen Top Ten zu platzieren. Ein wichtiger Grund hierfür waren Einnahmen von über 83 Millionen US Dollar, die er durch den Verkauf seiner Firma Rocawear an Iconix verdient hatte. Jay-Z gehören unter anderem noch Anteile an dem Basketballteam New Jersey Nets und zwei Locations seiner 40 /40 Nightclubs. Die anderen drei Rapper auf der Liste sind 50 Cent, P. Diddy und Will Smith.
Forbes geht davon aus, dass 50 Cent im nächsten Jahr einen wesentlich stärkeren Einfluss haben könnte, da er durch den Verkauf der Getränkefirma Glaceau an die Coca-Cola Company erst kürzlich eine enorme Summe verdiente (wir berichteten), deren genaue Höhe aber bisher ungeklärt ist

Here Come The Lords

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Einige der jüngeren Hip Hop Fans kennen die Lords of The Underground vielleicht schon nicht mehr, aber das Trio aus Newark, New Jersey hatte 1993 mit den Songs “Funky Child” und “Chief Rocka” zwei der größten Hits dieser Zeit. Die Gruppe besteht aus Doitall, Mr. Funke und DJ Lord Jazz und veröffentlichte ihr erstes Album "Here Come The Lords“ unter der Aufsicht von Marley Marl, der die Platte zusammen mit K-Def auch komplett produzierte. Während das Debüt zu einem großen Erfolg wurde, enttäuschten die beiden nachfolgenden Alben der Gruppe. Jetzt planen die Jungs einen erneuten Comebackversuch mit dem für den 21.August angesetzten Album "House Of Lords“. Der Song “I Love Hip Hop” soll die erste Single sein und ist als Antwort auf  Nas´ Aussage "Hip Hop Is Dead“ gedacht. “Hip-Hop ain’t dead, it just ain’t being made,” sagte das Crewmitglied Funke Man.

Neue Sneakerserie

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Nach Commons Special Nike Air Force One Edition hat sich jetzt die Firma Converse den Rapper geschnappt und plant, ihn als Aushängeschild für ihre neue Werbekampagne „Weapon Of Change“ zu benutzen. Das Konterfei des MCs wird auf einigen Plakaten und Zeitschriften zu sehen sein. Das Produkt, für das er werben wird, ist eine neue Sneakerserie im Rahmen der Initiative Red. Bei dieser Initiative gehen Anteile des Gewinns an den Global Fund, der im Kampf gegen Krankheiten wie Aids, Tuberkulosen und Malaria hilft. Bei den Sneakers gehen 15% des Gewinns dahin.

Braves Mädchen

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Der Medienliebling Foxy Brown wurde in den letzten zwei Jahren nicht gerade von Skandalen und Rechtsproblemen verschont. Die New Yorker Rapperin musste für eine Vielfalt von Kleinverbrechen, die von Zecheprellen bis Ins-Gesicht-Spucken reichten, gerade stehen. In den letzten zwei Monaten gelang es ihr aber, ein braves Mädchen zu sein. Gestern wurde sie von der New Yorker Richterin Melissa Jackson für ihre gute Führung gelobt und zurück auf Bewährung geschickt.

50 Cent vs. Sarah Connor

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In einem Interview mit der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift FHM äußerte sich Rapper 50 Cent unter anderem über seine Vergangenheit auf der Straße, sein neues Album "Curtis", aber auch über die deutsche Soul-Diva Sarah Connor. In dem Männermagazin hatte der Rapper aus New York folgendes zu sagen „Ich finde Sarah Connor, um ganz ehrlich zu sein, nicht sehr sexy. Für mich sieht sie eher aus wie eine billige Kopie von Christina Aguilera. Und warum sollte ich mich mit einer Kopie abgeben, wenn ich das Original haben kann.“ Das konnte die Sängerin natürlich so nicht auf sich sitzen lassen und konterte jetzt in der Jugendzeitschrift Yam: „Natürlich könnte ich jetzt böse sein, wenn ich sagen würde, dass Fuffy Fuffy die Größe seines Geschlechtsteils über sein Bling-Bling definiert. Wahrscheinlich ist er auch noch frustriert, dass ich ihn abblitzen ließ, als er mich auf einer Party mal ganz blöd anbaggern wollte. Aber leider reicht er mir nur bis zur Brust, deshalb wird es schwierig, sich auf Augenhöhe zu unterhalten.“ Wohin dieser Streit noch führt, wird sich zeigen müssen.

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