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Hate gegen Aggro und Universal

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Bushido hat nun den Zusammenschluss von Aggro und Universal kommentiert, und das nicht gerade wohlwollend. Offenbar nimmt der Rapper diese neue unheilige Allianz persönlich. Von seinem Ex-Label Universal ist er enttäuscht: „Ich kann nicht von denen erwarten, dass sie jetzt auch in Zukunft alle ihre Sachen nach mir richten, ich bin da nicht mehr, aber ich nehme das denen auf jeden Fall persönlich übel. Also geschäftlich gesehen, kann ich da nix machen. Aber so von der persönlichen Seite sag ich, so ganz ehrlich, wenn du mal behauptet hast, mein Freund zu sein, machst du sowas nicht."

Aggro Berlin wirft er vor, jetzt ins Lager derer zu wechseln, die sie vorher so vehement bekämpft und gedisst hatten. Aggro sei immer stolz auf seinen Independent-Kurs gewesen und nun das.
„Komisch ist natürlich, dass Aggro mir auch vorgeworfen hat, dass ich bei Universal bin und das das ja voll scheiße sei und die Leute von Universal seien auch voll scheiße," so Bushido.

Die scharfen Schüsse Richtung Aggro haben wohl noch andere Gründe, so bestreitet Bushido überhaupt nicht, dass da ein latent schwelender Konflikt mit Aggro-Aushängeschild Sido existiert. Er erklärt sich aber bereit, diese Differenzen aus dem Weg zu räumen, beklagt sich aber darüber, dass Sido ihm immer aus dem Weg gehen würde.
"Fakt ist: es gibt Streit und der muss geklärt werden. Er kann ja auch gerne zu mir kommen. […] Ich rede auch gerne mit ihm. Das ist jetzt nicht so, dass Leute auf ihn warten und ihn dann in seiner körperlichen Gesundheit einschränken wollen. Aber geklärt werden muss es, auf jeden Fall, das ist Fakt!"

Fakten? Reden? Alles klar, macht mal, ihr beiden…wir brauchen aber nicht ernsthaft befürchten, dass sie sich am Ende noch vertragen…schlecht fürs Geschäft!

Kein Streit mehr?

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Es scheint fast so als hätten die Wu-Mitglieder ihre internen Streitigkeiten (News vom 9.11.2007) beiseite gelegt. Jetzt planen sie ab dem 12. Dezember eine elftägige Tournee durch Städte wie Chicago, Hollywood, Las Vegas, NY, Miami Beach und viele mehr, um ihr neues Album The 8 Diagrams zu promoten, welches am 11. Dezember veröffentlicht wird. Es wird Erykah Badu und Dhani Harrison, Sohn vom verstorbenen Beatles-Mitglied George Harrison, featuren. Überzeugen die Auftritte die Fans und somit den Klan, sind die kürzlich aufgekommenen Differenzen eventuell hinfällig, falls nicht könnte Shaolin vs. Wu-Tang unter Umständen noch einmal ins Gespräch kommen.

Ghostface’ neues Album Big Doe Reha, erscheint am 4. Dezember (News vom 23.10.2007).

Ryoma – Ryoma (EP)

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A Tribe Called Quest und eine gebrauchte, vor der Jahrtausendwende erworbene MPC waren die Anfänge zweier Geschichten, zweier Musiknarren, deren Wege sich letztendlich kreuzten und den Beginn eines gemeinsamen Projekts einleuteten, was keiner von beiden hätte ahnen können. Das Duo Ryoma, impliziert den halbjapanischen Rapper Ryo und den, für seinen dynamischen und musikalisch Hip-Hop untypischen Stil bekannten, Produzenten Algorhytmiker. Und doch ist es Rapmusik, die selbe Kategorie nur spielt sie auf einer anderen Ebene. Verbindungen mit dem japanischen Samurai Sakamoto Ryoma, bekannt für Fortschritt und Modernisierung Japans, sind wohl offensichtlich.

Nach dem von Buzz-T Cuts und seichten Saxophonklängen begleiteten Intro, letztere eingespielt von Sebastian Borkowski, der schon bei Live-Auftritten mit Künstlern wie Jan Delay oder Kurtis Blow zusammenarbeitete, denkt man beim ersten Song „Ryo“ zuerst Marcnesium von den vier Fünfern fängt an zu rappen, eine gewisse Ähnlichkeit kann man dem nicht absprechen. Doch eher von der Phonetik her, der Flow ist gänzlich anders, den Ryo gut mit dem Inhalt verknüpft. Das ist nämlich gar nicht so leicht, wie er selbst weiß, inhaltlich wird man aber durchaus von intelligenter Lyrik bedient. Technik und Reim lassen trotzdem schon noch einiges zu wünschen übrig, auch fehlt Ryos gesprochenem Wort an Emotionalität und Leidenschaft. „Wer gibt hier den takt an?“, keine rhetorische Frage, bei der klar ist, dass der, der sie stellt seinen eigenen Namen im Hinterkopf hat. Nein es geht um die Großstadt, den Platz und den richtigen Weg, den jeder in ihr verzweifelt sucht, im Sinne von wo gehts lang? Musikalisch untermauert durch Rhodes Mark II- und angenehme Gitarrensounds von B. Royko. Bedeutet Bewegung immer nur eine Richtung? Nein, jedenfalls nicht für Ryoma, das erfährt man in dem Song „Stillstehen“, der genau das nicht kann. Hier wird man neben  der fantastischen Stimme von Zora, dem Schweizer Urgestein, auch von poetischen Zeilen überrascht: „Ich nehm mir nur ein Stift, nehm mir einen Block, ein Blatt, reiße es raus, fang an zu schreiben, reiß damit aus. Schreib mir ein paar Flügel  an die Arme, mach mich federleicht, steig auf mein Fensterbrett –  weißt du was frei sein heißt?“ Ein weiter Gesangsgast ist Asli, die dem jazzigen „Sunshine“ Song den Hauch einer warmen Sommerbriese verpasst, im Kontrast zu der fröstelnden Winterfrustration Ryos, hierzulande kommt die Kälte auch gerade, die wieder ein neues Jahr ankündigt. Doch kaum ist April „… und alle wollen raus, haben keine Lust mehr drinnen zu chillen. Wenn Straßen und Parks voll werden – voll bleiben bis Blätter zu Gold werden“. Außerdem spielt die Zeit manchmal gar keine Rolle, denn besondere Beziehungen zu anderen Menschen bleiben bestehen unabhängig von der Zeit – „Zeitlos“. Ryoma gelingt es einen facettenreichen Sound zu kreieren, der mit dem gefühlvollen Inhalt in Einklang steht. Man erhofft geradezu mehr, doch handelt es sich lediglich um eine EP, die aber trotz ihrer 7 Tracks ein gutes Konzept aufweist. Ein recht gelungenes aber auch kurzes Debüt, welches nicht so leicht zu kategorisieren ist, nach dem Motto „Warum einschränken, wenn es um Musik geht?“

WWE Smackdown vs. Raw 2008 – WWE Smackdown vs. Raw 2008

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Auch Ende diesen Jahres erscheint über THQ Inc. der neue Teil der WWE Smackdown vs. Raw-Serie. Die Referenz aller Wrestlingsimulationen auf der Playstation 2 und Playstation 3, Xbox 360, der Nintendo Wii und der tragbaren Sony PSP besticht auch dieses mal wieder mit einer weiteren grafischen Verbesserung im Gegensatz zur vorjährigen Version. Auch wurde der aktuelle Kader der WWE (World Wrestling Entertainment) mit ihren verschiedenen Brands Raw, Smackdown und ECW (Extrem Championchip Wrestling) eingefügt.
 
Da wären: Batista, Bobby Lashley, Carlito, Chavo Guerrero, Chris Masters, CM Punk, Edge, Elijah Burke, Finlay, The Great Khali, Gregory Welms, JBL , John Cena, Johnny Nitro, JTG, Kane, Kenny Dykstra, King Booker, Marcus Cor Von, Mark Henry, Matt Hardy, Jeff Hardy, Mr. Kennedy, MVP, Randy Orton, Rey Mysterio jr., Ric Flair, Sandman, Shad, Vince McMahon, Shane McMahon, Shawn Michaels, Snitsky, Triple H, Umaga, The Undertaker, William Regal, Sabu, Terry Funk, Tommy Dreamer. Auch gibt es bei „WWE Smackdown vs. Raw 2008“ so genannte Legends, die man im Laufe des Spiels verspielen kann z.b. Bret „Hitman“ Hart, The Rock, Roddy Piper, Sgt. Slaughter, Eddie Guerero, Stone Cold Steve Austin, Mick Foley und "Ravishing" Rick Rude. Als WWE-Diven treten diesmalig Ashley, Candice Michelle, Kelly Kelly, Melina, Michelle McCool, Mickie James und Torrie Williams in Erscheinung.

Nachdem man sich einen Polygonmuskelprotz ausgesucht hat, kann man wie gewohnt aus einer Vielzahl an Spielmodi auswählen. Die Anzahl der zu wählenden Modi ist mal wieder extrem riesig. Man kann sich in der Exhibition gleich für eine der verschiedenen Matcharten wie z.B. 1 gegen 1 (mit oder ohne Manager), Buried Alive, First Blood, Hardcore, Hell in a Cell, Ironman, Ladder, Last Man Standing, Submission, Ultimate Submission, Table, TLC, Steel Cage, Parking Lot Brawl, ECW Extreme Rules, Tag Team, Tornado (Hardcore, Ladder Steel Cage, Table,) Elimination (Normal, Tornado, Table Tornado, ECW Extreme Rules), Triple Threat, Fatal 4 Way, 6-Man, Handicap, Royal Rumble entscheiden.

Das, was jedoch schon immer bei “WWE Smackdown vs. Raw“ am meisten Spaß macht, ist wohl der Karrieremodus. Erstmalig hat man hier bei auch noch die Entscheidung zu treffen, welchen Karrieremodus man gerne spielen würde. Da wären z.B. der 24/7-Karrieremodus, bei dem man sich wie gewohnt den Heavyweight-Titel erkämpfen muss. Neu ist der Tournamentmodus und der Hall of Fame Mode, in dem ihr Match-Klassiker aus vergangen en Wrestling-Epochen nachspielt und dadurch neue Wrestler freispielt.

Widmen wir uns dem wohl wichtigsten Modus, dem 24/7 Karrieremodus. Als Hauptmenü dient eine Umkleidekabine, bei der man sich z.B. am Laptop über die Gesundheit, die Fähigkeiten, Errungenschaften und Rekorde des Wrestlers ansehen kann. Auch bekommt man wie auch schon im Vorgänger via Mobiltelefon Anrufe bzw. SMS vom Chef (Vince McMahon) oder anderer Ringer um sich von denen neue Informationen über Fehden oder Matches abzuholen. Auch dient ein Kalender dazu, dem Spieler über anstehende und wichtige Termine zu informieren. So muss man z.B. an kampffreien Tagen an Autogrammstunden teilnehmen, die die Beliebtheit bei den Fans steigern und somit die Attribute fördern. Auch muss man seinen Wrestler zum Training schicken, welches dann die Fähigkeiten im Ring steigen lässt. Man muss sich ebenfalls bemühen, Werbeaufträge und Filmangebote zu bekommen, für die man am Ende des Tages Schotter verdient, um sich im schon bekannten „WWE Shop“ die bereits erwähnten Legenden zu kaufen. Diese ganzen Neuerungen lassen das Spiel noch realistischer wirken als im Vorgänger. Das gesamte Geschehen außerhalb des Rings lässt das Spiel noch viel interessanter in Erscheinung treten.

Im Grossen und Ganzen ist „WWE Smackdown vs. Raw 2008“ wie der Vorgänger. Es wurden Änderungen in der Steuerung vorgenommen, die nicht hätten gemacht werden müssen, da die Steuerung im Vorgänger schon sehr, sehr gut war. Auch für den eingefleischeten Smackdown vs. Raw-Spieler dauert es eine Weile, sich an die Neuerung zu gewöhnen, doch geht das dann am Ende des Tages auch recht leicht von der Hand. Der Storymodus ist sehr umfangreich gestaltet und macht deutlich mehr Spaß als bei „WWE Smackdown vs. Raw 2007“.

Der einzig große Kritikpunkt an „WWE Smackdown vs. Raw 2008“ sind die enormen und sehr häufig auftretenden Ladezeiten zwischen den einzelnen Sequenzen. Es wurde zwar versucht, die Dauer des Ladens mit Informationen über die Wrestler (Größe, Gewicht, Erfolge etc.) zu kaschieren, doch hat man diese dann zum x-ten Mal gelesen, nerven die Ladezeiten einfach nur noch.

Der Titel ist all denjenigen zu empfehlen, die das Wrestling-Spektakel gerne am heimischen Bildschirm verfolgen und auch gerne die Atmosphäre an der Konsole einfangen möchten. Für alteingesessene Zocker der Serie ist der Titel ein Muss!

Jay-Z Konzert exklusiv auf MSN Music

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Ab heute gibt es das große Konzert, das Jay-Z am 11. November im legendären Hammerstein Ballroom in New York gab, exklusiv auf MSN Music zu sehen.
Als Zusatz gibt es interessante Backstage-Einblicke, Interviews und Überraschungsgäste wie P. Diddy oder Lil‘ Wayne!
Also, nicht zögern oder warten, bis Jigga Man sich nach Europa beziehungsweise Deutschland bequemt, sondern direkt hier klicken, zurücklehnen und genießen!

Ne-Yo fliegt aus R. Kellys Line-Up

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Alles lief super, alles lief toll. Ne-Yo war mit R. Kelly auf Tour, machte seine Sache großartig und genoss die Performances, weil „man live direkt das Feedback der Fans mitbekommt“. Doch dann das: Nach nur zwei Konzerten ist Ne-Yo nun aus dem Line-Up der Tour geflogen – angeblich wegen eines fehlenden schriftlichen Vertrags.

Die wahren Gründe könnten vielleicht näher an den Vermutungen liegen, die Ne-Yos Geschäftspartner und Manager Tango äußert, nämlich, dass Ne-Yo für R. Kelly viel zu viel  Konkurrenz darstellte.
„Die Fans konnten seine Auftritte richtig mitfühlen,“ sagte er. „Er ist gut, vielleicht einfach zu gut!“
Kein Wunder, dass bei Mr. Kelly Neid aufkeimt, hat Michael Jackson Ne-Yo doch neulich im Ebony Magazine zu einem der Künstler erklärt, die ihn zur Zeit am meisten beeindrucken. Darüber hinaus hat er Hits für Mario, Beyoncé, Rihanna (deren „Unfaithful“, das aus seiner Feder stammt, letztes Jahr insgesamt 19 Wochen auf Nummer 1 der Top 100 war), Whitney Houston und viele mehr geschrieben.

Ne-Yo: „An alle Fans und diejenigen, die sich wegen mir ein Ticket gekauft haben – es tut mir leid, dass ihr nun enttäuscht seid.“

Ego Trippin‘ kommt im März 08

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Kürzlich gab Snoop Dogg bekannt, dass sein neues und bereits neuntes Album Ego Trippin‘ im März 2008 die Läden stürmen wird. Die LP wird nur Snoop enthalten, nicht mehr und nicht weniger. "I’mma do the whole record, me by myself,” sagte er. “I don’t want no guest rappers, no singers, nothing. Just Snoop Dogg. I want you to feel me.“

Die erste Single “Sensual Seduction”, produziert von Shawty Redd, läuft am Mittwoch in Amerika schon auf MTV’s TRL. Doch das alles ist noch nicht Snoop genug: Er wird in einer Reality Show, genannt Snoop Dogg’s Father Hood, die Hauptrolle spielen, welche am 9. Dezember diesen Jahres auf dem Sender E! Premiere feiern wird. Die Show fängt die Erlebnisse Snoops abseits vom Mikrophon als Ehemann, Vater von drei Kindern und Trainer einer Football-Mannschaft ein.

Um den Trailer zu Snoop Dogg’s Father Hood zu sehen, klick hier.

Kollegah – Alphagene

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Das von Vielen erwartete Soloalbum des selbsternannten besten Rapper Europas Kollegah ist erschienen. Es trägt den klangvollen und selbstüberzeugten Namen „Alphagene“ und wird  über das in Düsseldorf ansässige Label Selfmade Records veröffentlicht.

Schon im Intro des Albums stellt Kollegah klar, was man von diesem Album erwarten kann: schnellen Doubletime, Punchline orientierten Battlerap. Das von Rizbo produzierte Instrumental ist hammer und lässt auch beatmässig für das gesamte Album auf ein Hörerlebnis hoffen.

„Veni, Vidi, Vici“ ist der erste Track nach dem Intro und wurde von dem relativ unbekannten Produzenten SixJune gebastelt und mit den choralen Samples die die Fläche des Beats darstellen hymnenmässig aus den Boxen. Auf diesem Track beweist Kollegah, was er im Intro bereits angekündigt hat: Er ist ein wahrer Doubletime Spitter.

Der Beat von „Showtime 3“ erinnert sehr stark an „Crime Mob – Knock´ If You Buck“ und es lässt sich nicht verbergen, dass Rizbo sich zumindest von dem „amerikanischen Original“ hat beeinflussen lassen, als er den Beat produzierte. Kollegah findet sich auf diesem southlastigen Beat sehr gut zurecht und feuert entsprechend mit Punchlines um sich. „Ich komme dann an in deiner Stadt, betätige die quietschende Bremse und steige aus dem Benz, du zögerst keinen Moment, nimmst reiß aus und rennst, denn wenn ich in deine Villa komme und deine Verwandten, diese relativ harmlosen Opfer, routiniert mit einem Schlagstock geboxt hab, sind sie allesamt zahnlose Opfer. Kid, ich gebe dir den Befehl: Geh die CD von Kollegah Minimum 5 mal holen, du Opfer, denn ich will endlich Gold gehen wie dieser Starwarsroboter.“

Auch eine sehr interessante Zusammenarbeit ist auf dem Album „Alphagene“ zu finden. Die Berliner DeineLtan, die sich nicht nur einen Namen bei Politikern mit ihrem Song „Fick Die Polizei“ gemacht haben, sind die Gäste auf „Endlevel“. Auch sie beweisen dass sie Doubletimtechnisch Einiges zu bieten haben. Die Crew besteht aus Bozblind, J.O.D., Tamas und Nicklas deren jeweilige Parts den Track aufwerten. "Endlevel" stellt ein Doubletime-Gewitter dar, welches man sich durchaus mal angehört haben sollte.

Einen sehr persönlichen Track, dem ich Kollegah so nicht zugetraut hätte, ist „Alles Was Ich Habe“. Hier reimt er über seine Familie. „Du hast mich damals unter Schmerzen zur Welt gebracht, mich und meine Schwester ernährt und das Geld war knapp alleine mit uns zwei ohne Papa, und egal was er anstellte, du warst immer auf der Seite von deinem Sohn, Mama. Und ich glaube hätte ich das als Vater gesehen wie mein Sohn für die Schule seit Jahren schon überhaupt nichts mehr macht und hätte ich ihn lange schon den gnadenlosen Rausschmiss verpasst, aber Du nicht …“ Außerdem wendet sich Kollegah an den allgerischen Exfreund seiner Mutter, der ihm nach anfänglichen Schwierigkeiten mehr als ein Vater wurde. „Du redest kein perfektes Deutsch, aber wir würden uns auch taub und stumm verstehen, du bleibst für alle Ewigkeit mein bester Freund.“  Man hört deutlich, dass ihm dieser Song viel bedeutet, deshalb kommt seine Ansage, dass Fans lieber vorskippen sollten, etwas fragwürdig rüber.

Das "Outro" ist für mich eines der Highlights auf diesem Album. Auf insgesamt 65 Bars, die Kollegah scheinbar ohne Pause ins Micro spittet (die Studiotechnik macht es möglich), und eine Punchline an die andere reiht. „Du sitzt Samstagabends mit unerfreutem Blick – rum und kriegst Rumgekeuche mit, – denn ich bumse heut die bitch, – die du deine kleine Schwester nennst und erzeuge mit – meinem ungeheuren Dick – bei ihr den Jungfernhäutchenriss.“

Kollegah versteht es Wortwitz, Schnelligkeit und Vergleiche in guten Punchlines zu verpacken, die einem das gewisse Schmunzeln auf die Lippen zaubern. Er erzeugt mit seinen Zeilen oft einen gewissen „Boah-Krass“- Effekt wenn er sein Können auffährt. „Alphagene“ ist ein Studioalbum, welches den Erwartungen der Fans sicherlich gerecht werden kann. Raptechnisch kann man nichts an dem Album aussetzen, der einzige Kritikpunkt ist die hervorragende aber monotone Rapweise die er an den Tag legt. Diese wirkt sich auf die gesamte Spiellänge des Albums eher negativ aus.

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