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Pharrell ärgert sich

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Pharrell ist sauer. Grund dafür ist aber ausnahmsweise nicht der abschätzige Kommentar eines Kollegen oder eine millionenschwere Klage wegen unerlaubt benutztem geistigen Eigentum, sondern eine geschäftliche Entscheidung, bzw. Nicht-Entscheidung. Dabei geht es um die Newcomer und, das kann man wohl unwidersprochen sagen, Senkrechtstarter von Odd Future, die kürzlich einen Vertriebsdeal bei Sony unterschrieben haben.

Letzten Monat hatte es Gerüchte gegeben, der Neptunes-Frontmann wolle die Jungs um Tyler, the Creator auf seinem eigenen Label signen. Allerdings hatte Tyler dies via Twitter umgehend dementiert und darauf hingewiesen, dass er sein eigener Boss und CEO sei und bleiben wolle. "Why the fuck would I sign with someone else when I am the fucking Boss CEO whatever of my own shit?" Dabei vergaß er dennoch nicht, dem Produzenten und Teilzeit-Sänger den fälligen Respekt zu zollen und ihn als den "Coolsten aller verdammten Zeiten" zu titulieren. "Even though Prarrell is the coolest of all fucking time ever to me, I got my own shit". Danke, aber danke nein, auf gut deutsch.

In einem Interview mit MTVs Sucker Free erzählte Pharrell nun, wie er seine Chance, Odd Future unter Vertrag zu nehmen, verpasst habe. "Ich war in meinem Tourbus und mein Freund Scott Vener meinte "Yo, du musst dir diese Kids anhören, die sich Odd Future nennen. Die sind echt dope, die solltest du signen!" Lustigerweise kannte ich sie schon und hörte dauernd ihr Zeug und schaute mir ständig Tylers Videos auf YouTube an." Doch da war es schon zu spät, wie Pharrell weiter berichtet. "Dann habe ich herausgefunden, dass Chris Clancy ihr Manager ist, aber da haben sie schon über einen Vertrag verhandelt – ich habe dieses Boot verpasst."

Trotz seines begreiflichen Ärgers wünscht Pharrell den Jungs aber alles Gute und lobt Clancys Konzept. "Zuerst war ich scheißwütend, aber ich freue mich für sie, denn clancys Idee, sie einfach machen zu lassen, was sie wollen, ist genau das, was ich auch immer predige. Das hatte zwar nichts mit mir zu tun, aber es war schon sehr interessant, das zu beobachten: Ein paar junge Kids, die sich entschieden haben, ihr Glück bei den Hörnern zu packen."   

Die entsolidarisierte Gesellschaft

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Auch wenn heute knapp drei Wochen nach den Ereignissen kaum noch jemand davon spricht, auch wenn Politik und Presse überraschend schnell zur Tagesordnung übergegangen sind, auch wenn ich selbst das Geschehen erst mit einiger Zeitverzögerung überhaupt mitbekommen habe, da ich in Dänemark fast den sintflutartigen Regenfällen zum Opfer gefallen wäre und die dänischen Zeitungen nichts davon auf ihren Titelseiten abgebildet haben, auch wenn, auch wenn, auch wenn… so wollte ich dann doch noch einen kleinen Kommentar dazu hinterlassen. Denn ganz so nebensächlich wie jetzt getan wird, fand ich das Geschehene dann doch nicht.

England im Sommer 2011. Plündernde Gangs rasen durch die Straßen, zerstören das Gemeinwesen und hinterlassen eine zunächst schockierte Politik und Öffentlichkeit, die sich aber bewundernswerterweise sehr schnell von diesem Schock wieder erholt zu haben scheint. In ersten Reaktionen hieß es, es handele sich hier um eine wertelose Generation, die auf althergebrachte Tugenden scheißt und im direkten Vergleich wurde die arabischen Proteste gegen den brandstiftenden Mob auf Englands Straßen aufgewogen, wobei behauptet wird, dass dort die Menschen für Meinungsfreiheit und Demokratie auf die Straße gehen würden, und der Mob hier, weil sie Handys klauen wollen. Dass es sich dabei wahrscheinlich um ein und dasselbe handelt, nämlich darum, wie man in seinen Gesellschaften teilnehmen kann und darf, wird dabei geflissentlich übersehen. Als sich am  17.12.2010 der tunesische Gemüsehändler Mohamed Bouazizi auf offener Straße selbst verbrannte, richtete sich sein Protest auch nicht unbedingt gegen die herrschende Zensur im Staate Tunesien, sonder ganz konkret gegen die beschissenen wirtschaftlichen Perspektiven und die ganz konkreten Schikanen der örtlichen Polizeibehörden, die seinen fliegenden Handel behinderten.

Schnell sprach der britische Premier David Cameron nach den Ereignissen von London, Manchester und Birmingham von der Broken Society, von der er im Übrigen aber auch schon vorher gesprochen hat, und meinte damit, dass hier die Werte und Tugenden einer bürgerlichen Gesellschaft über Bord geworfen worden seien. Die konservative Elite sah sich bestätigt darin, dass man ja schon seit langem einen gewissen Werteverfall diagnostiziert hatte, ausgelöst wahrscheinlich von den 68ern, die die Disziplin und die Ordnung und den Fleiß und die guten Manieren zerstört hätten und durch ihre antiautoritäre Scheiß-Erziehung solche Unartigkeiten wie Plünderung und Brandstifung geradezu heraufbeschworen hätten.

Auf der anderen Seite zeigten sich die linken Spontis und Träumer von sozialen Revolten bestätigt, die in den englischen Unruhen ein übergreifen des arabischen Frühlings auf europäische Straßen sahen und die kapitalistische Götterdämmerung prophezeiten. Die Unterschicht geht endlich auf die Straße und wehrt sich, was dann aber von zahlreichen Berichten zerstört wurde, dass auch Kinder aus wohlhabenden Mittelschichtsfamilien mit dabei waren. Insofern liegen beide Lager meiner Meinung nach falsch und bei den Riots handelt es sich wahrscheinlich eher um ein vollkommen zwangsläufige und natürliche Reaktion einer riesigen Kakerlake ohne Gehirn eines riesigen Organismus ohne Kopf mit dem Namen Kapitalismus. Einem System, das nicht denkt sondern einfach nur funktioniert.

Weder ist hier nämlich eine faule und arbeitsscheue Generation von konsumgeilen Nihilisten auf die Straße gegangen noch war es eine Generation von desorientierter Kids, denen einfach nur langweilig war. Auch gingen hier leider keine kampfbereiten, ausgebeuteten proletarischen Massen gegen die Oberschicht vor, in Vorbereitung auf eine soziale Revolution, angetrieben von dem Bestreben nach Freiheit und Gleichheit für alle. Nein hier gingen fleißige, sehr strebsame, durchaus arbeitswillige, konsumgeile Nihilisten ans Werk und das äußerst effektiv. Kids, die ganz genau wissen, worum es in dieser Welt geht, nämlich genau um diesen Konsum,einzig und allein angetrieben von dem Wunsch, alles mitzunehmen, was geht. Somit stand hier kein Feind der Gesellschaft auf der Straße und nicht unbedingt „DIE ANDEREN„, nein hier stand der Kapitalismus selbst auf der Straße, der Kapitalismus, wie er sich heute manifestiert: Individualisierte, vereinzelte Subjekte ohne soziale Beziehungen und Bindungen, vollkommen losgelöst von jeder Art sozialer Verantwortung, frei nach dem Motto „Jeder ist sich selbst der Nächste„. In diesem Sinne genauso skrupellos handelnd wie alle übrigen Akteure des Systems, angefangen bei den Umwelt-zerstörenden Energiekonzernen, über die komplett geistesgestörte Atom-Lobby, die Staaten-zerstörenden Investmentbanken und Rating-Agenturen, bis hin zu den Steuer-hinterziehenden Ärzten und Kleinunternehmern. Jeder guckt eben, wo er was mitnehmen kann. Jeder schaut, wo er sich noch einen kleinen Vorteil, auch auf Kosten der Gemeinschaft erschleichen kann, jeder ist eben seines eigenen Glückes Schmied, insofern macht jeder so gut er kann und mit den Mitteln, die einem zur Verfügung stehen. Der eine mit einem gewieften Steuerberater, mit Lobbyisten und gekauften Staatsbeamten, die anderen eben mit Steinen und Molotowcocktails in der Hand. Wo ist da der Unterschied?

Wenn die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander klafft, dann reißt der soziale Kitt. Wenn die Kinder der wohlhabenden auf Privatschulen gehen und so die Kinder der Unterschicht, die ANDEREN Kinder, gar nicht mehr zu Gesicht bekommen, wo soll da noch eine soziale Bindung, ein soziales Gewissen entstehen? Wenn es schick ist, möglichst asozial und hart zu sein, wenn man schon als „Opfer“ gilt, wenn man überhaupt darüber nachdenkt, einer normalen Arbeit nachzugehen, auch weil man sieht, dass man mit einer normalen Arbeit nie und nimmer auf einen grünen Zweig kommt, dann kann man zwar den Werteverfall eines Gemeinwesen beklagen, sollte sich aber vielleicht einmal Gedanken darüber machen, ob dieses Gemeinwesen überhaupt noch existiert.

Die Menschen fühlen sich vom Staat allein gelassen. Eigenverantwortung wird groß geschrieben und Bevormundung abgelehnt. Flexibilität und Selbstverwirklichung sind das Nonplusultra. Was auf der einen Seite einfach nur nach mehr Freiheit klingt endet in der Praxis auf der verzweifelten Suche nach einer bezahlbaren Krankenversicherung, der Suche nach den besten Strom und Handytarifen, nach der besten Schule für das überdurchschnittlich begabte Kind und natürlich der besten aller Tätigkeiten zum Preis von Scheinselbständigkeiten und ewigen Praktika. Arbeiten, wo sie wollen – Also überall! Arbeiten wann Sie wollen – Also immer! Für Meinungsfreiheit und Demokratie bleibt da wenig Zeit und wer nicht ganz so fit ist, nicht ganz so gebildet, nicht ganz so schnell und nicht immer mit vorne dabei ist, der darf froh sein, wenn er Arbeit hat und sich ansonsten vor Arbeitslosigkeit und sozialem Abstieg fürchten. Natürlich darf er auch nach unten treten, denn schließlich drängen in Handwerk und Fabrikarbeit ja die ganzen Polen und Rumänen auf den Markt, die ihre Dienste noch billiger auf den Markt werfen und auf die man selbst als Nachkomme benachteiligter Gastarbeitergenerationen noch verächtlich herunter schauen kann.

Solidarität wäre hier wahrscheinlich wirklich zu viel verlangt und mutiert zu einer milde belächelten Kuriosität und wenn sich Menschen tatsächlich für Schwächere und Benachteiligte einsetzen, werden sie als rückwärtsgewandte und unverbesserliche Gutmenschen beschimpft.

Wie soll mit einem derartigen Bombardement von Schlagworten gekoppelt mit Berichten über zynische Bankchefs und verantwortungslosen Deals auf den Finanzmärkten überhaupt noch so etwas wie Gemeinschaftsgefühl entstehen? Die haben nichts mehr mit uns zu tun, also schlagen wir ihre Schaufensterscheiben kaputt. Die fackeln unsere Autos ab, also schützen wir unsere Wohngebiete in Zukunft mit Stacheldraht und privaten Sicherheitsdiensten und im Endeffekt muss eben jeder gucken, wo er bleibt. Das ist im Sinne eines freien Marktes, im Sinne von freier Fahrt für freie Bürger auch durchaus gewollt und gewünscht, nur braucht man sich dann nicht unbedingt zu wundern, wenn einem die ganze Sache auf die Füße fällt und man im wahrsten Sinne des Wortes die Scherben aufkehren muss. Dann müsste es eigentlich auch verständlich sein, dass unter diesen Umständen so langsam das Bewusstsein schwindet, dass wir am Ende doch alle in einem Boot sitzen und dass wir ja immer noch gemeinsam in diesem Land leben. Überrascht dürfte dann von solchen Ausbrüchen wie jetzt in England eigentlich niemand sein, am allerwenigsten die konservativen und liberalen Fürsprecher für noch mehr freie Marktwirtschaft. Überraschend daran ist lediglich die Überraschung der Eliten: „Ups. Das haben wir ja gar nicht kommen sehen.“

Doch da kommt noch mehr. Die Menschen fühlen sich allein gelassen, also schließen sie sich in ihren eigenen Zirkeln zusammen. Nicht ohne Grund erleben die sogenannten Motorradclubs zur Zeit einen regelrechten Boom, bis dahingehend, dass es in Süddeutschland sogar einen Motorradclub ganz ohne Motorräder gibt. Alles andere ist gleich. Die Kutten, die Abzeichen, die Rangordnung und die Rituale nur braucht man kein Motorrad mehr mitzubringen, wenn man bei den Black Jackets anheuern möchte, was bei den Hells Angels und den Bandidos ja immer noch Grundvoraussetzungen ist. Ansonsten zeigt man Stärke, man zeigt Gemeinschaftsgefühl, man zeigt Härte und vor allem lebt man nach seinen eigenen Regeln. Regeln, die im direkten Vergleich weitaus absurder und bescheuerter sind als jede noch so widersinnige staatliche Verordnung. Bei den sogenannten Outlaws herrscht mitnichten Gesetzlosigkeit und und teilweise unterwerfen sich die Mitglieder von solchen Gruppierungen quasi militärischen Schikanen, die sie im echten Leben auf keinen Fall akzeptieren würden, nur um den Schutz und der Gemeinschaft zu erhalten und von deren Macht zu profitieren. Einen Schutz, den sie in dieser Gesellschaft vermissen und den sie von dieser Gesellschaft auch schon längst nicht mehr erwarten. Doch auch hier unterscheiden sich die Mitglieder von Motorradgangs nicht wesentlich von den Mitgliedern anderer Gruppierungen, denkt man einmal daran, dass der gesamt Vorstand des Allianz-Konzerns aus ein und derselben studentischen Verbindung rekrutiert wird und was auf diesen Verbindungshäusern für Rituale veranstaltet werden, ist ja hinlänglich bekannt. Insofern ist alles wie immer: Das Kleine spiegelt sich im Großen, Kinder kann man nicht erziehen, die machen einem sowieso alles nach (K.Valentin) und die Krawalle von London sind die logische Konsequenz eines weltweiten Plünderungskapitalismus.

Was bleibt ist also wieder einmal der genauso verzweifelte wie nutzlose Appell an alle, miteinander zu sprechen, in Kontakt zu kommen oder zu bleiben und unter Umständen dieses System mal bei Gelegenheit, wenn’s geht, abzuschaffen.

Aber wie allen anderen Überbringern von schlechten Botschaften, so mangelt es auch mir an Alternativen und Lösungsvorschlägen. Und wie allen echten Propheten bleibt auch mir nur zu sagen: Kehret um, sonst wird Euch der Zorn Gottes treffen!

Aber hey, auf der anderen Seite… Wenn die Titanic schon sinkt, dann wäre es Schwachsinn gerade jetzt mit dem Champagner-trinken aufzuhören, oder? Solange der Boden noch einigermaßen in der Neige ist, kann man eigentlich auch weiter saufen. Dieser Satz ist zwar auch nicht von mir, aber er erscheint mir an dieser Stelle ganz passend.

In diesem Sinne: Prost und bis bald.

PS: Wenn Ihr diesen Blog kommentieren wollt, dann … könnt Ihr das jetzt ganz einfach machen. Ich habe das oder die App installiert. Yo!

Ansonsten könnt Ihr das aber auch gerne mit mir auf meiner offiziellen FB-Seite ausdiskutieren.

TIME2BOMB Festival abgesagt

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Alle die sich aufs TIME2BOMB Festival in Mainz gefreut hatten und den Tag am 2.10.2011 reasaviert haben, können diesen jetzt anders belegen.  Das Festival wurde abgesagt und soll an einem anderen Tag nachgeholt werden. Die Gründe dafür sind bislang nicht bekannt.  Vorgesehen waren Auftritte von Kool Savas, Sexion D´ASSAUT, Olli Banjo, Azad, Fler, Kitty Kat, RAF Camora, Nate57, um nur die bekanntesten zu nennen.

In einem Statement der Veranstalter bei Facebook wird versichert, dass die Tickets ihre Gültigkeit behalten und am kommenden Montag, dem 19. September, ein Ersatztermin bekannt gegeben werden soll.

"Liebe Musikfreunde und Fans von HipHop, aus organisatorischen Gründen findet das erste TIME2BOMB! Festival am 02.10.2011 nicht statt.

Wir arbeiten an einem Ersatztermin und werden bis Montag dem 19.09.2011 die ersten Ergebnisse öffentlich machen. Alle Tickets behalten ihre Gültigkeit und sollten nicht weggeworfen werden.

Bis zum Ende der Woche kommen auch die letzten Ticketbestellungen bei euch an.

Wir werden jeden Ticketkunden persönlich anschreiben. Wer bis Montag keine E-Mail von uns erhält, sollte uns direkt kontaktieren. Wir bitten euch, uns vorerst keine Fragen per E-Mail, Facebook und Anruf zu stellen, da wir zum jetzigen Zeitpunkt kaum die Möglichkeit haben werden, alle Anfragen individuell zu beantworten.

Geplant ist auch eine Diskussion bei Facebook zu eröffnen, damit wir alles Wichtige im Überblick haben. Bis dahin bitten wir euch um etwas Geduld. Wir geben unser Bestes, damit es schon bald wieder weiter gehen kann.

Euer TIME2BOMB! Team"

Blokk vor Gericht

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Blokkmonsta von Hirntot Records sitzt bereits seit einigen Wochen in Untersuchungshaft. Gestern hat nun vor dem Berliner Landgericht der Prozess gegen den 28jährigen und seine beiden Mitangeklagten begonnen – unter "starken Sicherheitsvorkehrungen", wie die Berliner Morgenpost in ihrer heutigen Ausgabe meldet.

In der Anklageschrift wird Blokkmonsta und den beiden anderen Beschuldigten vorgeworfen, im April 2011 einen anderen Rapper unter einem Vorwand in den Keller eines Steglitzer Mietshauses gelockt, dort geschlagen und ihm seine Goldkette im Wert von 4000 Euro geraubt zu haben. Blokkmonsta soll dem mutmaßlichen Opfer außerdem damit gedroht haben, ihm die Finger abzusägen, wenn er nicht 5000 Euro herausrücke.

Zeugen wurden am ersten Prozesstag noch keine vernommen, die Angeklagten selbst indes verweigerten vor Gericht die Aussage. Auch Blokkmonstas Hirntot-Kollege Schwartz wollte sich gegenüber rap.de unter Verweis auf das laufende Verfahren nicht zu den Vorwürfen äußern.
 

Eko Fresh – Ekrem

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Endlich! Man möchte es ja schon fast laut hinaus schreien: Endlich macht Eko Fresh mal wieder ein vernünftiges Album. Keine Tupac-Ekiavelli-Grütze, keine Selbstüberschätzung mit Pop-Tracks und der verrückten Hoffnung, verkleidet als Graf Zahl, im Pop-Mainstream landen zu können. Vor allem aber keine Selbstzerfleischung am ewigen Übervater Kool Savas in Form von Abrechnung Teil 8, Antwort auf das Urteil Teil 24 und nochmal und nochmal und nochmal. Tatsächlich wird der King of Rap nur ganz beiläufig im fünfzehnten von 20 Tracks erwähnt und das tut gut, so gut, man glaubt es gar nicht.
 
Denn wie lange hat man mit Eko mitgefiebert, vor allem wenn man ihn ja eigentlich ganz gerne mag und auch sein Reimtalent immer bewundert hat und wie oft musste man sich schmerzverzerrt abwenden, wenn er wieder einmal daneben gelangt hat und sich eine Peinlichkeit nach der nächsten leistete. Fremdschämen hatte einen Namen. Den Namen Eko Fresh.   
 
Endlich nun aber, endlich hat Eko, nach all den Irrungen und Wirrungen der Vergangenheit ein ganz normales Rap-Album aufgenommen und zeigt, was er tatsächlich am Besten kann: Reimen!
Ich sabbel einen Doubel Rhyme und rippe einen Tripple reim, Einer-Reim – leider nein!“ heißt es dann auch gleich im „Intro„, dass man immer und immer wieder hören kann, weil man das ganze Album immer und immer wieder hören kann. Dazwischen liegen eine Stunde und fünfzehn Minuten erstklassige Unterhaltung wobei man vielleicht auf zehn bis fünfzehn Minuten oder anders ausgedrückt auf drei Songs hätte verzichten können, aber das ist reine Geschmackssache.

Über die raptechnisch formal bewertbaren Kriterien gibt es wenig zu streiten. Vor allem sticht ins Auge, dass Eko mit einer Leichtigkeit über die unterschiedlichsten Themen, mit der unterschiedlichsten Komplexitäts-Stufen rappen kann, ohne dass es auch nur im Entferntesten angestrengt klingt. Das können wirklich nur sehr wenige im deutschen Rap-Game und das beginnt mit den Konzeptsongs und endet bei programmatischen Storytellern.

Zu den ersteren gehört zum Beispiel „Ich bin…“, in dem Eko überzeugend darlegen kann, dass er  alle deutschen MCs ist in sich vereint und irgendwie auch alle deutschen MCs ist. Das klingt zwar nach unfassbarer Hausaufgabe und Fleißarbeit, schließlich werden von Rotz, Shivv und Tatwaffe über SD und Spontan bis hin zu Sam Deluxe wirklich so ziemlich alle MCs erwähnt, die in Deutschland jemals zu einem Mikrofon gegriffen haben, aber das alles wird so unaufgeregt und nebenher präsentiert, dass man wirklich zweimal hinhören muss, um den genauen Dreh des Songs mitzubekommen. Das funktioniert dann ähnlich wie bei „Straßendeutsch/Türkenslang„, in dem der Gremberger alles, was man so auf der Straße an Türkendeutsch-Slangausdrücken mitbekommt, auflistet und wörterbuchmäßig erklärt.

Ekrem vs Eko Fresh“ ist eine geniale Abrechnung mit sich selbst, in der es Eko tatsächlich schafft, sich alle Fehler der Vergangenheit vorzuwerfen, so dass man wirklich glauben könnte, dass sich hier zwei unterschiedliche Personen gegenüber stehen. Angewandte Schizophrenie? Eko rappt sogar in zwei verschiedenen Persönlichkeiten, wobei einmal normal und einmal eben als ekelhafter, arroganter Eko-König-Von-Deutschland-Fresh. Was dann aber wirklich überrascht, ist, mit welcher Klarheit Ekrem seine gegenüber liegende Pop-Rapper-Rolle analysiert und auseinander nimmt. Anscheinend weiß Eko doch relativ gut über sich und seine Fehltritte Bescheid, wobei man sich dann schon fragen fragen muss, warum er dann trotzdem in jedes Fettnäpfchen der Welt tritt. Nach diesem Song: Unerklärlich.

Aber Eko kann noch mehr als analytische Nabelschau und unterhaltsame Konzepte. Mit „Du wolltest mich verraten“, in dem eine filmreife Gangsterstory erzählt wird, „Grembranx„, in dem die Bilder einer Straße eingefangen sind oder „Burak„, in dem die Geschichte eines todkranken kleinen Jungen erzählt wird, gelingen Eko Storyteller der Extraklasse. Kleine Kurzfilme mit hoher Suggestionskraft oder einfacher ausgedrückt: Hier sitzen Sie in der ersten Reihe. 

Köln Kalk Ehrenmord“ gehört natürlich ebenfalls in diese Auflistung, wobei dieser Track eine wirkliche Sonderstellung verdient. Ehrenmord ist auf jeden Fall ein heißes Thema in der migrantischen Community und viele nur allzuviele halten sich raus bei diesem Thema und wollen nichts dazu sagen. „Das ist Sache der Familien!“, heißt es dann oft. – Nein, ist es nicht! Das ist Sache der Gesellschaft und deshalb freut es mich aufrichtig, dass Eko hier in der letzten Zeile eindeutig Position bezieht: „Er lädt ein letztes mal und richtet sich selbst – wem hat’s jetzt was gebracht? Alter fickt euch doch selbst!

Natürlich wird auch viel representet auf diesem Album und gute Featuregäste sind auch dabei. Mc Eiht und Haftbefehl auf einem sehr kurzweiligen „Still Menace“, aber auch Separate überzeugt auf „Deutschlands 1 (2012)„, in dem nur ganz oberflächlich und zum Glück gar nicht weinerlich an der alten Vergangenheit gerührt wird.

Die härteste und schmerzhaft-witzigste Abrechnung mit sich selbst übernimmt Eko dann mit „B-Promistatus“ wiederum selbst. Zeilen wie gleich zu Beginn: „B-Promi, wenn du jede Scheiße machst für umme/ Ich beiß mir auf die Zunge, denn dann heißt es bald wohl Dschungel“ oder etwas später „was soll ich tun? Das Türkenschwein hier braucht Geld – war noch nie einer, der die Wirklichkeit nicht aushält“ mit anschließendem Hinter-die-Kulissen-Blick, tun tatsächlich weh, sind aber trotzdem lustig.  Womit könnte man Eko jetzt eigentlich noch dissen? Mit diesem Song gelingt es Eko, seinen Gegnern tatsächlich so ziemlich alle Argumente aus der Hand zu nehmen, ohne sich selbst vollkommen zu degradieren. Auch das ist eine Kunst.

Kommen wir nun aber zu den Ausfällen. „Ich bleib mir treu“ feat. G-style ist zum Beispiel so einer, wobei man wohlwollend sagen könnte: „… nun ja. So etwas muss man halt mögen.“
Jenseits von Eden“ mit Nino De Angelo?????!!!! Das ist auf jeden Fall einer und so ein Song, bei dem mein Vater immer bestätigend mit dem Kopf genickt hat: „Mensch, der Nino, der hat recht. Der sagt, wie es ist.“, wobei im Text eine Plattitüde an die nächste gereiht wird. „Wenn selbst ein Kind nicht mehr lacht, wie ein Kind…“ jaja schon klar.

ABER, wie mein Kollege Seki aus der rap.de Redaktion so schön gesagt hat: Wenn man so einen Song schon unbedingt machen musste, dann hätte man es wahrscheinlich wirklich nicht besser machen können, als auf Ekrem. Insofern hat Eko auch hier alles herausgeholt. Man hätte es aber auf der anderen Seite auch einfach sein lassen können.  

Ein wirkliches Ärgernis wiederum ist der fast schon obligatorische Gegen-Kinderschänder-Track „Unsere Kinder“. Ja klar, in anderen Ländern hätte man die schon lange auf die Todesliste gesetzt und überhaupt, wobei geflissentlich übersehen wird, dass in genau diesen Ländern, wo es diese Art von Todeslisten gibt, 40-Jährige Männer elfjährige Mädchen heiraten DÜRFEN!!!! Und heiraten heißt dort auch tatsächlich heiraten mit allem drum und dran.

Abgesehen ist dieses Thema sowieso so etwas von verlogen, wenn es nicht nur Szene-intern bekannt ist, dass so mancher deutsche Rapper eine Vorliebe für sehr junge Mädchen hat und dass es insgesamt in den westlichen Gesellschaften so ist, dass die Gesichter von Elfjährigen am attraktivsten empfunden werden, weil die gesamte Werbewirtschaft mit genau diesen Gesichtszügen arbeitet.
Wenn dann diese unglaublich pathetischen Kinderchöre oder wie hier auf Ekrem, diese unglaublich getragenen Frauenstimmen Worte singt wie: „Sie haben uns nichts getan – Warum ist ihre Unschuld in Gefahr/ sie haben es uns hundert mal gesagt – denn es sind ja unsere Kinder“, dann könnte ich als Vater wirklich kotzen und zwar im Strahl, so verlogen klingt das.

Bitte, bitte liebe Rapper hört auf, Euch auf diese beschissene schnulzige Art für oder gegen das Thema Kindesmissbrauch zu engagieren.
Es gibt ein Grundrecht von Kindern auf eine gewaltfreie Erziehung und die körperliche Züchtigung von Schutzbefohlenen steht unter Strafe. Also geht hin und zeigt Eltern an, wenn Ihr auf der Straße seht, wie jemand sein Kind schlägt. Geht zum Jugendamt wenn ihr bemerkt, dass in Eurer Nachbarschaft ein Kind gequält oder missbraucht wird! Macht das bitte auch auf den bloßen Verdacht hin, denn entgegen der landläufigen Meinung mischen sich die Jugendämter auch durchaus ein, aber bitte, bitte verschont uns mit dieser populistischen Forderung nach der Todesstrafe für Kinderschänder. Das ist unerträglich.

Ansonsten super CD. Weiter so.

DJ Mehdi ist tot

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Ein schwerer Schlag traf gestern die französische Musik-, aber auch die globale HipHop-Szene. Mehdi Faveris- Essadi, besser bekannt als DJ Mehdi starb gestern im Alter von 34 Jahren.

Berichten zufolge hielt er sich mit Freunden auf seinem Hausdach auf, welches einstürzte, wobei der Musiker getötet wurde. Zwei weitere Personen, die sich auch auf dem Dach aufhielten, werden zur Zeit im Krankenhaus behandelt.
 

PR-Agentin, Melissa MacTavish hat via Twitter bislang lediglich das offizielle Statement angekündigt, sowie gebeten, das Label vorerst nicht zu kontaktieren. "Mehdi's label & Management wish not to be further contacted. They will be making a formal statement this afternoon. #djmehdi"

DJ Mehdi galt als einer der Pioniere des französischen Untergrund-HipHop. Er war als DJ und Produzent ab Mitte der Neunziger Mitglied so bedeutender Rap-Formationen wie Ideal J, Mafia K'1 Fry und 113. Bevor er sich 2006 Ed Banger anschloss, kamen seine ersten Soloveröffentlichungen ab 2002 über Delabel raus, einer Tochter der französischen EMI. Seitdem profilierte er sich als einer der versiertesten Künstler des Vorzeige-Elektronik-Labels.

DJ Mehdis plötzlicher Tod hinterlässt nicht nur eine künstlerische Lücke. Trauerbekundungen diverser Kollegen und Bekannter zufolge war Mehdi eine der geschätztesten Persönlichkeiten der Szene.

rap.de spricht den Hinterbliebenen sein Beileid aus.

Grosses K und Semi B – Kurz und Schmerzlos (Produced by Sazz One)

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München kommt! Das hat man zwar schon öfter gehört, aber mit neuen Acts, die in beachtlicher Schlagzahl Tracks und Alben veröffentlichen, scheint sich wirklich was zu tun in der heimlichen Hauptstadt und vielleicht schönsten Stadt Deutschlands. Wir sprachen mit Großes K und Semi B über Vorurteile, Neprolls, Rapper mit Abitur und präsentieren euch exklusiv den Track "Kurz und Schmerzlos" samt Videopremiere, dem Track zum gleichnamigen Album, das sich bereits im Handel befindet.  

Für Außenstehende scheint die groß angekündigte Neue Süden Bewegung etwas ins Stocken geraten zu sein. Woran liegt's und geht's jetzt richtig los?

Semi B: Die Neue Süden  Bewegung ist mehr per Zufall damals entstanden, weil wir eben alle an einem Strang gezogen haben und Lust hatten Tracks miteinander zu machen. Wir sind ja auch alle eigenständige Künstler und deshalb hat nach der Zeit jeder wieder angefangen als Solokünstler zu arbeiten. Jetzt im Moment ist wieder eine Phase, in der wir viel Energie in die Musik stecken, deshalb wird in Zukunft wieder mehr von uns erscheinen.

Grosses K: Dazu möchte ich nicht viel sagen, aber es wird auf jeden Fall noch was kommen.

In Eurem Presseinfo heißt es, dass Ihr Euch auch für Themen außerhalb der Rap-Welt beschäftigt.  Eure Sicht auf das aktuelle Weltgeschehen in 5-8 Sätzen?

Semi B: Wir leben in einer Zeit, in der jeder denkt, er wäre etwas besonderes. Aber das stimmt nicht. Wir essen alle Fastfood, tragen H&M Klamotten, haben alle ein Smart-Phone, gehen ins Fitness und hören alle die gleiche Musik. Fast niemand hat mehr eine eigene Meinung.

Grosses K: Alles ist schnelllebiger geworden, man nimmt sich nur noch wenig Zeit für Freunde und Familie.
Wenn die Menschen so weiter machen, geht die Welt zugrunde, aber da könnte man ein ganzes Buch schreiben, kann man so nicht erklären.
Wir können eh froh sein, in Deutschland zu leben. Wenn man auf andere Länder schaut, leben wir wie Könige.

Nennt uns die zwei Alltagsprobleme, die euch am meisten ankotzen? Warum?

Semi B: Täglich zu sehen, dass man nicht viel Geld hat und dann im Internet Hater sehen, die uns Münchener als reiche Hurensöhne beschimpfen. Die Menschen sollten allmählich anfangen, ihr kleines degeneriertes Hip-Hop-Polizei-Hirn zu benutzen und sehen, dass München eine Großstadt ist, die ernst genommen werden muss. Kann sein, dass andere Städte eine höhere Kriminalität haben. Na und? Was hat das mit Musik zu tun? Aber was soll man zu solchen Leuten noch sagen? Gegen die Dummheit der Menschen kann man nichts machen, die wird es immer geben.

Grosses K: In der Früh in einer vollen U-Bahn zu sitzen und in leblose Gesichter zu blicken.
Ich weiß, dass ich ohne mein Handy nicht leben kann ,aber ich würde es am liebsten an die Wand klatschen. Bin seit drei Tagen im Urlaub und hatte noch nie so eine schöne Handylose Zeit.

Das beschissenste Erlebnis in der letzten Woche?

Semi B: Keine Ahnung, meine letzte Woche war traumhaft in der schönsten Stadt der Welt ?.

Grosses K: Da ich wie gesagt gerade im Urlaub bin und das Interview meinem Kollegen Sazz One über Telefon durchgebe und gerade am Grill stehe auf einem Weinberg in der Toscana gibt es keine beschissenen Erlebnisse.

Das beste Erlebnis in der letzten Woche?

Semi B: Keine Ahnung.

Grosses K: Drei Stunden auf einer Luftmatratze auf dem Mittelmeer getrieben und mich noch schwärzer gebräunt als ich eh schon bin.

Warum ist München die schönste Stadt der ganzen Welt? Ist München überhaupt die schönste Stadt der ganzen Welt?

Semi B: Weil wir hier Traditionen haben, für die wir auf der ganzen Welt berühmt sind (zum Bsp. das Oktoberfest). Das kann man nicht erklären, das muss man erleben. Ich finde Berlin ja auch schön, aber dort zu leben könnte ich mir nicht vorstellen.

Grosses K: Nach einer Umfrage in der Zeitung, die ich vor kurzen gelesen habe, wurde München zu schönsten Stadt Deutschlands gewählt, also was noch dazu sagen? Nächste Woche Oktoberfest !! Prost !!! Ich liebe München über alles !!

Insgesamt tragt ihr die Idee für Euer gemeinsames Album schon seit vier Jahren mit Euch herum. Warum hat es so lange gedauert?

Semi B: Weil wir einfach immer viele andere Dinge zu tun haben. Sei es, dass wir gerade an anderen Musikprojekten arbeiten oder dass wir privat einfach wenig Zeit haben.

Grosses K: Da ich nach dem Neuen-Süden-Mixtape ein Solo Album machen wollte (Grosskaliber) hat dieses Projekt sich nach hinten verschoben. Gut Ding will Weile haben.

Was sind Neoprolls?

Semi B: Die Frage sollten eigentlich Baader Meinhof beantworten, aber ich versuch's: Neoprolls sind kluge gebildete, gut gekleidete Menschen, die sich aber trotzdem prollig benehmen. Ein Beispiel dafür wäre Dieter Bohlen oder mein Kollege Pretty Mo. Pretty Mo hat Abitur und ist immer gut angezogen, aber macht auch Kampfsport und kann auch die Sau rauslassen. Zur Beantwortung der Frage reicht es aber, den Track "Neoprolls“ von Baader Meinhof auf Youtube anzuhören.

Rap und Abitur – wie verträgt sich das?

Semi B: Sehr gut würde ich sagen. Ich habe zum Bsp. keine Probleme damit, Doppelreime zu bilden ;).
Nur weil man rappt, muss man kein Sonderschüler sein. Leute, die andere aufgrund ihrer Bildung und Herkunft beurteilen sind Faschisten und die haben im Hip-Hop nichts verloren.

Der Teflon Don disst zurück

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Die Newcomerin Kreayshawn hat Rick Ross in letzter Zeit wiederholt gedisst. Nun hat der Bauss nach anfänglicher Zurückhaltung darauf reagiert.

Es fing an mit einem veröffentlichten Ustream– Video in dem die weiße Kalifornierin für Ross ziemlich unschmeichelhafte Kommentare übrig hatte. Unter anderem behauptete sie frech, Rozay würde sein Genital nicht mehr finden, außerdem habe er größere Brüste als sie selbst.

 "I really wanted to say, wait no, what I really wanted to say is Rick Ross is fake, …I bet you five dollars Rick Ross can't find his d*ck. Like he gave up [looking]. I would [stay with my shirt off] too. He probably hot. He'll be like, 'Shut up Kreayshawn, I got bigger t*tties than you. Ugh! My left t*tty weigh more than your thigh.'" (Ustream)
In einem Radio Freestyle ging der Diss weiter. (wir berichteten

Nach einem Zusammentreffen der Entourages beider Parteien bei den VMAs, bei dem zwar die Emotionen hochkochten, es aber lediglich bei hitzigen Worten blieb, hat der Beef anscheindend seinen vorläufigen Höhepunkt erreicht. Nachdem unser aller liebster Ex- Gefängnisaufseher sich direkt nach dem Vorfall nicht äußern wollte, hat er dies nun doch nachgeholt.

In einem Bericht des XXL Magazins über ihn, welcher in der Oktober- Ausgabe erscheint, findet er durchaus klare Worte für die Rapperin, die mit "Gucci Gucci" eine Menge Internet-Fame abräumen konnte.
Er könne es nicht erwarten, einem ihrer Kofferträger eine Lektion zu erteilen. Er hoffe auch es wird möglichst der Freund der Rapperin. Weiterhin drohte er, keine Mühen zu scheuen, wenn er es ihr denn heimzahlen wollen würde. I can't wait to slap the sh*t out of whoever carries her bags,…And I hope it's her n*gga. Dirty b*tch. You better know the f*ck you talking about. I'll pay 50K to mess up your whole week.” so Ross.

Auch wenn es bislang nur Drohungen sind, an Officer Rickys Street Cred zu zweifeln ist nicht immer ungefährlich. 2008 musste dies DJ Vlad am eigenen Leib erfahren. Er wurde von mehreren Personen aus Ross' Truppe angegriffen, weil er mit ihm eine Auseinandersetzung über dessen Realness hatte. Das war kurz nach der Enthüllung von Ross ehemaligem Beruf als Gefängnisaufseher.

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