Start Blog Seite 3031

Staiger vs. Eko Fresh

0
Im rap.de-Exklusiv hatte Eko Fresh nicht nur unseren neuen Chefredakteur Oliver Marquart gegrüßt, sondern auch unseren alten Chef Staiger zum Rapquiz bei unseren Kollegen von 16bars.de herausgefordert.

Staiger hat die Herausforderung, natürlich, angenommen. Am Sonntag ging der Wettbewerb in Osnabrück über die Bühne. "Es war sehr witzig und unterhaltsam", verriet Staiger in einem exklusiven Statement gegenüber rap.de.
"Zuerst dachte ich, Scheiße", so Staiger weiter. "Scheiße, scheiße, scheiße. Ich wollte da nicht mitmachen. Aber es ist eben so, als ob jemand mich Feigling nennen und zu mir sagen würde: Du traust dich nicht. Also habe ich eingewilligt. Ich dachte aber, ich verliere sowieso haushoch."

Das war aber nicht der Fall. "Es war sehr spannend, ein Kopf-an-Kopf-Rennen", ließ Staiger noch wissen. Wer gewonnen hat, durfte er natürlich nicht verraten. Am Donnerstag, den 22.09. ab 20:16 werden wir es aber spätestens erfahren. Für den Fall, dass er gewonnen habe, wisse er aber schon ganz genau, wen er als nächstes herausfordern werde, so Staiger.

Richtig vorbereiten habe er sich nicht können, weil sein Internet derzeit kaputt sei. Er habe aber sehr viele Deutschrap-Videos angeschaut und dabei festgestellt, wie mangelhaft deren Qualität doch sehr oft sei. "So viel Dreck", stöhnte er. "Sich das alles anzugucken, ist eigentlich Voyeurismus. Wie wenn man bei schlimmen Unfällen nicht weggucken kann. Und dann hat es sich nichtmal gelohnt, es kam gar kein Videoraten dran", beschwerte sich Staiger.

Die Spannung steigt also, aber bis Donnerstag müssen wir uns noch gedulden. Auch, wenn's schwer fällt…

Hier der Trailer:
 

Diddy setzt auf Popos

0
Unser aller liebster HipHop-Mogul, Sean "Diddy" Combs, weiß schon, worauf es ankommt. Das kann man unschwer auch an der Wahl des Themengebietes erkennen, dem sich seine neuste Buchveröffentlichung widmet.

Gemeinsam mit dem Interscope-Boss Jimmy Iovine und dem Modefotografen Rafael Mazzucco hat Diddy ein Buch names Arsch produziert. Wobei sich das auf Spanisch natürlich besser anhört, weshalb es "Culo" heißt. Darin zu sehen gibt es eine Auswahl von Bildern, die das weibliche Hinterteil zum Gegenstand haben. Mazzucco ist um die ganze Welt gereist, um die 240 Seiten mit ansprechenden Rundungen zu füllen.

Diddy lobte den Fotografen als echten Künstler, der sich auf seinen Instinkt verlasse. Seine Arbeit sei leidenschaftlich und stark und fange einen rohen, natürlichen Sinn von Schönheit ein. "Rafael is a true artist. He relies on instinct-capturing a raw, natural sense of beauty through his lens in CULO by Mazzucco that celebrates the female form. His work is passionate and powerful."

Jimmy Iovine indes stellte klar, dass man bei Interscope Projekte von jedem herausbrächte, dessen Idee man für genial und einzigartig halte, ganz egal aus welchem Genre. "We at Interscope put projects out with anyone we believe has a great idea and is a true talent, whether it's a musician, photographer, software developer, or technology innovator."
Interscope habe sich immer um Trends im Popbereich gekümmert, sei es, indem man diese ausgelöst oder nur auf sie reagiert habe. In diesem Fall sei es eine Mischung aus beidem. "Interscope Records has always been a heat-seeking missile when it comes to shifts in popular culture, whether inciting them or reacting to them swiftly. The impetus for this book is a little of both."

Wir verstehen ja, dass solche Formeln und Floskeln zum Handwerk gehören, aber ein Buch mit Frauenhinterteilen, dass 65 US-Dollar kosten soll? Weil es ein neuer, heißer Trend sei? Also bitte. 

Lupe Fiasco besetzt Wall Street

0
Der Chicagoer Rapper Lupe Fiasco hält sich bekanntlich für einen politischen engagierten Menschen. So geiselte er kürzlich US-Präsidenten Barack Obama als "größten Terroristen der Welt" (wir berichteten). Da muss es einen nicht wundern, dass Fiasco auch beim jüngsten Revolutionsversuch der amerikanischen Geschichte zugegen war.

Am vergangenen Samstag war in Manhattan, New York zum Protest aufgerufen worden, von wem und wogegen genau, war allerdings nicht so genau auszumachen. Die Webseite occupywallstreet.com verkündete lediglich, der Protest gehe von 99% der Bevölkerung aus, die die Gier und die Korruption des übrigen einen Prozentes nicht länger hinnehmen wollten. Klingt nach einem sehr übersichtlichen Gut-Böse-Schema, aber egal. Ziel des Protestes war es eigentlich, die Wall Street, Symbol und Herzstück des amerikanischen Finanzsystems, zu besetzen und dort Zeltlager zu errichten, was wiederum an die Sozialproteste in Israel erinnert, an denen vor einigen Wochen hunderttausende in dem Nahost-Staat teilgenommen hatten.

Die Veranstalter hatten mit 20.000 Teilnehmern gerechnet, dazu kam es indes nicht. Einige hundert Protestierende, darunter viele mit Anonymous-Masken getarnt, wurden von Sicherheitskräften daran gehindert, die legendäre Straße zu betreten. Ebenfalls mit dabei: Besagter Lupe Fiasco, der seit seiner harschen Kritik an Obama anscheinend eine sehr gute Reputation in kapitalismuskritischen Kreisen genießt.

Auf seinem Twitter-Account retweetete Lupe Fiasco fleißig die Statusmeldungen der #occupywallstreet-Bewegung, darunter durchaus auch gewitztes wie "Die Polizei fragt uns, wer unser Anführer sei, wir sagen ihnen, wir haben keinen. Das haben sie nicht verstanden", aber auch etwas seltsame Aufforderungen wie "Kein Alkohol und keine Drogen erlaubt – darum geht es nicht". Ein neuer Puritanismus als Grundlage der Revolution? Wollen wir es mal nicht hoffen. 

Ahzumjot über „Monty“

0
In zwei Wochen erscheint "Monty", das erste richtige Album von Ahzumjot. Bereits vor ein paar Wochen war der junge Hamburger zu Gast in unseren geheiligten Redaktionshallen und gewährte uns einen ersten Höreindruck, der ausgesprochen positiv ausfiel (wir berichteten).

In einem kurzen Statement gegenüber rap.de sprach Ahzumjot über den bevorstehenden Release und gab zu, eine gewisse Anspannung zu verspüren. "Ich bin schon sehr angespannt. Ich hoffe natürlich, dass es bei den Leuten gut ankommt. Bei allen Beteiligten ist die Anspannung groß, aber auch die Freude, dass es endlich soweit ist."

Das bisherige Feedback sei im Großen und Ganzen gut gewesen, auch und gerade von Seiten der Medien. "Aber es gibt auch viele kritische Leute, die es richtig scheiße finden." Damit hat Ahzumjot nach eigenem Bekunden überhaupt kein Problem, denn: "Es ist mir am liebsten, wenn die Leute es entweder richtig feiern oder richtig scheiße finden. Wichtig ist mir aber, dass sie sich überhaupt richtig damit beschäftigen. Ob es nun um Filme, Serien oder Musik geht – alles ist heute nur noch einen Mausklick entfernt. Wenn es aber so einfach ist, sich damit zu befassen, dann sollte man es auch tun."

Was Ahzumjot allerdings richtig stört, ist es, ständig mit Kid Cudi verglichen zu werden – ein Vergleich, der wie er findet nur auf lediglich oberflächlichen Kontakt mit seiner Musik zurückzuführen sein kann. "Das verstehe ich gar nicht, weil ich musikalisch keinen Einfluss von ihm drin habe. Aber viele finden eben auch alles scheiße, was sie nicht in eine bereits vorhandene Schublade stecken können."

Was sein Album "Monty" angeht, verrät er nur soviel: "Das Album ist alles und nichts. Ich habe "Sepia zu Gold" ganz bewusst als Single ausgesucht, weil es nicht so ein leicht verdaulicher Track ist. Ich will mit meiner Musik schon gerne anecken. "Monty" ist auf jeden Fall kein gewöhnliches Album. Es ist anders. Also, nicht anders, wie es sonst immer heißt. Es ist definitiv ein Rap-Album und darauf bin ich stolz. Ich liebe Rap. Aber einige wird es vielleicht verstören. Es ist ein Album, das in der momentanen Zeit auf jeden Fall aneckt."

Ein ausführliches Interview mit Ahzumjot könnt ihr ab nächsten Dienstag hier bei rap.de lesen.

Common vs. Fox News

0
Vergangenen Mai hatte es drüben bei unseren amerikanischen Verbündeten eine hübsche kleine Empörungsposse gegeben. Was war geschehen? Präsidentengattin Michelle Obama hatte den Rapper Common zu einem Gedichteabend ins Weiße Haus eingeladen. Konservative Medien wie Fox News und die berühmt-berüchtigte Ex-Vizepräsidentschaftskandidatin (ein Wort so schön wie die gesamte deutsche Sprache) ereiferten sich daraufhin, dies sei "widerwärtig", Common rufe in seinen Texten zu Gewalt auf (wir berichteten). Als vermeintlicher Beleg diente den selbsternannten Hütern der öffentlichen Moral ein Gedicht des Chicagoer Rappers, das dieser aus der Perspektive eines radikalen schwarzen Jugendlichen geschrieben hatte.

Common selbst hatte seinerzeit sehr gelassen auf die überzogenen Anwürfe reagiert. "Anscheinend mögen mich Sarah Palin und Fox News nicht", twitterte er süffisant. Seine Teilnahme an dem Gedichteabend blieb von den Vorwürfen ohnehin unberührt.

Nun äußerte sich der damals so Geschmähte erstmal ausführlicher zu der bizarren Angelegenheit. In der "Daily Show" auf dem amerikanischen Sender Comedy Central erklärte Common, er habe das Ganze zunächst für einen Scherz gehalten. Dann habe er eingesehen, dass die selbsternannten Ankläger ihn nicht kennen könnten, denn sonst könnten sie nicht behaupten, er würde darüber rappen, Cops zu töten. "At first, I thought it was humorous… Then I realized they just didn't know me, because if they had, they wouldn't come out and say that I rap about killing cops."
Jeder, der ihn kenne, wisse, dass er über Musik über Liebe, über soziales Bewusstsein und über Gott veröffentliche. "Anyone that knows me knows I put out music about love, I put out music about social consciousness, community, God, having fun."

Dies wird er vermutlich auch mit seinem nächsten Album "Hell On Wheels" erneut unter Beweis stellen, das noch Ende dieses Jahres erscheinen soll. 

Common vs. Fox News

0
Vergangenen Mai hatte es drüben bei unseren amerikanischen Verbündeten eine hübsche kleine Empörungsposse gegeben. Was war geschehen? Präsidentengattin Michelle Obama hatte den Rapper Common zu einem Gedichteabend ins Weiße Haus eingeladen. Konservative Medien wie Fox News und die berühmt-berüchtigte Ex-Vizepräsidentschaftskandidatin (ein Wort so schön wie die gesamte deutsche Sprache) ereiferten sich daraufhin, dies sei "widerwärtig", Common rufe in seinen Texten zu Gewalt auf (wir berichteten). Als vermeintlicher Beleg diente den selbsternannten Hütern der öffentlichen Moral ein Gedicht des Chicagoer Rappers, das dieser aus der Perspektive eines radikalen schwarzen Jugendlichen geschrieben hatte.

Common selbst hatte seinerzeit sehr gelassen auf die überzogenen Anwürfe reagiert. "Anscheinend mögen mich Sarah Palin und Fox News nicht", twitterte er süffisant. Seine Teilnahme an dem Gedichteabend blieb von den Vorwürfen ohnehin unberührt.

Nun äußerte sich der damals so Geschmähte erstmal ausführlicher zu der bizarren Angelegenheit. In der "Daily Show" auf dem amerikanischen Sender Comedy Central erklärte Common, er habe das Ganze zunächst für einen Scherz gehalten. Dann habe er eingesehen, dass die selbsternannten Ankläger ihn nicht kennen könnten, denn sonst könnten sie nicht behaupten, er würde darüber rappen, Cops zu töten. "At first, I thought it was humorous… Then I realized they just didn't know me, because if they had, they wouldn't come out and say that I rap about killing cops."
Jeder, der ihn kenne, wisse, dass er über Musik über Liebe, über soziales Bewusstsein und über Gott veröffentliche. "Anyone that knows me knows I put out music about love, I put out music about social consciousness, community, God, having fun."

Dies wird er vermutlich auch mit seinem nächsten Album "Hell On Wheels" erneut unter Beweis stellen, das noch Ende dieses Jahres erscheinen soll. 

Orgis neues Album „M.I.L.F.“ erschienen

0
Gestern war es soweit: Das neue Album von King Orgasmus One ist käuflich zu erwerben. Allerdings werden Fans, die bei großen Elektronikmärkten wie Media Markt oder Saturn zuschlagen wollen, dort kaum fündig werden, denn "M.I.L.F.", so der Titel des neuen Orgi-Werks, wird ausschließlich über Untergrundkanäle wie Orgis eigenen Streetshop vertrieben.

In einem kurzen Statement gegenüber rap.de erklärte die Berliner Raplegende, die ihren Wohnsitz mittlerweile allerdings hauptsächlich nach Österreich verlegt hat, das mit den Geldstrafen, die die großen CD-Anbieter verlangen, falls Alben indiziert werden. "Deswegen zurück zum Untergrund. Es soll ja ruhig auch ein bisschen mysteriös und schwer zu bekommen sein. So wie früher. Dank des Internets muss man nicht mehr einfach eine Telefonnummer auf ein Tape schreiben oder 10-Mark-Scheine mit frankiertem Rückumschlag einschicken. Die Fans können es auf jeden Fall schnell finden", so der Mitbegründer des Porno-Rap.

Den Titel seines neuen Albums wiederum hat Orgi ebenfalls dem Pornobereich entnommen. "M.I.L.F." steht für "Mothers I Like To Fuck" (dt. Mütter, die ich gerne ficken möchte) und bezieht sich auf die Vorliebe für ältere Frauen (die schon Kinder haben). Orgi will damit jedoch keine sexuellen Präferenzen preisgeben, sondern knüpft mit diesem Titel vielmehr an die gute, alte Westberlin-Zeit an. "Der Titel bezieht sich auf die Anfänge von Berliner Battlerap – fick deine Mutter und so. Es geht einfach darum, auf die Kacke zu hauen. Das Album ist dementsprechend auch hart ausgefallen. Es sind schon auch typische Orgi-Songs wie "Notgeil" drauf, aber auch sehr viel harter Battelrap." Eine Tendenz, die sich ja schon auf Orgis letztem Solo-Album "Le petit mort 2" abgezeichnet hatte.

Für die Fans, die mehr auf seine lustigen Texte stehen, hat er aber auch tröstende Worte parat. "Jetzt kommt der Winter, da sind Depressionen angesagt. Im Sommer, zur Grillsaison, gibt es auch wieder ein Imbiss-Bronko-Album."

Ein ausführliches Gespräch mit Orgi wird rap.de bei der Berliner Erotikmesse Venus führen, die vom 29. September bis zum 2. Oktober stattfindet.

Das Cover, die Tracklist sowie ein Video-Snippet von "M.I.L.F." findet ihr hier:
 

Tracklist:

01. Intro
02. Ich laufe Amok
03. Milfhunter (feat. Bass Sultan Hengzt)
04. Ich liebe deine MuttaH (feat. Blokkmonsta & Schwartz)
05. Ich schwänze die Schule (feat. Vorkkk)
06. Wert der Dinge Skit
07. Mothers I Like To Fuck (feat Rocoulet & Aykiddy)
08. Du vertraust mir nicht
09. Drah Die !!! (feat. Kroko Jack)
10. Rapid
11. Liebe und Hass (feat. Basstard)
12. Keine Skrupel (feat. Vollbluthustler)
13. Untergrund Rap (feat. Jok-r)
14. OHHH Mother (feat. Murdoch)
15. Skit
16. Notgeil
17. MutterfickaH (feat. Bossa Nostara)
18. Spermagesicht (feat. Herzog & Tayler One)
19. Meine Milf (feat. Dissziplin)
20. Piss Orgien (feat. GPC)
 

 

BLAZE in Berlin

0
Falls ihr in Berlin leben solltet, habt ihr bestimmt auch schon ein Plakat mit der Aufschrift BLAZE gesehen und sich gefragt, was zur Hölle BLAZE ist? 

Nun, ganz einfach: BLAZE ist eine Streetdance Show, die klassische Musical-Elemente mit dem Straßenstyle  verbinden will, indem zu Hits von Micheal Jason, Snoop Dogg & Lady GaGa im Streetdance-Style getanzt wird.
Dabei sind die Besten gerade gut genug: Für bisherige Shows konnte man internationale Tanzsuperstars wie Neguin (Weltmeister im Breakdance), Flying Steps-Mitglied Lil' Steph, B-Boy-Champion Mouse aus England und Tommy & Lizzy (Finalisten der englischen Tanzshow So You Think You Can Dance) gewinnen. Der Pressetext verspricht außerdem "Digitale Screening Technologie, 4-dimensionale Beleuchtung gepaart mit den heißesten Tänzern der Szene" sowie eine "einzigartige Fusion aus Urban Moves, Music und Fashion". Na, denn – steht einem Erlebnis für alle Sinne ja nichts mehr im Weg.

Nach vielumjubelten Shows in London und den Niederlanden wird BLAZE nun auch zum ersten Mal in Deutschland gastieren. In einem strengen Casting wurden von einer Jury die besten Tänzerinnen und Tänzer dafür ausgesucht. Ab nächster Woche wird das Spektakel siebenmal im Berliner Admiralspalast zu sehen sein. Einen kleinen Eindruck, was einen dort erwartet, seht ihr hier:

Falls ihr Lust bekommen habt, die Show zu sehen: rap.de verlost 10 Karten für die Vorpremiere am Montag, den 19. September in Berlin. Hier geht's zur Verlosung.

Featured