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B-Tight: Neues Album im März

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Längere Zeit war es still um B-Tight gewesen. Vor drei Jahren erschien sein letztes Album "Goldständer", seitdem hatte sich der zuvor in einige heftige Kontroversen um den Gebrauch des N-Wortes verwickelte Berliner Rapper geradezu vornehm zurückgehalten.

Doch untätig war er keineswegs. Am 29. Dezember kommt der Film seines Kumpels Sido "Blutzbrüdaz" in die deutschen Kinos, in dem B-Tight eine Hauptrolle übernommen hat. Und nächsten März ist es dann soweit: Das nächste Album von B-Tight soll pünktlich zum Frühlingsbeginn in den Läden und Onlinestores erhältlich sein.

Entstanden ist das neue Werk, dessen Titel noch nicht bekannt gegeben wurde, gemeinsam mit niemand anderem als Christoph von Freydorf, seines Zeichens Gründer der Münchner Alternative-Metal Band Emil Bulls. Das bleibt natürlich nicht ohne Einfluss auf die Musik. Gegenüber rap.de erklärte B-Tight: "Das wird ein modernes Crossover-Album, mit klassischen HipHop-Akzenten. Das spektrum reicht von Songs mit Ohrwurmcharakter bis hin zu Ganz-mies-auf-die-Fresse-Sound."

Die Kollaboration mit dem Metal-Mann ist dabei durchaus längerfristig angelegt, so der Rapper weiter. "Soviel Spaß wie bei dieser Zusammenarbeit hatte ich schon lange nicht mehr", so B-Tight. "Und solange das gegeben ist, ist auch kein Ende der Zusammenarbeit in Sicht."

Christoph von Freydorf erklärte gegenüber rap.de, wie die Zusammenarbeit zustande kam."Wir haben uns im September über eine gemeinsame Freundin kennengelernt und auf Anhieb super verstanden. Auf dem Münchner Oktoberfest haben wir dann die Idee für  eine gemeinsame Zusammenarbeit ausgesponnen. Nach ein paar Bieren war klar, wir müssen einfach gemeinsam was auf die Beine stellen." Gesagt, getan. "Ich habe Bobby dann ein paar Tracks von mir geschickt und er hat einfach mal daran gearbeitet. Das hat super funktioniert und wir haben dann immer mehr Songs gesammelt, bis genug Material für ein ganzes Album am start war. Tja und mittlerweile sind wir mitten in den Aufnahmesessions und ich kann nur sagen: Das Ding wird ne Bombe!"

Im Moment ist man noch fleißig dabei, wie von Freydorf ausführte: "Wir arbeiten im Moment in verschiedenen Studios. Bobby und ich haben in den letzten beiden Wochen seine Rapparts in meinem Homestudio aufgenommen, um eine relaxte Arbeitssituation ohne Zeitdruck zu haben. Im Moment sind wir in den Münchner Weltraum Studios , wo Emil Bulls-Drummer Klaus Kanone das Schlagzeug für alle Tracks reinballert. Die Tage sind lang und anstrengend und wir haben wenig Schlaf, aber die Freude die wir  an dem Projekt haben lässt alle Mühen vergessen."

Nicht nur für B-Tight, auch für ihn sei die Zusammenarbeit eine ganz neue Erfahrung. "Wir fühlen uns beide gerade wie zwei Kinder im Spielzeugladen und es macht unendlich Spass, die musikalische Welt des jeweils anderen kennenzulernen."

Kürzlich hatte B-Tight im Interview mit rap.de von seinen gemeinsamen Aktivitäten mit Shizoe und dem Sohn des Schlagerstars Wolfgang Petry, Achim Petry berichtet – und dabei bereits alles Befürchtungen, er könne sich künftig dem Schlager-Rap widmen, zerstreut.

Kachelmann vs. Savas

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Freiheit der Kunst vs. Schutz des Persönlichkeitsrecht – ein immer wieder gern erörtertes Themenfeld. Die Freiheit des einen endet da, wo die Freiheit des anderen beginnt – klingt einfach, ist aber in der Praxis, wie so oft, eine Frage der Auslegung.

Das Landgericht Berlin hat gestern in einem allerdings noch nicht rechtskräftigen Urteil entschieden, dass Kool Savas dem Ex-Wettermoderator Jörg Kachelmann eine "schwere Persönlichkeitsrechtverletzung", verursacht durch Beleidigung, zugefügt hat. 10.000 Euro soll Savas dem kürzlich in einem von hohem öffentlichen Interesse begleiteten Prozess wegen Vergewaltigungsvorwürfen freigesprochenen Wetterexperten überweisen.

Savas soll Kachelmann während seiner Tour 2010 mehrfach namentlich beleidigt haben. Als "verfickter Wetterfrosch", "Idiot", "Basstard" oder schlicht als "Arschloch" soll Savas den Ex-Wettermoderator geschmäht haben. Fans von Savas hatten YouTube-Videos hochgeladen, auf denen die Beleidigungen zu hören waren. Dagegen hatte Kachelmann geklagt und Entschädigung sowie Unterlassung eingefordert. Savas hingegen beruft sich auf das Grundrecht der Kunstfreiheit. Außerdem könne er nicht verhindern, dass Fans Konzertmitschnitte illegal ins Internet stellen würden.

Das Berliner Landgericht hielt dagegen, die Aussagen seien zwischen den Songs als Moderation gefallen und somit nicht von der Kunstfreiheit gedeckt. Savas habe gezielt auf Kosten des Wetterexperten, Zitat "Sympathie bei seinem Publikum" gewinnen wollen. Kachelmann sei dadurch in seiner Ehre verletzt worden, so die Richter.

Ob Savas Widerspruch gegen das Urteil einlegen oder in Revision gehen wird, ist bislang nicht bekannt.

Sido über „Blutzbrüdaz“

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Sidos Film "Blutzbrüdaz" wird kurz nach Weihnachten die deutschen Kinos entern, der dazugehörige Soundtrack ist bereits letzten Freitag erschienen (hier im Stream anhören).

Über Hintergründe und die Entstehungsgeschichte des Films sprach Sido mit rap.de in einem Interview, das ihr ab heute nachmittag hier sehen könnt. Ja, ihr habt richtig gelesen: sehen. Denn heute wird, nach einer langen Zeit der Entbehrung, endlich wieder ein Videointerview auf rap.de zu sehen sein. Technische schwierigkeiten… nein, vergesst das, klingt zu technokratisch. Wir hatten einfach keinen Bock mehr auf bewegte Bilder – haben unsere Meinung aber jetzt geändert.

Im Interview verriet Sido unter anderem, dass für ihn mit "Blutzbrüdaz" ein lang gehegter Traum in Erfüllung geht. "Ich wollte schon immer mal einen Film drehen. schon als kleiner Junge. Noch bevor ich Rapper werden wollte, wollte ich Schauspieler werden", erklärte Sido.

Die Ausrichtung des Films sei, obwohl es sage und schreibe 16 (!) Versionen des Drehbuchs gegeben habe, von Anfang an klar gewesen. "Es sollte auf jeden Fall eine Komödie werden, das war mir wichtig. Ich gucke zwar gerne Actionfilme, aber ich sehe nun mal nicht aus wie Jason Statham", zeigt Sido sich einsichtig. "Bin auch nicht so sportlich. Aber lustig – so wie dieser Typ, dieser Stu bei "Hangover", mit dem Tattoo an der Seite."

Seit fünf Jahren wurde an "Blutzbrüdaz" gearbeitet. "Oliver Berben (Sohn der Schauspierlin Iris Berben – Anm. d. Verf.) ist derjenige, der die Idee hatte, dass ich einen Film drehen soll. Der kam vor fünf Jahren auf mich zu und hat gesagt: Hast du nicht Bock?"

Was Sido sonst noch so erzählt hat und warum man als Schauspieler auch ein Baum sein können muss, erfahrt ihr bald. Auf rap.de.
 

Aktenzeichen Fler

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Im Juli 2009 wurde Fler bei einem Videodreh von mit einer Maschinenpistole, Schlagstöcke und Messern bewaffneten Männern angegriffen. Die Täter wurden bisher nicht gefasst.

Nun unterstützt die bekannte Denunzianten-Sendung "Aktenzeichen XY… ungelöst" im ZDF die Ermittlungen in diesem Fall und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. In der Folge am 14. Dezember wird der Überfall nachgestellt.

Hintergrund ist, dass am Tatort eines anderen Überfalls, der am 14. Februar dieses Jahres auf ein Spielcasino verübt wurde, eine Patronenhülse gefunden wurde. Es stellte sich heraus, dass die Maschinenpistole, aus der sie abgefeuert wurde, dieselbe ist wie die, die bei dem Überfall auf Flers Videodreh zum Einsatz gekommen war.

Fler selbst zeigte sich in einem Statement gegenüber rap.de wenig beeindruckt. "Wenn es der Polizei bei ihren Ermittlungen hilft, dann sollen sie das ruhig machen", meinte er. "Die Polizei hat aber noch nie etwas für mich geregelt. Solche Sachen regeln wir auf der Straße selber."

Nach dem Überfall sei das öffentliche Interesse nicht so hoch gewesen, fuhr er fort. "Die Öffentlichkeit ist entweder verängstigt oder zieht solche Aktionen ins lächerliche. Ich musste den Überfall damals als Mensch ja auch erstmal verarbeiten, auch Beko und Reason (der sich mittlerweile Jalil nennt, Anm. d. Red.), die dabei waren, wir alle mussten das erstmal verarbeiten. Dabei hat uns auch niemand geholfen."

Er habe nichts dagegen, in der ZDF-Sendung aufzutauchen, erhoffe sich davon aber nicht viel. Die Macher der Sendung seien auf ihn zugekommen, erklärte er weiter. "Dadurch, dass die Kugel gefunden wurde, sind die halt auf den Fall aufmerksam geworden. Jetzt erhoffen sie sich Unterstützung durch die Bevölkerung bei der Aufklärung." In der Sendung auftreten wird er nicht.

Foto: Murat Aslan

Jungsmusik für Mädchen

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Kraftklub sind ein Phänomen. Sie haben noch kein Album draußen, spielen auf ihrer ersten eigenen Tour aber trotzdem vor ausverkauften Häusern. Sie machen eigentlich gar keine Rapmusik, werden aber trotzdem von vielen Rappern geliebt und von fast allen Rapmedien  beachtet. Auch in der rap.de-Redaktion, die bekanntlich mitten in Berlin beheimatet ist, läuft ihr Video "Ich will nicht nach Berlin" immer wieder, gerne auch mal drei oder viermal hintereinander. Irgendwas machen Felix, Karl, Steffen, Till und Max also wohl richtig. Das fand übrigens auch das Label Vertigo/Universal, bei dem das Debütalbum "Mit K" der bekennenden Karl-Marx-Städter kommenden Januar erscheinen wird.

rap.de: Hallo Jungs. Wir sind von rap.de. Wir beschäftigen uns also mit Rap.

Felix: Dann bist du dieser Oliver Marquart? Staigers Nachfolger? Ah, okay. Staiger habe ich vor kurzem kennen gelernt, ich weiß, dass er uns früher richtig scheiße fand. Aber irgendwann hat er seine Meinung geändert. Zuerst fand er wohl, wir wären mit unserem Sound zu nahe an seinem Baby K.I.Z..

rap.de: Echt? Dann sind wir ja gleich mitten im Thema Rap, Stichwort: Biter-Vorwürfe.  Die Jungs von Trailerpark kämpfen übrigens mit demselben Problem.

Felix: Echt, Trailerpark? Na gut, die klingen ja auch von den Beats her ähnlicher. Was wir machen, ist ja im Großen und Ganzen keine HipHop-Musik.

rap.de: Dafür bezeichnet ihr eure Musik als Randie Pop – eine Mischung aus Rap, Indie und Pop.

Felix: Ja, früher. Jetzt machen wir aber Jungsmusik für Mädchen. Eigentlich wollten wir ja Mädchenmusik für Männer machen, aber das hat irgendwie nicht hingehauen. Deswegen machen wir jetzt harte Männermusik für Mädchen. Im Publikum sind nämlich immer ganz viele Mädchen. Dabei ist unsere Musik doch ganz hart. Finde ich aber super. Pogende Mädchen!

rap.de: Worauf führt ihr das zurück?

Felix: Weiß nicht, wie das gekommen ist.

Karl: Wir machen die Mädchen beim Einlass immer schon ein bisschen heiß, schubsen sie herum und so.

Felix: Dass überhaupt so viele Mädchen kommen, finde ich ja schon erstaunlich.

rap.de: Das habt ihr euch ja laut eigener Aussage immer gewünscht.

Felix: Ja, eben. Bevor wir auf unsere eigene Tour gegangen sind, wussten wir ja nicht, wie unsere Fans aussehen. Davor waren wir ja mit Casper oder den Beatsteaks auf Tour, dieses Mal haben wir das erste Mal vor unserem eigenen Publikum gespielt. Wir hatten richtig Angst, dass es dann nachher so ein Kleine-Jungs-Publikum sein wird. Aber so ist es überhaupt nicht, sondern es sind ganz viele Frauen und der Altersdurchschnitt ist relativ hoch.

rap.de: Was heißt relativ hoch?

Felix: Es ist gut durchmischt. Gestern haben wir in Leipzig gespielt, da konnte man zum ersten Mal bis nach hinten gucken, wenn das Licht anging, weil es so eine Halle war. Und hinten halt so richtig viele Mitdreißiger, zugehackte Mitdreißiger. Total cool irgendwie. Und vorne natürlich die klassische Erste-Reihe-Riege, die wahrscheinlich bei jedem Konzert ungefähr gleich aussieht. Erwachsene Männer stellen sich ja nicht in die erste Reihe.

Karl: Doch, ich habe erst letztens einen erwachsenen Mann gesehen, mit grauen Haaren sogar, der in der ersten Reihe stand und seine Tochter festgehalten hat.

Felix: Na, die wird sich gefreut haben (lacht). Wir haben kürzlich übrigens eine lustige Twitter-Erwähung bekommen. Eine Mutti hat geschrieben: Hey, Kraftklub, was habt ihr mit meiner Tochter gemacht? Die sieht aus wie nach einem Autocrash. (Gelächter) Das war halt so, okay, alles klar (lacht). Die meinte natürlich, dass sie blaue Flecken von der Randale da hatte. Aber ist natürlich ein bisschen missverständlich.

Von RAF Camora zu 3.0

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Neues aus dem Hause RAF (no terror): Unter dem Namen RAF Camora hat der österreichische Rapper, der mittlerweile vor allem in Berlin lebt, bislang ein Soloalbum ("Nächster Stopp Zukunft") sowie ein Kollaboalbum mit Nazar ("Artkore") veröffentlicht. Dazu kamen die Mixtapes "Therapie vor dem Album", "Therapie nach dem Album" und zuletzt "Inédit 2003-2010", eine Sammlung unveröffentlichter Stücke.

Für sein neues Projekt nennt er sich nun RAF 3.0. Der Namenwechsel ist unter anderem Ausdruck eines musikalischen Stilwechsels, den er in einem exklusiven Statement gegenüber rap.de wie folgt beschreibt: "Violinen, Cellos, Thrombonen, Trompete, E-Gitarren, Bässen und Chor-Sängerinnen." Da wurden offenbar schwere Geschütze aufgefahren. Man kann es sich also fast schon denken – "Es ist meine bisher aufwändigste Produktion. Das Album wurde zwischen Malaga, Wien und Berlin aufgenommen."

 
Bereits in der Vergangenheit beschränkte RAF sich nicht nur aufs Rappen, sondern sang auch mal die eine oder andere Line, zum Beispiel auf Tracks wie "Winner" oder "Jeder Tag". Auf dem neuen Album wird das auch wieder der Fall sein :"Ich singe und rappe drauf, aber beides im 3.0 Style."

Erscheinen wird das Album, das schlicht und ergreifend auf den Namen "3.0" hört, am 24. Februar. "Der Roboter ist aktiviert jetzt kann es los gehen…", verkündet RAF, der gestern folgenden Teaser veröffentlichte:

Kraftklub: No Homophobia

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Die Chemnitzer Jungs von Kraftklub machen zwar nicht direkt Rapmusik, gehören aber, nicht zuletzt durch den Sprechgesang ihres Frontmanns Felix und ihre Attitüde trotzdem irgendwie zum derzeit immer weiter expandierenden HipHop-Kosmos.

Mit gewissen Eigenarten der Rap-Szene haben sie allerdings so ihre Probleme. Im Gespräch mit rap.de zeigte Sänger Felix sich einigermaßen befremdet von den schwulenfeindlichen Aussagen mancher Rapper. "Schwul ist immer noch nicht so richtig angekommen in der HipHop-Szene, oder?", meinte er grinsend. "Das finde ich echt krass, Alter. Auf dem letzten Savas-Album war auch so eine ganz krasse schwulenfeindliche Aussage – gerade so, als ob es das normalste von der Welt wäre. Da dachte ich mir, Alter, was muss das denn für ein Typ sein? Mit so was fange ich nichts an. Das kann ich echt nicht nachvollziehen."

Den Jungs selbst jedenfalls scheint jegliche Homophobie abzugehen. Das stellten sie auch bei ihrem Auftritt beim "Bundesvisionsong Contest" unter Beweis, als sie sich zu einem herzhaften Kuss unter Männern hinreißen ließen. "Ach, das war ja nur, weil wir es so blöd fanden", erklärt Felix . "Alle haben, wenn sie in die Kamera grinsen mussten, so einen auf "Yo! Yeah! Danke!" gemacht. Wir haben gesagt, oh Gott, wir machen jetzt nicht so "Yeah!" und winken doof, sondern sitzen einfach nur kommentarlos da und knutschen uns rum. War lustig."

Was Kraftklub sonst noch zu erzählen hatten, welche Rolle Liebe unter Männern auf der Tour mit Casper spielte, welche Rap-Aktivitäten Felix früher pflegte, welche Rap-Alben die Jungs feiern und welche nicht und wie die erste eigene Tour so läuft, erfahrt ihr im rap.de-Interview, das heute nachmittag online geht.

Orgi & Schwartz vs. Justiz

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Die zunehmend repressive Haltung deutscher Behörden haben zur Folge, dass sich manche Rapper gewisse Tricks ausdenken, um Index oder gar Strafverfolgung aufgrund ihrer Texte zu entgehen.

So haben sich King Orgasmus One und Schwartz von Hirntot entschieden, ihr gemeinsames Album "Folterkeller der Zombienutten" ausschließlich in Österreich zu veröffentlichen. Damit will man etwaige Probleme mit der deutschen Staatsanwaltschaft umgehen, denn diese hat in unserem bergreichen Nachbarland keine Verfügungsgewalt. Diese Maßnahme lässt darauf schließen, dass die Lyrics auf dem Album einigermaßen hart und kompromisslos ausgefallen ist.

Der Tonträger wird mit dem Vermerk "Nur für den Verkauf in Österreich bestimmt" erscheinen. Dieser Trick wird auch gelegentlich im Zusammenhang mit Splatterfilmen oder Filmen, die nach § 131 beschlagnahmt wurden, angewandt. § 131 regelt die Gewaltdarstellung in Schriften, Rundfunk, Medien- oder Teledienste. Gegenüber rap.de bestätigte Schwartz, dass die Taktik der Filmemacher durchaus als Vorbild Pate gestanden habe.

Fans in Deutschland können das Album ebenfalls kaufen, müssen sich aber eventuell auf Probleme mit dem deutschen Zoll einstellen.

Die Trackliste von "Folterkeller der Zombienutten" findet ihr hier:

01. Intro
02. Erregend, brutal, schockierend
03. Willkommen im Folterkeller mit Blokkmonsta
04. Menschliche Mettwurstmaschine
05. Zombienutten 3
06. Kein Grund zur Beunruhigung Skit
07. Frankensteins Rapper
08. Lebendig gefressen
09. Das Haus an der Friedhofsmauer
10. Feministin Skit
11. Bukkake Exorzismus mit Timi Hendrix & Alligatoah
12. Großangriff der Zombienutten
13. Sexorgien auf Schloss Wolfenstein
14. Das regt mich an Skit
15. Analberserker im Blutrausch mit Fetish Solo
16. Die Körperficker kommen mit Perverz & GPC
17. Voodoo
18. Pervers, aber lieb Skit
19. Vegetarierinnen zur Fleischeslust gezwungen mit R.O.D
20. Die Bohrmaschinenkiller mit Tamas & Spike
21. Kloster der Nazikannibalen
22. Dr. Porno und seine Untergrundmedizin mit JankOne, Leram, Donzen, Payzn & AkaDee
23. Outro

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