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Separate – Ehrenmann [Video]

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Seit 5.45 Uhr wird zurückgeschossen: Separate veröffentlicht seinen, von langer Hand angekündigten, Song „Ehrenmann“  – einen Disstrack gegen Toony. Letzterer schoss mehrfach gegen Separate und seine Familie und drohte dessen Frau sogar mit Vergewaltigung, woraufhin Seppo offenbar der Kragen platzte. Schlecht für Toony, vor allem bei „100% realtalk, kein Wort ist gelogen„, wie der Mainzer mehrfach beteuert.

In knapp sechseinhalb Minuten – danke, dass du auf 45  Minuten heiße Luft verzichtet hast – setzt Separate ein Versatzteil nach dem anderen zusammen, um mit dem zusammengefügte Puzzle eine These zu belegen: Toony ist ein schlechter Mensch. Die ungewohnt aggressive Delivery und der sturre Beat von NDB stehen Seppo hervorragend zu Gesicht. Einen Wermutstropfen gibt es aber: Der Song erscheint über den Kanal JuliensBlogBattle, die Plattform von JuliensBlog. Somit reiht „Ehrenmann“ sich als zweites JBB-Exclusive neben dem, zwar Reichweite-starken, aber nicht minder wacken und unvertretbaren, Disstrack von Gio gegen Liont ein. Das schmälert die Qualität des Songs zwar nicht, hat aber einen bitteren Beigeschmack und ist unter der Würde eines solchen Veteranen.

Fard – Kalt wie Schnee (prod. Gorex, Joshimixu & Abaz) [Video]

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Fard veröffentlicht mit „Kalt wie Schnee“ ein weiteres Video aus seinem kommenden, vierten Soloalbum „Ego“. Auf einem von Gorex, Joshimixu und Abaz produzierten Beat, erzählt er von einer gescheiterten Beziehung mit einer hinterlistigen Frau, die ihn scheinbar ziemlich in Rage versetzt.

So muss jeder für sich selbst entscheiden ob Zeilen wie „Lauf davon, ich such und ich find dich“ in Kombination mit dem Video, in welchem Fard zeitgleich die vermeintliche Frau würgt, moralisch vertretbar sind – oder nicht doch schon einen gefährlich chauvinistischen Unterton haben. Das Album „Ego“ erscheint am 9.10.2015 und im nächsten März begibt Fard sich dann auf „Ego 2016“-Tour.

Ego (Limitiertes Power Edition Box Set)
VÖ Datum: 2015-10-09
Verkaufsrang: 15
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Majoe – Breiter als zwei Türsteher (Snippet) [Video]

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Majoe präsentiert das Snippet von „Breiter als zwei Türsteher„. Zu hören gibt es wieder eine Menge Geschwafel über Muskeln, Style und Groupies.

Die Standard-Version von „BA2T“ beinhaltet 17 Tracks, drei zusätzliche erhalten die Käufer der Premium-Edition. Die Features stammen fast ausschließlich von seinen Label-Kollegen, nämlich Boss Farid Bang, Summer Cem, KC Rebell und sogar Jasko darf mal wieder ran. Zu den Tracks „HIP HOP„, „Mr. Majoe“ sowie „Utopischer Körperbau“ erschienen bereits als Videos.

VÖ Datum: 16. Oktober 2015
Verkaufsrang: 5
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Jaysus – Kurt Cobain [Video]

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Jaysus veröffentlicht, das nach eigener Aussage, aufwendigste Video seiner Karriere. Auf einem, wie man so schön sagt, Brett schießt er gegen jeden, der es wagt, einen Beef mit dem selbsternannten Ur-Ur-Ur-Urenkel von Hercules anzufangen. Für das aufwendige Video ist Bashmotion veranwtortlich. Frauen, Krieg, ein oberkörperfreier Jaysus und, nach einem Blick von ihm, diverse Selbstmorde – ähnlich wie bei Musiklegende „Kurt Cobain“ – prägen die Visualisierung vom gleichnamigen Track. Blicke können töten, sagt man doch so schön.

Jaysus wird Ende Oktober sein sechstes Album veröffentlichen. Es hört auf den religiös geprägten Titel „Sünde“ und wird am 30. Oktober erscheinen. Es wird über sein eigenes Label Macht Rap erscheinen.

Jalil – Das Leben hat kein Air System [Review]

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Dies ist die Geschichte von einem Mann, der aus dem 50. Stock von ’nem Hochhaus fällt. Während er fällt, wiederholt er, um sich zu beruhigen, immer wieder: „Bis hierher lief’s noch ganz gut, bis hierher lief’s noch ganz gut, bis hierher lief’s noch ganz gut…“. Aber wichtig ist nicht der Fall, sondern die Landung!“

Mit dem Zitat aus dem französischen Film „Hass – La Haine“ startet Jalils Album „Das Leben hat kein Air System“ und vermittelt so unmissverständlich, in welche thematische Richtung das Ganze bewegt. „Hass – La Haine“ zeigt 24 Stunden aus dem tristen Straßenleben dreier Jugendlicher in den französischen Banlieues. Gewalt, Polizei und Drogen stehen dabei ganz oben auf der Tagesordnung – so auch bei „DLHKAS„. Genau diesen Filmausschnitt hat man zwar schon gefühlte 100 Mal als Opener oder Skit in Deutschrap-Alben (Veysel, Nazar, Mosh36 etc.) gehört – aber geschenkt.

16 Tracks (15 Songs und ein Skit) feinsten Gangsta-Rap mit Features von Labelboss Fler, Ali Bumaye und B-Lash hat „DLHKAS“ zu bieten. Der Langspieler ist in Zusammenarbeit mit nur einem Produzenten, nämlich mit Lucry von Egoland, entstanden. Die Beats sind klar auf das Lupenreine Straßen-Genre zugeschnitten und ergeben in Kombination mit den ebenso thematisch homogenen Lyrics ein rundes  Streetalbum.

Das Leben hat kein Air System“ ist Jalils erstes Album, das über Flers Label Maskulin erschienen ist. Während das 2014 über Onemillion Berlin erschienene Album „Radikal“ oder  die „Sinneswandel“ EP von 2012, thematisch ähnlich ausgerichtet sind, so ist „DLHKAS“ um einiges energiegeladener und härter. Auf gesungene Hooks  wird beim dritten Album des Berliners fast vollständig verzichtet. Stattdessen wird unter anderem auf polemische Gastbeiträge gesetzt:

Scheiß auf Vater Staat, denn ich hatte nie ein Vater. Hatte nur den Glauben Junge, sowas nennt man Karma. Lass die Leute reden, wenn sie sagen, dass ich stresse. Rappe bis die Wichser endlich peilen, dass ich flexe“ (Fler auf „Karma„).

Die Maskulin Einflüsse sind auf „DLHKAS“ deutlich spürbar. So sind sowohl Jalils Album, als auch das am 11. September erschienen Frank White Album „Weil die Straße nicht vergisst“ an den klassischen Berliner Straßenrap angelehnt. Als auflockernden Ausnahme-Track setzen Jalil und Ali Bumaye auf „Du Kek“ das durch Fler geprägte Schimpfwort „Kek“ auf recht amüsante Weise in Szene.

Die restlichen Songs handeln vom Straßen-Lifestyle, der mal von seiner reflektierten Seite, wie auf dem Titeltrack „Das Leben hat kein Air System“ und mal von der klassischen Gangster-Seite, wie auf „Mein Zuhause“ beleuchtet wird.

Ein kleines Stück thematische Vielfalt, in Form von Gesellschaftskritik jenseits der klassischen Straßenprobleme, bringt Jalil durch „Bundestag“ in das Album. „Stell dir vor du kommst im Schiff her, von dort, wo der Krieg herrscht/ Sie behandeln dich, als wär‘ dein Leben nichts wert.“

„Das Leben hat kein Air System“ zeichnet sich durch den Versuch aus, die Street-Thematik auf etwas originellere Weise verpacken zu wollen. So setzt sich der Berliner auf „Nino Brown“ mit dem Protagonisten und Drogenhändler aus dem 90er Jahre Film „New Jack City“ gleich.  Auch der Originalton aus „Hass – La Haine“ knüpft an diesen Versuch an. Nichtsdestotrotz handelt es sich bei JalilsDLHKAS“ um ein klassisches Straßenrap-Album, das genau das macht, was es soll und so wohl jedem Maskulin-Anhänger gut gefallen wird – aber eher versuchte, als tatsächliche Originalität bietet.

 

Das Leben hat kein Air System
VÖ Datum: 2. Oktober 2015
Verkaufsrang: 18
Jetzt bestellen ab 14,99

Main Concept – Hier und Jetzt (Snippet) [Audio]

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Nachdem Main Concept erst letzte Woche ihr neues Album nach zehn-jähriger Pause angekündigt haben, folgt schon jetzt das Snippet von „Hier und Jetzt„- , das von DJ Explizit zusammengestellt wurde.

Das Snippet lässt auf ein Album in alter Main Concept-Manier hoffen. Die Münchener können sich an der Gesellschaft von einigen Gastrappern in Form von Blumentopf, Eizi Eiz, Samy Deluxe, Denyo, Flowin Immo, MC Rene und anderen Veteranen erfreuen. Die finale Tracklist ist noch nicht erschienen.

Hier und Jetzt“ soll über Buback Tonträger am 13. November veröffentlicht werden. Zum 25 jährigen Bestehen der Rap-Formation wird es am 14. November in München eine Release- und Jubiläumsfeier geben.

LUX – Das erste Mal (Prod. by Cap Kendricks) [Video]

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Lux präsentiert das Video „Das erste Mal“, produziert von Cap Kendricks, aus seinem Album „Lukas“. Was eigentlich nur eine Aufzählung diverser erster Male – vom ersten Atemzug, über den ersten Sex, bis zu den ersten Schritten im Rapgame – ist, entwickelt eine ganz eigene Dynamik, gerade auch wenn man den Kindern im Video wie im Zeitraffer beim Aufwachsen zusieht.

Wehmütig erinnert man sich an die eigenen ersten Male zurück und freut sich, dass Rap noch solche Emotionen und Tiefe auf so eine simple und treffende Weise erzeugen kann. Das Konzept ist zwar alles andere als neu, aber in der Umsetzung kann es auch gerne immer wieder hervorgekramt werden.

Demograffics – Think Big (prod. Maniac) [Video]

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Am 16. Oktober erscheint das vierte Album „Glue“ der beiden Regensburger Maniac und Rofflow, welche zusammen die Demograffics bilden. Als ersten Vorgeschmack für ihren Longplayer dient die Visualisierung des Songs „Think Big“ .

Think Big“ ist die erste Videoauskopplung zu der in Kürze erscheinenden Platte und zeigt zwei Jungs, die anscheinend die Formel für „Glue“ entdecken. Das Video hat Ueberbild und das Instrumental hat Maniac, Rapper und Produzent des bayerischen Duos, produziert.

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