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Bushido & Shindy: Tracklist von „Cla$$ic“ veröffentlicht

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Das gemeinsame Album von Bushido und Shindy, steht vor der Tür. Nun gibt es auch die Tracklist von „Cla$$ic“ . Bereits in unserem Interview gaben die beiden bekannt, dass Marteria einer der wenigen Featuregäste sein wird. Neben dem gebürtigen Rostocker werden auch der Sänger Yasha sowie EGJ-Member Ali Bumaye vertreten sein.

01 Brot brechen
02 Cla$$ic
03 G$D
04 Megalomanie
05 Gravitation feat. Marteria
06 Sonny
07 Verlieren hassen
08 FAZ
09 Adel
10 Shindy
11 Freier Fall nach oben feat. Yasha
12 Rap leben
13 Glänzen
14 Über alles feat. Ali Bumaye

Premium Bonustracks:

15 Mama weiß auch
16 Ist nicht alles

Erstmals angekündigt hatte Bushido das Kollabo-Album mit Shindy im Interview zu seinem aktuellen Soloalbum “Carlo Cokxxx Nutten 3. Dabei hatte er erklärt, es sei gar nicht so einfach, eine musikalische Schnittmenge zu finden. Außerdem betonte er, das Kollabo-Projekt habe nichts mit der “CCN“-Reihe zu tun.

Bushidos letztes Soloalbum “CCN3” war im Februar erschienen, Shindys letztes Soloalbum “FvckB!tche$GetMoney” im letzten Herbst.

Cla$$ic
VÖ Datum: 6. November 2015
Verkaufsrang: 8
Jetzt bestellen ab 47,99

FairS – Der Maßen (prod. FairS) [Video]

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FairS weiß was gut ist. Ein paar Gramm grünes Gold, ein paar Freunde und am Ende „Der Maßen“ high sein. Wo sich scheinbar alle Rapper nur noch darum streiten wer mehr, exzessiver und häufiger kiffen kann, besinnt sich FairS zurück auf die Wurzeln. Der äußerst entspannte Beat zieht einen geradezu in die richtige Atmosphäre für einen gechillt Abend wie er ihn beschreibt. Und als i-Tüpfelchen eine kleine Prinz Porno-Hommage für den Flavour. Diese Hymne an das Entspannen stammt aus der „Wird schon“-EP, hier herunterladbar.

Eko Fresh – Bars über Nacht EP [Review]

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Ihr Heuchler wärt gern Stars über Nacht, doch Eko droppt seine Bars über Nacht. Ich ficke eure Promophase, wer braucht eure scheiß Mukke? – Wenn ich noch ein paar Parts über hab. Für Charts und die Macht, haben diese Rapper ihren Arsch aufgemacht

Klares Statement, das Eko Fresh als erste Worte auf seiner „Bars über Nacht“ -EP gewählt hat.Wie nun auch schon eine kleine Schar Deutschrapper zuvor hat der Kölner keinen Bock auf lange Promophasen, denn: „Ich bin kein Box-Verkäufer, ich bin Rapper!“ Freut.

Der Titeltrack zeigt direkt, in welche Richtung Ekos neustes Werk sowohl thematisch als auch musikalisch geht. Wie das Cover der EP andeutet, hat Eko sich auf den Weg nach New York gemacht, um sich neue Inspirationen zu holen. Und er wurde fündig: Das Ergebnis hört man auf der fünf Tracks umfassenden „Bars über Nacht“ -EP, die allesamt einen stark New York-lastigen Sound fahren und insgesamt wie der Gegenentwurf zum letzten, im Rückblick doch etwas überladenen Album „Deutscher Traum“ wirken.

Bars über Nacht“ kommt ohne Features aus und  ohne spezielle Thementracks, wie man es von Ekos vorherigen Releases gewohnt ist. Die EP bietet in erster Linie feinsten Battlerap. Freezy lädt seine „lyrische Pumpgun“ und lässt ordentlich Dampf ab.

Dabei scheint der Kölner im Big Apple sein ohnehin schon gutgefülltes Technik-Repertoire nochmal ordentlich aufgestockt zuhaben. Eko droppt Punchlines mal in Doubletime, aber meist mit einem ganz eigenwilligen Flow, den er zudem alle paar Bars switcht. Die verschiedenen Flow- und Technikwechsel, die auch innerhalb der Tracks stattfinden sorgen dafür, dass die EP durch die thematische Einseitigkeit überhaupt nicht langweilig wird.

Dabei sticht vor allem „M.O.R.“ hervor. Hier kombiniert Eko sauber gesetzte Punchlines  wie „Ich parke den Diesel smart, wie ein Wiesel, wenn ich Bars release, stark wie Vin Diesel/ Die meisten Straßenrapper haben den etwas schmaleren Schniedel und kompensieren ihr verlieren mit dicken Namen im Spiegel“ mit Doubletime-Sequenzen und angesungenen Parts.

Isy B. der für die Beats zuständig war, sorgt mit eigensinnigen und tief im Ostküstensound der späteren 90er verhafteten Instrumentals für die musikalische Variation auf der EP.  „Bars über Nacht“ ist schnörkelloser Battlerap. Präzise Punchlines, eine Kombination aus eigenwilligen und etablierten Flows und satte Beats. Zurück zur Essenz – diese Reise nach New York hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Fler – Credibil (prod. Iad Aslan) [Audio]

Fler haut mal wieder eine neue Hörprobe raus. In diesem Fall sogar einen ganzen Track: „Credibil“ stammt von seinem kommenden Best Of-Album „Der Staat gegen Patrick Decker“ . Es handelt sich um einen der drei neuen Songs, die der Berliner bereits im Vorfeld angekündigt hatte. Dabei bleibt er der seit den letzten beiden Alben wiederbelebten Frank White-Schiene treu. „Dieses Leben war nie gut, von dem schlechten viel zu viel / Sie sagen ich bin real, authentisch, credibil / Die Felge glänzt, weil der Asphalt reflektiert / Und das Ghet-Ghet-Ghetto, es reflektiert in mir“ „Der Staat gegen Patrick Decker“ erscheint am 4. Dezember.

Fler – Der Staat gegen Patrick Decker
VÖ Datum: 4. Dezember 2015
Verkaufsrang: 48
Jetzt bestellen für 41,99

AJ & Meezy feat. Jonesmann & Witten Untouchable – LaLaLa (prod. D-Beatz) [Video]

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Was für eine Kombo. AJ, Meezy, Jonesmann sowie Witten Untouchable haben sich für „LaLaLa“ zusammengetan. Das Ergebnis dieser Mischung? Ein straighter Battletrack voller sicker Lines, auf hohem Level wird auf alles geballert was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Mehr an Inhalt gibt es dann allerdings auch nicht zu holen. AJ und Meezy veröffentlichten zuletzt die „Ajume“-EP zusammen, zu finden hier. Und die Moral von der Geschicht? „Rap ist wie scheißen gehen, jeder Arsch macht es“ – Amen.

Pyro One – Proberaum/Liebfrauenmilch (prod. Beat2.0) [Video]

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Pyro One blickt mit „Proberaum/Liebfrauenmilch“ zurück auf seine Zeit als Jugendlicher in Berlin-Hohenschönhausen. Zwischen Dosenbier und Plattenbau blickte man damals optimistisch in die Zukunft, und auch wenn Pyro One mittlerweile diese simple Naivität verloren hat, scheint er sich doch gerne an diese Zeit zu erinnern.

Aber nicht nur inhaltlich ist das ganze eine Blick zurück. Bei dem Track handelt es sich nämlich um eine Auskopplung aus dem Album „Ausgezogen aus Nimmerland“, welches vor nicht ganz 2 Jahren am 22. November 2013 erschien.

Produziert wurde das gute Stück von Beat2.0 mit Unterstützung von Franz Beckenhauer an Bass, Gitarre und Perkussion.

Im März 2016 soll Pyro Ones neues Album erscheinen, genauere Infos gibt es allerdings noch nicht.

Azad: 15 Jahre Straßenrapgeschichte in fünf Videos

Azad kommt zurück – das ist die Nachricht des Tages. Vielleicht versteht gar nicht jeder, warum. Vielleicht weiß nicht jeder, dass der Frankfurter aus der Nordweststadt seinen ganz eigenen Mikrokosmos im Deutschrap seit mittlerweile 15 Jahren aufgebaut und verteidigt hat. 15 Jahre öffentliche Wahrnehmung wohlgemerkt – aktiv war AZ auch schon davor.

Wir haben fünf Videos aus der langjährigen Karriere von Azad zusammengestellt, die seinen Werdegang gut verdeutlichen.

1. „Napalm“ (2000)

Es war ein Schock damals. Ein Haufen maskierter Männer in Tarnfarben – solch martialische Optik war man seinerzeit noch lange nicht gewohnt. Auch die Musik war von ungeahnter Aggressivität. Über einen dramatisch-bohrenden Beat ließ Azad jede Menge Wut vom Stapel. Der Beginn von etwas Großem – und die erste Single, noch vor dem Debütalbum „Leben“ , das 2001 erschien.

2. „A“ (2003)

Eine klare Weiterentwicklung, dabei nicht weniger grimmig als „Napalm“ war dieses Geschoss vom zweiten Album „Faust des Nordwestens“ von 2003.

3. „Eines Tages“ feat. Cassandra Steen (2006)

Nach dem großen Erfolg des gemeinsamen Albums „One“ mit Kool Savas wollte der Frankfurter offenbar mehr. Jedenfalls war „Game over“ sein bis dato erfolgreichstes Album, wurde von vielen allerdings wegen mangelnder Härte kritisiert. Wasser auf die Mühlen vieler Kritiker war die ebenfalls sehr erfolgreiche zweite Single mit Cassandra Steen. Was damals als Ausverkauf verschrien war, geht heute durchaus als starker Song durch.

4. „Prison Break Anthem (Ich glaub an dich)“ feat. Adel Tawil (2007)

Seine mit Abstand erfolgreichste Single (Platz 1 in den Charts, Goldene Schallplatte) war gleichzeitig auch seine umstrittenste. Kein Wunder: Fast kein Fan der ersten Stunde konnte sich mit diesem Sound anfreunden.

5. „Fly Away“ feat. Kool Savas & Francisco (2010)

Fly away“ stammt von seinem bisher letzten Album „Azphalt Inferno 2“ und ist ein klassischer Azad-Song voller Schmerz, Melancholie und ein wenig Hoffnung.

Mauli – Spielverderber [Review]

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Über ein Jahr ist es her, dass DirtyMaulwurf, heute unter dem Namen Mauli bekannt, seine erste EP „Trap braucht kein Abitur“ veröffentlichte. Nun macht Mauli den nächsten Schritt und kommt – nach einigen Verwirrungen rund ums Releasedate – mit seinem ersten Langspieler um die Ecke.

Der Opener „Alles gut“ schlägt gleich in dieselbe Kerbe wie „TBKA“ , schon, weil das Sample von „Sorry“ nochmal verwendet wurde. Dass Maulis Weggefährte Morten ein begabter Producer ist, ist längst kein Geheimnis mehr. Er hat es auch tatsächlich geschafft, ein zweites Brett aus dem Sample zu schnitzen, der Sound klingt diesmal düsterer und Mauli lässt es sich nicht nehmen, wieder mal Sprüche gegen die Szene zu klopfen, Namen zu nennen und allgemein alles und jeden ins Lächerliche zu ziehen.

Diese Schiene behält er die ganze Spieldauer über bei. Auf eRRdeKa scheint er es dabei besonders abgesehen zu haben, gleich acht Mal wird sein Name auf dem Album genannt.

„Ich geh zu Edeka mit eRRdeKa, mach‘ etwas kaputt und sag‘, dass er das war.“(„Ewig“ )

Wer unterhalten werden möchte und mit Trap etwas anfangen kann, der lässt sich von „Spielverderber“ nichts verderben. Mauli hat seit der letzten EP einen Style gefunden und ausdefiniert, mit dem er sich hörbar wohlfühlt. Dazu gehören auch komplett gecroonte Strophen und ordentlich aufgedrehtes Autotune. Wer jedoch auf deepe, ernste Tracks und eine große Themenvielfalt hofft, der ist bei „Spielverderber“ fehl am Platz. Jeder Track auf dem Album dreht sich um ein Thema: Er und seine Jungs sind besser als die Anderen und deren Jungs -vor allem wie gesagt eRRdeKa und dessen Jungs. Punkt.

Doch ist es verwerflich, nur auf anderen rumzuhacken? Nein. Ich hätte mir zwar mehr Lieder wie „Zupati“ gewünscht, andere Themen hätten das Album vielleicht abgerundet. Aber Mauli verpackt sein Thema auf immer wieder neue Art und man hört ihm immer wieder gerne dabei zu. „Spielverderber“ wird seinem Namen gerecht, denn das Album hat nur ein Ziel: Anderen Rappern das Spiel zu verderben. Mission accomplished.

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