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Fard – Optimus Prime/Misanthrop (prod. Joshimixu/X-Plosive & Abaz)

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Fard kickt das Splitvideo zu den beiden neuen Songs „Optimus Prime“ und „Misanthrop“. Während letzterer melancholisch das Leiden am Erfolg thematisiert, ist erster ein fies schleichender Banger. Das neue Album „Bei Fame hört die Freundschaft auf“ erscheint am 7. Oktober.

Damion Davis über „Forever Ying“, Politik & Rap

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Damion Davis ist nicht bekannt für Gimmicks, sondern für Bawrs. Und diese beabsichtigte er auch im Interview mit unserem Chefredakteur zu kicken. So wurde es ein unterhaltsames Gespräch, bei dem Damion sich natürlich den Löwenanteil an Redezeit sichern konnte. Die Themen liegen auf der Hand: Das ist zum einen das neue Album des vielseitigen Berliners, das „Forever Ying“ heißt. Da ist aber auch die allgemeine politische Weltlage, die immer mehr Menschen umtreibt. Auch Damion, der seine Meinung zu diversen Punkten klar und deutlich formulieren konnte. Und da ist natürlich Rap, das Lieblingsthema unserer Seite, unsere Lieblingsmusik und -kultur. Über all das sprachen wir mit dem bekennenden Pankower – oder er mit uns. Gewohnt wortgewandt und meinungsstark.

Fußball-Training und Interview mit Hanybal

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Von der Kreisklasse in die Champions League – wer träumt nicht davon? Der gute Hanybal ließ den Traum für unseren Chefredakteur, selbst begeisterter Fußballfan, wahr werden. Innerhalb von nicht einmal einer halben Stunde brachte er ihn locker auf dieses Niveau. Chapeau! Und nicht nur das. Da wird immer noch keine Sport-, sondern eine Rapseite sind, sprach Oliver Marquart natürlich auch über Rap mit dem Azzlack. Dabei waren natürlich das neue Album „Haramstufe Rot“ sowie der einzigartige Flow Hanys Thema. Aber auch sein persönliches Leben, der Mann hinter dem Rapper, wurde genauer beleuchtet. Insgesamt ein sehr interessantes Interview, eingebettet in Szenen, in denen Hanybal Oliver ein paar unverzichtbare Fußball-Skills nahebringt.

SadiQ – Ultimate Team (prod. Iko Beatz)

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SadiQ heute mal ungewohnt unkontrovers: Der junge Frankfurter mit dem schneidenden, päzisen Flow rappt in seinem neuen Video „Ultimate Team“ nicht von AKs, Taliban und Charlie Hebdo. Stattdessen hat er sich ein weitgehend unverfängliches Thema ausgesucht: König Fußball. Sein Album „AKpella“ wird am 14. Oktober erscheinen.

Manuellsen – Boulevard of broken dreams/ Du bist nicht wie ich

Manuellsen kennt das „Boulevard of broken dreams“ gut: „Viele verloren ihre Seele“ – nicht aber Manuel. Denn nein, er ist nicht wie du, und du bist nicht wie er. Das unterstreicht er in seinem neuen Splitvideo. Sein neues Album „Gangland“ steht ab dem 30. September in den Läden.

Review: T9 (Torky Tork & Doz9) – R.I.F.F.A.

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Torky Tork und Doz9 haben sich erneut zusammen in einem Haus eingeschlossen, um Musik zu machen. Diesmal ging die Reise weiter als nach Brandenburg, wo sie ihr gemeinsames Debüt t9 aufgenommen haben. Das Duo hat sich auf Teneriffa abgesetzt, um Inspiration und Ruhe zu finden. Dabei hat die atlantische Strömung sicherlich etwas des Inselvibes auf die Platte gespült.

R.I.F.F.A. vereint das Duo erneut und damit Torky Torks schön-düstere Melodien und Doz9s konfuse Flows und nach vorne preschende Battle-Poesie.

Fans von intelligenten Reimketten und ausgeklügelten Metaphern werden von Doz9 auch diesmal nicht enttäuscht. Wenn der Berliner sich in „Tiff“ als Representant des „Oralfetischs deutscher Männer“ outet, entstehen Lines wie:„Muse küss die zarten Baguette Augenlieder“ – selten eine schönere Metapher für Oralsex gehört. Um weiter bei dem Thema Frauen zu bleiben, und eine wunderschöne Assonanz vorzuführen:„Meine Musen sind Mösen, diese Mösen sind Huren, nur gut riechende Blumen des Bösen“ – jeder mit einer Vorliebe für schönen Spracheinsatz wird bei dieser Aneinanderreihung weicher Vokale schwach. Auf jedem Track sind mehrere Lines, die einen zum schmunzeln bringen, weil sie so intelligent und dadurch charmant sind. Persiflagen auf unsere Soziokultur, konkreter Battle und alltäglich Belangloses verpackt in komplexen Lines verschmelzen mit dem Charme der Instrumentals.

Torky Tork schafft auf „R.I.F.F.A.“ weiche Soundbilder auf einer hart kickenden Bassline, gespickt mit träumerischen Samples. Die halligen Sounds versetzen einen auf das Albumcover, zwischen Bananenpalmen mit dem Blick auf rohe Felswände, wobei sich der Nebel abwechselnd verdichtet und wieder auflöst. „Meer und Himmel verschwimmen“ lyrisch, während der Flow mal mehr an leises Meeresrauschen und sprudelnde Gicht erinnern oder einem an anderen Stellen der Atlantikwind ins Gesicht peitscht.

Der kanarische Einfluss rahmt das Werk der Berliner dramaturgisch. Der erste Track „F.A.M.E.“, beginnt mit einem Regenschauer – verziert mit Flötengezirpe. Vor dem Inneren Auge siehst du exotische Vögel umher flattern und fleuchende bunte Insekten, die Unterschlupf vor dicken Regentropfen suchen. Die Hook von „F.A.M.E.“ ist ein richtig dickes Brett, unter dem jedes Tierchen trocken bleibt.

Die Sounds, die an Vogelgezwitscher erinnern, ziehen sich durch das ganze Album und sorgen dafür, dass man zwischen der rohen Raps immer wieder auf die Insel teleportiert wird.
Das Herz der Platte liegt, anatomisch korrekt, in der Mitte des Albums mit „Sehen“. Eine verträumte E-Gitarre plätschert auf der kickenden Base. Darauf folgend könnte man bei dem Titel „Irgendwas mit Welt“ einen sozialkritischen Song erwarten, aber die Intention liegt lediglich dabei, zu klären, dass die Welt zu verbessern eben nicht t9s Intention ist – sondern einfach Mucke machen.

Der Einsatz von Natur-Elementen zeichnet einen roten Faden: Torky vernebelt dir mit den sphärischem Klängen auf dem Track „Nebel“ die Sinne – aber keine Sorge, denn Sonne Ra nimmt dich an der Hand und wähnt dich in warmer Geborgenheit. So auch im Outro „Wellen“, wo sich Wasserrauschen an Lebensweisheiten à la „Hunde mit kurzen Beinen fangen schneller an zu stolpern in Eile“ anschmiegt.

Lächelnd und tiefenentspannt warst du gedanklich auf einer Terasse in Tene-„R.I.F.F.A.“ und bist nach diesem Kurzurlaub wieder gewappnet für den ganzen Rotz, den man jeden Tag zu erledigen hat. Wer abschalten möchte und sich auf ein wenig Kopfkino einlassen kann, hört sich R.I.F.F.A. an und feiert die ruhige, gelassene Mucke – ein Album ohne Party-Hits eben, um einfach mal tief ein und auszuatmen.

Man braucht sich nicht neu zu erfinden, um ein rundes Album zu machen und deswegen bleiben T9 die Boombap-Battle-Buddies, die sie sind. Das Duo schließt sich hoffentlich weiterhin zusammen in irgendwelche Hütten ein, um ihre Erfahrung musikalisch verpackt mit in die Zivilisation zu bringen. Gute Musik!

Maeckes – Urlaubsfotograf

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Wenn Maeckes einen Song über (s)einen Vater macht, dann kommt der Track „Urlaubsfotograf“ bei raus – und damit kein kitschiger „Ich muss meinem Vater einen Song widmen“-Track. Zu sehen sind eben Urlaubsvideos von Maeckes‘ Kindheit. Bei seiner angenehmen und ruhigen Stimme schwingt dennoch eine eher betrübende Stimmung mit.

Dieser Song ist Teil von seinem anstehenden Album „†il†“, welches am 21. Oktober erscheint. Aus diesem gab es bereits das Video zu „Inneres/Aeusseres“ sowie den Song „Tilt“ zum Streamen auf Spotify.

Afrob – Weltuntergang (prod. Rik Marvel & Phantom Notes)

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Afrob läuft Richtung Weltuntergang, ist ein sehr guter Mann und lässt uns vorher noch das Video zu seinem neuen Song „Weltuntergang“da. Das ist bereits die dritte Videauskopplung von seinem neuen Album „Mutterschiff“, das am 23. September erscheint.

Der Sound von „Weltuntergang“ wurde von Rik Marvel & Phantom Notes produziert, die für mehrere Beats auf dem neuen Album verantwortlich sind. Zuvor veröffentliche Afrob die Videos zu „Ich bin dieser“ und „One Man Show“ sowie das Snippet von seinem Album, das einen ausführlicheren Vorgeschmack auf „Mutterschiff“ liefert.

Im letzen Jahr hat der Stuttgarter noch zusammen mit Samy Deluxe das ASD-Album „Blockbasta“ veröffentlicht. „Push“ war das letzte Soloalbum von Afrob und erschien 2014.

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