Nach Sexismus-Vorwurf: Hustensaft Jüngling zieht Konsequenzen

Nachdem Hustensaft Jüngling sich kürzlich mit Sexismus-Vorwürfen konfrontiert sah (wir berichteten), zieht der GUDG-Rapper nun persönliche Konsequenzen.

In einem längeren Videostatement auf Instagram, das, wie alle Posts auf dem Profil des Jünglings, mittlerweile gelöscht wurde, kündigt er an, sich eine künstlerische Auszeit nehmen zu wollen, da er künftig Musik machen wolle, die Werte vermitteln soll, hinter denen er persönlich stehen könne.

Seine bisherige Themenwahl sei stark von aktuellem US-Rap beeinflusst gewesen. Drogen, Sex und Waffen seien Themen, die seine Kunstfigur geprägt hätten, deren Aspekte er wiederum teilweise auf sein eigenes, echtes Leben übertragen habe. Künftig wolle er sich aber von derlei Inhalten entfernen, beziehungsweise komplexere, thematische Songs veröffentlichen, die eher Vorbildern wie Kendrick Lamar, J. Cole und dem kürzlich verstorbenen Nipsey Hussle folgen sollen.

Mit seiner ehemaligen Mercherin, die die Vorwürfe erhoben hatte, habe der 21-Jährige sich dem Statement zufolge in einer einer Aussprache entschuldigt. Auf unsere Nachfrage hin bestätigte sie das.

Ob Hustensaft Jüngling seine Versprechen in die Tat umsetzt, bleibt abzuwarten. Allerdings sind die Vorsätze löblich und die Tatsache, dass Hustensaft Jüngling sich sowohl direkt mit dem Opfer seiner Handlungen auseinandersetzt als auch seine Fehler eingesteht und Konsequenzen daraus zieht, zeugt schon von deutlich mehr Einsicht und Anstand als es bei den meisten vergleichbaren Ereignissen der Fall ist.

 

Re-Upload einer Passage des Statements:

9 KOMMENTARE

  1. Ich stelle fest: Hustensaft Jüngling hat im Verhältnis zum Rest seines eh schon schmächtigen Körpers einen sehr kleinen Kopf.

  2. Was für ein kg Typ… so einer hat nur „Erfolg“ weil Social Media nur von spasten genutzt wird… denkt mal drüber nach auch die größten Idioten brauchen „Vorbilder“ das schlimme is nur das „authentische“ Medien solche möchtegern Typen supporten… lächerlich und sehr traurig das is Berichterstattung like Germany #ganzwichtig

  3. Um über Sachen zu Rappen Die Sinn haben und über die man nicht nur rappt „weil man eben drüber rappt“ braucht man Talent Flow und Aura . Also nichts für ihn . Wie jeder der Autotune benutzt denkt er könne Rappen….

  4. Diesem Sexisten ist nur der Arsch auf Grundeis gegangen, der will nun auch nicht bis zum Rest seines Lebens den Ruf als Obersau haben, zumal da ja angeblich noch 10 weitere Frauen sich gemeldet haben und ähnliches über Hustensafts mieses Verhalten berichten. ALso: lobt ihn schön weiter für seine „Fortschritte“ und „Selbsterkenntnis“ – vielleicht hilfts ja und das „Arschloch“, um mich den Worten der Mercherin anzuschließen – hört ganz auf zu rappen. Wär doch toll, wenn die Welt vom Dünnschiß dieser Scheißsexisten befreit wäre. Wenn er aber in Zukunft „anspruchsvollen“ Rap macht: auch nicht schlimm. Haben wir wieder was zu lachen.

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