Fetsum

Der Mann heißt Fetsum und sagt über sich selbst, dass Rap (Ende der Neunziger mit der Formation Zuckerberg, Anmerk. D. Red.) für ihn nur der Kick-Off war, bevor er sich im Metier Gesang zu versuchen begann. Dass diese Versuche inzwischen mehr als nur Früchte tragen, werden Leute wie Thomilla, Friction, die Massiven Töne, Manumatei, Max Herre und sogar Prince Paul vermutlich jederzeit gern bestätigen. Ich war zunächst skeptisch. Es gibt nicht wirklich viele deutsche Sänger, die Soul, sowohl in der musikalischen und stimmlichen Umsetzung als auch im lyrischen Sinne, tatsächlich zu handlen wissen. Ausnahmen bestätigen dabei allerdings immer mal wieder die Regel, und der Wahl-Stuttgarter befindet sich offensichtlich auf dem rechten Wege in die Riege eben dieser wenigen. Ebenso auf den rechten Weg scheint ihn sein Verstand zu führen. Lest bitte das Protokoll eines sehr interessanten Gespräches.


rap.de: Ich möchte zunächst gern auf deinen Namen und deine Herkunft eingehen: Kannst du mir sagen, was dein Name Fetsum bedeutet und wo deine Roots liegen?


Fetsum: Meine Roots liegen in Ostafrika, genauer gesagt in Eritrea. Da kommt auch mein Name her. In Deutschland wird er Fetsum ausgesprochen, in Eritrea Fitsum. Mein Name bedeutet in der eritreischen Metaphorik vollkommen. Das ist zwar sehr hoch gegriffen, aber es geht dabei eigentlich nicht um das „Perfektsein“. Wenn man im Eritreischem etwas sagt und es danach beschwört, sagt man Fitsum. Im Deutschen sagt man, ich schwöre dir das. Es hat eigentlich einen sehr philosophischen Sinn. Und so heiße ich halt.
 
rap.de: In dem Sinne machst du deiner Musik und deinem Namen alle Ehre.

Fetsum: Wenn man es so nimmt, geht es letzten Endes um das Bestreben nach Vollkommenheit – aber mit dem Wissen, dass man dies nie erreicht. Das hält einen aber trotzdem an, so nah wie möglich daran zu kommen.
rap.de: Im Booklet zu deiner EP „Meine Musik“ gab es ein Statement zu lesen, welches mich schwer beeindruckt hat. Du sagst darin: „Ich widme diesen musikalischen Beitrag den Kulturen der Welt, auf dass sie uns Weisheit und geistigen Reichtum bescheren". Gerade aus dem Grund, dass ja immer wieder massiv dieser Disput zwischen den diversen Kulturen statt findet, ist diese Aussage für mich sehr außerordentlich. Werden sich in Songs, für vielleicht dein Album Thematiken in diese Richtung wieder finden? Die Songs auf deiner EP weichen ja doch von diesem Thema ab.

Fetsum: Ich habe irgendwann beschlossen, dass Musik für mich keine Kunst ist, sondern mein Leben. Deswegen ist es für mich auch nicht zeitlich begrenzt. Mein Background ist quasi das, was ich eben in mir habe. Auf einer EP sind sechs Songs drauf, da kannst du thematisch nicht viel bearbeiten. Die Lieder sind lediglich ein Auszug aus denen, die ich noch machen werde. „Seventeen“ z.B., dieser englische Song, geht aber schon in die Richtung. Den habe ich für meine Mutter geschrieben. „Seventeen“ greift schon Politisches auf. Ich würde einfach sagen: Man kann gespannt sein, was da noch alles kommt. Ich werde hoffentlich mein ganzes Leben noch Musik machen und will noch jede Menge Themen behandeln.
rap.de: Streng betrachtet geht es ja in den anderen Songs auch um eine Form politischen Handelns – nämlich um zwischenmenschliche Politik.

Fetsum: Genau. Es geht um Zwischenmenschlichkeit auf der Individuumbasis und auf der individuellen Basis. Und da fängt ja die Zwischenmenschlichkeit an, bevor sie dann auf der kollektiven Ebene weiter geführt wird, oder eben auch nicht. Es ist ja immer wichtig, wie man auf der individuellen Ebene agiert. Weil das ist ja letztendlich das, was man weiter trägt. Es wird letztendlich multipliziert.
rap.de: Du sprichst mehrere Sprachen. Wirst du dich mit deinen Songs trotzdem verstärkt dem Deutschen widmen?

Fetsum: Ich glaube, das wird nicht alles sein, was ich mache. Ich will natürlich die Sprachen, die ich kann, auch in die Musik einbringen. Das ist ja das geile, wenn man Sprachen kann. Die Freiheit werde ich mir auch nehmen. Ich habe jetzt z.B., auf „Meine Musik“ bei sechs Songs auch einen englischsprachigen dabei. Das ist dann auch universeller. In Zukunft werde ich schon mit deutsch arbeiten, aber englische und italienische Lyrics wird es auch immer wieder geben. Wenn ich noch eine Sprache lernen sollte, kommt die dann auch noch dazu. Es ist auch wichtig, dass man die Sprachen auch lebt. Ich habe auf jeden Fall vor, auch eine bestimmte Zeit in Italien zu leben, damit das dazu kommt.

 

rap.de: Wegen deiner musikalischen Weiterführung, oder nur, um einfach eine gewisse Zeit deines Lebens dort zu verbringen?

Fetsum: Ich hoffe, dass ich in meinem Leben an vielen Orten leben kann. Dort, wo es mir einfach gefällt, wo ich viele Inspirationen bekommen kann. Stuttgart ist meine Homebase, hierhin kann ich immer wieder kommen. Aber ich glaube, es ist sehr wichtig, privat viel herum zu kommen. Ich glaube, dass es für Menschen das Wichtigste ist, den Horizont offen zu halten und weiter zu kommen.
rap.de: Fällt es dir schwerer, Liebesthematiken auf Deutsch zu thematisieren als in anderen Sprachen?

Fetsum: Es ist ja so. Im deutschen Sprachgebrauch ist man immer noch sehr behäbig mit Liebesthemen. Man fühlt sich hier schnell beschämt, wenn gewisse Worte fallen. Genau so, wenn man Texte über den Glauben schreibt. Man hat im Deutschen Angst direkt pathetisch zu werden. Ich glaube, es kommt immer auf die Art und Weise des Schreibers und auf den Charakter, der- oder desjenigen an, der es vorträgt an. Wenn jemand das, was er schreibt und vorträgt, auch wirklich meint, dann meint er das eben so, und du kannst gar nichts dagegen machen. Du kannst höchstens sagen: Das gefällt mir nicht. Aber man lernt dazu – und Sprache ist eine unendliche Galaxie. Man muss nur die richtigen Ausdrucksweisen finden.
rap.de: Du hast früher zunächst erst einmal mehr gerappt als gesungen. Ist es für dich einfacher, lyrisch betrachtet, in diesem Metier zu arbeiten?

Fetsum: Ja, ehrlich, es ist viel einfacher. Beim Rap musst du viel mehr Text verarbeiten. Das geile am Gesang ist ja, dass du durch die Melodie, die du singst, viel mehr Ausdruck und viel mehr Platzierung hast und verarbeiten kannst. Es geht nicht nur um die Worte, es geht um die Tonalität. Es geht darum, welche Melodien du spielst, wie die Musik ist, wie du eine Thematik nicht nur mit den Worten, sondern auch mit deiner Melodie und deiner Inbrunst ausfüllst.
rap.de: Du nennst deine Musik selbst Urban Folk. Erzähl bitte mehr darüber.

Fetsum: Schau, mir fällt es sehr schwer, mit den ganzen Musikkategorisierungen umzugehen. Natürlich brauchen wir diese, weil Menschen eben für alles Kategorien brauchen, um Sachen zu vereinfachen. Also sagt man in der Musik schnell mal: Das ist Soul-Musik, das ist Rock-Musik…etc. Es gibt auch Begriffe, wie z.B. Black-Music – was ich auf den Tod hasse, denn, wenn es Black-Music gibt, muss es auch White-Music geben. Aber es gibt keine White-Music. Also gibt es auch keine Black-Music. Das sind Begriffe, die in einer Zeit entstanden sind, wo die Menschen intoleranter waren, also muss man sich da weiter entwickeln. Ich habe mir gesagt, wenn schon eine Kategorie, dann will ich meine eigene Kategorie und Rubrik kreieren. Urban Folk ist für mich einfach urbane Volksmusik. Ich wünsch mir nämlich, dass die Musik, die ich mache, Volksmusik wird – im weitesten Sinne. Ich hoffe, dass viele Menschen sich darauf beziehen können. Urban deswegen, weil ich in der Stadt groß geworden bin. Außerdem hoffe ich, dass meine Musik immer beseelte Musik sein wird. Also könnte man sie auch Soul-Music, im eigentlichen Sinne, nennen. Aber auch Soul-Music ist so dermaßen breit gefächert…keine Ahnung… Wenn ich orientalische Musik höre, spirituelle Musik, Sinti oder Roma-Music, die ganze Flamenco und Gipsy-Sachen, das ist alles Soul-Music. Ich will den Begriff einfach anders definieren. Jetzt wo ich eigene CDs mache, kann ich das auch interpretieren. Jede Begrifflichkeit braucht halt irgendwann eine Einführung.
rap.de: Ich habe auch immer mehr den Eindruck, dass jede Menge Artists eben dieser Schubladisierung zu entgehen versuchen, indem sie sich irgendeinen Namen für ihren Sound ausdenken. Patrice nennt seinen Stuff Jump-A-Delic, du nennst es Urban Folk…

Fetsum: Letzten Endes geht es nicht darum, was ich will. Die Leute werden es hören und für sich kategorisieren. Aber da das, was ich mache, von mir kommt, gebe ich gewisse Dinge natürlich vor. Was jemand damit macht, ist ganz egal. Es geht mir nicht darum, ob sich das als Begrifflichkeit durchsetzt. Es geht einfach nur darum, dass ich im Geiste etwas darstellen will. Es geht um Horizonterweiterung. Ich hoffe, dass die Menschen, die das hören, sich dazu bereit erklären, sich zu öffnen und nicht umgekehrt, zu schließen.
rap.de: Würdest du mir in etwa verraten, in wie weit deine Texte einen autobiographischen Touch haben, oder schlicht und ergreifend Storytelling sind?

Fetsum: Es findet beides statt. Natürlich sind da sehr viele eigene Erfahrungen, aber auch sehr viele Wendungen, die ich dann eben kreiert habe. Man vermengt das immer. Es ist so, dass man eigene Erfahrungen verarbeitet, wie z.B. in „Seventeen“, aber man gibt dem Ganzen auch Wendungen, die nicht so stattgefunden haben. Es geht ja auch nicht immer nur um die eigenen Erfahrungen, sondern meistens auch darum, was man um sich herum sieht und erfährt. Und am Ende kann man so seine eigene Story spielen. Das ist schön.
rap.de: Ich möchte gern zu einer völlig anderen Sache kommen, die mich persönlich immer schon sehr beschäftigt und interessiert hat. Ich frage dich speziell jetzt nur, weil du gerade mein Gesprächspartner bist – nicht, weil es konkret nur mit dir zu tun hat… Du bist in Afrika geboren und zunächst auch da aufgewachsen, später dann in Rom. Dann bist du irgendwann hierher gekommen, und lebst nun schon lange in Deutschland. Deine Familie aber ist über die ganze Welt zerstreut. Dass ist bei vielen Afrikanern, die hier Leben, so – ich höre das oft. Für mich ist das jedoch so unvorstellbar, Menschen, die mir viel bedeuten, nicht fassen zu können. Wie ist dieses Gefühl für dich? Kannst du mir das bitte erläutern?

Fetsum: Das Gefühl ist sicher bei jedem unterschiedlich – je nachdem, wie du aufwächst. Und genau so, wie für dich nicht vorstellbar ist, dass keiner fassbar ist, ist es für mich schwer, alle auf einen Haufen um mich zu haben. Das hat natürlich viel mit Sehnsucht zu tun. Meine Mutter könnte dazu viel mehr Stellung beziehen, weil sie das noch viel mehr betrifft als mich, da sie aus dem Land, aus dem sie kommt, wegging, fliehen und ihre Familie zurück lassen musste. Wenn man so krass entwurzelt wird, ist es eine so einschneidende Erfahrung, die dich nicht los lässt, und dich dein ganzes Leben lang prägt. Dass ist so, als ob man einen Baum aus seinem Platz rausreißt und irgendwo anders wieder versucht einzupflanzen. Es gehört sehr viel Selbstüberwindung, sehr viel Tränen und sehr viel Mut dazu. Mut einfach, um einen neuen Freundeskreis, eine neue Familie aufzubauen und um gleichzeitig den Kontakt zur eigentlichen Familie aufrecht zu halten. Bei Leuten, die aus Kriegsgebieten kommen, ist das noch schwerer, denn du lebst ja nicht für dich alleine und bist permanent damit beschäftigt, anderen Leuten aus deiner Familie – und nicht nur deinem Vater, deiner Mutter und deinen Geschwistern, das geht viel weiter – zu helfen, zu arbeiten, ihnen Geld zu schicken. Du versuchst, weitere Leute aus diesen Kriegsgebieten heraus zu holen und auch denen verschiedene Sachen zu ermöglichen. Das ist die Hauptproblematik, mit der sich Emigranten der ersten und zweiten Generation sehr stark beschäftigen. Dein Leben hat einen ganz anderen Begriff, du bist nicht so egoistisch. Du verzichtest in deinem eigenen Leben auf so viel, damit du andere Leben retten kannst. Es gibt letzten Endes nichts größeres, als wenn du anderen Menschen helfen kannst. Natürlich kommt es immer auch darauf an, was du von dir opferst. Wenn du z.B. deine eigene Bildung, deinen kompletten Bildungsweg, egal wie intelligent du bist und egal was du studiert hast, aufgeben musst, weil das alles hier nicht anerkannt wird, und du von vorn beginnen und dir alles neu erarbeiten musst. Dann hast du vielleicht auch irgendwann eine neue, eigene Familie hier und eigene Kinder… Dann nämlich geht es nicht mehr nur um dich und was du vielleicht noch für andere tun möchtest. Dann geht es darum, dass du deine Kinder großziehst und aber trotzdem irgendwie noch deiner Familie in deiner Heimat hilfst. Das heißt: Du bist permanent irgendwie in Sorge. Das ist etwas, was die Leute auch sehr hinunter zieht. Die Leute, die z.B. nach Amerika, nach Kanada und nach Australien geflüchtet sind, haben es auf einer gewissen Art und Weise einfacher, denn Englisch konnten die meisten schon und konnten mit einem relativ einfachen Test ein Studium anfangen. Man konnte also sein Studium machen und nebenbei viel arbeiten. In Deutschland war das nicht so. Deswegen sind viele Leute, die hier her gekommen sind, in die Fabrik gegangen und haben gearbeitet. Die brauchten dann erst mal zwanzig Jahre, um überhaupt Fuß zu fassen oder auch erst mal deutsch zu lernen – eine Sprache, wo Artikel überhaupt keine Logik haben. Das muss man so erst mal hinbekommen.

Das Bildungssystem hier ist auch nach wie vor für einen Immigranten nicht wirklich förderlich. Gar nicht! Absolut nicht! Aber das ändert sich hoffentlich – durch ein neues Selbstverständnis. Das Deutschland vor zwanzig Jahren war anders als das Deutschland, wie es heute ist. Ich glaube, dass Deutschland eine unglaubliche Bereicherung erfahren hat. Man sieht es im Sport, in der Musiklandschaft und auch in der Art und Weise, wie sich die Sprache entwickelt. Und dahingehend ist Musik für mich ein optimales Medium: spirituell und kommunikativ.

rap.de: … und vielleicht auch ein Rahmen, in welchem du sogar dein eigentlich abgebrochenes Politikstudium, im übertragenen Sinn, weiterführen kannst?

Fetsum: Du hast absolut recht, ja. Das ist für mich viel mehr in mir, als mich darum kümmern zu müssen, wie meine Position in einer Partei steigen könnte oder welche Versprechen ich geben müsste, um wieder gewählt zu werden. In der Musik geht es um mich und meine Meinung. Was jemand anderes damit macht, ist etwas ganz anderes. Wie ich schon sagte: Ich kann spirituell sein. Das kann ich in der Politik leider nicht.
rap.de: Inwiefern spielt es für dich also eine Rolle, ob das, was du mitteilst, auch so aufgenommen wird, wie du es gerne möchtest?

Fetsum: Für mich spielt das insofern ein Rolle, als dass ich bei dem, was ich mache, einfach bei mir und so ehrlich wie möglich bin, d.h. selbstkritisch und auch in der Lage, Schwächen zu zeigen und zu sagen: ‚Das sind meine Schwächen, aber ich arbeite daran. Manche kann ich ändern, manche nicht.’ So lässt sich das Gefühl erwecken: It´s all right, auch wenn man Fehler hat. Es ist nur wichtig, dass wir daran arbeiten. Man offenbart etwas, man öffnet sich und hofft, dass andere Leute das Gleiche tun. Die größte Stärke ist, wenn man sich durch die eigene Öffnung auch angreifbar zeigt. Das ist die wirkliche Stärke. Ich hoffe einfach, dass dies durch die Musik heraus kommt. Deswegen finde ich das auch wichtig, Musik in ganz vielen Sprachen zu machen. Aber schon Deutschland ist so ein Riesenland – und es wäre Hammer, wenn man allein schon hier viel reißen kann. Es ist zwar schade, dass Deutsch leider noch keine Weltsprache ist, aber ich glaube ja auch, dass Musik allein schon eine universelle Sprache ist, die man nicht wortwörtlich verstehen muss.



rap.de: Wird deine Musik in deiner Heimat irgendwie publik gemacht?

Fetsum: Wenn, dann durch mich, wenn ich irgendwelchen Verwandten meine CD schicke.
rap.de: Wie sieht das aus mit Italien?

Fetsum: Ich will am Ende des Jahres auch in Italien spielen. Ich habe halt auch Family en Mass dort, von denen einige auch Künstler sind, die ich schon allein deshalb auch connected habe. Ich habe 2003 schon mit den Massiven Tönen in Italien gespielt. Das war eine super Erfahrung. Italien ist geil! Die Leute dort rasten komplett aus, egal ob sie die Sprache verstehen oder nicht. Wenn du dich öffnest, gehen die auch so unglaublich ab. Ich glaube, die sind weniger kritisch, als manche hier. Die genießen dann die Musik und die Energie. Deswegen will ich auf jeden Fall in naher Zukunft wieder in Italien spielen.  rap.de: Abschließende Frage: Deine Berufswünsche früher waren Präsident, Arzt, Sänger oder Sportler. Bist du cool mit deiner aktuellen Entscheidung?

Fetsum: Ich bin so was von cool mit meiner Entscheidung! Letzten Endes kann ich in dem, was ich jetzt mache, alle meine Wünsche einbringen. Ein Tag hat vierundzwanzig Stunden und man muss die Essenz finden und ergreifen, von dem was man wirklich will. Das ist meine Absicht und ich glaube, ich bin auf einem guten Weg.
 
rap.de: Hast du noch eine abschließende Message?

Fetsum: Ich finde, bei Musik geht es nicht in erster Linie um den Akteur, der sie präsentiert, sondern um das, was Akteur und Zuhörerschaft teilen. Ich hoffe, dass das auch in meinem Fall zu trifft.
rap.de: Ich danke dir sehr, für dieses aufschlussreiche Gespräch.

Fetsum: Ich hab dir zu danken.

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