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Caz – Alle wollen Stars sein (prod. Benaistic) [Video]

Caz droppt das Video zu „Alle wollen Stars sein“. Benaistic produzierte den Beat.

Alle wollen Stars sein, aber Caz chillt mit deinen Lieblingsrappern seit Tag eins:
Er nimmt uns in dem Clip mit in seine Stadt – Bietigheim-Bissingen. Bausa und einige seiner Homies sind ebenfalls am Start.

Sidefact: Wer genau hinschaut, kann ab Minute 2:19 zwei Goldene Schallplatten von RIN und Bausa an der Wand der Lieblingsgaststätte von Caz entdecken. Das hat Stil.

Der Rapper aus Baden-Württemberg wird am 24. Juli sein Tape – Ich war heute draußen und es war okay“ releasen.

Weiterer Sidefact: Auf Caz‘ Mixtape Alles was du lieben könntest“ war RINs erster Song zu hören. Viele frühe Tracks von RIN sind in Caz‘ Studio enstanden.

Livestream: Cro heute Abend in der Elbphilharmonie

Cro ist heute Abend im Livestream bei dem zweiten Channel Aid live in Concert in der Hamburger Elbphilharmonie zu sehen. Um 20 Uhr startet der Livestream auf dem ChannelAid-YouTube-Kanal.

Dabei machen Zuschauer automatisch etwas für den guten Zweck, denn jeder Klick generiert Erlöse für gemeinnützige Projekte.

Zusätzlich zu Cro treten Leroy Sanchez, Samantha Harvey und DJ Tay James und Stixx auf. Hier könnt ihr den Livestream anschauen:

Die wundersame Rapwoche: Xatar, K.I.Z. und Chefket [Podcast]

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Die wundersame Rapwoche ist zurück! Wieder einmal sprechen Mauli und Staiger über die aktuellen Themen von Rap, Politik und Gesellschaft.

Songs und Videos von Xatar und K.I.Z. und Chefkets neues Album, sind nur einige der vielen Themen, über die gesprochen werden. Zudem zeichnet Staiger mit einem Augenzwinkern ein düsteres Zukunftsszenario: „Fußball ist das Orakel der Politk“

Im letzten Podcast war Namika als Gast zu hören.

 

Marteria & Casper: Spontanes Zeltplatz-Konzert [Video]

Marteria und Casper haben sich für das Kosmonaut Festival, neben der Ankündigung ihres Kollaboalbums 1982″, eine weitere Überraschung einfallen lassen: Sie veranstalteten mitten auf dem Zeltplatz ein spontanes Konzert.

Casper machte sich zuvor Sorgen, die sich aber, bei der Betrachtung der Bewegtbilder, als unnötig erwiesen:

„Es gibt ’ne 50/50 Chance – einerseits, die finden es riesenmega oder die sind stinksauer und bewerfen uns mit Sachen!“

Marteria und Casper werden zusammen das Album 1982″ veröffentlichen. Es wird am 31. August erscheinen.

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KMN Gang – KMN Member (prod. Lucry & Aboom) [Video]

Die KMN Gang droppt das Video zu ihrer Single „KMN Member“. 1take führte Regie. Lucry und Aboom zeichnen sich für das Instrumental verantwortlich. Fati.tv war als Kameramann aktiv und für die Postproduktion zuständig.

1take und Fati.tv zaubern ein hochklassiges Video. Die KMN Gang hat schon in der Vergangenheit ihr Auge für Ästhetik bewiesen. Auch hier sorgt der Clip für eine qualitative Ergänzung zum audiovisuellen Gesamtpaket.

Zudem erwartet uns ein Novum: Es handelt sich um den ersten Track, auf dem die gesamte KMN Gang zu hören ist.

„Geh zurück an den Anfang / Denk mal nach, mach mal langsam / Wer hat Deutschrap verändert? / Du weißt genau, es war ein KMN-Member“

An Selbstvertrauen mangelt es der Clique nicht. Nicht zu Unrecht – bei „KMN Member“ handelt es sich um einen der stärksten KMN-Track der jüngsten Vergangenheit.

Zuletzt nahm uns die KMN Gang mit in die Red Bull Music Studios in Berlin und gewährte uns in einer Doku einen Einblick in den Arbeitsprozess für den ersten gemeinsamen Kollabo-Track.

Interview: „The Berlin Crips“ – die erste HipHop-Gang der DDR

Seine Augen hellwach, das faltige Gesicht erzählt Geschichten von einem Leben mit Höhen und Tiefen. M.W. (Name gekürzt) hat viel erlebt, das ist mir bereits vor unserem ersten intensiven Gespräch klar. Das Berliner Urgestein stellt sofort klar, dass sein wahrer Name nicht genannt werden soll – primär aufgrund seines Freundeskreises, erklärt er ruhig, ohne den Blick zu heben – „Da gibt es viele mit Familie – die stehen mitten im Leben und haben keine Lust, dass es Ärger gibt“. Sobald er seinen Mund öffnete, ist der nachdenkliche Schwermut, der seine Augen befällt, verschwunden. Mit beinahe jugendlichem Eifer erzählt er mir von seiner Geschichte in Ost-Berlin. Vom Leben in der ersten HipHop-Gang der DDR, den Berlin Crips. Eine Geschichte geprägt von Leichtsinn, Gewalt, Abenteuer und der Suche nach Zusammenhalt.

Wenn man das Wort „Gang“ hört, verbindet man das leicht mit Revierkämpfen. Wie sah das bei euch aus? Wer waren eure Erzfeinde?

Es gab ständig Revierkämpfe. Wir kamen aus Berlin-Altglienicke – das lag damals am Rand von West-Berlin. Wir waren sozusagen die einzige Bastion. Die einzige Gang fast in ganz Ost-Berlin, bei der es sich nicht um Skinheads handelte.
Das muss man so deutlich sagen. Du konntest nach Westen fahren – Rudow, das war kein Problem. Bist du aber nach Adlershof gefahren, Baumschulenweg, Treptow – zack, gab es sofort Probleme.

Überall standen Nazis – abends, wenn es dunkel war. Es waren fast überall nur Glatzen unterwegs und kaum Polizei.

Unsere Erzfeinde waren die Doc Martens aus Berlin-Köpenick. Viele Leute, die ich auch heute noch kenne, waren Mitglieder. Alle in unserem Alter. Die waren rechts – mit Stahlkappenstiefeln – und da gab es ständig Reibereien. Darum ging’s eigentlich – jeden Tag. Jeden Tag ging es darum, ob wir zu denen fahren oder ob die uns attackieren.

Du durftest keinem von denen alleine begegnen. Für uns war der Radius, in dem wir uns gefahrenfrei bewegen konnten, sehr klein. Weil er sich im Prinzip nur auf Altglienicke beschränkt hat. Und danach – das war dann Nazi-Gebiet. Da waren nicht nur die Doc Martens für uns gefährlich – da gab es noch genügend andere Nazis.

Kam es auch mit anderen rechtsextremen Gruppierungen zu Auseinandersetzungen?

Nicht regelmäßig. Die kannten uns nicht, wir kannten die nicht. Es gab mehrere Gruppierungen, aber auf die waren wir nicht fixiert. Aber mit den Doc Martens, das fing mit ein paar Problemen an – und steigerte sich dann.
Ab da waren wir in einen von diesen endlosen Kämpfen verwickelt, wie man das jetzt kennt von amerikanischen Gangs. Da hört es ja auch nie auf. Dann hast du Krieg mit denen und zwar lebenslang.

Was war der Antrieb hinter der Rivalität? Hattet ihr politische Motive?

Die grundlegende Motivation war unterschiedlich. Für den einen, der auf die Musik fokussiert war, stand der Konflikt Afroamerikaner gegen Rassisten im Vordergrund. Für andere war es das unterschiedliche Erscheinungsbild – zwischen uns und den Skinheads, mit ihren Springerstiefeln, Glatzen und so weiter. Ohne die politischen Hintergründe überhaupt zu kennen oder wirklich beleuchten zu können. In diesem Kontext waren wir zu Ost-Schulzeiten nicht gebildet. Schließlich wurde uns nur erzählt, was uns erzählt werden sollte.

Ihr hatte also keine politische Bildung?

Wir hatten eine riesige politische Bildung!

In Bezug auf die DDR.

Nicht nur in Bezug auf die DDR auch auf eine manipulativ gestreute Meinung über die Welt. Nicht anders als es heute ist. Das waren keine dummen Jungs in der DDR.

Wie wurdet ihr manipuliert?

Wir wussten über die politischen Themen Bescheid, die in der DDR eine Rolle gespielt haben.

Uns wurde erzählt, dass im Westen ein einziges Chaos bestünde – „die Menschen nehmen alle Heroin“ – solche Sachen. Das war eine einzige Propaganda-Maschine damals.

Jalil feat. Fler & Remoe – 99 DMs (prod. Simes/Iad Aslan/The Cratez) [Video]

Jalil hat Fler und Remoe auf seiner neuen Single „99 DMs“ zu Gast. Der Beat stammt von gleich drei starken Produzenten: Iad Aslan, Simes und The Cratez hatten ihre Finger im Spiel.

Die Jungs sind allesamt sehr gefragt. Kein Wunder, dass sie jede Menge DMs (Direct Messages) in ihrem Postfach finden. Stanni. Aber 98 von 99 sind nicht der Rede wert – nur die eine, die hat es in sich…

Der Song stammt von Jalils kommendem Album „Black Panther“, das am 10. August erscheint.

https://www.youtube.com/watch?v=ADQqaeaqpCk

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Marteria & Casper kündigen gemeinsames Album an

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Marteria und Casper werden zusammen das Album „1982“ veröffentlichen. Das kündigten die beiden gestern Abend auf dem Kosmonaut-Festival an.

Es wird am 31. August erscheinen. Der Titel deutet an, wie ähnlich die Entwicklung der beiden war: Beide 1982 geboren, Durchbruch ungefähr zur selben Zeit, beide nach Berlin gezogen, beide fast gleichzeitig geheiratet.

Casper und Marteria sind „Champions“

Der erste gemeinsame Song von Marteria und Casper, „Rock’n’Roll“, ist vor neun Jahren erschienen.

Der erste Song aus „1982“ ist ebenfalls schon da. „Champion Sound“ lautet der Titel:

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