Bobby & Quentin: Angeblich arbeiten Kult-Regisseur Quentin Tarantino und Wu-Tang-Mastermind RZA, solo auch bekannt als Bobby Digital, an einem gemeinsamen Projekt. RZA, der sich ja bereits für die äußerst gelungene musikalische Untermalung von Jim Jarmuschs „Ghost Dog“ verantwortlich zeigte, soll nun auch den Soundtrack für Tarantinos neuen Streifen „Kill Bill“ komponieren und produzieren. Laut Tarantino dreht sich die Handlung des Films ebenfalls um einen Samurai. Weiterhin beschrieb Tarantino sein nächstes Werk als die Art Film, die sich seine Charaktere aus „Pulp Fiction“ und „Reservoir Dogs“ im Kino ansehen würden, nicht unähnlich dem Horror-Klassiker „From Dusk Till Dawn“. Da sollten selbst die Phlegmatischsten unter uns den Weg ins Kino finden…
Saian Supa Crew & Mellow Mark gratis!
Die französischen Rap-Superstars SAIAN SUPA CREW kommen auf Tour, und mit ihnen der rap.de/records-Artist MELLOW MARK sowie KORREKT`ECHNIQUE. Am 2.10. geht’s los, und bis zum 20.10. wird die ganze Republik (und hin und wieder ein Nachbarland) bereist. Der Kick-off findet in Köln statt, und zur Feier des Tages könnt Ihr gratis ins Konzert kommen! Die ersten 200 (!!!) Gäste, die sich im „Gloria“ sehen lassen, zahlen keinen Eintritt… also seid früh dort! Die weiteren Tourdates: 2.10. Köln, Gloria 3.10. Saarbrücken, Garage 4.10. Wiesbaden, Schlachthof 5.10. Münster, Skaters Palace 6.10. Hamburg, Markthalle 8.10. Wuppertal, Börse 9.10. Berlin, Magnet 10.10. Fulda, Kreuz 11.10. Chemnitz, Kulturfabrik Schönherr 12.10. Erfurt, Phauker Studentenclub 13.10. München, Muffathalle 14.10. Nürnberg, Hirsch 16.10. Prag, Roxy 17.10. Stuttgart, Manufaktur 18.10. Freiburg, Jazzhaus 19.10. Mannheim, Ms Connexion 20.10. Zürich, Xtra
3P-Website wieder am Start
Relaunch: Die offizielle Website von Moses Pelhams Label 3P ist ab sofort wieder verfügbar. Hier findet der User interessante Infos, aktuelle Photos und frische Tracks von Künstlern wie Azad, Glashaus, Illmatic, J-Luv und vielen anderen. Außerdem habt ihr die Möglichkeit, einen kostenlosen E-Mail-Account zu eröffnen, die neusten 3P-Releases sowie Merchandise direkt auf der Site zu ordern oder im Forum mit Gleichgesinnten zu chatten. Die Macher der Seite haben sich offensichtlich wirklich Mühe gegeben und es sich nicht nehmen lassen, ein nicht ganz alltägliches Feature einzubauen: Wer möchte, kann jetzt nämlich auch die aktuelle Wetterlage auf der Site abchecken. Einen Besuch könnt ihr Pelham Power Productions unter www.3-p.de abstatten.
Flava Unit vor dem Comeback
Relaunch 2: Flava Unit Records sind zurück: Queen Latifah (“Ladies first”, “Had it up to here”, “U.N.I.T.Y.”) und ihr langjähriger Labelpartner Shakim Compere haben ihr Label unter altem Namen neueröffnet. Allerdings will das Duo neue Wege gehen: Ganz im Gegensatz zu ihren künftigen Konkurrenten werden Latifah und Compere die Gewinne mit ihren Künstlern auf 50/50-Basis teilen, außerdem werden die Rechte an Master-Tapes dem jeweiligen Act zugesprochen. „Ungefähr jeder hat schon über uns bestimmt“, brachte New-School-Legende Latifah die Label-Philosophie auf den Punkt, „hier ist unsere Chance, über uns selbst zu bestimmen.“ Bisher haben the Aposouls, Confidantial, the Athletes sowie Rowdy Rahs bei Flava Unit Records unterschrieben. Die Veröffentlichung der ersten Label-Compilation, “100% Hater Proof” in den USA ist für den 8. Oktober 2002 geplant.
Ghostface, Juvenile und Foxy auf der Suche

Fresh Connections: Ghostface Killer, der Ironman des Wu-Tang-Clans, hat einen Vertrag bei Russel Simmons Def Jam Records unterschrieben. Ghost hatte seine ersten drei Solo-Alben bei Epic Records veröffentlicht. Zu seinen Label-Wechsel äußerte sich Ghost a.k.a. Tony Starks (das ist übrigens der zivile Name von Ironman in den Marvel-Comics) folgendermaßen: „Ich wechsle von den (San Diego) Padres zu den (New York) Yankees.“ Wer sich für Baseball interessiert, weiß, dass dieser sportliche Vergleich kein gutes Licht auf Epic Records wirft. Auch Juvenile ist seit seiner Trennung von Cash Money Records auf der Suche nach einem neuen musikalischem Zuhause. Angeblich soll Suge Knight, seines Zeichens CEO von tha Row, ehemals Death Row, interessiert an einer Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Hot Boy sein. Allerdings könnten rechtliche Probleme den Beiden einen Strich durch die Rechnung machen: Juvenile ist nämlich immer noch an einen Vertrag zwischen Sony Music und seinem eigenen Label U.T.P. Records gebunden. Foxy Brown hat ebenfalls einige Veränderungen in ihrem beruflichen Umfeld vorgenommen. So wird auf ihrer nächsten LP „Ill Na Na 2: The Fever“ zwar immer noch das Def Jam-Emblem zu finden sein, allerdings soll sich der Chef des ehemals verfeindeten Bad Boy-Camps, Sean „P. Diddy“ Combs, höchstpersönlich um die Produktion kümmern. Was wohl „Puffy-Protegeuse“ Lil´ Kim dazu sagen wird?
MTV vs. Public Enemy
Freedom of Speech?: Der Musiksender MTV hat den Public Enemy Track „Give the People what they want“ aus der Rotation geschmissen. Die erste Singleauskopplung von PE´s neuem Album „Revolverlution“ war den Verantwortlichen des MTV-BET-Imperiums wegen der Textstelle „Free Mumia“ und einer kurzen Einblendung des inhaftierten Mumia Abu-Jamal im dazugehörigen Video ein Dorn im Auge. Mumia wurde 1981 vor einem US-amerikanischen Gericht wegen der Ermordung des Police Officers Daniel Faulkner zum Tode verurteilt. Wegen widersprüchlichen Zeugenaussagen und offensichtlichen Verfahrensfehlern wurde der Richterspruch von Angehörigen und Freunden mit Unverständnis und Trauer aufgenommen. Seitdem haben sich zahllose Bürgerrechtsgruppen gebildet, die sich für eine Begnadigung Mumias einsetzen. Im vergangenen Jahr hob Richter William Yohn immerhin die Todesstrafe auf, so dass Mumia jetzt eine lebenslängliche Haftstrafe zu verbüssen hat. MTV forderte Public Enemy zunächst auf, die Textzeile und Aufnahme aus dem Video zu entfernen. PE-Mastermind Chuck D. hierzu: „Kein Wunder, dass die denken, ein politischer Standpunkt im Musikgeschäft sei irrelevant – die MTV-Bosse zensieren ihn ja selber. Ich weigere mich, die Textzeile und die Stelle aus dem Video zu entfernen. Die müssen verdammt nochmal verrückt geworden sein, das ist total bescheuert.“ Tatsächlich fällt es schwer, die Argumentation der Musikkanal-Industrie nach zu vollziehen. Wie soll ein politisches Statment schädlich sein, wenn der jungen Generation jeden Tag Arschwackel- und Silikontittenorgien zugemutet werden. Warum sollte der Einsatz für Bürger- und Menschenrechte weniger populär sein, als der Konsum von Ectasy, Gras und teurem Alkohol, wie man ihn in jedem zweiten Video beobachten kann. Einige Gruppierungen, wie z. B. die Black Panther Party und die Free Mumia Supporters, haben jetzt erste Konsequenzen gezogen und zu einem Boycott von MTV aufgerufen, außerdem ist am 27. September eine Demonstration vor dem MTV-Hauptgebäude geplant. Für alle die ebenfalls aktiv werden wollen, hier der Link: https://www.petitiononline.com/mod_perl/signed.cgi?No2MTV
Tefla & Jaleel für umme
Live für Lau: Die Chemnitzer MCs Tefla & Jaleel werden vom 13. bis zum 17. 10. für umsonst durch Deutschland touren. Anlass für die Großzügigkeit der beiden Phatliners ist die bevorstehende Veröffentlichung und Promotion ihrer zweiten LP „Direkt neben dir“. Die „Save The Money For The Record Tour“ soll dem Publikum als Motivation dienen, sich das Album zu zulegen und nicht nur einfach im Internet runterzuladen. Wenn ihr auch Bock habt, hier eine Tour-Termin-Übersicht: 13.10.2002 – Köln, 14.10.2002 – Hamburg, 15.10.2002 – Berlin, 16.10.2002 – Dresden, 17.10.2002 – München
Rawkus dropt Kool G Rap
Abgeschossen: Vor kurzem warb Rawkus noch mit der Behauptung, dass Kool G. Rap der Namensgeber des kompletten Musikgenres gewesen sei, heute will man von solchen Aussagen offensichtlich nichts mehr wissen: Obwohl der Veröffentlichungstermin seiner Solo-LP „Giancane Story“ mehrere Male nach hinten verschoben wurde und „das coole Genie des Rap“ sogar zurück ins Studio gegangen war, um sich an eine Neuaufnahme des Albums zu machen, soll sich Rawkus jetzt von DJ Polos ehemaligem Partner getrennt haben. Die Masters der fertigproduzierten LP werden vorraussichtlich an das meistbietende Indy-Label verschachert.




