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Toter bei Streit in Berliner Club

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In der Nacht zum Sonntag wurde im Berliner Club in der Ziegelstraße (ehemaliges WMF) nach einem Streit zwischen zwei Gästen ein 23-Jähriger durch Messerstiche getötet.
Der Täter wurde von der Security festgehalten und anschließend von der Polizei festgenommen. Die Freunde des Opfers reagierten auf die Todesnachricht sehr impulsiv und konnten von der Polizei nur mühsam davon abgehalten werden, weitere Gewalttaten folgen zu lassen.

Nachdem in der Lokalpresse aufgrund einer falschen Pressemeldung der Polizei mehrfach davon die Rede war, dass sich der Vorfall im 2BE-Club zugetragen habe, weist der Veranstalter des 2BE-Clubs darauf hin, dass es sich NICHT um einen 2BE-Club-Event gehandelt hat!
Der 2BE-Club findet stets Freitags statt, zwar im selben Laden, aber eben mit anderen Betreibern.

Ashanti, Ja Rule treiben ihre Schauspielkarrieren voran

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R&B-Sängerin Ashanti und Reibeisen-Rapper Ja Rule werden im neuen Jahr nicht nur in den Charts, sondern auch in den Kinos auf sich aufmerksam machen: Zunächst wird Ja Rule neben Ving „Marcellus Wallace“ Rhames und Vanessa „Miss America“ Williams eine Rolle in dem Film „Back In The Day“ spielen, einer autobiographischen „Großstadtgeschichte“, in der es um einen jungen MC geht, der versucht, sich vom harten Leben auf der Straße zu lösen.

Danach werden Rule und Ashanti ihrem Labelchef, Irv Gotti, bei seinem Regiedebüt unter die Arme greifen: Der Boss von Murder Inc. plant ein Remake des 70er-Jahre-Streifens „Sparkle“. Rule wird „Stix“ spielen, der im Original von Phillip Michael Thomas (besser bekannt als „Tubbs“ in Miami Vice) verkörpert wurde. Ashanti übernimmt die weibliche Hauptrolle und tritt somit in die Fußstapfen von Irene Cara, dem Star des Originals. „Sparkle“ soll bei Warner Brothers erscheinen.

Neue Termine für Flame-Tour

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D-Flame hat sich nach der Schliessung von Mercury, dem Label, auf dem sein letztes Album „Daniel X“ veröffentlicht wurde, auch vom Industrie-Giganten Universal getrennt. Mercury war Teil der Universal Music Group und wurde im Zuge einer umfassenden Labelumstrukturierung aufgelöst

. Aus Sicht von D-Flame und seiner Promotion-Agentur kam das Aus für das Labels zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt, nämlich kurz vor dem Start einer von langer Hand geplanten Tour. Diese geriet plötzlich in Gefahr, da Universal nicht für die anfallenden Kosten der Tour (Flyer, Plakate etc.) aufkommen wollte. So musste die Tour refinanziert werden, was leider die Streichung einiger Termine zu Folge hatte.

Die nachfolgenden Konzerte finden definitiv statt:

04.03.2003 Frankfurt, o25

06.03.2003 Ingolstadt, Ohrakel

21.03.2003 Halle, Palette

22.03.2003 Vechta, Gulfhaus

25.03.2003 Wiesbaden, Schlachthof

26.03.2003 Bremen, Tower

27.03.2003 Stuttgart, Universum

28.03.2003 Nürnberg, Z-Bau

29.03.2003 Doebeln, Rohtabak

04.05.2003 CH-Basel, Sommercasino

05.05.2003 CH-Bern, Gaskessel

Juvenile wegen Drogenbesitz verhaftet

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Juvenile wurde gestern wegen Drogenbesitzes von der Polizei in New Orleans festgenommen. Die Officers fanden kleinere Mengen Kokain und Marihuana in dem Leihwagen des Cash Money Millionaires. Die drei anderen Insassen des Wagens, Darrell Mitchell (30 Jahre), Alvin Gus (29) und Morris Pete (39), wurden ebenfalls in Gewahrsam genommen.

Dabei wäre die Verhaftung sicher vermeidbar gewesen, wenn man sich beim Konsum der mitgeführten Betäubungsmittel etwas geschickter angestellt hätte: So fiel das Quartett dadurch auf, dass die Polizisten einen starken Cannabis-Geruch beim Passieren des Wagens wahrnahmen und bei genauerem Hinsehen sogar zwei Joints im Aschenbecher entdeckten. Daraufhin wurde der Wagen gestoppt, durchsucht und die Insassen festgenommen.

Juvenile, der mit wirklichen Namen Terius Gray heißt, wird sich in den nächsten Wochen wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten müssen.

Eminem kommt nach Deutschland

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Nach US-HipHop-Schwergewichten wie Jay-Z und Nas wird nun auch Eminem einige Konzerte in Deutschland geben: Slim Shady setzt seine äußerst erfolgreiche „Anger Management Tour“ in Deutschland fort. Leider werdet ihr nur drei Gelegenheiten bekommen, den Multi-Platinum MC live zu erleben. Welche Acts für Em einheizen werden, steht noch nicht fest.

Die Dates: 13.06.03 Georg-Melches-Stadion, Essen

15.06.03 AOL Arena, Hamburg

16.06.03 Waldbühne, Berlin

Grünes Licht für Kölner Summer Jam

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Endlich steht es fest: Das bekannteste und wichtigste Reggae- und Dancehall-Festival Deutschlands, der Kölner Summer Jam, bleibt der Rheinmetropole auch weiterhin erhalten.

Bis vor einigen Tagen hatte sich nämlich Kölns Ordnungsamt quergestellt und wollte das alljährliche Großereignis sogar verbieten. Robert Kilp, Leiter des Ordnungsamts, nannte die Veranstaltung auf Grund des Drogenkonsums des Publikums in den letzten Jahren sogar „im Kern extrem kriminogen und daher nicht mehr genehmigungsfähig“. Oberbürgermeister Fritz Schramma signalisierte hingegen Gesprächsbereitschaft: „Ich würde mich freuen, wenn wir das Festival in Köln halten und für Köln sichern können.“

Die Befürworter des Summer Jams reagierten auf diese Aussagen mit einem an die Vertreter der Stadt Köln gerichteten offenen Brief, den neben vielen anderen auch zwei der bekanntesten Musiker Kölns, nämlich Gentleman und Wolfgang Niedecken von BAP, unterzeichneten. „Es kann nicht sein, dass die Stadt Köln – weil einige illegale Drogen zu sich nehmen, was auf jedem Konzert passieren kann – eine Veranstaltung verbietet, die national und international eine große Reputation genießt. Dann dürfte in der Konsequenz in Köln kein einziges Konzert mehr stattfinden“, hieß es in dem Brief.

Wahrscheinlich war es letztlich auch der Initiative der Verfasser zu verdanken, dass sich das Ordnungsamt dem Druck beugte und das Festival schließlich doch noch genehmigte. Contour Music, die Promotionagentur hinter dem Summer Jam, gab via Internet kurz darauf schon die ersten Hochkaräter bekannt, die in diesem Jahr mit von der Partie sein werden: Jimmy Cliff & Band, Bunny Wailer & His Solomonic Reggaestra, Patrice, Anthony B sowie Junior Kelly haben bereits zugesagt. Das komplette Line-Up findet ihr demnächst auf der Festival-Website (über den Link links oben).

Nach eigenen Aussagen wollen die Organisatoren des Events die Eintrittspreise trotz gestiegener Kosten nicht erhöhen, die Karten sind also weiterhin für 66 Euro zu haben.

Puppetmastaz – Creature Funk

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Die Bezeichnung Toy steht im HipHop nicht gerade für etwas Positives. Eher für einen Anfänger, der lieber noch in den eigenen vier Wänden üben sollte, bevor er (oder sie) in die Öffentlichkeit tritt. Nun bekommt diese Bezeichnung aber noch eine neue Bedeutung, eine, die nicht negativ geprägt ist, sondern nur dafür steht, was man tatsächlich sieht: Eine Toygroup, bestehend aus Puppen, die witziger als die Muppets und anarchistischer als die Feebels auftreten.Mitte der Neunziger entschlossen sich die Puppen, eine Gruppe zu gründen, um der Welt der Humans Paroli bieten zu können. Obwohl sie ihren Puppetstyle als einzigartig beschreiben und musikalische Grenzen bewusst ignoriert werden, kann man den Rapeinfluss deutlich spüren und hören. Nach diversen gefeierten Auftritten in Deutschland, aber auch anderen Teilen Europas, haben sich Mr. Maloke, Snuggles, Croucho und Co. zusammengerafft, um uns eine geballte Ladung Creature Funk um die Ohren zu hauen. Für die Puppetz ist sicherlich Gold wert, dass sie sich a) der menschlichen Sprache bedienen und b) die englische Sprache gewählt haben, die von vielen Menschen auf der Welt verstanden werden kann. So hat der Creature Funk das Potential, sich auf der ganzen Welt auszubreiten. Wer die Puppetmastaz schon mal live erlebt hat, weiß, was sie drauf haben: Machogehabe, starke Sprüche, schwarzer Humor, Miss-Piggy-Diss-Raps, Elvisparodien oder Yoda-Persiflagen gehören genauso fest zum Programm, wie dicke, mit viel Elektrobass bouncende Beats und Flows, die ein menschlicher MC auch nicht besser hätte haben können.Auf der Bühne funktioniert das alles wunderbar, stellte sich nur die Frage, ob die Musik auch ohne visuelle Reize überzeugen kann?Und das tut sie ganz gewaltig. In den 17 Tracks rollen einem Bässe entgegen, die sogar in den Lowridern in den Straßen von L.A. für Aufmerksamkeit sorgen würden, und textlich wird natürlich zum Rundumschlag ausgeholt, meistens gegen die Menschen (Humans get all the credits). Der Puppetjargon ist anfangs sicherlich gewöhnungsbedürftig, aber da kommt man rein, glaubt mir!Die musikalischen Einflüsse sind durchaus ziemlich menschlicher Natur. Funkige Basslines, soulige, melodische Samples, elektronische Soundgewitter, lateinamerikanische Klänge oder indische Soundfetzen oder Pet-Gangsta-Sound wie bei HipHop Police. Die Puppen haben an alles gedacht. Die Puppetmastaz sind eine sehr willkommene Abwechslung zu vielem, was die Humans momentan so auf den Markt werfen. Puppet Sound rules!

Russell Simmons plant „HipHop’s Woodstock“

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Wie Def Jam-Gründer Russell Simmons am Dienstag bekannt gab, soll noch in diesem Jahr ein zweitägiges HipHop-Festival in Atlanta stattfinden.

Das Line-Up wurde bis jetzt noch nicht verraten, doch Simmons versprach ein Who´s Who der Rap-Industrie aufzubieten. Steigen soll „HipHop´s Woodstock“, wie das Event auf Grund seiner Größe schon jetzt genannt wird, am 12. und 13. April 2003 im Stadion der Braves.

„Genau wie Musik nach Woodstock eine große Rolle bei der Veränderung unserer Kultur spielte, sind wir wieder an einem Wendepunkt angelangt, an dem Musik – speziell HipHop – unsere Zukunft mitbestimmen wird“, unterstrich Simmons noch einmal die Relevanz des Konzerts.

Parallel zu dem Festival wird in Atlanta außerdem der zweite HipHop Summit abgehalten, bei dem sich Künstler, Labelchefs und Politiker treffen, um sich untereinander auszutauschen und ihre Erfahrungen an das Publikum weiterzugeben. Die Planungen für das Doppel-Event sollen so gut wie abgeschlossen sein, auch das Line-Up wird demnächst veröffentlicht.

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