Start Blog Seite 4018

DMC verlangt Vergeltung für JMJs Tod

0

Drei Monate nach der Ermordung seines Partners, Jam Master Jay, äußerte sich DMC jetzt in einem Interview mit dem Musiksender MTV zu den Ermittlungen der Polizei.

Obwohl es bis jetzt noch keine Verhaftungen in dem Fall gab, zeigte sich DMC zufrieden mit den Anstrengungen des Morddezenats, betonte aber gleichzeitig, dass der Täter am Schluss zu Rechenschaft gezogen werden muss.

„Ich hoffe, dass die Straßen ihn kriegen, wenn die Cops das nicht schaffen“, scheint es DMC egal zu sein, wer den Mörder letztendlich zur Strecke bringt, „viele Leute denken, dass die Polizisten die Feinde sind und dass sie sich um nichts kümmern. Doch die Polizisten, die an diesem Fall arbeiten, verrichten exzellente Arbeit.“

Die endgültige Trennung von Run DMC nach dem Tod ihres Partners und DJs erklärte DMC folgendermaßen: „Wenn man Run DMC und Jam Master Jay betrachtet, so war das etwas Einzigartiges, etwas Spezielles. Aus Respekt gegenüber Jay haben wir gesagt: ‚Er hat Großartiges geleistet, aber was vorbei ist, ist vorbei.’“ DMC wird demnächst sein Solo-Album, „Checks, Thugs & Rock’n’Roll“, veröffentlichen, auf dem Jay mit einem Tribute-Track featuring Nas und 50 Cent geehrt wird.

Websites melden A Tribe Called Quest Reunion

0

Laut Berichten der US-amerikanischen Websites AllHipHop.com und HipHopSite.com soll Phife Dawg in einem Interview bestätigt haben, dass A Tribe Called Quest zurück im Geschäft ist.

Neben den beiden MCs Phife und Q-Tip sowie dem Produzenten Ali Shaheed Muhammed soll beim nächsten Album sogar Jarobi wieder mit von der Partie sein, der eigentlich schon länger nicht mehr als offizielles Mitglied der Gruppe in Erscheinung getreten war.

Die Nachricht von der Reunion kam nach den zahlreichen Dementi der einzelnen Mitglieder überraschend. Besonders Q-Tip war nicht müde geworden, das Comeback der Gruppe zu bestreiten.

Den von unseren amerikanischen Kollegen geäußerten Anregungen, weitesgehend auf MCs und Produzenten von „außen“ zu verzichten, möchten wir uns gerne anschließen. Auch gegen eine Rückkehr zum „bunten“ Cover-Design, im Gegensatz zur sterilen Barfüssigkeit des „Love Movement“-Artworks, wäre von unserer Seite nichts einzuwenden.

Will.I.Am mit eigener Show auf MTV

0

Will.I.Am, Mitglied der Gruppe Black Eyed Peas, wird ab Frühling eine neue MTV-Show moderieren. Leider wird die Sendung zunächst nur von dem US-amerikanischen Sender MTV2 ausgestrahlt.

Teil des ungewöhnlichen Formats wird sein, dass Will.I.Am Freestyles über die Videos kickt, die in der Show gezeigt werden. Akustisch unterstützt wird er dabei von einer Liveband. Der Titel der Sendung wird „My Definition“ lauten.

Im Moment steht Will mit seinen beiden Partnern, Taboo und Alp.De.Ap, im Studio und nimmt die dritte Black Eyed Peas LP, „Elephunk“, auf. Auf dem neuen Album sollen unter anderem Rock-Größen wie Papa Roach und Blink182 gefeatured werden.

„Boston Bitch“: Angie Martinez nicht dabei

0

Angie Martinez wird nun doch nicht (wie ursprünglich berichtet) bei Eminems Diss-Track „Boston Bitch“ mitwirken.

Nachdem die Nachricht von der Collabo mit Martinez, der auch wir aufsaßen, fälschlicherweise von mehreren amerikanischen Websites verbreitet wurde, dementierte New Yorks bekannteste Radiomoderatorin jetzt die Gerüchte gegenüber AllHipHop.com.

„Nein, das ist nicht wahr“, ärgerte sich Martinez über die Ente, „jetzt muss ich mich mit Leuten auseinandersetzen, die das für voll nehmen.“

Möglicherweise machten Martinez labelpolitische Überlegungen einen Strich durch die Rechnung, denn Benzino, gegen den sich „Boston Bitch“ richtet, steht ebenso wie Martinez bei Elektra unter Vertrag.

Slim Shadys Verbalschelte, bei der jetzt also doch nur sein Protege 50 Cent mitmachen wird, soll demnächst auf den Mixtapes von DJ Clue, DJ Kay Slaby und Cutmasta C veröffentlicht werden.

DPZ (Dead Prez) – Turn Off The Radio – The Mixtape Vol.1

0

Für ihren zweiten Longplayer haben sich die beiden Dead Prez MCs M-1 und Sticman etwas Besonderes ausgedacht. Mit „Turn Off The Radio“ haben sie ein Mixtape der besonderen Art produziert. Mit diversen Skitz und Cuts aufgelockert, bietet uns das Album 18 Tracks (inkl. Skitz), die ohne Pause durch den Gehörgang rollen. Anders als bei ihrem Debütalbum „Let’s Get Free“ besteht dieses Mixtape nicht nur aus brandneuen Tracks, auch wenn man sie in dieser Form noch nicht gehört hat.Dead Prez benutzen die Instrumentals von einigen ziemlich bekannten Chartbreakern und legen ihre eigenen Lyrics darüber. Allerdings startet die R.B.G. (Revolutionary But Gangsta) – Radio Show mit einem ganz eigenen Track „Turn Off The Radio“, der musikalisch und lyrisch kraftvoll und energiegeladen ist, wie man es von Dead Prez bisher gewohnt war. Ihre Kritik am System, Politikern und den Medien wird aber auch auf diesem „Mixtape“ kein bisschen leiser. Ganz in Stil wie P.E., Paris oder The Coup.<

Bei „That´s War“ bedienen sie sich des Instrumentals von Black Robs „Like Woah“, welches ihm Puffy produzierte, überbieten das „„Original“ jedoch in vokaler Kraft. Gegen die Ungerechtigkeiten der Gesellschaft wird zum Krieg aufgerufen.“We Need A Revolution“ ist geliehen von Aaliyahs gleichnamigem Hit, den kein anderer als Timbaland zusammengeschraubt hat, was man auch ziemlich schnell hört. Mit dem Beat von „Juicy“ starten DPZ eine Hommage an den verstorbenen Biggie, wie man auf „B.I.G. Respect“ hören kann.

Nach so vielen Neuinterpretationen ist es wieder Zeit für etwas Eigenes. „„Food, Clothes & Shelter Pt.2“, das recht düster und schnell über einen hinwegfegt.Bei „Get Up“ hat man sich nicht nur des Instrumentals bedient, sondern die Künstler auch gleich noch mit eingeladen. So werden M-1 und Stic hier von den in Oakland beheimateten The Coup unterstützt, die diese soulige Westcoastnummer zu einem Highlight auf dem Album machen.

Für jamaikanisches Flair sorgt das vom Damien Marley geliehene „It Was Written“, während das vom „Slam“-Soundtrack geliehenen „Sellin D.O.P.E.“ davon erzählt, wie Drogen Menschen beeinträchtigen. Sehr deutlich werden Dead Prez vor allem auf dem selbst produzierten „Know Your Enemy“, ein Track, den P.E. nicht besser hätten machen können. Thematisiert werden der 11. September und die Folgen. Die Fehler von FBI & CIA (Zitat: „…the real terrorists…“), G. Bush und die Tatsache, dass längst nicht alle Amerikaner sich von dem Patriotismus-Wahn blenden lassen: „…you wanna stop terrorism, start with the U.S. imperialists.

Mit „Turn Off The Radio“ ist DPZ ein gutes, durchdachtes Album gelungen, und die Tatsache, dass viele Beats geliehen sind, kann das nicht schmälern, denn hier wird nicht einfach nur stumpf kopiert, sondern mit Bedacht benutzt und weitergeführt. Die Mischung mit eigenen Tracks ist gelungen. Ein Projekt, das man unbedingt unterstützen sollte. Zum Vergleich mal eine Stunde lang „normales“ Radio hören und dann umschalten auf den „R.G.B Radio Channel“…!

MELLOW MARK FÜR DEN ECHO NOMINIERT!

0

Wer hätte das gedacht? Für seine EP „Revolution“ und die tollen Liveshows des letzten Jahres wird der rap.de/records-Artist Mellow Mark mit einer Nominierung für den Echo 2003 geehrt. Die Kategorie nennt sich „Nationaler Radio-Nachwuchs-Preis“ und wird per Online-Voting von den Radiohörern entschieden.

Mark braucht natürlich eure Unterstützung, um diesen Preis auch zu gewinnen
– wo ihr abstimmen könnt, erfahrt ihr demnächst hier.

Eminem, 50 Cent und Angie Martinez dissen weiter

0

Wahrscheinlich wird sich Benzino so langsam wünschen, Eminem niemals gedisst zu haben: Nachdem Em Benzino mit „Nail In The Coffin“ und „Da Sauce“ solo ordentlich einheizte, legt Slim Shady jetzt gemeinsam mit Angie Martinez und 50 Cent „Boston Bitch“ nach.

Benzino, Mitglied der mäßig erfolgreichen Made Men und Mitbesitzer des Source Magazins, war mit einem mehrseitigen Feature, einer Werbung für sein aktuelles Album, „Redemption“, sowie der Strophe des Monats (HipHop Quoteable) in der neusten Ausgabe der von ihm mitherausgegebenen Zeitschrift vertreten.

Obwohl Benzino und Source-Gründer David Mays stets beteuerten, dass ihre gemeinsame Freundschaft nichts an der Unabhängigkeit und Unvoreingenommenheit der Source-Redaktion ändern würde, dürften Angebote, wie sie in der letzten Ausgabe zu lesen waren, selbst Befürworter des Magazins stutzig werden lassen: Dort wurde nämlich mit einem dreimonatigen Source-Gratis-Abo beim Kauf einer Benzino-LP geworben. Em hatte das Verhältnis zwischen Benzino und der Source bereits auf „Da Sauce“ wortgewaltig kritisiert.

„Benzinos Marketing Strategie, einfach ein dreimonatiges Source-Abo oben draufzupacken, ist komplett erbärmlich“, regte sich Eminem vor kurzem als Gast in Angie Martinez` Radioshow auf, „die bei Elektra (Benzinos Label) wissen genau, dass sich sein Album nicht verkauft, deswegen machen sie auch keine eigene Promotion.“

„Wir drei werden mehr Platten als du verkaufen, auch ohne die Hilfe eines riesigen Bergs Papier“, richtete Em seine Worte direkt an Benzino. Wie bereits erwähnt, wird Em bei diesem Vorhaben unterstützt von dem Shady-Records-Künstler 50 Cent, der in der Vergangenheit immer wieder mit Diss-Tracks auf sich aufmerksam machte, sowie der Radiomoderatorin und Teilzeitmusikerin Angie Martinez, die pikanterweise ebenfalls bei Elektra unter Vertrag steht.

Benzino hingegen bekräftigte in einem Interview mit der New York Daily News noch einmal seine Theorie, wonach es schwarze Künstler durch Eminems Erfolg schwerer haben sollen, sich in der Musikindustrie durchzusetzen.

„Dass er mit 100 weißen Jungs mit blonden Haaren und blauen Augen vor der Radio City Music Hall aufkreuzt (bei den MTV Awards vor zwei Jahren) und so tut als wäre er ein Gangster, zeigt nur, dass er weiß, worum es hier geht.“ „Ich habe einen Super-Deal mit Elektra und mache gute Musik, ich habe das also nicht nötig“, fuhr Benzino, dessen Platten bisher noch nicht einmal Gold- geschweige denn Platin-Status erreicht haben, fort, „ich lege mich mit ihm an, weil ich ernsthafte Probleme sehe.“ „Eminem nennt mich ein Mädchen (eigentlich ja sogar Schlampe), dabei kleidet er sich in jedem Video wie eins“, nahm Ray Dog, wie sich Benzino früher nannte, den Titel von Ems neustem Diss-Track wohl etwas zu wörtlich, „er sieht aus wie Cindy Brady. Jetzt sage du mir mal, wer jetzt die ‚Bitch’ von uns beiden ist.“

Will Smith nicht mehr gefragt?

0

Sony hat die Zusammenarbeit mit Will Smith beendet. Grund für die Trennung waren die enttäuschenden Verkaufszahlen seiner letzten LP, „Born to Reign“, die trotz größter Werbeanstrengungen nur etwa 60.000 Mal über den Ladentisch ging.

Seit dem Vertragsabschluss mit Sony 1997 hatte Smith über 20 Millionen Platten weltweit verkauft. Finanzielle Sorgen werden den Starschauspieler auch in Zukunft nicht plagen: Der ehemalige Fresh Prince kassierte alleine 28 Millionen Dollar aus den Einnahmen von „Men in Black II“.

Angeblich soll Dreamworks an einer Verpflichtung des heimatlosen Musikers interessiert sein, die Vertragsverhandlungen sollen bereits in vollem Gange sein.

Welch Ironie, dass Smith ehemaliger Partner, DJ Jazzy Jeff, seine wohl produktivste künstlerische Phase seit Jahren erlebt. Jeff hat erst vor einiger Zeit seine großartige Comeback-LP „The Magnificent“ veröffentlicht, die von Musikkritikern auf der ganzen Welt hoch gelobt wurde. Eine solche Wertschätzung wird den musikalischen Machwerken seines früheren Companions wahrscheinlich nicht mehr zuteil…

Featured