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Ward 21 – U Know How We Roll

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Das zweite Album von der Mad Family, das wohl das letzte auf Greensleeves sein wird, da die Jungs von Ward 21 nach Eigenaussagen mit der Labelarbeit nicht in dem Maße zufrieden sind, wie man es gerne wäre. Man strebt nach Höherem, in diesem Falle VP, natürlich nicht ohne auf den amerikanischen Markt zu schielen, den Wayne Wonder und vor allem Sean Paul ja bereits knacken konnten. Wayne Marshall, der durch Ward 21 bzw. das Jammy´s Umfeld erst ins Business kam, wird vielleicht der Nächste sein, und da möchte man natürlich ungern hintenanstehen.

Soviel zur Labelpolitik. Nun ist es mit dem Ward 21 Style so eine Sache. Trotz einiger veritabler Hits konnten sie nie wirklich kommerziellen Erfolg erzielen, was wohl hauptsächlich daran liegt, dass sie sowohl bei ihren zahlreichen Riddim-Produktionen als auch beim eigenen Output nie Kompromisse eingegangen sind. Beim erstmaligen Hören der jeweils neusten Mentally Disturbed-Selection mag sich mancher fragen: Was rauchen die da eigentlich?!? Hier wird halt strikt die Hardcore-Schiene gefahren, was natürlich nicht jedermanns Sache ist. Andererseits sind Suku und vor allem Kunley begnadete Lyriker und ziehen am laufenden Band Punchlines und Reime aus dem Ärmel, die ihnen so schnell niemand nachmacht. Der ganz eigene Produktionsstil der Vocals tut das übrige, keiner wird Ihnen einen ganz eigenen Trademark-Sound absprechen, ob man sie mag oder nicht.

Für Freunde des Ward-Styles ist dieses Album auf jeden Fall der nächste große Wurf. Die Riddims sind durchweg die Besten der Saison (Mad Ants, Clappas, Rachik, Zulu Chant, Ballistic Affair, Good to Go, Egyptian, BaBaBoom etc.), viel aus dem Jammy´s / CJ / Jam II / Mentally Disturbed Umfeld, der neue Top-Producer Don Corleone darf natürlich auch nicht fehlen. Alles Topmaterial, es bleibt zu wünschen, dass sich der verdiente Erfolg bald einstellen wird. Dazu sollte die Family allerdings noch ein bisschen an ihrer Live-Performance arbeiten, doch das steht auf einem anderen Blatt geschrieben.

Patrice auf Tour

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Am 30.11 geht Patrice auf Tour. Nachdem die Konzerte der letzten 12 Monate ausverkauft waren, werden die kommenden Gigs, mit seiner Shashamani Band, das Publikum sicher ein weiteres Mal begeistern. Zudem es sich dieses Mal nicht einfach nur um eine weitere x-beliebige Tour handelt – Patrice wird seine Musik unplugged zum Besten geben! Außerdem erscheint am 15.09 die „Silly Walks meets Patrice“ EP. Die Zusammenarbeit war durch das Patrice Feature „Mind Slaves“ für das Silly Walks Debüt zustande gekommen. Die Kollabo scheint beide Seiten begeistert zu haben und vielleicht darf man sich in Zukunft noch mehr in dieser Richtung erhoffen.

Solo-Debüt von And. Ypsilon

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And. Ypsilon hat sein Solo-Debüt fast fertig gestellt. Damit gibt es nun endlich auch von dem Produzenten der Fantastischen Vier ein Solo-Album.

Genannt hat Andy sein Werk „Y-Files“. Wie wir von Four Music erfahren haben, wird die LP in diesen Tagen fertig gemastert und steht dann am 03.11 in eurem Plattenladen. Gerade rechtzeitig um den kalten Winter zu erhellen, auch wenn inzwischen über zehn Jahre vergangen sind, als es hieß: „Lass die Sonne rein“. Am 13.10 könnt ihr euch mit der ersten Single „Test Tube Baby“ schon mal einen Vorgeschmack auf Andys musikalische Experimente in eure Plattensammlung stellen. Dig it!

Gentleman Live Album

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Am 08.09 wird das Doppel-Album „Gentleman & The Far East Band Live“ erscheinen. Zusätzlich können sich alle, die noch nie in den Genuss kamen, Gentleman Live zu erleben, mit der neuen DVD von seiner Performance überzeugen. Auf dieser wird ein, im Frühjahr in Köln, aufgenommenes Konzert zu sehen sein, während dem nicht nur die bekannten Songs, sondern auch Solo Lieder der Background-Sängerinnen Tamika & Mamadee, von Matthias und Special-Guest Daddy Rings zum Besten gegeben wurden. Die Anschaffung lohnt sich sicher, wenn man bedenkt, dass die Riddim-Leser Gentleman zum besten Live-Act 2002 kürten. More love.

Beginner rulen als „Blast Action Heroes“!

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Die Beginner sind auf Platz EINS in die Deutschen LP Trendcharts eingestiegen. Das bedeutet, dass gestern in ganz Deutschland keine Platte öfter als „Blast Action Heroes“ verkauft wurde. Boom! Da sage noch einer, deutscher HipHop sei tot, und gehe nicht mehr über die Ladentheke. Die Beginner haben uns gerade eines Besseren belehrt. Wer wissen will, was sie selbst über ihren Release zu erzählen haben, kann sich unser Interview durchlesen – Viel Spaß.

MTV Video Music Awards 2003

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Gestern fanden die MTV Video Music Awards 2003 statt. Viele Trophäen wurden verteilt, viele Dankesreden gehalten. Chris Rock überschritt mit seinem Humor die Schmerzgrenze, und landete einen Treffer weit unterhalb der Gürtellinie, als er zum Besten gab, Paula Abdul wäre genauso gut für die Beurteilung von Sängern geeignet wie Christopher Reeve in die Jury eines Tanzwettbewerbes passen würde.

Missy Elliott gewann in den Kategorien Video Of The Year und Best HipHop Video mit „Work it“ ihre lang ersehnten Awards. Auch die restlichen HipHop-Anwärter kamen nicht zu kurz. So konnte Beyoncé für „Crazy in Love“ die Awards für Best Female Video, Best R&B Video und Best Choreography In A Video als weitere Solo-Erfolge verbuchen.

Eminem vervollständigte mit Best Video Of A Film für „Lose your self“, wie zu erwarten, den Erfolg seines Film-Debüts „8 Mile“. Sein Schützling Fitty fand als neuer Shooting-Star mit „In Da Club“ in den Kategorien Best New Artist und Best Rap Video seine volle Bestätigung. Damit mussten Busta Rhymes, Nelly und Kelly, beautiful Snoop, Ashanti und R. Kelly mit leeren Händen den Weg ins traute Heim antreten. Auch bei „The Seed 2.0“ von The Roots feat. Cody Chesnutt und „Come Close“ von Commen und Mary J. Blige blieb es bei der Nominierung für den MTV 2 Award. Schließlich mussten sich auch Diva Jennifer Lopez und „Ghetto Superstar“ Mya, Nas, Ludacris, B2K und ihr Mentor P. Diddy sowie Sean ’get busy’ Paul mit ihrer Nominierung zufrieden geben. Puuh, jetzt wären alle HipHop-Anwärter und glücklichen Sieger genannt worden. Zu erwähnen wäre vielleicht noch, dass Justin Timberlake sich in Zukunft mit den Awards für Best Male Video, Best Dance Video und Best Pop Video rühmen kann, denn bei der Größe, die das HipHop-Biz angenommen hat, gehört Mr. ‚N Sync ja weitestgehend auch dazu. Außerdem lohnt es sich noch hinzuzufügen, dass der Aaliyah gewidmete Song „Miss You“ sich nicht behaupten konnte. All den Gewinnern und stolzen Preisträgern stahl letztendlich Madonna die Show, als sie, während ihrer Performance mit Britney Spears und Christina Aguilera, anfing mit ihren Mitstreiterinnen auf der Bühne zu knutschen. Vorhang zu bis zum nächsten Mal…

Die SolarGeneration kämpft für die Energiewende!

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Splash, radikale Energiewende und Greenpeace. Wie passt das zusammen? Die „SolarGeneration“, das neue Projekt der Greenpeace-Jugend AGs (JAGs), war mit ihrem SolarTruck kreuz und quer in ganz Deutschland unterwegs. Während ihrer Tour schauten sie unter anderem auch auf dem Splash-Festival vorbei. So gelangte die Greenpeace-Pressemappe in meine Hände und die „SolarGeneration“ in die News von rap.de!

Die Greenpeace Jugend AGs wollen sich gemeinsam mit Gleichaltrigen für die Umwelt und eine sonnigere Zukunft einsetzen. Das Projekt „SolarGeneration“ kämpft für erneuerbare Energien: „Sonne, Wind und Wasser statt Kohle, Erdöl und Atomkraft.“ Grenzen übergreifend und mit Spaß stehen sie für ihre Ziele ein und versuchen mit aller Kraft, die Energiewende voranzutreiben.

Falls sich der eine oder die andere, nach diesem hitzewellenartigen Sommer, angesprochen fühlt, seinen Teil dazu beizutragen, das globale Klima nicht weiterhin mit Kohle, Erdöl und Erdgas anzuheizen, steht dem nichts im Wege. Nehmt einfach Kontakt auf: www.solargeneration.de oder www.greenpeace.de/jugend! Bleibt in Bewegung…

Ferris auf Tour

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Im Zuge des Interviews mit Ferris MC erfuhr ich von seinen Tour-Plänen. Also leite ich seine Vorstellungen postwendend an euch weiter:

Das Monster der Zeremonie wird mit DJ Stylewarz unterwegs sein. Die beiden haben sich vorgenommen ein ganzes Packet anzubieten. Fest steht, dass No Remorze mit von der Partie sein wird. Außerdem versuchen sie Olli Banjo für sich zu gewinnen. Zusätzlich ist noch Bushido im Gespräch – „Um so eine aggro Schiene mit rein zu hauen“, meint Ferris.

Ferris MC: Stylewarz und ich bilden dann den krönenden Abschluss. Einenhalb Stunden Power-Show – „und Ferris will das Haus rocken. Er bewertet Aggressivität positiv. Er will seinen Fans die Möglichkeit geben, während seiner Liveshow unterdrückten Frust loszuwerden. ‚Ich will die Leute pogen sehen’. (Mehr siehe Feature)“

Wann die Tour stattfindet wusste er noch nicht, aber fest steht, dass Ferris‘ erste Singleauskopplung „Zur Erinnerung“ ab 22.09.03 und sein Album „Ferris MC’s Audiobiographie“ ab 6.10.03 in den Plattenläden zu finden sein wird.

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