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Missy sagt Gig in Asien ab

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Der Terror macht auch vor Missy Elliott nicht halt. Sie musste vergangenen Mittwoch einen Gig in der indonesianischen Hauptstadt Jakarta auf den letzten Drücker Absagen, weil ihr eine Information gesteckt worden ist, dass die Möglichkeit bestünde, Ziel eines Terroristischen Anschlages zu werden. Da das Konzert in der nähe der amerikanischen Botschaft stattfinden sollte, wurde diese Warnung nur bekräftigt. Also sagte Missy kurzerhand den Gig ab. Wir können ihr zu dieser Entscheidung nur unsere Zustimmung geben, denn wir hätten es alle nicht verkraften können wenn die „Queen of HipHop R´n´B“ bei einem Gig durch einen Anschlag verletzt worden wäre, weil wir auch in Zukunft noch Tracks wie „Work It“ und „Pass That Dutch“ brauchen, um in den Clubs hierzulande zu feiern.

G-Unit wieder komplett

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Nachdem wir ja am Freitag über den Beef zwischen G-Unit und ihrem ehmaligen Zeitgenossen Bang em´ Smurf berichtet haben, gibt es heute wieder einmal News von der G-Unit. Doch sind es diesmal eher „Good News“. Der wegen Besitz eines gefälschten Passes inhaftierte G-Unit Member Tony Yayo ist wieder draußen. Er ist gerade im Studio und nimmt sein Solo-Album auf, um wohl sein Rückstand aufzuholen? Hoffen wir nur, dass er jetzt keine „schei**e“ mehr baut, damit er nicht vor Release seines Albums wieder in den Bau wandert.

HipHop-Aktivisten aufgepaßt!

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Die Berlin-HipHop-Fraktion plant HipHop-Reihenveranstaltungen mit Wettbewerben und Live-Auftritten, in den verschiedenen Clubs Berlins, nachdem man bereits im Jahr 2000 gestartet hatte diverse Wettbewerbe, zur Förderung von Nachwuchs-Acts zu initiieren. Ziel dieser Veranstaltungen soll sein, Newcomern bundesweit ein Forum bieten zu können, in dem man sich präsentieren und im besten Fall auch etablieren kann. Für den Newcomer-Pool sucht Veranstalter und Organisator Deniz Bax: DJs, Rapper, Sänger, Streetdance-Gruppen, Breaker und Sprüher – Profi oder auch nicht – und freut sich auf eure Aktionen. Bewerbt euch einfach mit einem Demo, Kurzbiographie, Tapes, Auftrittvideos oder mit euren Entwürfen bei: Berlin-HipHop-Fraktion, c/o Alboga, Herrfurthstr.5, 12049 Berlin, Tel: 030/ 63413549 oder schickt eine Mail an: Denizbax@web.de.

PX-Records and Simplyneed present: Visionaries und Beatjunkies

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Große Action – unter der Fuchtel von PX-Records und Simplyneed – geht am 04.06.2004 in Berlin über die Bühne. Im Rahmen ihrer aktuellen Tour rocken die Visionaries gemeinsam mit den Beatjunkies das Haus, und zwar das Russische (Berlin/Mitte). Weiterhin dabei sein werden: D-Flame, Dean (Spezializtz), Charnell und seine 030-Gangxta-CliccGin & Mic Wrecka, Beatfabrik und Mr. Knight (KMC). Für das Entertainment an den Tellern, die den Sound bedeuten sorgen: DJ Desue, DJ Raz-Q (JamFM), DJ Hype, DJ MK1 (Beatfabrik), u.v.m. Karten könnt ihr noch bis zum 03.06.2004 unter: karten@px-records ordern. Wer fit genug ist und sich an unserem Gewinnspiel beteiligt, besucht die Party vor free! Seen.

V/A – Flavourites

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Die Macher der seit etwa sechs Jahren bestehenden Radio Show „HipHop Culture“ auf Radio RheinWelle 92,5 im Rhein-Maingebiet gründeten im Frühjahr 2003 das Independent Label HipHop Culture Entertainment. Genau von diesem Label stammt der 15 Track starke Sampler, welcher gerade in meinem CD-Player pumpt. Auf dem ersten Release von HipHop Culture Entertainment sind namenhafte Künstler wie Olli Banjo, K*Rings Brothers, Nico Suave, Ebony Prince, Sieben uvm. vertreten, zu denen sich im Laufe der Zeit ein guter Kontakt aufgebaut hat.Die K*Rings Brothers, die die erste Trackmarke mit ihren Song „Für was“ belegen, liefern für den Sampler einen sehr guten Einstieg und beweisen, dass sie einen Hang zu textlicher Tiefe haben. Auf dem deepen, chilligen Beat von Shuko aus der HipHop Culture-Crew, flowen die K*Rings gut, und der Song erinnert mich an ihre erste Single „Triumvirat/Wie lange noch “, die mich damals schon geflasht hat.

Auch die Jungs von Sieben aus Wiesbaden sind auf „Flavourites“ vertreten. Der Song ist eine Remix-Version von ihrem Track „Zeigefinger“. Den Beat haben Saschliq & Jules gebastelt, und der kann mich mit einem melancholischen Streicher-Sample überzeugen.

Ebenfalls kann mich Olli Banjos „Meine Generation“ zum Kopfnicken anregen. Im Zusammenspiel mit dem guten Synthesizer-Beat von Roe Beardie und Ollis komplizierter Reimtechnik, die er beherrscht wie kaum ein anderer, wird dieser Track zu einem meiner Favoriten.

Auch der in Virginia USA geborene MC Doujah Raze, der schon mit O.C. (D.I.T.C), Mr. Sinista und den Beatminerz gearbeitet hat, ist auf dem HipHop Culture Sampler vertreten. Zusammen mit dem MC Dedicated King, ebenfalls aus Virginia stammend, performen die beiden den Song „These Questions“. Das Ganze ist ein Shuko RMX, der eine echte Bereicherung für den Sampler darstellt.

Auf „Flavorites“ gibt es einiges zu hören, was das HipHop-Herz begehrt, doch sind auf dem Sampler auch Stücke verewigt worden, die eher in der Kategorie mittelmäßig einzuordnen sind. Somit ergibt das gesamte Projekt ein überwiegend gutes Werk an HipHop-Songs, doch gibt es auch einige Schwachpunkte, die es einem aber nicht nehmen lassen sollten, diesen Tonträger auszuchecken und ihn künftig sein Eigen zu nennen.

Blockhead – Music By Cavelight

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Ninja Tune schafft es immer wieder aufs Neue, gute Leute ins Label-Boot zu holen. So etwas wie „sich mit dem zufrieden zu geben, was man schon hat“, gibt es in London wohl nicht. Da wären zum Beispiel die Polen von Skalpel oder auch brandaktuell: Sixtoo mit „Chewing On Glass & Other Miracles Cures“. Und eben Blockhead. Mir ist er zum ersten Mal als Beatschmied für das Def Jux-Debüt von Aesop Rock (Labor Days) aufgefallen. Aber auch zum Beispiel Slug von Atmosphere hat schon auf Beats des Mannes aus Downtown New York vertraut. Bisher neu hingegen war mir, dass er sich auch in rein instrumentale Gefilde begibt. Doch wie man bei vorliegender Scheibe zweifelsfrei feststellen kann, bleiben auch in diesem Genre keine Fragen offen. „Insomniac Olympic“: Traurig kommen die Trompeten daher, aber das Schlagwerk sorgt dafür, dass das Ding trotzdem nach vorn geht. Bass auf jedem Viertel und plötzlich sehr ruhige Stellen ganz ohne Beat, nur mit Klavier. Ein neuer Basslauf kommt hinzu und Streicher. Wenn dann noch der gepitchte Gesang einsetzt, ist alles zu spät. „Carnivores Unite“: wieder ein Beat mit ordentlich Zug drin, unvermuteter Streicher-Break, genialer Basslauf. Ebenfalls eher melancholische Stimmung. „I Feel Terrible“, so der Spruch zu Beginn von „You`ve Got Maelstrom“, und das hört man dem Stück auch an. Von Guter-Laune-HipHop keine Spur. Das Ganze wird noch verfeinert durch Scratches von Omega One. „Sunday Seance“: Ist es Kindergesang oder wieder gepitched? Egal! Mit „Music By Cavelight“ geht es in die östlich/asiatische Richtung, so wie man es von einigen Nummern des Labor Days-Albums her kennt.

Allen Stücken gleich ist die eher etwas melancholischere Stimmung. Das macht aber gar nichts, denn auch das ist sehr schön anzuhören. Speziell wenn so viel Bewegung drin ist, wie in vorliegendem Album. Hier ein Break, da neue Samples. Mehrfach gibt es nicht nur ein Bassmotiv pro Nummer, sondern zwei, drei, die sich abwechseln. Gern verwendetes und oft gehörtes Fazit: „Music By Cavelight“ ist auf jeden Fall etwas für Hörer, die darauf stehen, beim vierten, fünften Mal, noch Neues zu entdecken.

Busdriver – Cosmic Cleavage

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Busdriver – das erste, was mir zu diesem Namen einfällt, ist ein schlechter Witz mit einem Zivi als Busfahrer, einem defekten Bus und einem Behinderten, der weiß, was kaputt ist, und dies auf nervige Art und Weise häufig kundtut. Was das mit einem Release auf Big Dada zu tun hat? Keine Ahnung, ich dachte nur, es wäre ein netter Einstieg. Apropos Einstieg: Den sollte man auf keinen Fall verpassen, denn die Fahrt geht schneller vorbei, als man denkt. Genauer genommen nach 29 Minuten und 42 Sekunden. Aber die kurze Zeit hat es in sich, vielleicht sollte es auch gar nicht mehr sein. „Originally conceived as a soundtrack to a film he never made“, so die Beschreibung von offizieller Seite. Da kann man mitgehen, ein Film, den es nicht gibt, und Busdriver liefert die Musik dazu. Um ehrlich zu sein, ist das Album nichts für schwache Nerven und erst recht nichts für jede Stimmungslage. Wird hier gerapt, gesungen oder gesprochen? Bei Nummern wie „Nagging Nimbus“ zum Beispiel kann man es beim besten Willen nicht sagen. Ist es HipHop? In „Rap Sucks“ beantwortet er die Frage wie folgt: “I don`t love HipHop/ I don`t even like it/ Let me break it down into its smallest form/ For everyone in your college dorm/ I don`t love it/ I don’t dedicate hours every day/ To writing sappy poetry in its name/ Okay maybe I do”. Oder so.

Musikmäßig bleiben genauso viele Fragezeichen. “Cosmic Cleavage” zum Beispiel ist voll gepackt mit alten Swing/Jazz-Samples. „Beaty Supply And Demand“ – 2 Minuten 3 Sekunden pure Hektik in Musik und Wort. „Staring At The Sun“ wirkt wie eine Freejazz-Nummer. Für das Musikalische sind übrigens die Herren Daddy Kev und D-Styles zuständig. Auch nach 29 Minuten und 42 Sekunden ist mir nicht klar, ob ich es jetzt mögen oder hassen soll. Aber eins steht fest: So was habe ich schon lange nicht mehr gehört. Seit langem wieder etwas, was anders klingt. Und das, ohne es von sich selbst zu behaupten.

Ach und noch mal zu dem Witz: der Bus war kaputt. Und Abfahrt.

Beef zwischen 50 Cent und Ex G-Unit Member Bang´em Smurf

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Das die MCs von G-Unit und speziell 50 Cent gerne in ihren Texten über ihre Gangster-Vergangenheit rappen, ist bekannt, doch findet das Bang´em Smurf, ein ehemaliges Mitglied der G-Unit Posse, nur lächerlich. Laut Bang´ em Smurf ist 50 Cent früher zwar ein Dopedealer gewesen, doch hat dieser niemals jemanden mit einer Knarre oder einem Messer auch nur verletzt. Weiter sagt Smurf, dass die ganzen Gangster-Stories, die 50, Lloyd Banks und Co. auf Platten pressen, aus seinem Leben stammen und nicht aus dem Leben der Wannabe-Killer. Doch es scheint, als hätte der gute Bang´ em Smurf einen Grund, 50 zu einem Hater zu werden, denn die beiden haben früher eine Firma namens „Hollow Point Entertainment“ geführt, bei der der gute 50 Cent angeblich die eingenommene Kohle nicht teilen wollte. Wie dem auch sei, ist es nicht etwas hirnrissig, sich darüber zu streiten, wer der größte Killer ist und wer am meisten Menschen um die Ecke gebracht hat?

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