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Redman auf dem Cover eines Porno-Magazines

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Der Rockwilder Redman ziert diesen Monat das Cover eines US-amerikanischen Porno-Magazins. Zusammen mit einem halbnackten Frauenkörper ist Redman abgelichtet worden. Das Ganze hat auch einen Grund, denn neben Redman sprechen in dem Magazine noch E40, Youngbloodz, Twista und Avant über ihre sexuellen Phantasien und Vorlieben. Also, Groupies: Besorgt euch dieses Magazine (es heißt Fish´n Grits), lest euch den Artikel gut durch, um euch auf die nächste Europa-Tour dieser Künstler vorzubereiten.

Rheinkultur/ Rheinhiphop 2004

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In Bonn wird am 03.07.2004 wieder die Rheinkultur/ Rheinhiphop 2004-Party veranstaltet und das Line up steht fest. So werden z.B. Kool Savas, Explicit Samourai (Saian Supa Crew) und auch Azad feat. Bozz Artista zum Live-Gig antreten. Weitere Acts findet ihr in unserem Event-Kalender. Anschließend wird es im Brückenforum noch eine After-Show-Party mit GBZ Babbasoundz, AFDC, Young Basstardz, Dj Sens A. und einer Live-Show von SD & Spontan geben. Der Clou aber wird die Rheinhiphop Pre-Show-Jam im Club Basic, am 02.07.2004 sein. Da werden auftreten: Postive Black Soul ( Senegal), Moqui Marbles (Hamburg), 030 Ganxta Clicc (Berlin), Goldene Mitte (Stuttgart) und DJ Lifeforce (Köln). Moderiert wird diese Veranstaltung von HBK. Dazu wird auf der Pre-Show-Jam der Vorentscheid zur dem Rheinhiphop-Freestyle-Battle stattfinden. Die besten 8 Freestyler werden dann auf der HipHop-Bühne gegeneinander antreten. Der Hauptgewinnpreis ist eine 30minutige Show auf der Freestyle Bühne vom Splash! What a Thing, Bonn scheint eine Reise wert! Wir verlosen übrigens fünf Tickets für besagte After-Show-Session, am 03.07.2004 – klickt euch einfach rein, in die Goodies-Sektion.

RJD2 – Since We Last Spoke

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RJD2 hat es geschafft. Er hat sich aus der Underground HipHop-Szene von Columbus, Ohio über New York (wo sein Label Def Jux beheimatet ist) nach Philadelphia (dort hat er sich ein Haus gekauft) vorgearbeitet. Das hat er zum einen dem DefJux-Gründer El-P zu verdanken, der vor einigen Jahren zufällig die Musik von RJ hörte und schnell davon begeistert war.

Die Zusammenarbeit gipfelte zwischenzeitlich in RJD2s Debütalbum „Dead Ringer“, das jetzt schon zu einem Meilenstein der Instrumental HipHop-Musik zählt. RJ konnte sich vor Lobeshymnen kaum retten, und als auch noch sein großes Vorbild DJ Shadow seine Begeisterung zeigte, war die Welt für RJ perfekt.

Sein Gefühl für Samples und deren Verknüpfung mit neuen elektronischen Sounds machte Dead Ringer zum interessantesten Album dieses Instrumental-Genres seit „Entroducing“ von DJ Shadow.

Nun ist es an RJ, den nächsten Schritt zu wagen, und das ist nicht immer leicht, wenn man die Messlatte so hoch gelegt hat. Er selbst wäre sicherlich nicht zufrieden, einfach eine Art „Dead Ringer 2“ zu produzieren. Es muss also einen Schritt nach vorne gehen, ohne die Qualitäten, seine Stärken dabei auf der Strecke zu lassen.

Namentlich ist dieser Schritt mit „Since We Last Spoke“ zu erfassen. Der Titel lässt erahnen, dass RJ sich ein wenig Zeit genommen hat, den Erfolg zu verarbeiten, zu reflektieren, um dann seine musikalische Antwort darauf zu geben. Diese umfasst 12 Tracks.

Bereits nach dem ersten Hören hatten mich seine „Antworten“ überzeugt. Man hört deutlich die Unterschiede zum Debüt heraus, erkannt aber zweifelsfrei auch den RJD2, der Dead Ringer produziert hat. „Since We Last Spoke“ wirkt durchdachter, zielgerichteter als sein Erstling. Dabei bleiben aber die Frische, der Soul und seine Stärke für Arrangements – verschiedene Samples und Vocas zusammenzubringen – erhalten.

Es fällt einem leicht, das Album zu hören. Tracks wie „Since We Last Spoke“, „Since ´76“ oder das langsame und leidenschaftliche „Someone´s Second Kiss“ gehen sofort unter die Haut. Erst beim zweiten Hören entdeckt man RJs Liebe zum Detail. Seine komplexen Arrangements machen das Album auch nach mehrmaligem Hören noch zu einer Entdeckungsreise. Für die eine oder andere kleine Überraschung hat er dann auch gesorgt. RJD2 hat sich nämlich einen Vocoder zugelegt und war damit auch fleißig zugange.
Das Ergebnis hört man zum Beispiel auf „Making Days Longer“, bei dem er dann die Vocals selbst beisteuert. Da er, nach eigenen Angaben, nicht unbedingt das allergrößte Gesangstalent ist, macht es halt Spaß, das Ganze ein wenig durch den elektronischen Reißwolf zu ziehen und zu verfremden. Was soll ich sagen, es funktioniert, und er hat sicherlich Geld für teure Features gespart. Aber das war wohl nicht seine Hauptintention.

Von rockigen Gitarrenriffs über Soul- und Funksamples, HipHop-Einflüsse, Elektrogezirpe oder verschiedene Vocalschnipsel ist eigentlich alles vorhanden, was man für einen würdigen Nachfolger braucht. Genregrenzen gibt es für den Produzenten aus Columbo nicht. Warum sollte man sich auch unnötig limitieren, wenn man der Kreativität freien Lauf lassen kann. Dazu noch mal zwei Anspieltipps, wie das herrlich verspielte, rockige „Through The Walls“ oder das melancholisch funkige „Iced Lightning“.

RJD2 hat den vielleicht schwersten Schritt einer Karriere eindruckvoll gemeistert. Ein Nachfolgealbum, welches seine eigenen Qualitäten besitzt aber alte Stärken mit einbezieht und alles wunderbar miteinander verbindet, ist nicht gerade eine der leichtesten Übungen, wie die Musikhistorie zeigt. RJ zeigt, wie man es machen kann: „Since We Last Spoke“!

Remix Contest

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2004 gehen die Organisatoren von www.Start-Ab.com mit zwei Masterminds der elektronischen Musik an den Start: Dieter Meier und Boris Blank aka YELLO. 1995 zollten ihnen internationale Künstler- und DJ-Größen wie The Orb, Carl Cox, Moby auf dem Release „Hands on YELLO“ und Remixen der erfolgreichsten YELLO-Klassiker Respekt – jetzt darf eine neue Generation Remixer und Nachwuchsproducer bei www.start-ab.com ihre Hände auf einen Titel der Schweizer Künstler legen. YELLO stellt mehrere Audio-Spuren aus einem Titel zur Verfügung. Die Teilnehmer müssen aus den vorhandenen Audio-Files innerhalb von 48 Stunden einen neuen Track produzieren. Warum das für Euch interessant ist? Nun, hochwertige Preise winken, z.B.: Hard- und Software Equipment sowie Förderpreise (Kurse an der School of Audio Engineering) und ein fitter HipHop-Remix kann den beiden alten Herren wohl auch nicht schaden!

Eyedea & Abilities – E & A

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Wenn man zwei der vier Grundelemente des HipHop, nämlich das Deejaying und MCing, zusammen in eine Zwei-Mann-Kombo packt, dann kann man sich auf etwas wirklich „reales“ freuen. Genau so eine Kombo ergibt sich aus der Zusammenarbeit von Eyedea & Abilities.Ganz im Sinne von: „Two Turntables and a Mic!“

Nachdem die beiden bereits im Herbst 2001 ihren Debüt-Longplayer „First Born“ über Rhymesayers Entertainment gedropt haben, ist nun das zweite, aus 13 Tracks bestehende Album ebenfalls über Rhymesayers erschienen. Es trägt den simplen Namen „E&A“.

Den Part des Lyricist übernimmt hier, in beeindruckender Art und Weise, Eyedea und zeigt, dass er ein MC erster Klasse ist. Doch nicht nur Eyedea leistet auf „E&A“ hervorragende Arbeit, auch DJ Abilities lieferte sehr gute Beats und Cuts für das aktuelle Album ab.

Dies wird bereits besonders beim ersten Track „Reindroducing“ deutlich. Hier werden die Raps von Eyedea gescratcht und in die Strophen eingebaut. Ich würde mal behaupten, dass hier Stantons „Final Scratch“ zum Einsatz kam. Dieser Track stellt für mich eine wahre „Bombe“ dar und zeig mir wieder einmal, dass ich unbedingt dieses „Final Scratch“ brauche! Die beiden hatten hier eine sehr tighte Track-Idee und konnten sie auch gut umsetzen.

Auch überzeugen kann mich der Song „Now“, bei dem Eyedea teilweise double-time auf dem mir etwas zu experimentell klingenden Beat flowt. Ihr werdet jetzt sicher denken: Wie kann der sagen, ihn überzeuge der Song, wenn ihm der Beat zu experimentell ist? Ja, sicherlich ist euer Einwand berechtigt, doch kann ich euch sagen, dass der Beat zusammen mit den Raps als Einheit fungiert und mich deshalb überzeugt. Bei „Star Destroyer“ wird man von einem Vocal-Cut von Xzibit begrüßt, welcher einen guten Einsatz für Eyedeas agressiv gerapte Strophen bietet.

Dass Eyedea nicht nur schnell, aggressiv und powervoll rappen kann, beweist er beim Track „Paradise“. Auf dem mit smoothen Jazz-Samples versehenden Beat flowt Eyedea sehr relaxt und zeigt, dass er es auch anders kann. Die Hook wird von ihm mehr oder weniger gut gesungen, doch geht sie direkt ins Ohr.

Das Album von Eyedea & Ablitities „E&A“ ist ein weiteres Release von Rhymesayers Entertainment, das in keinem gutsortierten Real-HipHop-DJ-Regal fehlen darf. Manche Songs sind mir zwar beatmäßig etwas zu gewagt, doch handelt es sich im Großen und Ganzen um ein empfehlenswertes Album.

Taktlo$$ & Jack Orsen – Direkt aus den Knast (Du Spast)

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Nun liegt es vor mir, das Album von Taktlo$$ & Jack Orsen, welches den Titel „Direkt aus dem Knast (Du Spast)“ trägt. Bei einem Album mit solch einem Titel darf man sicherlich nicht auf Texte mit inhaltlicher Tiefe hoffen. Da mir der ältere Stuff von Taktlo$$ und Jack Orsen durchaus bekannt ist, kann ich mir in etwa vorstellen, was mich die nächsten 54 Minuten erwartet. Zum Beispiel, dass nicht immer so genau auf den im HipHop gängigen 4/4 Takt geachtet wird, oder auch, dass ich zu hören bekomme, dass die Akteure auf dem Silberling echte Gangster sind und jeder ein riesiges Genital besitzt.

Meine Prognose wird schon am Anfang der CD bestätigt. In den Song namens „Eiskalte Killa“ z.B. wird meine Behauptung, dass inhaltliche Tiefe zu vermissen sein wird, bestätigt. In der Hook heißt es: „Seht uns an / wir sind Verbrecher man / Wir pumpen den Shit / denn niemand besser kann. / Wir sind Eiskalte Killa / ohne einen Funken Verstand. / Denn wir sind / dazu verdammt“. Ein Erste-Klasse-Beispiel für einen „Vorskipsong“.

Relativ gute Punshlines gibt es auf „Booyaka“ zu hören. Zwar sind sie Lines nicht neu und auch nicht so einzigartig, dass man denken könnte: „Wow, das habe ich noch nie gehört“, doch rechne ich vor allem Jack Orsen hier eine Verbesserung in der Reimtechnik an. Big Bennay hat für „Booyaka“ einen guten Beat produziert, der mich mit gut gewählten Streichersample und der Bassline überzeugen kann. Das ist eindeutig einer der besseren Tracks auf der Compact Disc. Ein weiteres Beispiel ist auch der Song „Mörder Rap“. Ich finde hier zwar die Rapps von Taktlo$$ und Jack Orsen nicht so toll, doch gefallen mir der bouncende Club-Beat von „Jaysus“ und die Cutz von „DJ Z“ sehr gut.

Es gibt auf dem Silberling eine Menge verschiedener Beatbastler zu hören. So haben zum größten Teil Big Bennay und Jaysus die Beats gebaut, doch haben auch Mellow, Kaizer Soze, Takomponist und Orgie69 (BASSBOXXX), der auch ein Rap Feature auf dem Song „Männer an die Macht“ hat, Beats für „Direkt aus dem Knast (Du Spast) beigesteuert. Wie eben schon erwähnt, haben sich neben Orgie69 noch Justus, Big D, Hook und Fumanshu stimmlich auf diesem Release verewigt.

Für Fans von Taktlo$$, Jack Orsen oder dem Royal Bunker ist dieses sicherlich eine Bereicherung im CD-Regal, doch wird mein Review-Exemplar auch genau in dasselbige verschwinden und wahrscheinlich auch nie wieder hervorgeholt.

Andre 3000 demnächst als Cartoon

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Outkasts Andre 3000 steht in Verhandlungen mit der Firma Cartoon Network, da er im Moment einen halbstündigen Trickfilm erarbeitet, den er im besten Fall im „Adult Swim“-Programm von Cartoon Network unterbringen möchte. Die Inspiration zu diesem Cartoon findet Andre in seinem eigenen Leben. Titelfigur des Comics soll sein Alter-Ego Johnny Vulture werden – welcher schon im Video zu “Hey Ya” auftauchte und da die Gitarre bediente. Sollten die Finanzen stimmen, scheint dieser Geschichte nichts mehr im Wege zu stehen. Außerdem wird Andre auch für den Sound zum Trickfilm verantwortlich sein. Bleibt zu hoffen, dass dieses Projekt tatsächlich umgesetzt wird!

Runde zwei für das berlinova – Open Air Festival

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Was letztes Jahr schon gut war, kann in der diesjährigen Saison nur besser werden! Um genau zu sein heißt das: Für 2004 wurde kräftig aufgestockt ? berlinova.2004 präsentiert sich in diesem Jahr auf 6 Bühnen mit über 80 Künstlern, aus den verschiedensten Bereichen der populären Musik. Vor allem aber geht das Event in diesem Jahr nicht nur zwei, sondern eben volle drei Tage. Die Sparten HipHop und Reggae werden repräsentiert durch so illustere Gäste wie: Beginner, The Black Eyed Peas (spezial Guests), Culcha Candela, Das Bo, Kool Savas, Massive Attack (exclusive@berlinova), Mellow Mark, Patrice & Sashamani Band, Red-I aka Stamü [Buschfeuer] feat. Klabautermann & Gunjah Deluxe, Soultrain und die Stereo MCs spielen mit einem DJ Set auf. Das Festival steigt auf dem MZA-Gelände in Luckau. Nähere Informationen findet ihr hier.

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